Schlagwort-Archive: Knie

Was heißt Kniebinnenschaden und wann wird operiert

Kniebinnenschaden – was ist das und wann wird operiert?

Was heißt Kniebinnenschaden und wann wird operiertSehr oft werden Knieschäden mit Meniskusschäden oder Bänderrissen gleichgestellt. Ein komplexer Kniebinnenschaden fällt nicht so häufig in das allgemeine Vokabular. Die Symptome sind oft gar nicht so eindeutig. MRT Bilder geben meist Aufschluss über einen Kniebinnenschaden. Was ist das! Es handelt sich bei einem Kniebinnenschaden um eine Verletzung, die das Innere des Kniegelenks betrifft. Ableitend vom Kniebinnenschaden geht der Schaden im Knie sehr oft „weiter“ und es treten häufig auch Schäden am Kreuzband oder am Gelenkknorpel auf. Wenn ein Verdacht auf einen Kniebinnenschaden besteht, dann wird man in der Regel vom Arzt zur MRT-Untersuchung überwiesen.

Arthrose oder Verschleiß im Knie operieren – wann sinnvoll?

Bevor man beim Knie an eine Operation denken sollte, sollten zunächst einmal alle Maßnahmen einer Therapie berücksichtigt und abgewogen werden. Die Operation sollte immer erst die letzte und somit ultimative Maßnahme darstellen. Aber wann sinnvoll? Statistisch gesehen unterziehen sich etwa 200.000 Patienten einer Operation am Knie. Dies betrifft aber nicht nur die Behandlung des Kniebinnenschadens, sondern auch eine Operation am Meniskus oder dem Kreuzband.

Viele Patienten geben aber dem Druck der Ärzte in Deutschland zu schnell nach und entscheiden sich zu früh für diesen Weg. Auch nach der Knie-OP stellt sich sehr oft nicht sofort eine Besserung der Beschwerden ein. Nicht selten bleiben daher auch Knieschmerzen zurück oder werden sogar stärker.

Dann stellt sich häufig die Frage nach einer erneuten Kniearthroskopie – der Kreislauf beginnt. Die meisten Verletzungen des Knies entwickeln sich auch auf Dauer entweder durch Verletzungen weiter. Somit handelt es sich streng genommen auch um Folgeschäden die erst durch Unfälle akut werden. In der Regel ist es aber auf einen langjährigen Verschleiß zurückzuführen. Mangelnde Fitness trägt ebenso dazu bei, dass etwa nur eine plötzliche Drehbewegung das Kniegelenk auf eine ungewohnte Weise belastet.

Die Chance auf Heilung verringert sich auch bei älteren Menschen. Wenn der Schaden im Knie zu spät erkannt wird und das Training unvermindert fortgesetzt wird, dann kann es auch im Laufe der Jahre zu einer permanenten Abnutzung des Gelenkknorpels kommen. Dies wird durch hohe Belastungen durch Arbeit und Sport noch deutlicher spürbar.

Bei einem Verdacht auf Kniebinnenschaden sollte man jedenfalls die Diagnose abwarten und unter Umständen auch eine zweite Diagnose von einem weiteren Arzt einholen. Heilung kann vor allem bei Kindern durch alternative Maßnahmen, wie etwa der Physiotherapie, gefunden werden. Selbst ein komplexer Kniebinnenschaden kann unter Umständen ohne OP behoben werden.

Was heißt Kniebinnenschaden und wann wird operiert?

Was heißt Kniebinnenschaden? Grundsätzlich muss nicht jeder Verschleiß im Knie sofort operiert werden. Der Grund ist schon darin zu sehen, dass die meisten Schäden über einen langen Leidenszeitraum entstehen. Wenn auf Dauer aber nicht reagiert wird, dann bleiben sehr oft langfristige Schäden zurück. Sehr oft kommt es zuvor zu kleineren Unfällen die wenig Beachtung finden. Erst nach anhaltenden Knieschmerzen wird ein Arzt konsultiert und danach die Diagnose gestellt. Dann zeigt meist auch die klinische Untersuchung und das Röntgenbild einen unauffälligen Befund.

Teil der Diagnose ist meist auch ein Erkennen von Verkalkungen am Meniskus und Ablagerungen von Kalziumkristallen. Muss das operiert werden? Ob nun operiert werden muss, ist immer im Einzelfall vom Arzt zu entscheiden. Zunächst wird aber versucht, das Knie durch eine spezielle Therapie zu behandel. Ein gutes Beispiel dafür wäre etwa ein deutlicher Gelenkerguss der sich vielleicht bei Kindern durch Physiotherapie beheben lässt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (344 Bewertungen. Durchschnitt: 4,49 von 5)
Loading...
Hyaluronsäure ins Knie – das ist es doch wert

Hyaluronsäure ins Knie – Sinn und Zweck der Injektion

Hyaluronsäure ins Knie – das ist es doch wertMachen wir uns an dieser Stelle bitte nichts vor, das Kniegelenk ist schon vielen alltäglichen Unschönheiten ausgesetzt, die es in Mitleidenschaft ziehen können. Da Kniegelenk muss den ganzen Tag in Bewegung sein, wenn Sie auf der Arbeit sind, wenn Sie von A nach B laufen, wenn Sie Sport treiben und natürlich kommen Alterserscheinungen früher oder später dazu. Bei manch einem sind Knieschmerzen aber auch durch das Wachstum schon seit jeher dabei und dann muss nach einer Lösung gesucht werden und diese könnte in einer Hyaluron Injektion zu finden sein. Doch fangen wir mal langsam an, damit Sie wissen, wieso Hyaluronsäure Creme oder Hyaluron Spritzen samt Ampullen so begehrt sind.

