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Künstliches Kniegelenk - wie lange krank?

Künstliches Kniegelenk wie lange krank?

Künstliches Kniegelenk - wie lange krank?Viele junge Menschen sind der Meinung, dass nur ältere Menschen sich mit dem Thema „künstliches Kniegelenk“ auseinandersetzen müssen, aber das ist natürlich vollkommener Quatsch. Denn auch junge Menschen kann das schwere Los zuteil werden, dass sie ein künstliches Kniegelenk benötigen und die Gründe könnten nicht unterschiedlicher sein. Sei es eine Erbkrankheit, ein Unfall, ein Arbeitsunfall, ein Sportunfall oder ein erblich bedingter Verschleiß des Körpers sowie mögliche Geburtsfehler, schlechter Wachstum und mehr. Es muss also nicht nur das Alter und der mögliche Rückgang von Muskeln & Co dafür verantwortlich sein, dass das Kniegelenk porös ist sowie ausgetauscht gehört.

Wer sich mit dem Thema jedoch näher auseinandersetzt, sei es, weil die Oma ein neues Kniegelenk bekommt, man selber oder aus reinem Interesse – der möchte natürlich in Erfahrung bringen, wie krank geschrieben wird. Vor allem die Frage nach dem wie lange? Hier sind natürlich unterschiedliche Prozesse zu berücksichtigen und auch die moderne Chirurgie ist weiter vorangeschritten, sodass die Eingriffe an sich schon zur Routine gehören und äußerst positive auf das neue Kniegelenk auswirken. Trotzdem müssen mindestens 6 Wochen ärztliches Attest einberechnet werden. Je nach Alter der Patienten, schwere der OP und der Nachbehandlung ist in vielen Fällen auch eine Reha notwendig, um mit dem neuen Kniegelenk erst einmal zurechtzukommen.

Im Schnitt werden Patienten daher immer um die 6 Wochen krank geschrieben, wenn es sich um ein künstliches Kniegelenk handelt. In seltenen Fällen kommt eine Reha infrage, sodass noch mal bis zu vier Wochen drauf gerechnet werden oder nach Heilungsprozess durchaus auch die sechs Wochen trotzdem ausreichen. Somit stellt man fest, dass ein künstliches Kniegelenk oftmals nicht bedeutsamer ist, als mancher Bruch!

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Knie verstaucht - Symptome, Ursachen und Therapie

Knie verstaucht – Ursachen und Therapie

Knie verstaucht - Symptome, Ursachen und TherapieFast jeder, kann ein Lied davon singen, denn sich sein Knie verstauchen geht relativ schnell. Fakt ist, wenn so etwas passiert, gibt es unweigerlich Knie verstaucht Schmerzen. Diese rühren daher, dass die Kollagenfasern eines Bandes (Ligamentum) oder eine Kapsel im Gelenk stark überdehnt wurden.
Die Verstauchung oder auch Distorsion genannt, ist eine Verletzung, die durchaus ernst genommen werden sollte. Am häufigsten tritt die Verstauchung am Knöchel oder eben am Knie auf.

Symptome

Charakteristisch für eine Knie Verstauchung sind Symptome wie ein Bluterguss. Bei einer leichten Verstauchung des Knies zeigt sich schnell eine bläuliche Verfärbung. Mittlere oder starke Schmerzen kommen noch dazu. Die Knie Verstauchung kann dazu führen, dass das Gelenk instabil wird.
Behandelt werden sollte die Verstauchung unbedingt, denn geschieht das nicht, kann eine chronische Instabilität folgen. Das ohnehin schon geschädigte Knie ist anfälliger für andere Verletzungen, die sich unbewusst ergeben können. Zudem kann sich aus der Verletzung eine Arthrose bilden, die bekanntlich nicht wieder zu heilen ist.

Heilungsdauer

Die Heilungsdauer bei einem verstauchten Knie ist schwer zu bestimmen, denn sie kann unterschiedlich ausfallen. Sicher ist, bei Personen die ihr Knie ruhig stellen, wird der Heilungsprozess schneller vonstattengehen.

Nach der eigentlichen Verstauchung eines Knies, folgt eine Entzündungsphase. Das kann bis zu vier Tage in Anspruch nehmen. Weitere zwei Wochen dauert es, bis beschädigtes Bindegewebe abheilt. Das Knie sollte möglichst gar nicht oder nur schwachen Belastungen ausgesetzt werden.

