Archiv der Kategorie: Diagnose Knie

Knie geprellt - Symptome, Therapie bei Knieprellung

Knie geprellt – Symptome & Therapie bei Prellung Kniescheibe (Patella)

Knie geprellt - Symptome, Therapie bei KnieprellungDurch mechanische Krafteinwirkung von außen auf das Knie kommt es häufig zu einer Knieprellung bzw. Kniegelenkprellung. So kann ein geprelltes Knie etwa nach einem Sturz oder einem Schlag vorliegen. Akute, plötzliche Schmerzen sowie ein Bluterguss sind unmittelbare Symptome. Wurden dabei weder Knochen gebrochen, noch Sehnen oder Bänder verletzt, so besteht Hoffnung auf ein schnelles Abheilen innerhalb weniger Tage. Wobei die Dauer des Heilungsprozess auch von der Erstversorgung des geprellten Knies – etwa durch Kühlen – abhängt.

Ursachen und Symptome einer Prellung am Knie

Eine Prellung am Knie wird meistens beim Sport verursacht. Gerade bei körperbetonten Sportarten wie Fußball oder Handball sind Schläge auf das Knie vorprogrammiert. Meist bleibt dabei das Integument (Haut) äußerlich weitestgehend unverletzt. Feine Blutgefäße werden verletzt, was zu einer Schwellung und Rötung des Knies führt. Dies geht einher mit mäßigen, akuten Schmerzen, die relativ schnell nachlassen.

Die Untersuchung beim Arzt erfolgt dann nach folgendem Muster:

  • Anamnese: Der Patient wird gefragt, was passiert ist, ob das Kniegelenk bewegt werden kann und ob noch weitere Symptome vorliegen.
  • Anschließend wird das geprellte Knie vorsichtig abgetastet, um es auf Verletzungen der Sehnen, Bänder und Knochen hin zu untersuchen. Auch die Mobilität und Stabilität des Gelenks wird überprüft.
  • Optional: Über Röntgen-Aufnahmen und MRT lassen sich zudem insbesondere Brüche am Kniegelenk, etwa der Kniescheibe, verbildlichen.

Therapie und Behandlung

Die Erstversorgung eine geprellten Kniescheibe oder des gesamten Knies sieht eine Kühlung mit einem kalten Umschlag oder eine Ice-Pack vor. Zudem sollte das Knie in ruhender Position hochgelagert werden. All dies dient dazu, die Schwellung zu verringern und die Schmerzen zu lindern. Auch das stabilisierende Ruhigstellen des Knies mit einem Verband (Kompressionsverband) ist ratsam. Bei einer einfachen, leichten Prellung ist die Gabe von Schmerzmitteln häufig nicht notwendig.

Folgen

Der Bluterguss am geprellten Knie wird sich binnen einer Woche zurückbilden. Auch wird die Schwellung bald abnehmen. Wie lange die Genesung dauert und wann wieder Sport getrieben werden darf, hängt stark vom Einzelfall ab. Meist handelt es sich dabei um 2 Wochen. Insbesondere wenn von ärztlicher Seite noch nicht abgeklärt wurde, ob das Knie geprellt oder gebrochen ist und die Anzeichen uneindeutig sind, ist das Gehen mit Krücken anzuraten. Der Arzt wird Sie dann gegebenenfalls je nach Befund krankschreiben.

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Varusgonarthrose im Knie - Therapie und Folgen

Varusgonarthrose Knie (Beinarthrose) – Ursachen, Therapie, Folgen

Varusgonarthrose im Knie - Therapie und FolgenUnter Gonarthrose verstehen Mediziner einer Erkrankung des Kniegelenks im fortschreitenden Alter. Über die Lebensjahre wird das Knie samt Knorpelgewebe und Gelenkstrukturen abgenützt. Je nach Lebenswandel, Sportaffinität, Beinstellung und genetischer Disposition tritt diese Abnützung des Kniegelenks früher (ab 40 Jahren) oder später (70 Jahre plus) ein.

Definition  und Bedeutung der Varusgonarthrose

Die Varusgonarthrose ist per Definition die Kombination von Abnützungserscheinungen im Knie und einer O-Beinstellung. Die Fehlstellung der Beine, auch Varus Stellung genannt, bedingt häufig eine einseitige, schnellere Abnützung des Knorpels im Knie – was dann zu besagter Varusgonarthrose führt. O-Beine werden durch eine Fehlstellung der Knochen und Gelenke in den Beinen verursacht. Die O-Beinstellung ist also häufig erblich bedingt; sie kann aber auch aus Operationen und Unfällen hervorgehen. Diese O-Beine führen zu einer Überlastung des Knieknorpels an der Knie Innenseite, was zur erhöhten Abnützung und Reibung führt.