Wenn das Knie keine ausreichende Hyaluronsäure erhält

Wussten Sie, dass Hyaluronsäure eigentlich vom Körper selber produziert wird? In der Gelenkhaut und den Knorpelzellen bildet sich die Hyaluronsäure von ganz alleine, um die Beweglichkeit ihres Kniegelenks garantieren zu können und Knieschmerzen sowie der Kniearthrose vorbeugend entgegen wirken zu können. Immerhin ist das Knie täglichen Reibungen sowie Reizungen der Knorpel ausgesetzt und der Gelenke, sodass die Hyaluronsäure dazu beiträgt, dass Sie fit auf den Beinen bleiben. Doch wenn der Körper durch den Verschleiß nicht mehr nachkommt, Geburtsfehler, Wachstumsfehler oder ständige Überbelastung dazu beigetragen haben, dass Knieschmerzen Ihr ständiger Begleiter sind – dann kommen Hyaluronsäure Creme oder Hyaluronsäure Spritzen mit den dazugehörigen Ampullen zum Einsatz.

Eine Hyaluron Injektion beugt auch Entzündungen vor

Eine Spritze mit Hyaluronsäure beugt auch Entzündungen vor, um nach Knie OP keinerlei Nebenwirkungen mit sich tragen zu müssen. Nicht zu vergessen, dass sie bei einer Arthrose im Allgemeinen sehr schmerzlindernd wirken kann oder auch bei der Kniearthrose. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Patienten, die eine Spritze mit Hyaluronsäure bekommen haben, wieder besser mit ihren Knien zurechtfinden, weniger Entzündungen auftreten und Schmerzen. Das ist es doch wert oder? So können Sie auch im Alter oder in jungen Jahren weiterhin gut am Leben sportlich teilhaben sowie Ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen.

Sinn von Hyaluron Gel und Hyaluronsäure für die Knie

Eine Arthrose ist nach den Erfahrungen von Betroffenen schmerzhaft und alltagseinbußend. Das heißt, dass Sie oftmals Tage haben werden, wo es nicht mehr geht. Das Hyaluron Gel beweist jedoch, dass man vorbeugend der Arthrose im Knie entgegen wirken kann und die natürliche Produktion von Hyaluronsäure im Körper helfen kann. Nach Knie Op ist sie umso wichtiger, um die Schmerzen zu lindern, den Aufbau des Knies sowie die Heilung zu unterstützen. Haben Sie davon nie etwas gehört?

Sie haben Hyaluronsäure oftmals als Verjüngungsmittel durch die Schönheitsindustrie in Erinnerung? Das mag sein, aber in diesem Fall geht es wirklich ausnahmslos um Ihrer Gesundheit. Denn diese ist hier mit der Injektion deutlich verbesser worden und Sie greifen vorbeugend gegen Kniearthrose ein. Das ist es, was wir Ihnen mit der Hyaluronsäure auf den Weg geben wollten, damit Sie wissen, wieso immer mehr auch ältere Menschen vorbeugend zum Gel, der Spritze oder Creme mit Hyaluronsäure greifen. Vielleicht auch bald Sie?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (88 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...
Knacken im Knie – wie behandeln

Knacken im Knie – wie behandeln?

Knacken im Knie – wie behandelnSie haben des Öfteren ein Knacken im Knie und fragen sich, welche Ursache hinter diesem Knacken steckt? Wussten Sie eigentlich, dass mehr Frauen von einem reinen Knacken betroffen sind und weniger die Herren? Haben Sie jedoch auch gewusst, dass das Knacken im Knie gar nicht schlimm sein muss, solange keine Schmerzen auftreten? Genau das ist der wichtigste Aspekt, sodass wir hier einmal genauer mit Ihnen schauen wollen, wieso Sie ein Knacken im Knie verspüren und was es damit auf sich hat. Das dürfte Sie sicherlich auch interessieren, nicht wahr? Vor allem, wenn Sie Sorge haben, dass das Knacken in der Kniebeuge, beim aufstehen oder aus der Hocke heraus gefährlich sein kann. Wir sagen Ihnen, wann es wichtig wäre, dass Sie zu einem Arzt gehen und wann nicht.