Behandlung

Sinnvoll ist bei einer Verstauchung am Knie eine konservative Therapie. Diese besteht in der Regel aus der Ruhigstellung, der Kühlung und das Bein sollte am besten hochgelagert werden. Je nach Schwere des Krankheitsgrades, sind Verstauchung Knie Krücken anzuraten.
Verstauchungen am Knie können auch gut mit alten Hausmitteln behandelt werden. Obwohl diese nur bei leichten Verstauchungen eingesetzt werden sollten. Zu den Hausmitteln, die am besten bei einer Verstauchung helfen, gehört Salz.

Um Erstmaßnahmen zu treffen und den Schaden am Knie in Grenzen zu halten, ist Salzwasser eine Möglichkeit. Dieses sollte natürlich kalt genutzt werden und am besten als Umschlag. Auch ein Zwiebel – Salz – Brei kann zur Versorgung dienen. Dazu wird eine Zwiebel kleingehackt und mit Salz vermischt. Der Brei sollte auf das betroffene Knie kommen und mit einem sauberen Tuch fixiert werden.

Es gibt drei unterschiedliche Arten einer Knie – Distorsion:

  1. Grad: weniger als 10 Prozent der Fasern sind beschädigt
  2. Grad: mehrere Fasern sind geschädigt oder gerissen, eine Bandkontinuität ist aber gegeben
  3. Grad: Das Band ist komplett gerissen, in diesem Fall hilft nur eine Operationsindikation

Die Auslöser einer Verstauchung Knie sind ein unglückliches Aufkommen nach einem Sprung, eine übermäßige Verdrehung des Knies oder ein Trauma im inneren oder äußeren Kniebereich.

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Bewegungsschiene für das Knie

Bewegungsschiene Knie

Bewegungsschiene für das Knie Eine Bewegungsschiene für das Knie dient in ihrer Anwendung vielen Behandlungsformen bei Verletzungen am Knie. Hierbei kann es sich um postoperative, als auch um andere Erkrankungen handeln. Die Kontraindikationen sind in der Regel, Arthrosen, Infektionen am und im Knie oder einer instabilen Fraktur.
Die Bewegungsschiene Knie Verordnung beginnt mit einer Behandlung mit einem geringen Schmerzempfinden und wird dann erweitert. Um einen messbaren Behandlungserfolg zu erzielen, sollte die tägliche Behandlungsdauer nicht unter einer Stunde liegen.

Funktion

Die Bewegungsschiene Knie ist stufenlos einstellbar. Das technische Niveau im Bewegungsumfang liegt bei – 3 Grad (Hyperextension) bis 120 Grad ( Flexion).Zudem kann mit einer Bewegungsschiene Knie ein individuelles Bewegungs – Kraft – Profil erstellt werden.

Stützende Gelenkschienen sind immer die richtige Wahl, wenn es um fremd gesteuerte Bewegungsabläufe geht. Die Auswahl sollte allerdings in Absprache mit einem Arzt oder Therapeuten getroffen werden. Eine polyzentrische Gelenkschiene hat andere Funktionen, als zum Beispiel eine mit gekreuzten Riemen. Wobei die Bewegungsschiene Knie Kosten für rund 150 Euro zu Buche schlagen und Letztere um die 80 Euro kostet.

Eine Bewegungsschiene für das Knie gibt den nötigen Halt und bewegt sich aus eigener Kraft. Bewegungsschiene Knie gibt es sowohl zum Erwerben, als auch im Verleih. Nach einer Operation am Knie kann eine solche Schiene die Heilung beschleunigen, dennoch übernehmen nicht alle Krankenkassen die Kosten für eine Bewegungsschiene am Knie.

Personen, unter 18 Jahre sind von einer einmaligen Zuzahlung befreit. Für alle anderen gilt eine gesetzliche Zuzahlung. Diese wird direkt an den Anbieter gezahlt, die Kosten belaufen sich hierbei zwischen 5 und 10 Euro.

