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Ursachen, Symptome und Therapie bei einer Meniskusquetschung

Meniskusquetschung – Ursachen, Symptome und Therapie

Ursachen, Symptome und Therapie bei einer MeniskusquetschungDer Meniskus ist eine Art Stoßdämpfer, der zur Kraftübertragung im Knie dient. Die C- förmigen Knorpel, liegen zwischen den Gelenk Flächen. Sie dämpfen Stöße ab, verteilen das Gewicht und stabilisieren zudem das Gelenk.

Im menschlichen Körper befinden sich je zwei Menisken, die von Ärzten als Innen – und Außenmeniskus bezeichnet werden. Eine Meniskusquetschung zeigt sich in erster Linie durch Schmerzen im Knie. Dieses kann durch eine Verletzung oder einer Überbelastung hervorgerufen werden.

Was sind die Ursachen einer Meniskusquetschung?

Die Knie werden täglich höchsten Beanspruchungen ausgesetzt. Insbesondere, wenn es um Sportarten, wie zum Beispiel Tennis, Fußball oder auch dem Skifahren geht. Treppensteigen und „ in – die – Hocke – gehen“ kommen noch hinzu. Der Meniskus sollte funktionieren, damit er als Stoßdämpfer dienen kann.
Allerdings kann auch Verschleiß eine Ursache für Schmerzen sein. Besonders bei etwas korpulenteren Personen, kann er in den mittleren Lebensjahren zu einer Ursache für Schmerzen werden. Das Gewebe um den Meniskus wird im Lauf der Zeit immer dünner und ist dann anfälliger für Risse oder andere Verletzungen.
Bei einer Meniskusquetschung Joggen bekommt der Patient plötzlich Meniskusquetschung Symptome im Knie, die vom inneren Gelenkspalt herrühren. Kommen noch Dreh – oder Beuge Belastungen hinzu, kann es zu einem akuten Schmerzproblem werden.

Erste Hilfe Maßnahmen

Kommt es zu einer Meniskusquetschung oder einem Riss, sollte versucht werden, das Kniegelenk so gut wie möglich zu schonen. Schwellungen müssen eingedämmt werden, dass geht am besten mit einem Kühl Akku oder zumindest mit einem nassen Tuch.
Das Gelenk sollte nicht bewegt und hoch gelagert werden. Schnellmöglich sollte der Gang zu einem Arzt erfolgen. Dieser wird das Gelenk untersuchen und gegebenenfalls eine Röntgenaufnahme machen. Allerdings bringt eine Meniskusquetschung eindeutige Symptome, denn die Quetschung verursacht enorme Schmerzen, die mit einer Meniskusquetschung Schwellung einhergehen.

Eine Meniskusquetschung wird in vielen Fällen mit einer Knochenhautreizung Schienbein Tibia verglichen, obwohl es sich um unterschiedliche Erkrankungen handelt. Bei der Knochenhautreizung Schienbein Tibia treten die Schmerzen schon nach kurzer sportlicher Betätigungen auf. Der Schmerz lässt jedoch schnell nach, wenn die Aktivität unterbrochen wird.

Zu einem schnellen Ergebnis, bei der Meniskus Quetschung Behandlung gilt in der Regel, die Punktierung. Die Dauer der Genesung bei einer Meniskusquetschung ist unterschiedlich und kann bei jedem anders ausfallen.

Besonders nach einer Meniskus Operation sollte der Meniskusquetschung Heilung Zeit gelassen werden. Darüber hinaus können Schmerzen bei wiederaufgenommen sportlichen Tätigkeiten auftreten. Das muss nicht im Zusammenhang mit einer erneuten Quetschung stehen, sondern ist ein normales Zeichen, dass nach einer OP der Meniskus nicht mehr so belastbar ist.

Therapie und Heilungschancen

Wie das Gelenk weiter behandelt wird, hängt in erster Linie vom Schweregrad der Verletzung ab. Im Allgemeinen reichen Meniskusquetschung Übungen aus, um einen leichten Schmerz verschwinden zu lassen. In der Meniskusquetschung Homöopathie gibt es eine Reihe von Mitteln, die eingesetzt werden können. Hier sind es Substanzen wie, Aconitum napellus und bei Entzündungen kommt Acidum nitricum in Frage. Es gibt jedoch auch Präparate, die mit normalen Medikamenten aus der Humanmedizin gut kombiniert werden können.

Auf Meniskusquetschung Hausmittel oder einer eigenen Medikation, sollte verzichtet werden. Das Gelenk muss von einem Fachmann untersucht und behandelt werden. Nur ein Arzt kann die Verletzung objektiv beurteilen und eine angemessene Therapie vorschlagen.

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Meniskusquetschung - Symptome, Therapie und Heilungsdauer

Meniskusquetschung – Symptome, Therapie, Heilungsdauer

Meniskusquetschung - Symptome, Therapie und HeilungsdauerDer Meniskus ist eine Gewebeschicht, die als Puffer im Kniegelenk zwischen den Oberschenkelknochen und den Unterschenkelknochen (Schienbein und Wadenbein) dient. Neben der altersbedingten Abnutzung des Meniskus Gewebe kann durch Stürze, Unfälle oder Krafteinwirkung von außen auf das Knie ein Riss oder eine Quetschung des Meniskus erfolgen. Gerade beim Laufen, Joggen oder Fußball ist eine Meniskusquetschung eine häufige Verletzung, wobei oftmals auch Sehnen oder Bänder des Kniegelenks in Mitleidenschaft gezogen werden.