Ursache für das Knacken im Knie

Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn Sie aus der Hocke gehen und im Knie knackt es. Es ist egal, ob beim Aufstehen, beim Strecken, beim Laufen oder beim Gehen ohne Schmerzen das Knie knackt. Denn das ist ein vollkommen normaler Vorgang zwischen der Gleitrinne und Ihrem Knie. Da knackt es durchaus und sogar bei Kniebeugen, bei sportlichen Übungen oder Treppensteigen kommt es vor, dass es im Knie knackt oder gar knirscht. Bis hier ist das alles für keinen Arzt etwas unnormales, sodass hier kein Arzt notwendig ist. Die Ursache liegt in der Gleitrinne und der Belastung dieser, sodass hier die Ursache zu finden ist. Nach einer OP kann auch das Knacken auftreten.

Symptome beim Knacken im Knie

Die Symptome beim Knacken im Knie sind eindeutig, aber bitte keine Schmerzen. Knacken beim Aufstehen oder beim aus der Hocke aufstehen kommt vor. Manchmal kann beim laufen, beim gehen ohne Schmerzen oder bei Kniebeugen das Knacken ebenfalls auftreten. Wichtig ist dabei nur, dass beim Strecken, bei Sport Übungen oder beim Treppensteigen auf keinen Fall Beschwerden wie Schmerzen auftreten dürfen, weil dann ist es wichtig, dass Sie einen Arzt aufsuchen. Ansonsten sind die Knackgeräusche oder Knirschgeräusche vollkommen normal und treten sogar am meisten bei den Damen auf.

Behandlung, wenn das Knie ständig knackt

Die Therapie beim Knacken im Knie liegt an den Ursachen. Wer einfach nur bei normalen Alltagsbewegungen ein Knacken vernimmt, der muss keine besondere Behandlung einberufen. Möglich wäre es jedoch durch regelmäßige Bewegung und durch Massagen das Knieknacken etwas zu verringern, aber letzten Endes bleibt es noch immer „normal“ dass das Knie knackt. Wenn nach einer OP entsprechend das Knacken ausgelöst wurde, muss man mal checken lassen, was der Auslöser ist. Arthrose kann ebenfalls eine Begründung sein, sodass man hier vielleicht eine Therapie in Form von Schmerzmittel berücksichtigen sollte.

Arthrose ist eine Krankheit, die schmerzlich sein kann und bei jeder Bewegung für das berüchtigte Knacken und Knirschen verantwortlich ist. Wenn dies jedoch keinerlei Begründung ist und keine Operation oder andere schlimme Ursache der Grund ist, dass es im Knie knackt, dann muss kein Arzt aufgesucht werden. Bei Schmerzen sieht es jedoch anders aus. Knie knacken gehört zum Alltag einfach dazu, sodass Sie sich keine direkten Sorgen machen müssen, dass hier schwere Krankheiten immer die Folge sind.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (709 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Kniegelenkspalt - Arzt erklärt die Anatomie

Kniegelenkspalt – Anatomie und Funktion

Kniegelenkspalt - Arzt erklärt die AnatomieZwischen dem Ober – und Unterschenkel sitzt die Kniegelenkspalte. Sie sorgt für den nötigen Abstand zwischen den beiden Gliedmaßen. Kommt es zu Schmerzen, kann es sich um eine Arthrose handeln. Das untere Ende des Oberschenkels und des Schienbein sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Der Kniegelenkspalt bildet eine Zwischengelenkscheibe, die als Menisken bekannt sind.
Der Kniegelenkspalt selber ist ein halbmondförmiger Knorpel, der Überlastungsschäden abwenden soll. Er federt sozusagen alles ab, was dem Kniegelenk Schaden zufügen würde. Besonders Arthrose würde dazu beitragen, dass der Spalt nicht mehr funktioniert und es unweigerlich zu Schmerzen im Kniebereich kommt.

Lage und Funktion

Gelenke sind Verbindungen zwischen den Knochen. Zwischen den Knochen gibt es einen Spalt, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Der eine Teil des Kniegelenkspaltes zeigt nach innen, der andere Teil nach außen. Der Gelenkspalt an der Innenseite, wird vom Mediziner als medialer Kniegelenkspalt bezeichnet, der Äußere als lateraler Gelenkspalt.

Zur Anatomie des Knies gehören der Oberschenkelknochen (Femur), der Innenmeniskus (innen), der Außenmeniskus (Außenseite), das Wadenbein (Fibula) und das Schienbein (Tibia). Treten Schmerzen an der Außenseite auf, deutet dieses auf einen Außenmeniskusschaden. Bei Problemen an der Innenseite, wird der Innenmeniskus geschädigt sein.

Verletzungen und Diagnose

Ob es einen verletzten Meniskus gibt, kann ein Betroffener leicht selber herausfinden. Ein leichter Druck auf den inneren oder äußeren Gelenkspalt reicht oft aus, um die Schmerzen zu lokalisieren. Mehr Hinweise kann natürlich ein Arzt geben. Dieser wird den Gelenkspalt von ventral nach dorsal abtasten.
Eine Verringerung des Gelenkspaltes ist besonders oft bei einer Arthrose zu beobachten. Dieses ist eine degenerative Erkrankung, die häufig den Knorpel betrifft. Die Ursachen sind Abnutzung oder eine Fehl – und/ oder Überbelastung des Knies.