Symptome und Diagnose

Bei einer Varusgonarthrose wird der Knorpel im Knie beim Gehen und Laufen nicht mehr gleichmäßig belastet. Das eigene Körpergewicht verlagert sich von der Mitte des Kniegelenks hin zur Innenseite und belastet dort den Innenmeniskus sowie die Knorpelstruktur der Innenseite des Knies. Der erhöhte, einseitige Knorpelverschleiß bedingt dann häufig eine Verstärkung der Beinachsenfehlstellung. Ein wahrer Teufelskreis.

Die häufigsten Symptome einer Varusgonarthrose sind Schmerzen beim Gehen und Stehen. Wobei eine Ruhigstellung und Kühlung in der Regel zur situativen Schmerzlinderung verhelfen. Darüber hinaus kann ohne Therapie eine Fehlstellung des Beckens sowie der Wirbelsäule angezeigt sein. Allgemein verlaufen alle Schmerzen chronisch, sofern nicht frühzeitig von ärztlicher Seite interveniert wird.

Therapie, Behandlung, Folgen der Varusgonarthrose

Je nach Grad der Varusgonarthrose (Grad 1 bezeichnet eine geringe Ausprägung der Gonarthrose, Grad 2, Grad 3 und Grad 4 die Steigerungen) kann eine Operation notwendig sein. Häufig versucht man mittels Umstellungsosteotomie und Einlagen die Varus Stellung der Beine zu korrigieren. Bei der Umstellungsosteotomie wird die Beinachse minimalinvasiv korrigiert. Wenn Meniskus und Knorpel bereits massiv geschädigt wurden, sind eine Orthese oder auch eine Transplantation eine Behandlungsmöglichkeit. Auch eine Hemiprothese kann bei hochgradiger (fortgeschrittener) Varusgonarthrose angezeigt sein. Im Anschluss daran folgt eine mehrmonatige Physiotherapie und Reha, um Sehnen und Bänder an die Prothesen bzw. die veränderte Beinstellung zu gewöhnen und die gewohnten Bewegungsabläufe einzustudieren.  Übrigens: Auch eine geringe, leichte Varusgonarthrose im Knie sollte frühzeitig erkannt und therapiert werden, um chronische Schmerzen und fortschreitende Fehlstellungen zu vermeiden.

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Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) - Symptome und Therapie

Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) – Symptome & Therapie bei ausgerenktem Knie

Knie ausgekugelt (Kniegelenksluxation) - Symptome und TherapieWenn Patienten umgangssprachlich von einem ausgekugelten Knie sprechen, meinen sie meist eine aus dem Gleitlager herausgesprungene Kniescheibe. Im Rahmen dieser Kniegelenksluxation liegt die Patella frei, wobei häufig Schäden an den Kreuzbändern, dem oberen Schienbeinkopf, dem unteren Oberschenkelknochen, der Patellasehne und dem Knorpelgewebe im Knie vorliegen. Nicht selten führen Hämatome zu einer Schwellung der Haut im Bereich der Kniescheibe. Das Ausrenken des Knies ist immer mit starken Schmerzen verbunden.

Symptome bei ausgekugeltem Knie

Eine starke Schwellung des vorderen Knies, ein dumpfer, starker Schmerz der abrupt ‚ins Bein‘ stößt, und eine seitlich liegende Kniescheibe sind die markantesten Anzeichen für ein ausgekugeltes Knie. Personen mit einer Kniegelenksluxation können auf dem betroffenen Bein nicht stehen – die Stabiltät im Knie ist dahin. Manchmal gleitet die Kniescheibe wieder von alleine an die ursprüngliche Position zurück. Doch selbst dann, bei einem wieder eingerenktem Knie, bleiben akute Schmerzen und ein deutliche Schwellung des Knies.

Ursachen der Kniegelenksluxation

Ein ausgekugeltes Knie liegt häufig nach besonders hoher Belastung im Sport, etwa beim Fußball spielen, vor. In selteneren Fällen führen Unfälle zur Kniegelenksluxation.