Symptome, Anzeichen und Diagnose einer Quetschung des Meniskus

Unter allen Schäden und Verletzungen, die den Meniskus heimsuchen können, ist eine simple Meniskusquetschung noch eine der harmlosesten Varianten. Interessanter Weise ist dabei der Innenmeniskus viel häufiger gequetscht als der Außenmeniskus. Tritt die Meniskusquetschung, etwa nach einem unerwarteten Sprung, auf, so wird diese Verletzung meist von mäßig starken Schmerzen begleitet. Die Schmerzen sind diffus über das Kniegelenk verteilt und treten bei Belastung auf. Das bedeutet, dass beim Gehen oder Stehen unangenehme Schmerzen entstehen, da das Gewicht auf dem gequetschten Meniskus ruht. Im Sitzen oder Liegen klingen die Schmerzen meist vollständig ab. Andere Symptome sind nicht bekannt.

Im Rahmen einer Innenmeniskusquetschung sind die Schmerzen üblicherweise in der Kniekehle lokalisiert. Eine Schwellung ist insbesondere bei leichten Quetschungen nicht immer erkennbar. Auch MRT Bilder offenbaren selten ein klares Bild wenn es um das Erkennen einer Meniskusquetschung geht. Eine Übung welche bei der ärztlichen Diagnose einer Meniskusquetschung häufig zur Anwendung kommt, ist das gezielte Ausstrecken des Beines. Dies ist in der Regel nur unter Schmerzen möglich.

Therapie und Behandlung bei Meniskusquetschung

Die Therapie sieht eine mittelfristige Entlastung des betroffenen Kniegelenks vor. Eine Operation ist bei einer reinen Quetschung ohne Riss des Meniskus nicht erforderlich. Aber Achtung: Wird der Meniskus nicht ausreichend lange geschont, ist das Einreißen der Gewebestruktur denkbar. Dann wäre eine Op unumgänglich. Überlicherweise beträgt die Pause, in der selbstverständlich kein Sport getrieben werden darf, rund 2 Wochen. Die Heilungsdauer kann bei begleitenden Schäden an den Bändern oder Sehnen aber auch deutlich länger anhalten.

Die Behandlung akuter Schmerzen kann kurzfristig mit Schmerzmitteln in Form von Tabletten erfolgen. Auch Methoden aus der Homöopathie finden hier häufig Anklang. Um die Genesung zu Beschleunigen sollten Krücken getragen werden. Patienten müssen es vermeiden, das ihr Körpergewicht auf den gequetschten Meniskus drückt.

Heilungsdauer und Ausblick

Zwei Wochen sollten bei einer einfachen Meniskusquetschung ausreichen, um die vollständige Genesung zu erzielen. Wird sich in dieser Zeit geschont, so ist nicht mit einem Riss des Meniskus zu rechnen.

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Außenmeniskus angerissen - Anriss des Außenmeniskus

Außenmeniskus angerissen (Meniskusanriss außen): Symptome und Therapie

Außenmeniskus angerissen - Anriss des AußenmeniskusSportlich aktive Menschen leiden oft unter Meniskusverletzungen. Hastiges Strecken und Beugen sowie Drehungen und Rotationen des Kniegelenkes wirken sich auf die Menisken aus. Und gerade bei sportlichen Aktivitäten wie Fußballspielen kommt es schnell zu entsprechenden Verletzungen. Doch nicht nur Sportler, sondern auch bestimmte Berufsgruppen wie Fliesenleger werden von Meniskusproblemen heimgesucht. Allerdings ist der Außenmeniskus aufgrund seiner Flexibilität und Sichel-Form weniger von den Verletzungen betroffen als der Innenmeniskus. Es kann jedoch passieren. Auch durch einen Arbeitsunfall kann ein Meniskusriss, möglicherweise sogar beidseitig, entstehen.

Typische Symptome für den angerissenen Außenmeniskus

Es gibt einige Anzeichen, die darauf schließen lassen, dass der Außenmeniskus leicht angerissen ist. Falls es sich um eine Verletzung des äußeren Meniskus handelt, so zählen zu den typischen Symptomen:

  • Ziehende und stechende Schmerzen im Kniebereich
  • Schmerzgebiet schwer lokalisierbar
  • Zeitweilige Bewegungseinschränkung
  • Probleme bei der Streckung des Unterschenkels
  • Teilweise Gelenkschwellung
  • Schmerzattacken nehmen im Laufe der Zeit zu

Oftmals berichten die Patienten von Problemen, wenn sie in die Hocke gehen möchten. Es können leichte, aber auch schwere Schmerzen auftreten. Wie stark die Schmerzen und Schmerzattacken ausfallen, hängt von dem Schweregrad der Meniskusverletzung ab. Allerdings gibt es auch Meniskusverletzungen, bei denen anfangs aber keine Schmerzen auftauchen. Erst nach einem längeren Zeitraum entstehen die Symptome. Bei Leistungssportlern und älteren Menschen mit einem degenerativ bedingten Meniskusriss ist das oft der Fall.