Das Knie ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Es verbindet die Patella, den Femur und das Tibia miteinander. Weiterhin arbeitet es als eine Art Dreh – Scharniergelenk, denn es ermöglicht Beugungen, ebenso wie Streckungen und Dehnungen. Stabilisiert wird das Knie durch einen Bandapparat (Ligamente).
Der Kniegelenkspalt kann durch einen fortschreitenden Verschleiß in Mitleidenschaft gezogen werden. Schmerzfreie Bewegungen sind dann nicht mehr möglich. Handelt es sich um eine fortgeschrittene Arthrose, kann nur eine Operation für Schmerzfreiheit sorgen. Ein anhaltender Schmerz im Kniegelenk sollte nicht selber behandelt werden, sondern der Gang zu einem Diagnostiker ist anzuraten.

Der Kniegelenkspalt und der Bandapparat sind Stoßdämpfer, die unter gesunden Umständen den Druck verteilen, Ist dieses nicht mehr gegeben, kommt es zu starken, anhaltenden Schmerzen. Mögliche Ursachen einer Gelenkspalt Überlastung sind Verletzungen und Unfälle, aber auch Übergewicht kann eine Kniegelenksarthrose auslösen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (366 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Kniegelenkkapsel – Anatomie, Funktion und mögliche Schmerzen

Gelenkkapsel im KnieDer Kapselapparat, sowie auch die Kniebänder sind eine Einheit. Infolge von Verletzungen am Knie, ist es logisch, dass viele Strukturen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kniebänder, samt dem Kapselapparat, unterstützen sich gegenseitig in ihrer Funktion.
Eine Kapsel des Kniegelenks besteht aus der innen liegenden Membrana synovialis, sowie der außen liegenden Membrana fibrosa. Die Membrana synovalis ist lockeres Bindegewebe, die in der Lage ist, die Gelenkflüssigkeit stabil und das Volumen zu halten.

Anatomie und Funktion

Das Kniegelenk, ist das größte Gelenk, welches der menschliche Körper aufweist. Das Gelenk verbindet den Femur (Oberschenkelknochen), die Patella (Kniescheibe) und das Tibia (Schienbein) miteinander. Das Knie ermöglicht nicht nur die Streckung- bzw. die Beugung, sondern auch die Ein – und Auswärtsdrehung. Gesichert wird das Ganze durch Ligamente (Bandapparat).
Der komplexe Bandapparat besteht aus:

  • Kniegelenkkapsel
  • Sehnen und Muskeln
  • Kniegelenkknorpel
  • Menisken

Die Capsula articularis genu besteht aus zwei Schichten. Der Membrana fibrosa, die außen liegt, diese sichert den Zusammenhalt des gesamten Gelenkes. Des Weiteren gibt es die Membrana synovalis, diese liegt außen und sondert Gelenkflüssigkeit ab und nimmt sie auch wieder auf. Damit die Oberfläche vergrößert wird, entstehen Falten und Zotten.

Die Gelenkkapsel hat die Aufgabe, ein Gelenk zu stabilisieren und gleichzeitig auch Bewegungsfreiheit zu garantieren. Damit die Einheit funktioniert, wird sie durch Bänder unterstützt. Die Kapsel selber ist eine Art Schutzmantel, der aus Bindegewebe besteht. Im Innern der Gelenkkapsel ist eine Gelenkhöhle zu finden, diese ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Kapsel trägt dafür Sorge, dass die innenliegende Flüssigkeit (Synovialflüssigkeit) nicht auslaufen kann.
Die Synovialflüssigkeit wiederum sorgt für einen reibungslosen Bewegungsablauf. Sie hält das Gelenk geschmeidig und sichert somit die Funktion. Bei einem Fehlen der Kniegelenkkapsel, wäre das Gelenk instabil und es würden sich weiterhin schneller Abnutzungserscheinungen einstellen.
Die Kniegelenkkapsel hat noch eine weitere wichtige Aufgabe, denn sie sorgt für eine Steuerung des Schmerzempfindens. Bei einer eventuellen Verletzung, sendet die Kniegelenkkapsel ein Schmerzsignal an das menschliche Gehirn. Durch dieses Signal werden Bewegungen so gut wie vermieden, somit wird ein größerer Schaden vermieden.