Eine Bewegungsschiene Knie kann auch ausgeliehen werden. Dieses ist im Internet oder bei einem anderen Anbieter möglich. Die Preise bei einem Bewegungsschiene Knie Verleih sind vielfältig und sollten im Vorfeld erfragt werden.
Verschiedene Anbieter bringen eine Bewegungsschiene Knie Artromot nach Hause und weisen auch gleich in die Handhabung ein. Die Kosten hierfür betragen je nach Gerät und Zeitraum zwischen 150 und 280 Euro.

Erfahrungen

Patienten machen mit einer Bewegungsschiene Knie in der Regel gute Erfahrungen. Die Schiene wird kurz nach einer Operation angelegt und das entsprechende Bein darin gelagert. Der Betroffene braucht sich nicht erschrecken, wenn die Bewegungsschiene Knie eingeschaltet wird, Schmerzen entstehen dabei nicht.
Die ersten Behandlungen dauern nicht länger als 10 Minuten. Der Beugewinkelgrad kann dabei vom Patienten selber bestimmt werden. Es kann erforderlich sein, dass das Bein nach der Behandlung mit einem Kühl Akku gekühlt werden muss.

Behandlungsdauer

Die Behandlung mit der Bewegungsschiene Knie sollte über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen erfolgen. Täglich sind ein bis zwei Behandlungen erforderlich.

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Knieschonender Sport in der Praxis

Knieschonender Sport – Empfehlungen und Praxistipps

Knieschonender Sport in der PraxisDas Kniegelenk ist besonders verletzungsanfällig. Da in vielen Fällen Personen unter Knieschmerzen leiden, die einige Pfunde zu viel auf die Waage bringen, kann ihnen nur angeraten werden, einen knieschonenden Sport zum Abnehmen zu nutzen.

Da auf die Belastung Rücksicht genommen werden sollte, kommen nur einige Sportarten in Betracht, die auch mit einer Ernährungsumstellung konform gehen müssten. Joggen gehört nicht unter die Sportarten, die als knieschonend zu betrachten sind. Die Belastung sollte nicht hoch sein, darum ist unter anderem Nordic Walken zu empfehlen.

Sinnvolles Training absolvieren

Knieschonende Sportarten sind Aquajogging oder Aquafitness. Es gibt auch Trainingsmöglichkeiten am knieschonenden Crosstrainer, allerdings sollten Übungen hier nur unter Aufsicht durchgeführt werden.

Bei Knieproblemen spielt auch das Schuhwerk eine tragende Rolle. Hier ist es die Dämpfung, die beachtet werden sollte. Der Schuh sollte auf einem harten Untergrund, wie Asphalt und Beton, den Aufprallschock mindern. Ein knieschonender Sportschuh sollte nicht zu wenig und nicht zu hoch gedämpft sein. Die Dämmungssysteme selber bestehen aus Luftkissen, Gas Kissen, Gelkissen oder Silikonkissen.

Personen, die regelmäßig Joggen, sollten ihre Schuhe unbedingt anpassen und auch nicht zu lange Zeit nutzen. Die Dämpfung nutzt sich schnell ab und der knieschonende Effekt bleibt aus. Als knieschonendes Sportgerät, ist der Fahrradergometer besonders zu empfehlen. Da im Sattel gesessen wird, spielt das eigene Körpergewicht eine untergeordnete Rolle.

Als knieschonend reicht ein Training von zwei bis dreimal in der Woche aus, dieses sollte ungefähr 30 Minuten andauern. Nachteil hierbei, es werden nur die Beine trainiert, dem Oberkörper kommt es nicht zu gute.

Effektiv und zudem gelenkschonender, ist das Training auf einem Laufband, allerdings nur dann, wenn es gut gedämpft ist. Hierbei gilt, 5 Minuten Warmlaufen, eine Minute schneller, eine Minute gehen und das circa achtmal wiederholen.

Ein knieschonender Sport ist auch auf einem Crosstrainer möglich. Er trainiert die Muskeln, die Ausdauer und die Koordination. Zudem ist er knieschonender als das Laufen selber. Sinnvoll sind zwei Trainingseinheiten von 30 Minuten wöchentlich.