Therapie eines angerissenen Außenmeniskus

Es gibt verschiedene Therapieansätze, wenn der Außenmeniskus angerissen ist. Nach der Diagnose wird Ihnen der Arzt mitteilen, welche Behandlung notwendig ist und mit welcher Heilungsdauer Sie rechnen müssen. Je nach Schweregrad ist sogar eine OP notwendig. Neben einer Operation sind auch noch folgende Therapien möglich:

  • Konservative Therapie – bei kleinen und glatten Rissen (Bein ruhigstellen und mit Krücken laufen)
  • Teilentfernung des Menikus (bei degenerativer Ursache nur im äußersten Notfall)
  • Meniskusnaht bei frischen Verletzungen und vorzugsweise Längsrissen – beste Methode, da Meniskus vollständig erhalten bleibt – keine Einschränkung der Funktionsfähigkeit – Heilung erfolgt meist ohne Folgen
  • Meniskus-Implantate – künstliche Kollagengerüste (CMI genannt) werden eingesetzt – eigener Körper bildet dann aufgrund der Kollagengerüste (Eiweißgerüst) neue Knorpelzellen – Bein nach wenigen Monaten wieder vollständig belastbar

Falls der Meniskus so stark geschädigt ist, dass er komplett entfernt werden muss, ist nur noch eine Transplantation möglich. Aber sofern das Band nur leicht angerissen ist, ist das normalerweise keine Option.

Therapie begleitend wird bei einem angerissenen Außenmeniskus eine Behandlung mit schmerzlindernden Medikamenten durchgeführt. Denn ein Meniskusriss kann sehr schmerzend sein. Kälte- und Elektrotherapien, Akupunktur und Anwendungen der Homöopathie sind ebenfalls hilfreich bei der Heilung.

Folgen einer unbehandelten Außenmeniskusverletzung

Bei einer Verletzung des Kniegelenkes sollten Sie prinzipiell den Arzt oder Orthopäden aufsuchen. Denn ein Meniskusriss kann zu erheblichen Folgen beitragen. Folgeschäden sind möglich. Kniegelenksarthrose und Gelenkschleimhautentzündung sind einige der Folgen, die auftreten können. Das Kniegelenk gehört zu den stark beanspruchten Bereichen des Körpers und kann sich nur schwer selber ohne weiteres Zutun zu heilen. Die Knorpelmasse im Knie ist nur bedingt in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Für sportlich aktive Leute ist es wichtig, nach einem angerissenen Außenmeniskus im Trainingsplan stabilisierende Übungen zu integrieren. Denn es ist sinnvoll, das Knie gelegentlich zu entlasten, um es vor einem weiteren Meniskusriss zu schützen.

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Meniskus Behandlung - Dauer der Heilung

Meniskus Behandlung – Tipps für schnelle Heilung

Meniskus Behandlung - Dauer der HeilungJeder, der über eine Meniskus Verletzung verfügt, wünscht sich die schnelle Heilung. Doch von heute auf morgen funktioniert die Heilung natürlich nicht. Es gibt aber einige Tipps und Therapiebausteine, die zu einer schnelleren Heilung beitragen. Die Therapiemöglichkeiten hängen auch davon ab, ob die Verletzung ohne OP heilbar ist. Nach einer OP kommen natürlich andere Methoden zum Einsatz.

Behandlungsmöglichkeiten der Meniskusverletzung

Eine Meniskus-Behandlung ist dafür da, die vorhandenen Probleme und Schmerzen zu minimieren oder komplett zu beseitigen. Die Beweglichkeit des Kniegelenkes soll durch diverse Behandlungen so schnell wie möglich wieder hergestellt werden. Anfangs sollte dem Bein jedoch Ruhe gegönnt werden. Wichtig ist es, zunächst einen Arzt zu konsultieren. Dieser berät über die möglichen Therapien. Folgende Therapie-Bausteine sind möglich, hängen aber von der vorhandenen Verletzung ab:

  • Medikamentöse Behandlung
  • Physiotherapie
  • Diverse Hilfsmittel

Bei jungen Patienten reicht oftmals Krankengymnastik aus, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Manchmal ist sogar eine OP unausweichlich. Eine Meniskus-OP erfolgt heutzutage normalerweise immer per Gelenkspiegelung, sodass kein besonders großer Einsatz notwendig ist. Durch die minimal-invasive OP kommt es erfahrungsgemäß zu deutlich weniger Schmerzen und einer schnelleren Heilung und Regeneration. Mit einer Dauer von rund acht Wochen müssen Sie bis zur vollständigen Belastung des Knies aber rechnen. Direkt nach der Behandlung und dem Eingriff kann das Knie jedoch schon wieder teilbelastet werden. Physiotherapeutische Maßnahmen wie Elektrotherapien sowie aktive Bewegungstherapien und passive Behandlungen dürfen ebenfalls nicht fehlen. Durch solche Behandlungen wird die Durchblutung gefördert. Außerdem werden Reizungen im Knie beruhigt. Sehr hilfreich und angenehm sind Massagen, Schlammbäder und Wärme- und Kälteanwendungen. Kombinierte Therapien sind sehr wichtig, damit Sie eine schnelle Heilung verspüren.

Schmerzen lindern und Heilung vorantreiben

Die Meniskus-Verletzung geht meistens mit starken Schmerzen bei bestimmten Bewegungen einher. Gegen den Schmerz können Sie beziehungsweise Ihr Arzt vorgehen. Mit Spritzen oder Tabletten können starke Schmerzen gelindert werden. Sie können es aber auch erst einmal alternativ zu Tabletten und Spritzen mit einer Salbe versuchen und das Knie regelmäßig einschmieren. Außerdem gibt es einige Möglichkeiten der Homöopathie und Naturheilkunde, die sich bereits als gut herausgestellt haben. In dem Fall ist es sinnvoll, dass Sie sich im Vorfeld mit einem Experten auf diesem Gebiet kurzschließen. Meistens werden homöopathische Mittel ergänzend zu den bereits vorhandenen Behandlungen eingenommen. Auf eigene Faust sollten Sie nicht herumdoktern. Das kann die ganze Sache nur verschlimmern.