So kommt es zu Schmerzen

Erkrankungen der Kniegelenkkapsel, die weit verbreitet sind, bestehen aus Arthrose und Arthritis. Bei Sportlern sind es Kapselrisse, wobei es sich um eine Schädigung des Bindegewebes handelt. Sollte das Kniegelenk über den normalen Radius hinaus belastet werden, kommt es unweigerlich zu einer Überdehnung.
Ein Kapselriss kann ebenso entstehen, infolge eines Sturzes, Umknicken oder einer anderen Gewaltanwendung. Die Capsula articularis genu hat die Aufgabe, Bewegungen erst zu ermöglichen. Kontrollierte Bewegungsabläufe wären ohne die Kniegelenkkapsel überhaupt nicht möglich.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (34 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Krankengymnastik für das Knie

Krankengymnastik für das Knie

Krankengymnastik für das KnieVor allen Dingen einige Sportarten verursachen Verletzungen am Knie. Hier ist es entweder ein Kreuzbandriss oder der Meniskus wird in Mitleidenschaft gezogen. Diejenigen, die ihre Beweglichkeit in vollem Umfang wieder erhalten möchten, kommen um eine eventuelle Knie-Operation nicht herum.
Nach der Operation stehen wiederum Maßnahmen an, so zum Beispiel ist ohne eine Physiotherapie nicht mit einer normalen Beweglichkeit zu rechnen. Der Prozess kann sich zwar als langwierig herausstellen, lohnt sich für den Patienten aber allemal.

Bedeutung der Krankengymnastik

Ein Knie wird nach einer Operation zuerst einmal ruhig gestellt. Der Betroffene muss für circa 2 bis 4 Wochen eine Schiene tragen oder nutzt bei den ersten Schritten eine Gehhilfe. Hierdurch bedingt baut sich die Muskulatur ab und muss wieder aufgebaut werden.
Krankengymnastik Übungen für das Knie sollten in einem Zeitraum der ersten sechs bis acht Wochen nach einer OP stattfinden. Die Krankengymnastik Knie Dauer ist vom Schweregrad der Behinderung abhängig. Diejenigen, die eine Physiotherapie in Anspruch nehmen, sollten bevorzugt legere und nicht einengende Krankengymnastik Knie Kleidung wählen. Eine Jogginghose und eine T–Shirt reichen hier vollkommen aus.

Bei der Krankengymnastik Muskelaufbau Knie werden spezielle Krankengymnastik Knie Übungen gewählt. Handelt es sich um eine Krankengymnastik für ein Kniegelenk, sollte mit einer Aufbauphase zwischen 6 bis 8 Wochen gerechnet werden. Nach gut 3 Monaten sollte das Knie wieder voll belastbar sein.
Die Krankengymnastik nach einer Knie Arthroskopie kann aus Krankengymnastik am Gerät Knie bestehen. Hier ist es in der Regel ein Fahrradergometer, das zum Training genutzt wird. Der Widerstand sollte allerdings am Anfang gering gewählt werden, zudem reicht eine tägliche Trainingsdauer zwischen 10 und 20 Minuten vollkommen aus.

Physiotherapie

Die Physiotherapie ist nach einem Innenbandriss die konservativste Methode. In den meisten Fällen wird ein Innenbandriss im Knie nicht operativ behandelt. Darum ist hier die Physiotherapie zu nutzen, um die Beweglichkeit wieder herzustellen.

Krankengymnastik ist ebenso nach einer Knie TEP anzuraten. Die Dauer der Physiotherapie ist dabei abhängig, welche Behandlung indiziert wurde. Ein weiterer Aspekt besteht darin, ob und welche Strukturen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Die Physiotherapie ist immer dann anzuraten, wenn eine Operation nötig ist, aber auch nach einer OP sollte sie genutzt werden. In der Regel zahlen die Krankenkassen die Physiotherapie Knie Kosten. Besonders bei Entzündungen im Knie kann die Krankengymnastik für Beschwerde Freiheit sorgen. Besonders häufig kommt eine Physiotherapie Knie in Betracht, wenn es sich um eine Schleimbeutelentzündung handelt.

In Frage kommen hier mehrere manuelle Therapiemaßnahmen. Unter anderem gehören kurze Impulse, Zug – und Druckbewegungen dazu. Auch sanfte Dehnungen bei einer Physiotherapie können dazu beitragen, dass sich Kniebeschwerden ohne Operation beheben lassen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (456 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Elektrotherapie Knie - Durchführung und Tipps

Elektrotherapie Knie – Definition, Anwendung, Hinweise

Elektrotherapie Knie - Durchführung und TippsUm Muskeln und Nerven zu stimulieren, werden häufig Therapien mit Reiz Strom eingesetzt. Diese therapeutische Maßnahme dient dazu, dass der Heilungsprozess, sowie auch der Muskelaufbau gefördert werden. Stromimpulse von bis zu 100 Hertz werden in den betroffenen Bereich geleitet, wobei zwischen Gleichstrom und niederfrequentiertem Wechselstrom unterschieden wird.

Gerade in Physiotherapie kommen Elektrotherapien am Knie zur Anwendung. Vielfach kann so, eine nötige Operation verhindert werden. Elektrotherapie bei Knieschmerzen oder einer Schleimbeutelentzündung können so konservativ behandelt werden.

Anwendung und Einsatzgebiete

Es ist wichtig, auf eine sachgemäße Anwendung zu achten. Eine überschrittene Elektrotherapie Dauer kann schlimme Folgen haben. Nicht nur Schäden auf der Haut, sondern auch Durchblutungsstörungen sind in diesem Fall zu befürchten.