Weitere knieschonende Sportarten

Menschen, die schon Probleme mit ihren Gelenken haben, sollten sich Sportarten suchen, die auch knieschonend sind. Hierzu zählen unter anderem folgende Aktivitäten:

  • Schwimmen (reduziert die Gelenkbelastung, empfohlen werden Kraul – und Rückenschwimmen)
  • Crosstrainer (ideale Alternative um Kniegelenke zu schonen)
  • Skilanglauf (kein hoher Belastungsdruck)
  • Klettern / Bouldern (therapeutisches Klettern fördert die Beweglichkeit und eine gerade Haltung)
  • Radfahren (ideal für Hüft – und Kniegelenke. Wichtig: Eine möglichst kleine Übersetzung, ein geringer Widerstand, sowie eine hohe Trittgeschwindigkeit)
  • Rudern (ideales Ganzkörpertraining, allerdings ohne ruckhafte Stoßbewegungen)

 

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Knie geprellt - Symptome, Therapie bei Knieprellung

Knie geprellt – Symptome & Therapie bei Prellung Kniescheibe (Patella)

Knie geprellt - Symptome, Therapie bei KnieprellungDurch mechanische Krafteinwirkung von außen auf das Knie kommt es häufig zu einer Knieprellung bzw. Kniegelenkprellung. So kann ein geprelltes Knie etwa nach einem Sturz oder einem Schlag vorliegen. Akute, plötzliche Schmerzen sowie ein Bluterguss sind unmittelbare Symptome. Wurden dabei weder Knochen gebrochen, noch Sehnen oder Bänder verletzt, so besteht Hoffnung auf ein schnelles Abheilen innerhalb weniger Tage. Wobei die Dauer des Heilungsprozess auch von der Erstversorgung des geprellten Knies – etwa durch Kühlen – abhängt.

Ursachen und Symptome einer Prellung am Knie

Eine Prellung am Knie wird meistens beim Sport verursacht. Gerade bei körperbetonten Sportarten wie Fußball oder Handball sind Schläge auf das Knie vorprogrammiert. Meist bleibt dabei das Integument (Haut) äußerlich weitestgehend unverletzt. Feine Blutgefäße werden verletzt, was zu einer Schwellung und Rötung des Knies führt. Dies geht einher mit mäßigen, akuten Schmerzen, die relativ schnell nachlassen.

Die Untersuchung beim Arzt erfolgt dann nach folgendem Muster:

  • Anamnese: Der Patient wird gefragt, was passiert ist, ob das Kniegelenk bewegt werden kann und ob noch weitere Symptome vorliegen.
  • Anschließend wird das geprellte Knie vorsichtig abgetastet, um es auf Verletzungen der Sehnen, Bänder und Knochen hin zu untersuchen. Auch die Mobilität und Stabilität des Gelenks wird überprüft.
  • Optional: Über Röntgen-Aufnahmen und MRT lassen sich zudem insbesondere Brüche am Kniegelenk, etwa der Kniescheibe, verbildlichen.

Therapie und Behandlung

Die Erstversorgung eine geprellten Kniescheibe oder des gesamten Knies sieht eine Kühlung mit einem kalten Umschlag oder eine Ice-Pack vor. Zudem sollte das Knie in ruhender Position hochgelagert werden. All dies dient dazu, die Schwellung zu verringern und die Schmerzen zu lindern. Auch das stabilisierende Ruhigstellen des Knies mit einem Verband (Kompressionsverband) ist ratsam. Bei einer einfachen, leichten Prellung ist die Gabe von Schmerzmitteln häufig nicht notwendig.

Folgen

Der Bluterguss am geprellten Knie wird sich binnen einer Woche zurückbilden. Auch wird die Schwellung bald abnehmen. Wie lange die Genesung dauert und wann wieder Sport getrieben werden darf, hängt stark vom Einzelfall ab. Meist handelt es sich dabei um 2 Wochen. Insbesondere wenn von ärztlicher Seite noch nicht abgeklärt wurde, ob das Knie geprellt oder gebrochen ist und die Anzeichen uneindeutig sind, ist das Gehen mit Krücken anzuraten. Der Arzt wird Sie dann gegebenenfalls je nach Befund krankschreiben.