Bein und Knie schonen

Je nach Schmerzursache und einer medikamentösen Behandlung ist es sinnvoll, das Knie vorübergehend zu schonen. Handelt es sich um eine sehr schwere Verletzung, so sollten Sie sogar das Bein über einen längeren Zeitraum entlasten. Eine Orthese (ein medizinisches Hilfsmittel zur Stabilisierung, Ruhigstellung und Entlastung) ist in dem Fall sehr hilfreich. Während Sie die Kniestütze tragen, kommt es zu:

  • einer aktiven Bewegung
  • zunächst unter Teilbelastung
  • später unter Vollbelastung

Ebenfalls schmerzlindernde Effekte erzielen Stützbandagen aus Strickmaterial. Diese haben auch noch einen leichten Massageeffekt auf das umschlossene Gewebe. Natürlich kommt es auch zu einer Knieentlastung. Wichtig ist auf jeden Fall, das Bein immer wieder zu bewegen. Denn eine stabile und starke Beinmuskulatur wirkt sich stets positiv auf die Beschwerden aus.

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Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und Therapie

Innenmeniskus Schmerzen – Ursache, Diagnose, Therapie

Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und TherapieSchmerzen des Innenmeniskus sind häufige Probleme der Menschen. Gerade die ältere Generation und Sportler leiden oft unter Meniskusproblemen. Bei dem Meniskus handelt es sich um Knorpelgewebe. Die Aufgabe des Meniskus besteht darin, das Kniegelenk zu stabilisieren. Außerdem soll es Druckbelastungen ausgleichen. Im Prinzip ist es der Stoßdämpfer im Kniegelenk. Das Knie wird Tag für Tag stark strapaziert, sodass entsprechende Probleme oft im Laufe der Jahre auftreten. Überwiegend ist der Innenmeniskus von einem Meniskusschaden beispielsweise nach dem Joggen betroffen und verursacht Schmerzen. Innenmeniskusschmerzen treten immer in der Innenseite des Knies während oder nach einer Belastung auf.

Ursachen der Innenmeniskus Schmerzen

Die Ursachen für einen Innenmeniskus-Schaden sind doch sehr vielseitig. Oft treten die Knieschmerzen durch eine Verletzung auf. Ein- und Abrisse des Knorpels sind durch Traumata möglich. Kommt es zu solchen Ereignissen, klagen die Betroffenen meistens über folgende Symptome:

  • plötzlich auftretende starke Schmerzen
  • bei Drehbewegungen entsteht starker Schmerz im Bereich des Innenmeniskus
  • nur noch eingeschränkte Bewegung des Knies möglich

Nicht immer ist ein Trauma die Ursache der Innenmeniskus Schmerzen. Es kann sich auch um verschleißbedingte Probleme handeln. Die degenerativen Schäden schleichen sich langsam ein, werden im Laufe der Zeit aber immer schlimmer. Der kaputte Meniskus reibt in dem Fall ständig am Knorpel. Wird gegen diese Situation nichts unternehmen, kommt es schnell zu komplexeren Knorpelschäden. Es kann zu immer wieder auftretenden Schmerzen kommen. Auch Schwellungen, Einklemmungen und Beschädigungen an der Knorpelfläche treten auf, wenn keine Therapie erfolgt. Später ist sogar eine Arthrose aufgrund der Nichtbehandlung möglich.

Diagnose durch den Arzt stellen lassen

Es ist notwendig, dass der Arzt eine Diagnose stellt. Mit einer Innenmeniskus-Verletzung ist nicht zu spaßen. Der Orthopäde wird Sie genau zu den Problemen befragen. Er wird Fragen, wann die Schmerzen auftreten. Oft treten die Schmerzen in der Kniekehle und Innenseite in folgenden Situationen auf:

  • beim Gehen
  • beim Strecken
  • beim Laufen
  • nach dem Joggen

Sicherlich möchte der Arzt auch wissen, ob die Schmerzen ausstrahlen und in welchem Zustand keine Probleme auftreten. Die Diagnose lässt sich gar nicht so einfach stellen, sofern es sich um degenerative Veränderungen im Anfangsstadium handelt. Handelt es sich um akute Verletzungen, die durch sportliche Aktivitäten entstanden sind, gestaltet sich die Diagnose wesentlich einfacher. Mittels Ultraschall und einem minimalinvasiven Eingriff, auch als Arthroskopie bekannt, kann der Arzt das Ausmaß der Verletzung besser erkennen.

Therapie – Was tun bei Innenmeniskus Schmerzen?

Abwarten sollten Sie bei einer Innenmeniskus Verletzung nicht. Denn Risse im Innenmeniskus können das Knie komplett blockieren. Es hängt auch viel von dem Alter des Patienten ab, welche Therapie und Behandlung zum Ansatz kommt. Bei jüngeren Patienten ist oftmals schon eine Physiotherapie ausreichend. Durch die Krankengymnastik und Übungen wird meistens die Heilung herbeigeführt. Möglicherweise können Sie sich auch alternativ behandeln lassen. Akupunktur wird gerne bei leichten Schmerzen angewandt und kann unter Umständen auch Abhilfe schaffen. Allerdings hängt es auch von der Schwere der Verletzung ab. Ältere Patienten, die bereits über Schädigungen des Knies verfügen, müssen sich oft einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) unterziehen. Oft kann nur so der weitere Knorpelabbau verhindert werden. Nach dem Eingriff sind oft noch Nachbehandlungen und Rhea-Maßnahmen notwendig. Nach der ambulanten OP wird eine Teilbelastung bereits am ersten Tag nach der OP angeraten. Erst nach einem Zeitraum von rund acht Wochen kann das Knie wieder voll belastet werden.