Die Anwendung sollte von geschulten und fachkundigen Personen durchgeführt werden. Eine Elektrotherapie kann bei einer Kniearthrose, sowie bei akuten Knieschmerzen angewandt werden. Des Weiteren sind Behandlungen bei Sehnenscheidenentzündungen, posttraumatische Schmerzsymptome oder eine geschwächte Muskulatur denkbar.

Elektrotherapie nach Knie-Operation

Gerade nach einer Knie OP kann es durchaus vorkommen, dass der Muskelaufbau gefördert werden muss. Hier ist eine Elektrotherapie Knie zum Muskelaufbau eine Möglichkeit. Diese kann sich auch mit anderen Therapien kombinieren lassen. Durch die Elektrotherapie bei Kniearthrose kann die Durchblutung gefördert werden und zudem wird die Muskulatur gestärkt.

Eine Elektrotherapie am Knie sollte in einer Schwangerschaft nicht durchgeführt werden. Gerade eine hochfrequente Elektrotherapie stellt ein erhöhtes Risiko dar, da es zu einer embryonalen Missbildung kommen kann. Auch bei Erkrankungen wie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, akute Entzündungen, Thrombosen, offene Wunden oder Arteriosklerose sollte keine Elektrotherapie Knie stattfinden.

Was ist eine Elektrotherapie?

Als Elektrotherapie wird eine physiotherapeutische oder medizinische Applikation bezeichnet. In der Regel zielt die Behandlung auf Schmerzlinderung, einer Verbesserung von gestörter Gelenk – und Muskelfunktion, sowie einer Optimierung der Durchblutung.
Die am häufigsten genutzte Methode der Elektrotherapie ist die Galvantherapie, wobei Gleichstrom eingesetzt wird. Des Weiteren dienen Behandlungen bei Wirbelsäulenveränderungen, muskulären Verspannungen und Zerrungen. Ebenso wird eine Elektrotherapie empfohlen, wenn es zu einer Inkontinenz infolge einer Beeinträchtigung der Blasen- oder Beckenbodenmuskulatur gekommen ist.

Bei sehr starken Schmerzen im Knie, kann es zu einer Vollprothese (Knie – TEP) kommen. Eine Elektrotherapie ist je nach Beschaffenheit des Knie – TEPs zu empfehlen. In der Regel handelt es sich bei dem TEP aus Titan, dann ist eine Elektrotherapie Knie möglich.
Die Elektrotherapie Knie Dauer, auch bei Beschwerden am Meniskus, sollte drei bis vier Behandlungen am Tag nicht überschreiten. Gerade, wenn es sich um Anwendungen handelt, die zu Hause durchgeführt werden. Hierbei sind dreißig Minuten vollkommen ausreichend. Danach sollte eine Pause eingelegt werden, sowie das Anlegen der Elektroden an anderer Stelle erfolgen. Da die Elektrotherapie am Knie als Heilmittel gilt, werden die Geräte von der Krankenkasse gezahlt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Künstliche Kniescheibe - Funktion und Kosten

Künstliche Kniescheibe – Alle Hintergrundinformationen

Künstliche Kniescheibe - Funktion und KostenAls sinnvoll erweist sich eine künstliche Kniescheibe, wenn es im Bereich der Kniescheibe, zu einem starken Knorpelabbau gekommen ist. Sie ist eine Alternative zu einem kompletten Ersatz des gesamten Kniegelenks. Der sogenannte Patello – femorale Gelenkersatz ist eine Nachbildung, aus Kniescheibenrückfläche und der Gleitrinne, die sich am Oberschenkelknochen befindet.

Die künstliche Kniescheibe besteht in der Regel aus einem Kunststoff, wobei die Gleitrinne vielfach aus Metall oder Keramik gefertigt wurde. Es kann auch zu Probe- Implantaten kommen, wobei diese dem Prüfen des korrekten Kniescheibenverlaufs dienen, vor allen Dingen bei Kniebeugungen.

Funktion einer künstlichen Kniescheibe

Die künstliche Kniescheibe nach einer Knie – TEP funktioniert wie das normale Kniegelenk. Sämtliche Funktionen können ausgeübt, sogar große Kräfte können getragen werden. Ein komplexes Zusammenspiel wird möglich, da beide Enden von einem Knie – TEP mit den Knochen verbunden werden. Eine Operation wird nötig, wenn es zu einer schwerwiegenden Arthrose gekommen ist, da der Knorpel komplett zerstört wurde. Schmerzen rühren daher, weil Knochen aufeinander reiben, da es nicht mehr zu einer Schmierfähigkeit innerhalb der Kapseln kommt.

Nur mit einer künstlichen Kniescheibe kann der Betroffene Sport treiben und einem geregelten Alltag nachgehen. Die Haltbarkeit der künstlichen Kniescheibe liegt bei mehreren Jahrzehnten, hier gibt es Angaben die zwischen 15 und 20 Jahre liegen. Allerdings sollte die künstliche Kniescheibe nach einer Knie TEP durch Reha – Maßnahmen gestützt sein. Nach einer künstlichen Kniescheiben OP, sollte der Patient für vier bis sechs Wochen Krücken nutzen, da das operierte Weichteilgewebe einer Schonung bedarf.