Therapie und Folgen

Ist das Knie ausgekugelt, ist fast immer eine Op notwendig. In dieser Operation werden die einzelnen, defekten Bestandteile an ihrer Position mit Schrauben justiert. Eine konservative Behandlung ohne Operation ist nach einer ausgekugelten Kniescheibe nur sehr selten möglich.

Nach dem operativen Eingriff muss der Patient für einige Wochen auf Krücken und eine stabilisierenden Verband zurückgreifen. Die Heilungsdauer ist ganz davon abhängig, welche Teile des Knies infolge der Kniegelenksluxation gebrochen bzw. gerissen sind. Inklusive Reha und Physiotherapie ist mit einem halben Jahr Sport-Pause zu rechnen.

Unmittelbar nach dem Auskugeln des Knies gilt es, die Schmerzen mit Tabletten zu stillen und die Schwellung durch sofortiges Kühlen zu verringern. Bei einer erfolgreichen Operation ist mit langfristigen Folgen oder Invalidität nicht zu rechnen – auch wenn die Heilungsdauer vergleichsweise lange ausfällt. Personen, die einmal ein ausgekugeltes Knie hatten, weisen statistisch gesehen eine höhere Wahrscheinlichkeit auf erneut eine Kniegelenksluxation zu erleiden.

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Thrombose im Knie - Ursache, Symptome, Therapie

Thrombose im Knie bzw. Kniekehle – Ursache, Therapie, Folgen

Thrombose im Knie - Ursache, Symptome, TherapieEine Thrombose bezeichnet die Bildung eines Blutgerinnsels aufgrund eines Blutgefäßverschluss. In der Regel enstehen diese Thrombosen nicht im Knie beziehungsweise in der Kniekehle selbst, sonder im Bereich der Wadenmuskulatur, also in den kleinen Beinvenen. Dort wandern sie in die tiefen Venen der Wadenmuskulatur und dann gegebenfalls bis hoch ins Knie. Eine Thrombose ist immer behandlungsbedürftig und kann lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen, wobei sowohl das rechte als auch das linke Knie betroffen sein kann.

Anzeichen und Symptome einer Thrombose im Knie

Es ist gar nicht so einfach, eine Thrombose im Knie zu erkennen. Meist strahlt ein ziehender Schmerz über die Beine hoch ins Knie, häufig in die Kniekehle. Dazu schwillt das betroffene Areal an, fühlt sich aufgebläht und prall an. Häufig klagen Patienten auch über krampfartige Schmerzen, die auch in der Ruheposition nicht abklingen. Häufig wirkt sich das Hochlagern der Beine lindernd aus und die Schmerzen lassen nach.

Ursache für eine Thrombose im Knie können Hormon sein, die etwa über die Anti-Baby-Pille von außen zugeführt werden. Aber auch Gewohnheiten wie regelmäßiger Alkoholkonsum und vor allem das Rauchen können die Bildung von Blutgerinnsel begünstigen. Auch kann eine lange Ruhigstellung der Beine und eine damit einhergehende Verringerung des Blutstroms ursächlich für eine Thrombose sein. Zuletzt sind nicht selten auch Veränderungen an der Gefäßoberfläche durch Verletzungen oder Ablagerungen dafür verantwortlich, dass sich das Blutgefäß schneller verschließt. Besonders hoch ist übrigens das Risiko für eine Thrombose bei schwangeren Frauen. Krebserkrankungen, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie chronische Fettleibigkeit und Flüssigkeitsmangel zählen auch zu den häufigeren Ursachen.

Therapie und Behandlung

Bei jeder Thrombose Therapie gilt es zunächst, das Worst-Case-Szenario, nämlich die Gefahr einer Lungenembolie und eines Schlaganfalls, zu bannen. Dazu wird ein Gerinnungshemmer wie Heparin meist direkt in die Vene injiziert. Auch eine operative Entfernung des Thrombus kann angezeigt sein. Es gilt dabei, den Thrombus am Wachsen zu hindern und ihn nicht über die Blutbahn in Richtung Lunge oder Gehirn wandern zu lassen. Verursacht er dort einen Gefäßverschluss, hat dies schnell lebensbedrohliche Folgen.

Nach einer erfolgreichen Ersttherapie ist häufig die Gabe eines Blutverdünners angezeigt, um die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Thrombose zu verringern.