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Gelenkkapsel im Knie im Fokus

Außenmeniskusriss – Symptome, Therapie & Folgen

Außenmeniskusriss - Therapie und SymptomeLiegt ein Riss im Meniskus des Kniegelenks vor, so spricht man von einer Meniskusruptur. Dabei wird zwischen dem Außenmeniskusriss und dem Riss des Innenmeniskus unterschieden. Der Riss des äußeren Meniskus kommt deutlich seltener vor, da der Außenmeniskus im Kniegelenk mehr Freiraum genießt und folglich bei Schlägen oder Drücken von außen ausweichen kann, ohne einzureißen. Meistens liegt eine Kombination aus einer degenerativen Meniskusschädigung vor und einen spontanen Event (Unfall, Sturz, Verletzung beim Sport), das den bereits geschädigten Außenmeniskus reißt. Ein gesunder Außenmeniskus reißt nur in Extremsituationen, wie schweren Unfällen oder beim Fußball spielen.

Anzeichen und Symptome

Typische Symptome bei der Ruptur des Außenmeniskus ist ein stechender bis ziehender Schmerz an der Außenseite des Kniegelenks. Leider können die Schmerzen aber auch über das gesamte Gelenk ziehen, sodass eine präzise Deutung nicht immer möglich erscheint. Viele Patienten klagen insbesondere während dem Beugen oder bei aktiver Bewegung des betroffenen Knies über teils heftige Schmerzen. Manchmal tritt zudem eine leichte Schwellung an der Außenseite des Knies auf, sowie eine kaum erkennbare Rot-Färbung.

In manchen Fällen klemmen losgelöste Fragmente des Außenmeniskus im Kniegelenkspalt fest, was zu einer Bewegungseinschränkung führt.

Eine eindeutige Diagnose eines horizontalen Außenmeniskusriss lässt sich nur mithilfe eines MRT (Kernspintomograph) feststellen. Ein häufig in Medien rezitierter Außenmeniskusriss Test hat hingegen keine finale Bedeutung bei der medizinischen Diagnose.

Degenerativer und komplexer Außenmeniskusriss

Auf den Außenmeniskus wirken Tag für Tag ungeheure Kräfte. Alleine schon beim Gehen lastet ein Großteil unseres Körpergewichts auf diese Gewebeschicht. Beim Laufen und beim Sport multiplizieren sich die Kräfte kurzzeitig. All dies hinterlässt früher oder später (je nach Lebensstil und genetischer Disposition) Spuren in Form von Abnutzungserscheinungen am Meniskus. Das Gewebe wird spröde und dünner – was gerade auch den Außenmeniskus anfälliger für eine Ruptur macht. Typischerweise sind die Symptome bei einem degenerativen Außenmeniskusriss diffuser und weniger schmerz-intensiv als bei einem Riss, der auf einen Sturz zurückzuführen ist.

Therapie & Behandlung

Liegt ein komplexer Außenmeniskusriss vor, so ist eine Operation unumgänglich. Dabei wir arthroskopisch vorgegangen, sodass nur sehr kleine, punktförmige Narben zurückbleiben. In den meisten Fällen wird der Meniskus genäht oder freiliegende Fragmente herausgenommen. Die Op am Außenmeniskus findet unter Teilnarkose statt und in modernen Kliniken ist es den Patienten sogar möglich, die Operation am Monitor mitzuverfolgen. Gegebenenfall muss zudem der geschädigte Meniskus entfernt und durch einen künstlichen ersetzt werden.



Eine konverative Therapie ist bei einem Außenmeniskusriss unüblich und sogar gefährlich, da so eine weitere Gelenkschädigung in Kauf genommen wird.

Die Dauer, um nach einem Riss des Außenmeniskus wieder ohne Hilfe gehen zu können beträgt rund 6 Wochen. Mit Sport können viele Patienten etwa 8 bis 12 Wochen nach dem Abriss wieder beginnen. Die Operation als solche ist mittlerweile ein Routineeingriff und verläuft gewöhnlich komplikationsfrei.

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Meniskus eingeklemmt - Therapie bei Meniskus Einklemmung

Meniskus eingeklemmt – Symptome und Therapie

Meniskus eingeklemmt - Therapie bei Meniskus EinklemmungDer Meniskus im Knie ist eine echte Allzweckwaffe: Stoßdämpfer, Stabilisator des Kniegelenks und Lastenüberträger in einem. Selbstverständlich sind die Menisken nicht vor Verletzungen gefeit – sei es durch Sport, durch eine situative Überbelastung oder durch die regelmäßige Abnutzung beim täglichen Gehen und Laufen. So kann es im Alltag vorkommen, dass der Meniskus gerissen und eingeklemmt im Kniegelenk vorliegt. Neben akuten Schmerzen ist häufig auch eine Bewegungseinschränkung bei Übungen typische Symptome für eine Einklemmung des Meniskus. MRT Bilder führen dann häufig zur eindeutigen Diagnose, an die sich unterschiedlichste Therapie-Formen, u.a. auch Operationen, anschließen. Die Dauer, wie lange man mit einem eingeklemmten Meniskus krank geschrieben wird, hängt ganz davon ab, wo genau sich Teile des Meniskus eingeklemmt haben und welche Form der Therapie gewählt wurde.