Wissenswertes über künstliche Kniescheiben

Die künstliche Kniescheiben Kosten sind abhängig von der Art der Operation, sowie von dem Material des Implantates. Die Kosten einer Operation belaufen sich auf circa 8.000 bis 16.000 Euro. Berücksichtigt werden muss jedoch dabei, dass die künstlichen Kniescheiben mittlerweile eine Lebenserwartung von rund 25 Jahren aufweisen.

Es gibt drei unterschiedliche Knieprothesen:

  • Einseitiger Oberflächenersatz ( unikondyläre Schlittenprothese, Monoschlitten, Hemischlitten)
  • Kompletter (bikondyläre) Oberflächenersatz ( Doppelschlitten, Knie – TEP)
  • Vollständiger Oberflächenersatz

In unterschiedlichen künstlichen Kniescheiben Foren ist zu lesen, das ein normales Leben mit einer implantierten Kniescheibe möglich ist. Auch einige Sportarten (Wandern, Radfahren) sind kein Problem, wenn eine künstliche Kniescheibe eingesetzt wurde. Die Haltbarkeit der Kniescheiben, wie schon erwähnt, hat sich gegenüber vorigen Jahrzehnten sichtlich erhöht.

Arbeitsfähigkeit bei künstlichen Kniescheiben

Die künstliche Kniescheibe ist ein sogenannter Fremdkörper. Dieser muss langsam und mit entsprechenden Reha – Maßnahmen dem Körper angepasst werden. Wie lange ein Betroffener krank ist, kann nur individuell beantwortet werden. Jemand, der am Schreibtisch seine Arbeit verrichtet, kann nach wenigen Wochen in seinen Beruf zurückkehren.

Personen, die schwere körperliche Belastungen zu meistern haben, sind in der Regel nicht uneingeschränkt wieder einsetzbar. Künstliche Kniescheiben Erfahrungen haben gezeigt, dass folgende Regeln hilfreich sind. Der Gang sollte aufrecht mit langen Schritten durchgeführt werden und Schuhe sollten möglichst mit einer weichen und elastischen Sohle ausgestattet sein. Die ersten Wochen sind Stockstützen hilfreich.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (77 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Muskelfaserriss im Knie - Symptome und Therapie

Muskelfaserriss Knie – Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie

Muskelfaserriss im Knie - Symptome und TherapieEin Muskelfaserriss und eine Muskelzerrung werden schnell verwechselt, denn sie verursachen nahezu die gleichen Muskelfaserriss im Knie Symptome. Charakteristisch für einen Muskelfaserriss in der Kniekehle sind starke Schmerzen, die es unmöglich machen, dass ein natürlicher Bewegungsablauf stattfinden kann.

Die betroffene Muskelpartie kann nicht belastetet werden, schon gar nicht kann mit dem Muskel Kraft ausgeübt werden. Wird die Muskulatur auch noch angespannt oder gedehnt, ist der Schmerz kaum noch auszuhalten. An der sich bildenden Schwellung, kann es zu einem Bluterguss kommen.

Typische Sportverletzung

In der Regel handelt es sich bei einem Muskelfaserriss Kniegelenk um eine typische Sportverletzung. Tennis, Fußball oder auch Hockey und Handball tragen dazu bei. Es kann gut sein, dass auch Personen mit häufigen Muskelverhärtungen zu einem Muskelfaserriss Knie an der Innenseite neigen.
Im Gegensatz zu einer Muskelzerrung, kann bei einem Muskelfaserriss außen eine Strukturveränderung des Gewebes erkannt werden. Somit ist es nicht auszuschließen, dass es zu einer Einblutung der Muskelfasern kommen kann, wobei auch ein Einreißen möglich ist.

Therapie

Ist ein Muskelfaserriss mit Schmerzen im Knie diagnostiziert worden, sind die ersten Maßnahmen, eine Kühlung und natürlich die Ruhigstellung, des Gelenks. Zudem kann ein Muskelfaserriss Knie mit Tapen behandelt werden. Nur, wenn ein Einreißen festgestellt wird, muss eine operative Versorgung stattfinden.
Nach einer Muskelfaserriss OP, darf das Knie für eine Dauer von mehreren Wochen nicht belastet werden. Bei einer normalen Muskelfaserriss Knie Dauer, ist es ausreichend, dass der Betroffene sich mit Muskelfaserriss Knie Krücken fortbewegt.

