MRT vom Knie - Kernspintomographie

MRT vom Knie – Ablauf, Kosten und Risiken

MRT vom Knie - KernspintomographieIst das Knie verletzt oder weist Schäden auf, so kann eine Kernspintomografie vom Knie (MRT – Magnetresonanztomographie) Aufschluss geben. Durch diesen Vorgang lassen sich Verletzungen am Meniskus sowie andere Gegebenheiten abklären. Wichtig für die Untersuchung ist ein Termin – auf diesen warten Patienten oftmals einige Wochen. Das MRT selbst ist von kurzer Dauer und zudem schmerzfrei. Wie genau die Untersuchung abläuft und was Sie alles über die Kernspintomographie wissen müssen, erfahren Sie im nachfolgenden Text.

Darum ist die Kernspintomografie am Knie derart beliebt

Die Kernspintomografie (umgangssprachlich Kernspin) ist ein hervorragendes Verfahren, um einen genauen Einblick in Organe und andere Weichteile zu erhalten. Hierbei werden präzise Bilder des gewünschten Körperbereiches in hoher Auflösung ermöglicht, die dem Arzt die Möglichkeit bieten, Einblicke in die Anatomie zu erhalten. Wird bei Ihnen ein MRT am Knie vollzogen, so lassen sich Aufnahmen von den Bändern, dem Knorpel nebst Knorpelschaden, das Kniegelenk sowie den Menisken herstellen.

Bei der Aufzeichnung der Bilder werden magnetische Felder erzeugt, die – anders als beim Röntgen – ohne schädliche Strahlung auskommt. Sie können das MRT also bedenkenlos vornehmen und mehrere Aufnahmen machen lassen.

Wie kann ich mir die MRT Untersuchung am Knie vorstellen?

In der Regel werden Sie zunächst mit dem zu behandelnden Arzt sprechen. Vor der Untersuchung findet ein Vorgespräch statt. Dabei werden Vorerkrankungen, Arthrose, eventuell vorangegangene Operationen und dergleichen abgeklärt. Der Ablauf des MRT selbst ist vollkommen schmerzfrei. Bei der Aufnahme der Bilder liegen Sie auf einer Liege und werden in die „Röhre“ gefahren. Für die Untersuchung ist es maßgeblich, dass Sie auf dem Rücken liegen und sich nicht bewegen. Sie können dabei vollkommen ruhig atmen und sich entspannen. Das Gerät selbst verursacht bei der Prozedur unterschiedlich laute Klopfgeräusche. Daher erhalten Sie während der Aufnahme Ohrstöpsel oder Kopfhörer, welche den Lärmpegel reduzieren.



Hinweis: Falls Sie unter Klaustrophobie (Platzangst) leiden sollten Sie eingangs mit dem Arzt und den Arzthelfern über Ihre Angst sprechen. In diesen Fällen erhalten Sie ein sanftes Beruhigungsmittel verabreicht. Für ein MRT am Knie werden Patienten jedoch häufig nur bis zum Oberkörper in die Röhre geschoben.

Was sollte ich über das MRT am Knie wissen?

Beim MRT vom Knie ist es nicht zwingend notwendig, nüchtern zu sein. Sie können daher gern vor der Untersuchung essen und trinken. Allerdings ist es maßgeblich, sich vor der Untersuchung von allen metallischen Gegenständen zu befreien. Das gilt nicht nur für den Schmuck an Händen und Hals, sondern auch für sämtliche Piercings.

Hintergrund: Diese Gegenstände können sich im Zuge der Bildaufnahmen erhitzen und zudem das Ergebnis der Aufnahmen stören oder gar Verzerrungen bilden, womit die Bilder unbrauchbar wären, da sich kaum bis gar nichts erkennen lässt. Um eine gute Diagnose stellen zu können, sollten Sie den Anweisungen des Arztes und des Personales gewissenhaft folgen.

Für den Vorgang selbst ist es nicht nötig, dass Sie sich vollkommen ausziehen. Oftmals ist bequeme, lockere Kleidung zweckmäßig, damit Sie sich während der Untersuchung entspannt fühlen. Nach der Untersuchung erhalten Sie oft binnen kurzer Zeit den Befund mitgeteilt.

Muss ich ein Kontrastmittel zu mir nehmen?

Dies hängt ganz von der medizinischen Indikation ab, über welche Sie jedoch vor der Aufnahme nochmals gesondert informiert werden. Vor dem MRT erhalten Patienten ein Kontrastmittel über einen speziellen Venenzugang injiziert. Dies ist wichtig, um einen guten Kontrast zwischen den Weichteilen im Knie herzustellen. So lassen sich anschließend feinere Strukturen sowie Risse oder die Durchblutung verschiedenster Areale besser erkennen.

Wer übernimmt die Kosten der Kernspintomographie?

Anders als bei vielen anderen Untersuchungen ist das MRT vom Knie relativ hoch. Je nach Aufwand können hier Kosten im Rahmen von 600€ und 800€ für Privatversicherte aufkeimen. Die Mehrzahl aller Fälle erhält jedoch eine Kostenerstattung der privaten Krankenkasse.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Rechnung für ein MRT vom Knie direkt. Besteht eine medizinische Notwendigkeit, so müssen Sie die Kosten nicht selbst tragen.

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