Reizerguss im Knie - Symptome, Therapie, Behandlung

Reizerguss im Knie – Ursachen, Symptome, Therapie und Folgen

Reizerguss im Knie - Symptome, Therapie, BehandlungUnter Reizerguss ist per Definition eine Ansammlung von Flüssigkeiten in Hohlräumen zwischen einzelnen Körperpartien oder auch in den Geweben selber zu verstehen. Im Kniegelenk wird eine derartige Flüssigkeitsansammlung durch eine Reizung im Knie verursacht – etwa wenn der Meniskus beschädigt oder der Knorpel im Gelenk degeneriert ist. De facto sind Abnutzungserscheinungen und bestehende Verletzungen die häufigsten Ursachen für einen Reizerguss im Knie.

Anzeichen und Symptome

Bei den Flüssigkeiten, welche sich in der Gelenkkapsel sammeln können, kommen Blut, Eiter und die Gelenkflüssigkeit, welche auch als Synovialflüssigkeit bezeichnet wird, in Frage. Letzeren Fall nennen Ärzte einen synovialen Reizerguss im Knie – er tritt am häufigsten auf. Seltener tritt ein fibrinöser Erguss im Knie auf, welcher auf eine Blutgerinnung hinausläuft.

Streng genommen ist ein Reizerguss gar keine Verletzung oder Krankheit, sondern viel mehr ein Symptom – etwa einer Arthrose oder einer Gonarthrose.

Neben dumpfen Schmerzen tritt häufig eine Rötung und Schwellung des Knies ein. Verstärkt sich die Schwellung, ist die Beweglichkeit des betroffenen Knies stark eingeschränkt.

Therapie und Behandlung beim Reizerguss im Knie

Während ein leichter Reizerguss im Knie als solcher von Patienten als solcher oft gar nicht wahrgenommen wird, so sollte man insbesondere beim chronischen Reizerguss einen Arzt konsultieren um eine Behandlung einzuläuten und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Nichtsdestotrotz sollte auch bei einem leichten Reizerguss im Knie sofort ein Arzt aufgesucht werden, da sich die Symptome unbehandelt meist recht schnell verschlimmern und sogar zu einer Kniegelenksentzündung – Arthritis – führen. Auch können bei schwerwiegendem Verlauf Bewegungseinschränkung in Folge von Sehnen- und Bändervernarbungen auftreten.

Ein diskreter, synovialer Reizerguss im Knie lässt sich zunächst über das Punktieren des Knies sowie mittels Homöopathie therapieren. Auch entzündungshemmende Medikamente spielen in der Erstversorgung eine wichtige Rolle, sofern es sich bei der Flüssigkeit um Eiter (Pyarthros) handelt.



Wie lange ein Reizerguss im Knie dauert, ist nur schwer zu pauschalisieren. Sofern die Flüssigkeit sauber abpunktiert werden konnte und kein chronischer Verlauf gegeben ist, sollten Schwellung und Schmerzen binnen kürzester Zeit zurück gehen.

Folgen und Ausblick

Bedeutender als die Therapie des Reizerguss an sich, ist die Diagnose der eigentlichen Ursache. In Frage kommen rheumatische Erkrankungen, Arthrose, Gicht, eine Entzündung der Gelenkschleimhaut (Synovialis) sowie in selteneren Fällen Schäden am Meniskus und Sehnen- sowie Bänderverletzungen.

Auch wenn der Reizerguss selbst erfolgreich konservativ behandelt werden konnte, so droht, etwa bei einer Arthrose, eine Knie-Operation zur Eliminierung der eigentlichen Ursache.

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