Künstliche Kniescheibe - Funktion und Kosten

Künstliche Kniescheibe – Alle Hintergrundinformationen

Künstliche Kniescheibe - Funktion und KostenAls sinnvoll erweist sich eine künstliche Kniescheibe, wenn es im Bereich der Kniescheibe, zu einem starken Knorpelabbau gekommen ist. Sie ist eine Alternative zu einem kompletten Ersatz des gesamten Kniegelenks. Der sogenannte Patello – femorale Gelenkersatz ist eine Nachbildung, aus Kniescheibenrückfläche und der Gleitrinne, die sich am Oberschenkelknochen befindet.

Die künstliche Kniescheibe besteht in der Regel aus einem Kunststoff, wobei die Gleitrinne vielfach aus Metall oder Keramik gefertigt wurde. Es kann auch zu Probe- Implantaten kommen, wobei diese dem Prüfen des korrekten Kniescheibenverlaufs dienen, vor allen Dingen bei Kniebeugungen.

Funktion einer künstlichen Kniescheibe

Die künstliche Kniescheibe nach einer Knie – TEP funktioniert wie das normale Kniegelenk. Sämtliche Funktionen können ausgeübt, sogar große Kräfte können getragen werden. Ein komplexes Zusammenspiel wird möglich, da beide Enden von einem Knie – TEP mit den Knochen verbunden werden. Eine Operation wird nötig, wenn es zu einer schwerwiegenden Arthrose gekommen ist, da der Knorpel komplett zerstört wurde. Schmerzen rühren daher, weil Knochen aufeinander reiben, da es nicht mehr zu einer Schmierfähigkeit innerhalb der Kapseln kommt.

Nur mit einer künstlichen Kniescheibe kann der Betroffene Sport treiben und einem geregelten Alltag nachgehen. Die Haltbarkeit der künstlichen Kniescheibe liegt bei mehreren Jahrzehnten, hier gibt es Angaben die zwischen 15 und 20 Jahre liegen. Allerdings sollte die künstliche Kniescheibe nach einer Knie TEP durch Reha – Maßnahmen gestützt sein. Nach einer künstlichen Kniescheiben OP, sollte der Patient für vier bis sechs Wochen Krücken nutzen, da das operierte Weichteilgewebe einer Schonung bedarf.

Wissenswertes über künstliche Kniescheiben

Die künstliche Kniescheiben Kosten sind abhängig von der Art der Operation, sowie von dem Material des Implantates. Die Kosten einer Operation belaufen sich auf circa 8.000 bis 16.000 Euro. Berücksichtigt werden muss jedoch dabei, dass die künstlichen Kniescheiben mittlerweile eine Lebenserwartung von rund 25 Jahren aufweisen.

Es gibt drei unterschiedliche Knieprothesen:

  • Einseitiger Oberflächenersatz ( unikondyläre Schlittenprothese, Monoschlitten, Hemischlitten)
  • Kompletter (bikondyläre) Oberflächenersatz ( Doppelschlitten, Knie – TEP)
  • Vollständiger Oberflächenersatz

In unterschiedlichen künstlichen Kniescheiben Foren ist zu lesen, das ein normales Leben mit einer implantierten Kniescheibe möglich ist. Auch einige Sportarten (Wandern, Radfahren) sind kein Problem, wenn eine künstliche Kniescheibe eingesetzt wurde. Die Haltbarkeit der Kniescheiben, wie schon erwähnt, hat sich gegenüber vorigen Jahrzehnten sichtlich erhöht.

Arbeitsfähigkeit bei künstlichen Kniescheiben

Die künstliche Kniescheibe ist ein sogenannter Fremdkörper. Dieser muss langsam und mit entsprechenden Reha – Maßnahmen dem Körper angepasst werden. Wie lange ein Betroffener krank ist, kann nur individuell beantwortet werden. Jemand, der am Schreibtisch seine Arbeit verrichtet, kann nach wenigen Wochen in seinen Beruf zurückkehren.

Personen, die schwere körperliche Belastungen zu meistern haben, sind in der Regel nicht uneingeschränkt wieder einsetzbar. Künstliche Kniescheiben Erfahrungen haben gezeigt, dass folgende Regeln hilfreich sind. Der Gang sollte aufrecht mit langen Schritten durchgeführt werden und Schuhe sollten möglichst mit einer weichen und elastischen Sohle ausgestattet sein. Die ersten Wochen sind Stockstützen hilfreich.

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