Folgen und Gefahren

Leider ist die Gefahr, erneut an einer Thrombose im Knie beziehungsweise im Bein zu erkranken, vergleichsweise hoch. Mehr als jeder vierte Thrombose-Patient erleidet innerhalb von 10 Jahren erneut an einem Blutgerinnsel. Die Bildung von Krampfadern, Wassereinlagerungen sowie eine chronische Venenschwäche sind häufige Folgen. Entzündet sich ein Thrombus durch die Besiedelung von Bakterien oder anderen Mikroorganismen, ist eine Blutvergiftung (Sepsis) nicht auszuschließen. Mit der Hilfe von Ultraschall und dem Abtasten der Venen versuchen Ärzte die Beinvenen in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, um eine drohende Lungenembolie frühzeitig zu unterbinden. Regelmäßige Arztbesuche sind dafür obligatorisch. Häufig können auch Kniestrümpfe (Thrombosestrümpfe) dabei helfen, Schmerzen an den geschwollenen Beinen zu reduzieren.

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Überbelastung Knie - Therapie, Symptome, Ursachen und Folgen

Überbelastung Knie – Symptome, Therapie & Folgen einer Überlastung

Überbelastung Knie - Therapie, Symptome, Ursachen und FolgenUnser Knie muss im Alltag sowie im Sport, beim Wandern, Laufen, Joggen oder Fußball spielen, enormen Kräften widerstehen. Nicht nur das eigene Körpergewichtet lastet kurzzeitig auf dem Kniegelenk – nein, durch rasche Antritte oder zusätzliche Gewichte wie das Tragen eines Rucksack erhöht sich die Belastung deutlich. Kein Wunder, dass eine Überbelastung dem Knie situativ aber auch über die Jahre hinweg schaden kann.

Symptome und Anzeichen

Die ersten Anzeichen und Symptome für eine Überbelastung des Kniegelenks sind Bewegungsschmerzen, leichte Blutergüsse, Einschränkung in der Mobilität sowie Rötungen an der Außenseite. Bei einer starken Überlastung des Knies kommen dann noch stechende bis dumpfe Ruheschmerzen hinzu, die tendentiell über die Tage hinweg noch zunehmen. Wir dann fataler Weise auf eine ärztliche Untersuchung verzichtet, kann ein Gefühl der Instabilität im Gelenk dazu kommen bis hin zur gänzlichen Bewegungsunfähigkeit. Um die genauen Symptome abzuklären und sich eine Diagnose einzuholen, sollten Patienten daher immer einen Arzt konsultieren, um Folgeschäden zu vermeiden.

Ursachen für eine dauerhafte Überlastung am Knie kann ein starkes Übergewicht sein. Aber auch eine Fehlstellung der Beine (O-Beine oder X-Beine), belastungsintensive Sportarten wie Tennis, Fußball oder Basketball sowie körperlich fordernde Berufe wie Baumeister, Handwerker oder Tänzer.

Wer sich regelmäßig dieser hohen Belastung für das Knie aussetzt, verschlimmert in der Regel nach und nach die Symptome und die Abnutzung von Mensiken und Knorpel. Die Folge können dann Arthrose oder Risse im Meniskus sein. Im ersten Schritt schmerzen dann vor allem Tätigkeiten wie Treppen steigen, Joggen oder Kniebeugen.

Therapie nach Überlastung des Knies

Die Therapie nach einer Knie-Überbelastung richtet sich stark nach der genauen Diagnose. Hat eine spontane Überbelastung während des Sports für eine Bänder- oder Sehenverletzung gesorgt, so gilt es häufig das Knie für mehrere Wochen zu schonen und zu stabilisieren. Bei Rissen muss gegebenfalls operiert werden.

Liegt eine langfristig verursachte Arthrose vor, die etwa bei einer dauerhaften Überlastung der Kniekehle (Innenseite) auftreten kann, so gilt es zunächst den genauen Grad und Fortschritt der Knorpelabnutzung zu eruieren. Gegebenfalls kommen dann Implantate oder Transplantationen in Frage.

Um in den ersten Minuten die Schmerzen nach einer Überlastung zu reduzieren, hilft es häufig, das Knie ruhig abzulegen und das betroffene Areal am Knie zu kühlen. Die Dauer der Pause vom Sport hängt dann ganz von der eigentlichen Erkrankung/Verletzung ab und muss vom Arzt erfragt werden.

Einer Knie Überlastung vorbeugen

Prinzipiell ist es ratsam, sich vor dem Sport aufzuwärmen, Beine und damit die Sehnen der Muskeln zu dehnen. Das fördert die Durchblutung und aktiviert die Sehnen, was eine Verletzung während der Belastung beim Laufen, Joggen, Radfahren oder Fußball spiele reduziert. Auch gilt es, dem Knie zwischen den einzelnen Sporteinheiten genug Zeit zur Regeneration einzuräumen.