Liegt ein Muskelfaserriss vor, wird zunächst ein Muskelfaserriss MRT nötig, damit der Arzt die Behandlung einleiten kann. Die Schmerzen im Knie müssen mit Medikamenten beseitigt werden. Hierbei sind es entzündungshemmende und schmerzlindernde Präparate, die eingesetzt werden.
Für eine normale Muskelfaserriss Behandlung helfen als Erstmaßnahmen ein Druckverband, sowie Kühl Akkus. Bei Arztbesuch ist es zudem wichtig, dass ein genauer Hergang geschildert wird. So kann der behandelnde Arzt später feststellen, ob es sich um eine Muskelfaserriss Knie handelt oder, ob es nur eine Dehnungsverletzung wie zum Beispiel eine Muskelzerrung oder eine Muskelprellung ist.

In besonderen Fällen entscheidet sich ein Sportmediziner ein Muskelfaserriss Knie MRT heranzuziehen. Bei direkter Gewalteinwirkung, kommen Röntgenuntersuchungen in Frage, damit eine eventuelle Verletzung des Knochens ausgeschlossen werden kann.

Verlauf

Wurde ein Muskelfaserriss Knie festgestellt, ist es wichtig, für mindestens 5 Tage ein Ruhepause einzulegen. Ab wann das Kniegelenk wieder einsatzfähig ist, hängt nach der Schwere und dem Umfang der Verletzung ab.
Von einer zu frühen Belastung wird dringend abgeraten, denn dann kann es erneut zu einem Muskelfaserriss Knie außen mit heftigen Schmerzen im Knie kommen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Ursachen für das Kribbeln im Knie

Kribbeln im Knie – Mögliche Ursachen und Therapieansätze

Ursachen für das Kribbeln im KnieDas Kribbeln im Knie oder auch Parästhesie genannt, kann vielfältige Ursachen haben. Zeitweise kann es sogar Schmerzen bereiten, was bis zur Taubheit oder ein Einschlafen der Glieder gehen kann. Charakteristisch sind Wärme – oder Kälteempfindungen für diese Gefühlsstörungen.

Die Ursache für das kribbelnde Knie kann eine Schädigung des peripheren Nervensystems sein oder das Zentralnervensystem wird beeinträchtigt. Ist die Beeinträchtigung nur vorübergehend, wird von einer transienten Parästhesie gesprochen, hierzu kann es kommen, wenn der Blutfluss kurzzeitig unterbrochen wird. Die Nerven werden nicht genügend mit Glukose und Sauerstoff versorgt, was wiederum zu einem Kribbeln im Knie führt.
Die Ursache von einem Kribbeln im Knie kann ebenso von Diabetes oder beginnender Multipler Sklerose herrühren.

Diagnose

Da das Kribbeln im Knie ein Taubheitsgefühl auslösen kann, ist der Gang zu einem Arzt anzuraten. Dieser sucht nach möglichen Ursachen und stellt zuerst einmal eine Anamnese. Zum Beispiel muss eine Vergiftung ausgeschlossen werden, die ebenso eine Missempfindung sein kann.
In Einzelfällen verursachen Medikamente eine Parästhesie, hierunter fallen:

  • Antiepileptika
  • Paroxetin
  • Oxaliplatin
  • Mirtazapin
  • Buspiron
  • Acetazolamid

Das Kribbeln im Knie kann ebenso von einem Sturz auf das Kniegelenk herrühren, was sich zeitweise mit einem Kribbeln im Knie an der Außenseite bemerkbar macht. Kribbeln im Knie kann auch bei einer bestehenden Schwangerschaft auftreten, was dann nur auf eine kurze Zeit begrenzt ist.
Eine Parästhesie wird oft einer Nervenverletzung zugeschrieben, dass kann ein eingeklemmter Nerv sein oder eine Nervenerkrankung. Hier kommen eine Neuropathie oder eine diabetische Neuropathie in Frage. Zu den gefährlichsten Kribbeln im Knie Ursachen gehören unter anderem auch, Alkoholismus und Hypokalzämie (zu niedriger Kalziumspiegel im Blut)

Kribbeln im Knie kann nach einer OP auftreten, wobei es sich um eine Operation an der Kniescheibe oder dem Meniskus handeln kann. Zudem sollte ein Kribbeln im Knie nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es kann durchaus eine ernste Ursache dahinterstecken. Sogar ein Raucherbein oder ein Schlaganfall können nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Ursachen

Neben der Kompression der Nerven kann auch eine andere neuralgische Beeinträchtigung schuld sein, wenn Kribbeln im Knie entsteht. Dieses kann sich um eine akute oder chronische Erkrankung handeln. Gerade bei einem Kribbeln im Knie an der Außenseite, kann es sich um eine akute Vergiftung drehen.
Des Weiteren kommt eine Stoffwechselerkrankung hinzu. Das Nervensystem ist in der Regel involviert, womit auch ein zu hoher Blutzuckerspiegel Ursache für ein Kribbeln im Knie nicht auszuschließen ist.

Ärztlichen Rat einholen!

Diejenigen, die ein Kribbeln im Knie beim Sitzen verspüren, sollten diese unbedingt mit ihrem Arzt abklären. Multiple Sklerose ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die je früher erkannt, gute Chancen auf ein normales Leben bietet. In vielen Fällen hängt diese Krankheit mit einem Kribbeln im Kniegelenk zusammen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (63 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...