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Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) - Symptome und Therapie

Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) – Symptome & Therapie bei ausgerenktem Knie

Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) - Symptome und TherapieWenn Patienten umgangssprachlich von einem ausgekugelten Knie sprechen, meinen sie meist eine aus dem Gleitlager herausgesprungene Kniescheibe. Im Rahmen dieser Kniegelenksluxation liegt die Patella frei, wobei häufig Schäden an den Kreuzbändern, dem oberen Schienbeinkopf, dem unteren Oberschenkelknochen, der Patellasehne und dem Knorpelgewebe im Knie vorliegen. Nicht selten führen Hämatome zu einer Schwellung der Haut im Bereich der Kniescheibe. Das Ausrenken des Knies ist immer mit starken Schmerzen verbunden.

Symptome bei ausgekugeltem Knie

Eine starke Schwellung des vorderen Knies, ein dumpfer, starker Schmerz der abrupt ‚ins Bein‘ stößt, und eine seitlich liegende Kniescheibe sind die markantesten Anzeichen für ein ausgekugeltes Knie. Personen mit einer Kniegelenksluxation können auf dem betroffenen Bein nicht stehen – die Stabiltät im Knie ist dahin. Manchmal gleitet die Kniescheibe wieder von alleine an die ursprüngliche Position zurück. Doch selbst dann, bei einem wieder eingerenktem Knie, bleiben akute Schmerzen und ein deutliche Schwellung des Knies.

Ursachen der Kniegelenksluxation

Ein ausgekugeltes Knie liegt häufig nach besonders hoher Belastung im Sport, etwa beim Fußball spielen, vor. In selteneren Fällen führen Unfälle zur Kniegelenksluxation.

Therapie und Folgen

Ist das Knie ausgekugelt, ist fast immer eine Op notwendig. In dieser Operation werden die einzelnen, defekten Bestandteile an ihrer Position mit Schrauben justiert. Eine konservative Behandlung ohne Operation ist nach einer ausgekugelten Kniescheibe nur sehr selten möglich.

Nach dem operativen Eingriff muss der Patient für einige Wochen auf Krücken und eine stabilisierenden Verband zurückgreifen. Die Heilungsdauer ist ganz davon abhängig, welche Teile des Knies infolge der Kniegelenksluxation gebrochen bzw. gerissen sind. Inklusive Reha und Physiotherapie ist mit einem halben Jahr Sport-Pause zu rechnen.

Unmittelbar nach dem Auskugeln des Knies gilt es, die Schmerzen mit Tabletten zu stillen und die Schwellung durch sofortiges Kühlen zu verringern. Bei einer erfolgreichen Operation ist mit langfristigen Folgen oder Invalidität nicht zu rechnen – auch wenn die Heilungsdauer vergleichsweise lange ausfällt. Personen, die einmal ein ausgekugeltes Knie hatten, weisen statistisch gesehen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf erneut eine Kniegelenksluxation zu erleiden.

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Thrombose im Knie - Ursache, Symptome, Therapie

Thrombose im Knie bzw. Kniekehle – Ursache, Therapie, Folgen

Thrombose im Knie - Ursache, Symptome, TherapieEine Thrombose bezeichnet die Bildung eines Blutgerinnsels aufgrund eines Blutgefäßverschluss. In der Regel enstehen diese Thrombosen nicht im Knie beziehungsweise in der Kniekehle selbst, sonder im Bereich der Wadenmuskulatur, also in den kleinen Beinvenen. Dort wandern sie in die tiefen Venen der Wadenmuskulatur und dann gegebenfalls bis hoch ins Knie. Eine Thrombose ist immer behandlungsbedürftig und kann lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen, wobei sowohl das rechte als auch das linke Knie betroffen sein kann.

Anzeichen und Symptome einer Thrombose im Knie

Es ist gar nicht so einfach, eine Thrombose im Knie zu erkennen. Meist strahlt ein ziehender Schmerz über die Beine hoch ins Knie, häufig in die Kniekehle. Dazu schwillt das betroffene Areal an, fühlt sich aufgebläht und prall an. Häufig klagen Patienten auch über krampfartige Schmerzen, die auch in der Ruheposition nicht abklingen. Häufig wirkt sich das Hochlagern der Beine lindernd aus und die Schmerzen lassen nach.

