Meniskus Behandlung - Dauer der Heilung

Meniskus Behandlung – Tipps für schnelle Heilung

Meniskus Behandlung - Dauer der HeilungJeder, der über eine Meniskus Verletzung verfügt, wünscht sich die schnelle Heilung. Doch von heute auf morgen funktioniert die Heilung natürlich nicht. Es gibt aber einige Tipps und Therapiebausteine, die zu einer schnelleren Heilung beitragen. Die Therapiemöglichkeiten hängen auch davon ab, ob die Verletzung ohne OP heilbar ist. Nach einer OP kommen natürlich andere Methoden zum Einsatz.

Behandlungsmöglichkeiten der Meniskusverletzung

Eine Meniskus-Behandlung ist dafür da, die vorhandenen Probleme und Schmerzen zu minimieren oder komplett zu beseitigen. Die Beweglichkeit des Kniegelenkes soll durch diverse Behandlungen so schnell wie möglich wieder hergestellt werden. Anfangs sollte dem Bein jedoch Ruhe gegönnt werden. Wichtig ist es, zunächst einen Arzt zu konsultieren. Dieser berät über die möglichen Therapien. Folgende Therapie-Bausteine sind möglich, hängen aber von der vorhandenen Verletzung ab:

  • Medikamentöse Behandlung
  • Physiotherapie
  • Diverse Hilfsmittel

Bei jungen Patienten reicht oftmals Krankengymnastik aus, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Manchmal ist sogar eine OP unausweichlich. Eine Meniskus-OP erfolgt heutzutage normalerweise immer per Gelenkspiegelung, sodass kein besonders großer Einsatz notwendig ist. Durch die minimal-invasive OP kommt es erfahrungsgemäß zu deutlich weniger Schmerzen und einer schnelleren Heilung und Regeneration. Mit einer Dauer von rund acht Wochen müssen Sie bis zur vollständigen Belastung des Knies aber rechnen. Direkt nach der Behandlung und dem Eingriff kann das Knie jedoch schon wieder teilbelastet werden. Physiotherapeutische Maßnahmen wie Elektrotherapien sowie aktive Bewegungstherapien und passive Behandlungen dürfen ebenfalls nicht fehlen. Durch solche Behandlungen wird die Durchblutung gefördert. Außerdem werden Reizungen im Knie beruhigt. Sehr hilfreich und angenehm sind Massagen, Schlammbäder und Wärme- und Kälteanwendungen. Kombinierte Therapien sind sehr wichtig, damit Sie eine schnelle Heilung verspüren.

Schmerzen lindern und Heilung vorantreiben

Die Meniskus-Verletzung geht meistens mit starken Schmerzen bei bestimmten Bewegungen einher. Gegen den Schmerz können Sie beziehungsweise Ihr Arzt vorgehen. Mit Spritzen oder Tabletten können starke Schmerzen gelindert werden. Sie können es aber auch erst einmal alternativ zu Tabletten und Spritzen mit einer Salbe versuchen und das Knie regelmäßig einschmieren. Außerdem gibt es einige Möglichkeiten der Homöopathie und Naturheilkunde, die sich bereits als gut herausgestellt haben. In dem Fall ist es sinnvoll, dass Sie sich im Vorfeld mit einem Experten auf diesem Gebiet kurzschließen. Meistens werden homöopathische Mittel ergänzend zu den bereits vorhandenen Behandlungen eingenommen. Auf eigene Faust sollten Sie nicht herumdoktern. Das kann die ganze Sache nur verschlimmern.

Bein und Knie schonen

Je nach Schmerzursache und einer medikamentösen Behandlung ist es sinnvoll, das Knie vorübergehend zu schonen. Handelt es sich um eine sehr schwere Verletzung, so sollten Sie sogar das Bein über einen längeren Zeitraum entlasten. Eine Orthese (ein medizinisches Hilfsmittel zur Stabilisierung, Ruhigstellung und Entlastung) ist in dem Fall sehr hilfreich. Während Sie die Kniestütze tragen, kommt es zu:

  • einer aktiven Bewegung
  • zunächst unter Teilbelastung
  • später unter Vollbelastung

Ebenfalls schmerzlindernde Effekte erzielen Stützbandagen aus Strickmaterial. Diese haben auch noch einen leichten Massageeffekt auf das umschlossene Gewebe. Natürlich kommt es auch zu einer Knieentlastung. Wichtig ist auf jeden Fall, das Bein immer wieder zu bewegen. Denn eine stabile und starke Beinmuskulatur wirkt sich stets positiv auf die Beschwerden aus.

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