Symptome und Anzeichen für einen eingeklemmten Meniskus

Prinzipiell hängen die Symptome stark von den eigentlichen Ursachen ab. Wobei zwei Szenarien besonders häufig auftreten: Zum einen wird der Meniskus aufgrund von degenerativen Veränderungen (Abnutzung des Gewebes im Laufe des Alters) eingeklemmt, was mit Bezug auf die Symptomatik ein diffuses Bild abgeben kann. Häufig treten hierbei nur leichte Schmerzen auf, die wiederum vom Beugungsgrad des Kniegelenks abhängen.

Dann gibt es natürlich noch Unfälle und Sportverletzungen, die zur Meniskus-Einklemmung führen können. Hierbei durchzieht das Knie meist ein starker Schmerz, eine Bewegung des Kniegelenks ist nicht möglich.

Generell verfügt das Knie über zwei Menisken: Einen Innenmeniskus, und einen Außenmeniskus. Das Einklemmen des Innenmeniskus an der Knie-Innenseite kommt deutlich häufiger vor. Nur in seltenen Fällen geht ein eingeklemmter Meniskus mit einer Ergussbildung einher. Aufgrund der geringen Durchblutung der Menisken wäre ein Erguss auch nur schwer zu erkennen und kaum ausgebildet.

Therapie bei Meniskus Einklemmung

Entweder wird das eingeklemmte Stück des Meniskus wieder an seiner ursprünglichen Position fixiert, oder aber herausgeschnitten. In beiden Fällen ist eine Operation in Form einer Gelenkspiegelung, also einer Arthroskopie, notwendig. Verläuft die Operation erfolgreich können die meisten Patienten bereits nach zwei bis vier Wochen wieder gehen. Wann und ob eine Belastung im Sport möglich ist, hängt stark vom Einzelfall ab.



In wenigen Fällen ist auch eine konservative Therapie angezeigt. Hierbei wird über gezielte Mobilisation und eine translatorische Verlagerung von Unter- und Oberschenkel eine Entklemmung des Meniskus erwirkt. Vorbereitet wird solch ein Vorgehen mit einer gezielten Kältetherapie, unmittelbar nach der Entklemmung folgen Lockerungsübungen sowie gegebenenfalls eine Akupunktur. Ob eine konservative Therapie einen eingeklemmten Meniskus lösen kann, hängt stark vom Einzelfall ab. Häufige bedarf es gezielter Übungen nach der Therapie, um eine Grundstabilität im Kniegelenk zurück zu erlangen.

Unser Rat

Gehen Sie bei Verdacht auf einen Meniskusschaden immer sofort zum Arzt. Denn je länger sie ihr Knie bei eingeklemmten Meniskus belasten, desto größer ist die Gefahr, dass Sie ihr Kniegelenk irreversibel weiter schädigen. Denn ohne den Meniskus reiben die Knochen von Ober- und Unterschenkel möglicherweise aneinander.

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Angerissener Innenmeniskus - Folgen, Therapie

Innenmeniskus angerissen – Therapie, Folgen eines Anrisses

Angerissener Innenmeniskus - Folgen, TherapieWird der Innenmeniskus verletzt, so handelt es sich zumeist um einen Anriss oder einen kompletten Abriss. Da der Meniskus wie ein „Stoßdämpfer“ im Knie agiert, sind Betroffene zunächst von Sport und anstrengenden Bewegungen ausgeschlossen. Diese Zwangspause kann durchaus bis zu 3 Wochen oder länger andauern. Worauf Sie bei einem Innenmeniskusriss achten müssen und was Sie alles über den Heilungsprozess wissen sollten, wird im nachfolgenden dargelegt.

Wann kommt es zum Innenmeniskus Anriss?

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind fehlerhafte Bewegungen, Gewalteinwirkungen oder Unfälle schuld daran, dass der Innenmeniskus Schaden genommen hat. Der Innenmeniskus ist mit dem Seiteninnenband des Kniegelenkes verbunden und kann im Gegensatz zum Außenmeniskus nicht ausweichen. Am häufigsten werden folgende Formen von Meniskusrissen beschrieben:

  • Radiärriss
  • Lappenriss
  • Riss horizontal
  • Korbhenkelriss

Ist der Innenmeniskus gerissen, zeigen sich Symptome wie deutliche Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkblockierungen. Das Knie kann folglich weder gebeugt noch gestreckt werden. Bemerken Sie diese oder ähnliche Anzeichen, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Ist eine Operation bei angerissenem Innenmeniskus immer erforderlich?

Ist der Innenmeniskus angerissen, so ist nicht immer eine OP notwendig. Bei einer Verletzung der Außenseite des Meniskus reicht beispielsweise eine Therapie aus. Dabei erhalten Sie abschwellende sowie entzündungshemmende Medikamente. Auch Homöopathie oder Akupunktur kann sinnvoll sein.

Handelt es sich jedoch um einen komplizierten Riss, so ist eine Operation nicht immer zu umgehen. Dabei kann eine

  • Meniskusnaht
  • Entfernung des Meniskus
  • Entfernung vom Teilmeniskus

erforderlich sein. Die weitere Vorgehensweise wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Wurde nur ein Teil des Meniskus entfernt, können Sie in der Regel bereits am selben Tag oder wenige Tage später das Bein belasten. Natürlich hängt diese Maßgabe vom Schweregrad der Verletzung selbst ab. Bereits kurze Zeit nach der OP sollte Krankengymnastik vollzogen werden. Dies sorgt dafür, dass sowohl Kniegelenk als auch Muskulatur gestärkt werden.