Ursache für eine Thrombose im Knie können Hormon sein, die etwa über die Anti-Baby-Pille von außen zugeführt werden. Aber auch Gewohnheiten wie regelmäßiger Alkoholkonsum und vor allem das Rauchen können die Bildung von Blutgerinnsel begünstigen. Auch kann eine lange Ruhigstellung der Beine und eine damit einhergehende Verringerung des Blutstroms ursächlich für eine Thrombose sein. Zuletzt sind nicht selten auch Veränderungen an der Gefäßoberfläche durch Verletzungen oder Ablagerungen dafür verantwortlich, dass sich das Blutgefäß schneller verschließt. Besonders hoch ist übrigens das Risiko für eine Thrombose bei schwangeren Frauen. Krebserkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie chronische Fettleibigkeit und Flüssigkeitsmangel zählen auch zu den häufigeren Ursachen.

Therapie und Behandlung

Bei jeder Thrombose Therapie gilt es zunächst, das Worst-Case-Szenario, nämlich die Gefahr einer Lungenembolie und eines Schlaganfalls, zu bannen. Dazu wird ein Gerinnungshemmer wie Heparin meist direkt in die Vene injiziert. Auch eine operative Entfernung des Thrombus kann angezeigt sein. Es gilt dabei, den Thrombus am Wachsen zu hindern und ihn nicht über die Blutbahn in Richtung Lunge oder Gehirn wandern zu lassen. Verursacht er dort einen Gefäßverschluss, hat dies schnell lebensbedrohliche Folgen.

Nach einer erfolgreichen Ersttherapie ist häufig die Gabe eines Blutverdünners angezeigt, um die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Thrombose zu verringern.

Folgen und Gefahren

Leider ist die Gefahr, erneut an einer Thrombose im Knie beziehungsweise im Bein zu erkranken, vergleichsweise hoch. Mehr als jeder vierte Thrombose-Patient erleidet innerhalb von 10 Jahren erneut an einem Blutgerinnsel. Die Bildung von Krampfadern, Wassereinlagerungen sowie eine chronische Venenschwäche sind häufige Folgen. Entzündet sich ein Thrombus durch die Besiedelung von Bakterien oder anderen Mikroorganismen, ist eine Blutvergiftung (Sepsis) nicht auszuschließen. Mit der Hilfe von Ultraschall und dem Abtasten der Venen versuchen Ärzte die Beinvenen in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, um eine drohende Lungenembolie frühzeitig zu unterbinden. Regelmäßige Arztbesuche sind dafür obligatorisch. Häufig können auch Kniestrümpfe (Thrombosestrümpfe) dabei helfen, Schmerzen an den geschwollenen Beinen zu reduzieren.

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Überbelastung Knie - Therapie, Symptome, Ursachen und Folgen

Überbelastung Knie – Symptome, Therapie & Folgen einer Überlastung

Überbelastung Knie - Therapie, Symptome, Ursachen und FolgenUnser Knie muss im Alltag sowie im Sport, beim Wandern, Laufen, Joggen oder Fußball spielen, enormen Kräften widerstehen. Nicht nur das eigene Körpergewichtet lastet kurzzeitig auf dem Kniegelenk – nein, durch rasche Antritte oder zusätzliche Gewichte wie das Tragen eines Rucksack erhöht sich die Belastung deutlich. Kein Wunder, dass eine Überbelastung dem Knie situativ aber auch über die Jahre hinweg schaden kann.

Symptome und Anzeichen

Die ersten Anzeichen und Symptome für eine Überbelastung des Kniegelenks sind Bewegungsschmerzen, leichte Blutergüsse, Einschränkung in der Mobilität sowie Rötungen an der Außenseite. Bei einer starken Überlastung des Knies kommen dann noch stechende bis dumpfe Ruheschmerzen hinzu, die tendentiell über die Tage hinweg noch zunehmen. Wir dann fataler Weise auf eine ärztliche Untersuchung verzichtet, kann ein Gefühl der Instabilität im Gelenk dazu kommen bis hin zur gänzlichen Bewegungsunfähigkeit. Um die genauen Symptome abzuklären und sich eine Diagnose einzuholen, sollten Patienten daher immer einen Arzt konsultieren, um Folgeschäden zu vermeiden.

Ursachen für eine dauerhafte Überlastung am Knie kann ein starkes Übergewicht sein. Aber auch eine Fehlstellung der Beine (O-Beine oder X-Beine), belastungsintensive Sportarten wie Tennis, Fußball oder Basketball sowie körperlich fordernde Berufe wie Baumeister, Handwerker oder Tänzer.

