Synovialitis am Knie - Therapie, Symptome und Heilung

Synovialitis Knie – Definition, Symptome und Therapie

Synovialitis am Knie - Therapie, Symptome und HeilungDie Synovialitis oder Synovitis ist eine Schleimhautentzündung, welche das Kniegelenk, den Schleimbeutel sowie die Sehnenscheiden betreffen kann. Normalerweise produziert die Schleimhaut ein Sekret, welches sich zwischen den Gelenken befindet und somit einen reibungsfreien Ablauf der Bewegungen ermöglicht. Durch Dauerbelastungen wie Sport oder anstrengender körperlicher Arbeit kann es jedoch zu einer Entzündung der Schleimhaut kommen. Breitet sich die Entzündung auch auf das Bindegewebe aus, so entsteht aus einer akuten Synovitis eine chronische Erkrankung. Welche Ursachen verantwortlich sind und was Sie gegen die Synovialitis im Knie tun können, erfahren Sie nachfolgend.

Wer kann von der Synovialitis im Knie betroffen sein?

Arbeiten Sie stark körperlich und belasten Sie oft die Knie? Dann kann es vorkommen, dass Sie Ihrem Bewegungsapparat und vornehmlich den Beinen viel zumuten. Erfolgen keine Entlastungen, so kann es zu einer Synovitis kommen. Doch nicht nur junge Patienten können an der Synovialitis erkranken – auch ältere Menschen, deren Abnutzungsgrad der Gelenke fortgeschritten ist, erleiden häufig eine schmerzhafte Synovitis. Unterschieden wird dabei zwischen einer nodulären Synovialitis und der villonodulären Synovialitis im Knie.

Noduläre Synovialitis

Villonoduläre Synovialitis

Hierbei handelt es sich um eine begrenzte Form der Synovialitis, die sich knotenförmig darstellt. Diese Variante breitet sich weniger aus und ist deshalb sehr gut behandelbar. Dieses Krankheitsbild nimmt oft das gesamte Gelenk ein und kann selbst nach einer OP nochmals aufkeimen. In einigen Fällen ist eine Knie-TEP (Endoprothese) notwendig.

Symptome der Knie-Synovialitis erkennen und handeln

Oftmals macht sich ein starker Schmerz im Kniebereich bemerkbar. Dieser Schmerz kann mit der Zeit markant zunehmen und ist infolgedessen auch mit gewissen Bewegungseinschränkungen verbunden. Neben dem Schmerzempfinden registrieren Patienten ebenso Hautrötungen und Schwellungen. Werden die Symptome der Synovialitis übergangen, so kann es zu Auswucherungen im Rahmen der Schleimhaut kommen, welche sich in der Gelenkkapsel des Knies ausweiten und sogar den Gelenkknorpel beschädigen können. In einigen Fällen hinterlässt dies auch Schäden am Knochen.

Die ärztliche Behandlung ist unumgänglich

Haben Sie Schmerzen im Knie, dann wird Ihr Arzt Sie auf verschiedene Krankheiten wie beispielsweise Arthritis untersuchen. Sind diese und andere Erkrankungen ausgeschlossen, kann die Diagnose Synovitis gestellt werden. Dabei ist es nicht immer einfach, die Synovialitis von anderen Krankheitsbildern zu unterscheiden. Anfangs ist meist ein leichtes Reibungsgefühl bemerkbar. Erfolgt schließlich keine Schonung oder Entlastung, so steigert sich der entzündliche Prozess. Schmerzen, Rötungen und Schwellungen nehmen deutlich zu und die Flüssigkeit im Gewebe vermehrt sich.



Diese Gegebenheiten wird Ihr Arzt mittels eines Ultraschalles oder MRT (Magnetresonanztomographie) erkennen können. Anschließend erfolgt eine Diagnose durch ICD (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme), welche die Klassifikation der Krankheit spezifiziert. ICD 10 stellt dabei eine Version dar, in der jede Diagnose einen gesonderten Code erhält.

Die richtige Therapie bei Synovitis am Knie ist für die Heilung essenziell

Ist die Diagnose gegeben, sollten Sie das Knie ruhig stellen. Durch die Schonung wird der Rückgang der Schwellung herbeigeführt und der Druck gelindert. Auch das Kühlen mit Kühlpacks kann Erleichterung bringen. Hintergrund: Durch die Kälte kommt es automatisch zu einer Verengung der umliegenden Gefäße, was zu einem Schwellungsrückgang führt.

Weiterhin werden Sie entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Medikamente erhalten. Die Einnahme sollten den Empfehlungen Ihres Arztes eingehalten werden. Sind trotz der Schonung sowie Schmerzmitteleinnahme keine Verbesserungen erkennbar, ist nochmals der Arzt zu konsultieren.

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