Wurde der Innenmeniskus genäht, so ist der Heilungsprozess etwas schwieriger und von längerer Dauer. In diesem Fall ist eine 14tägige Schonungszeit sinnvoll. Eine vollkommene Belastung und die Teilnahme an Sport können sogar mehrere Monate in Anspruch nehmen. Auf Empfehlung des Physiotherapeuten kann ein spezieller Trainingsplan ausgearbeitet werden, auf dem sich sanfte Sportarten wie Schwimmen einbinden lassen. Wie lange Sie krankgeschrieben sind, hängt von der Schwere des Innenmeniskus-Risses ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wichtig ist, dass selbst bei leichtem Anriss des Innenmeniskus eine frühzeitige Behandlung Beachtung findet. Wird dieses vernachlässigt, kann es zu Gelenksergüssen, Knorpelschäden, Blockaden und sogar Gelenkverschleiß kommen. Passende Übungen gehören zum Genesungsprozess dazu, um die Muskulatur zu stärken und die Heilung zu unterstützen.

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Korbhenkelriss - Vertikalriss - Meniskus

Korbhenkelriss Meniskus – Symptome, Therapie, Heilung

Korbhenkelriss - Vertikalriss - MeniskusDer Korbhenkelriss ist ein klassischer Meniskus-Vertikalriss, welcher parallel zur Gewebestruktur erfolgt – der Meniskus wird also längs gespalten. Besonders anfällig für einen Korbhenkelriss sind Kniegelenke, in denen der Meniskus bereits stark angegriffen ist. Häufig gelangt das abgetrennte Meniskus-Fragment in den Gelenkspalt, was ein Strecken des Knies unmöglich macht und mit Schmerzen verbunden ist. Die häufigste Therapie besteht aus einer Operation, in der der Meniskus genäht wird. Neben der Meniskusnaht ist aber auch eine Meniskustransplantation in manchen Fällen denkbar.

Ursachen und Symptome für einen Korbhenkelriss am Meniskus

Eine Korbhenkelruptur trennt den Meniskus im Knie der Länge nach, also das Vorderhorn an der Knie-Vorderseite vom Hinterhorn an der Kniekehle. Liegt ein Korbhenkelriss im Meniskus vor, so treten meist starke, stechende Schmerzen auf. In der Regel sind die Schmerzen umso schlimmer, je mehr das Knie bewegt oder gedreht wird. Aber selbst in absoluter Ruheposition sind akute Korbhenkelrisse überaus schmerzhaft.

Ein Meniskus Korbhenkelriss kann zudem eine Entzündung hervorrufen, wenn Gewebeflüssigkeit in den frei gewordenen Spalt eindringen. Vermehren sich dort Bakterien, kann das gesamte Knie rasch anschwellen.

Außerdem ist häufig eine Bewegungseinschränkung festzustellen. Denn häufig gleitet ein frei gewordenes Fragment des Meniskus in die Gelenkspalte, was dann ein Ausstrecken des Beins unmöglich macht.

Korbhenkelriss am Meniskus – Therapie

Häufig wird der Meniskus wieder zusammengenäht, wenn er zweifelsfrei – etwa durch eine MRT-Untersuchung – diagnostiziert wurde. Die Meniskusnaht nach einem Korbhenkelriss ist häufig die beste Therapie, da sie meist frei von Komplikationen abläuft, der Meniskus selbst erhalten bleibt und die Beschwerden nach der Operation rasch abklingen. Bei unsauberen Rissen oder dann, wenn der Meniskus bereits stark ausgedünnt ist, kann eine Meniskusnaht nicht durchgeführt werden.



Ist eine Meniskusnaht nicht möglich, so hilft eine Meniskus-Transplantation oder ein Meniskus-Implantat. Bei der Transplantation wird fremdes, menschliches Gewebe übertragen, was allerdings häufig lange Wartezeiten und das Risiko der Abstoßung mit sich bringt.

Dauer, Heilung und Reha

Wird der Korbhenkelriss nicht umgehend behandelt, so wird der Knorpel im Kniegelenk sukzessive geschädigt. Was mit starken Schmerzen einher geht und eine dauerhafte Therapie erschwert. Generell können Patienten bei einer Meniskusnaht oft schon nach wenigen Tagen wieder zu Fuß gehen. Sport ist nach ein paar Wochen ebenfalls wieder möglich. Bei Implantaten und Transplantationen infolge eines Korbhenkelrisses ist hingegen eine längere Heilungsdauer anzusetzen. Zu dem folgt ein mehrwöchiges Rehe-Programm im Rahmen einer physiotherapeuthischen Nachbehandlung.

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Riss im Innenmeniskus

Innenmeniskusriss – Symptome, Folgen, Therapie (Riss im Innenmeniskus)

Riss im InnenmeniskusDer Innenmeniskusriss (auch als Innenmeniskusruptur bekannt) zählt zu den bekanntesten Sportverletzungen. Sind die Beine oder das Knie bei einem Unfall betroffen, so trifft es ca. in 50 % der Fälle den Meniskus. Dabei sind Männer doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Nicht nur die Schmerzen sind beim Innenmeniskusriss markant, auch das Knie ist in seiner Funktion deutlich eingeschränkt. In einigen Fällen muss ein künstlicher Meniskus oder ein Spendermenikus verwendet werden. Wie sich ein Meniskusriss äußert und welche Therapie für Sie geeignet ist Menikusriss erfahren Sie im Folgenden.