Wer sich regelmäßig dieser hohen Belastung für das Knie aussetzt, verschlimmert in der Regel nach und nach die Symptome und die Abnutzung von Mensiken und Knorpel. Die Folge können dann Arthrose oder Risse im Meniskus sein. Im ersten Schritt schmerzen dann vor allem Tätigkeiten wie Treppen steigen, Joggen oder Kniebeugen.

Therapie nach Überlastung des Knies

Die Therapie nach einer Knie-Überbelastung richtet sich stark nach der genauen Diagnose. Hat eine spontane Überbelastung während des Sports für eine Bänder- oder Sehenverletzung gesorgt, so gilt es häufig das Knie für mehrere Wochen zu schonen und zu stabilisieren. Bei Rissen muss gegebenfalls operiert werden.

Liegt eine langfristig verursachte Arthrose vor, die etwa bei einer dauerhaften Überlastung der Kniekehle (Innenseite) auftreten kann, so gilt es zunächst den genauen Grad und Fortschritt der Knorpelabnutzung zu eruieren. Gegebenfalls kommen dann Implantate oder Transplantationen in Frage.

Um in den ersten Minuten die Schmerzen nach einer Überlastung zu reduzieren, hilft es häufig, das Knie ruhig abzulegen und das betroffene Areal am Knie zu kühlen. Die Dauer der Pause vom Sport hängt dann ganz von der eigentlichen Erkrankung/Verletzung ab und muss vom Arzt erfragt werden.

Einer Knie Überlastung vorbeugen

Prinzipiell ist es ratsam, sich vor dem Sport aufzuwärmen, Beine und damit die Sehnen der Muskeln zu dehnen. Das fördert die Durchblutung und aktiviert die Sehnen, was eine Verletzung während der Belastung beim Laufen, Joggen, Radfahren oder Fußball spiele reduziert. Auch gilt es, dem Knie zwischen den einzelnen Sporteinheiten genug Zeit zur Regeneration einzuräumen.

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Knie Außenband Schmerzen - Ursache, Diagnose, Symptome, Therapie

Knie Außenband Schmerzen – Ursachen, Symptome, Behandlung

Knie Außenband Schmerzen - Ursache, Diagnose, Symptome, TherapieTreten seitlich am Knie Schmerzen auf, so ist für gewöhnlich das Außenband betroffen. Die häufigste Ursache für Knie Schmerzen am der Außenseite ist eine Zerrung, Überdehnung oder ein (An-)Riss des Außenbandes. In selteneren Fälle liegt eine Schädigung des Meniskus oder eine Entzündung vor. Dabei können auch das Wadenbeinköpfchen sowie der Kniegelenkspalt verletzt sein.

Ursachen für Schmerzen am Außenband (Knie)

Die drei häufigsten Ursachen für starke Schmerzen am äußeren Rand des Knies sind zum einen eine sukzessive Knorpelabnutzung des äußeren Kniebereichs aufgrund einer längeren Fehlbelastung (Arthrose), ein mechanischer Stoß von außen gegen das Knie (gegebenfalls mit Bluterguss) sowie eine Verletzung des Außenbands. Besteht laut ärztlicher Diagnose ein begründeter Verdacht auf eine Schädigung des Knie Außenbands, so muss eine genauere Untersuchung erfolgen um die Diagnose zu präzisieren.

Die leichteste Form der Außenbandverletzung ist eine Überdehnung / Zerrung des Ligamentum collaterale laterale. Hier ist der Schmerz bei ruhiger Lage des Knies verschwindend gering und ein normales Gehen unter geringen Schmerzen möglich.

Ist das Außenband am Knie hingegen angerissen oder gar gänzlich gerissen, sind die Schmerzen stechend und intensiv. Auch tritt häufig eine Schwellung auf.

Treten die Schmerzen am Außenband beim Joggen beziehungsweise Laufen auf?

Eine schmerzhafte Verletzung am Außenband tritt besonder oft bei sportlich aktiven Menschen auf. Gerade beim Joggen, Laufen oder Fußball spielen sind Schmerzen am Knie Außenband kein seltenes Symptom. Liegt diesen Schmerzen eine Überdehnung zugrunde, wobei kurzzeitig das Ligamentum collaterale laterale über das normale Maß hinaus gedehnt wurde, so kann die Bewegung unter leichten Schmerzen ohne Probleme weiter fortgeführt werden. Ist die Mobilität hingegen eingeschränkt und an ein Weiterlaufen nicht zu denken, so besteht der Verdacht eines Außenbandrisses.