Wofür ist der Innenmeniskus zuständig?

Der Meniscus mediales (Innenmeniskus) stellt sich der Definition nach als Knorpel dar und befindet sich seitlich des Kniegelenkes im Bereich des Ober- sowie Unterschenkelknochens. Im Grunde ist er dazu da, um Stöße und Erschütterungen abzufedern sowie Reibungen zwischen den Knochen zu verhindern. Nicht umsonst wird dieser Knorpel gern als „Stoßdämpfer des Knies“ bezeichnet. Im Zusammenspiel mit dem Außenmeniskus sowie den Seiten- und Kreuzbändern ist der Innenmeniskus dafür verantwortlich, dass die Bewegungen des Knies reibungslos verlaufen. Wird der Innenmeniskus allerdings beschädigt, kommt es zu Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen im ganzen Kniebereich.

Wie entsteht ein Innenmeniskusriss?

Häufig wird Sport als Ursache für den Innenmeniskusriss genannt, aber auch Verschleißgründe können vorliegen. Daher kann es sowohl jüngere als auch ältere Menschen treffen. Zumeist werden folgende Gründe für den Meniskusriss genannt:

  • Unfall oder Gewalteinwirkung: Sportunfälle, Stürze oder Gewalt sind die meistgenannten Ursachen. Ist das Knie betroffen, so werden oft die Menisken angesprochen. Vor allem bei Stürzen, Drehungen oder Verrenkungen kann der innere Meniskus Schaden nehmen.
  • Verletzungen im Kniebereich: Gab es bereits Kniefrakturen oder anderweitige Verletzungen, so kann es durchaus zu einer Folgeverletzung kommen. Hier kommen auch Meniskusprothesen oder Transplantationen zum Zuge.
  • Vorerkrankung Kniegelenk: Verschleißerscheinungen wie bei einer Arthrose können auch den Innenmeniskus betreffen. Übergewicht und ungesunde Ernährung sind dafür maßgeblich. Durch die Belastung kommt es zu einem verfrühten Verschleiß, wobei auch Gelenkverletzungen wie ein Meniskusriss aufkeimen können.
  • Überbelastung Kniegelenk: Nicht nur Übergewicht, auch schweres Heben belasten die Knie. Hierbei kann es zu Rissen im Knorpelbereich kommen, die sich infolgedessen zu einem Innenmeniskusriss ausweiten.

Welche Symptome sind zu erwarten?

Da der Innenmeniskus keine Nervenenden besitzt, schmerzt sogar eine Ruptur oftmals nicht. Doch die benachbarten Muskeln sowie das Bändern- und Sehnengewebe sind gereizt, was zu starken Schmerzen führen kann. Unterschieden wird in der Regel zwischen verschiedenen Meniskusschäden:

  • Grad 1: punktuelles Signal im Meniskus ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 2: horizontales Signal ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 3: Signal, welches bis zur Meniskusoberfläche gelangt
  • Grad 4: Verletzung reicht bis zum Meniskusrand



Welche Therapien sind beim Innenmeniskusriss vorzunehmen?

Nach der Anamnese ist eine körperliche Untersuchung notwendig. Zunächst wird das betroffene Knie abgetastet und die typischen Erkrankungsanzeichen mittels Test kontrolliert. Neben einer Arthroskopie (Kniegelenksspiegelung) folgen auch oftmals ein RT (Röntgenuntersuchung) sowie ein MRT (Magnetresonanztomographie). Durch diese Maßnahmen lässt sich eine weitere Behandlung bestimmen. Je nach Grad der Verletzung erhalten Sie folgende Anweisungen:

  • Schonung: Ist der Innenmeniskusriss während des Sports erfolgt, so muss das Training direkt eingestellt und das Knie ruhig gehalten werden. Eine Kühlung sowie das Anlegen einer Bandage sind ideal, um Blutergüsse, Schwellungen und andere Beschwerden zu lindern.
  • Medikamente: Schmerzmittel sind eine gute Unterstützung für Ihre Verletzung. Sollte es zu Entzündungen kommen, können ebenso Antirheumatika sinnvoll sein.
  • Operation: Eine OP kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Dabei kann eine Meniskusnaht, eine Meniskusteilresektion, eine Teilprothese oder Transplantation in Frage kommen.
  • Physiotherapie: Nach der OP ist die Unterstützung von Physiotherapeuten maßgeblich. Dieser kann wertvolle Übungen zur Heilung erbringen.

Muss ein Meniskusriss immer operiert werden?

Nicht immer ist eine OP von Nöten – darüber entscheidet allerdings Ihr Arzt, wie sich der Riss alternativ behandeln lässt. Bis zur völligen Heilung des Innenmeniskusrisses können allerdings mehrere Wochen bis Monate vergehen. Vor allem komplexe Risse bedürfen eines langwierigeren Heilungsablaufes. Schienen, Stützen und Bandagen verhelfen Ihnen, dass die Symptome gelindert und Dauer der Heilung verkürzt werden können. Langes Sitzen ist zu vermeiden, ein sanfter Einstieg in die Bewegung ist ratsam. Gepaart mit Krankengymnastik wird so das Kniegelenk verbessert und eine Genesung angestrebt.

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