Behandlung und Therapie

Die Therapie des Außenbands bei einer simplem Zerrung sieht eine zwei- bis vierwöchige Ruhigstellung des Knies vor. In dieser Phase sollte auf Sport tunlichst verzichtet werden. Normales Gehen ist mit einer Stabilität verleihenden Schiene durchaus möglich. Treten die Schmerzen hingegen als Folge eines Außenbandrisses auf, so kann eine Operation angezeigt sein. Dann können Patienten erst rund sechs bis zehn Wochen nach der Behandlung wieder langsam ans Joggen herangeführt werden.

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Cortison Spritze im Knie - Kosten, Nebenwirkungen, Schmerzen

Cortison Spritze Knie – Schmerzen, Kosten, Nebenwirkungen

Cortison Spritze im Knie - Kosten, Nebenwirkungen, SchmerzenCortison ist ein körpereigenes Hormon, welches in der Nebennierenrinde synthetisiert wird und eine regulatorische Funktion im menschlichen Organismus inne hat. So regel Cortison etwa maßgeblich den Fettstoffwechsel. Aber auch für das Immunsystem ist das ‚Stresshormon‘ Cortison bedeutend. Eine Injektion von Cortison ins Knie ist häufig ‚der letzte Strohhalm‘, wenn andere Behandlungsmethoden zuvor versagt haben.

Gründe für eine Knie-Therapie mit Cortison

Die Cortison-Spritze kommt insbesondere bei chronischen und entzündlichen Erkrankungen des Kniegelenks zum Einsatz. Neben Gicht, Rheuma, Schleimbeutelentzündung ist es vor allem die Arthrose, welche eine Cortison-Therapie anzeigt. Das Cortison hemmt den Entzündungsherd und mindert in der Regel binnen kürzester Zeit die Symptome der zugrunde liegenden Erkrankung. Der Schmerz geht zurück, und gleichzeitig kann das Knie wieder bewegt werden wodurch Mobilität und Lebensqualität des Patienten sprunghaft steigen.

Je nach Krankheitsbild ist die Cortison-Spritze als Kurzzeittherapie oder auch, in geringerer Dosis, als Langzeittherapie denkbar. Das Cortison wird dort injiziert, wo sich die Entzündung befindet. Das können sowohl die Ansatzstellen der Sehnen, der Gelenkspalt als auch die Schleimbeutel des Kniegelenks sein.

Cortison Spritze ins Kniegelenk – mögliche Nebenwirkungen

Bei der Cortison-Injektion handelt es sich um eine hormonelle Therapie, die ganz vielschichtige Nebenwirkungen verursachen kann. Typischer Weise steigt dabei das Risiko für Nebenwirkungen mit der Dosierung des Cortisons sowie mit der Behandlungslänge. Die meisten Nebenwirkungen betreffen dabei vorallem den Stoffwechsel sowie das Immunsystem.

Schmerzen nach Cortison Spritze ins Knie

Die ursächlichen, lokalen Schmerzen am Knie sollten sich in Folge der Cortison Spritze rasch reduzieren und gemeinsam mit den Entzündungssymptomen je nach zugrunde liegender Krankheit gegebenfalls gänzlich abklingen. Der Einstich der Injektionsnadel selbst ist nur mit einem kurzen, stechenden Schmerz verbunden. Wichtig ist beim Spritzen des Cortisons auf Hygiene zu achten, um das Entzünden der Einstichstelle zu unterbinden.

Kosten einer Cortison Spritze

Eine Ampulle Cortison kostet in der Regel zwischen fünf und zehn Euro. Alle gesetzlich zugelassenen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Spritze für das Knie vollumfänglich. Patienten die privat versichert sind, müssen hingegen eine Kostenübernahme durch ihre Krankenkasse beim privaten Versicherer erfragen. Erscheint diese medizinisch betrachte unausweichlich, so steht der Übernahme der Kosten für die Cortisonspritze in aller Regel nichts im Weg.

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