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Außenmeniskus angerissen - Anriss des Außenmeniskus

Außenmeniskus angerissen (Meniskusanriss außen): Symptome und Therapie

Außenmeniskus angerissen - Anriss des AußenmeniskusSportlich aktive Menschen leiden oft unter Meniskusverletzungen. Hastiges Strecken und Beugen sowie Drehungen und Rotationen des Kniegelenkes wirken sich auf die Menisken aus. Und gerade bei sportlichen Aktivitäten wie Fußballspielen kommt es schnell zu entsprechenden Verletzungen. Doch nicht nur Sportler, sondern auch bestimmte Berufsgruppen wie Fliesenleger werden von Meniskusproblemen heimgesucht. Allerdings ist der Außenmeniskus aufgrund seiner Flexibilität und Sichel-Form weniger von den Verletzungen betroffen als der Innenmeniskus. Es kann jedoch passieren. Auch durch einen Arbeitsunfall kann ein Meniskusriss, möglicherweise sogar beidseitig, entstehen.

Typische Symptome für den angerissenen Außenmeniskus

Es gibt einige Anzeichen, die darauf schließen lassen, dass der Außenmeniskus leicht angerissen ist. Falls es sich um eine Verletzung des äußeren Meniskus handelt, so zählen zu den typischen Symptomen:

  • Ziehende und stechende Schmerzen im Kniebereich
  • Schmerzgebiet schwer lokalisierbar
  • Zeitweilige Bewegungseinschränkung
  • Probleme bei der Streckung des Unterschenkels
  • Teilweise Gelenkschwellung
  • Schmerzattacken nehmen im Laufe der Zeit zu

Oftmals berichten die Patienten von Problemen, wenn sie in die Hocke gehen möchten. Es können leichte, aber auch schwere Schmerzen auftreten. Wie stark die Schmerzen und Schmerzattacken ausfallen, hängt von dem Schweregrad der Meniskusverletzung ab. Allerdings gibt es auch Meniskusverletzungen, bei denen anfangs aber keine Schmerzen auftauchen. Erst nach einem längeren Zeitraum entstehen die Symptome. Bei Leistungssportlern und älteren Menschen mit einem degenerativ bedingten Meniskusriss ist das oft der Fall.

Therapie eines angerissenen Außenmeniskus

Es gibt verschiedene Therapieansätze, wenn der Außenmeniskus angerissen ist. Nach der Diagnose wird Ihnen der Arzt mitteilen, welche Behandlung notwendig ist und mit welcher Heilungsdauer Sie rechnen müssen. Je nach Schweregrad ist sogar eine OP notwendig. Neben einer Operation sind auch noch folgende Therapien möglich:

  • Konservative Therapie – bei kleinen und glatten Rissen (Bein ruhigstellen und mit Krücken laufen)
  • Teilentfernung des Menikus (bei degenerativer Ursache nur im äußersten Notfall)
  • Meniskusnaht bei frischen Verletzungen und vorzugsweise Längsrissen – beste Methode, da Meniskus vollständig erhalten bleibt – keine Einschränkung der Funktionsfähigkeit – Heilung erfolgt meist ohne Folgen
  • Meniskus-Implantate – künstliche Kollagengerüste (CMI genannt) werden eingesetzt – eigener Körper bildet dann aufgrund der Kollagengerüste (Eiweißgerüst) neue Knorpelzellen – Bein nach wenigen Monaten wieder vollständig belastbar

Falls der Meniskus so stark geschädigt ist, dass er komplett entfernt werden muss, ist nur noch eine Transplantation möglich. Aber sofern das Band nur leicht angerissen ist, ist das normalerweise keine Option.

Therapie begleitend wird bei einem angerissenen Außenmeniskus eine Behandlung mit schmerzlindernden Medikamenten durchgeführt. Denn ein Meniskusriss kann sehr schmerzend sein. Kälte- und Elektrotherapien, Akupunktur und Anwendungen der Homöopathie sind ebenfalls hilfreich bei der Heilung.

Folgen einer unbehandelten Außenmeniskusverletzung

Bei einer Verletzung des Kniegelenkes sollten Sie prinzipiell den Arzt oder Orthopäden aufsuchen. Denn ein Meniskusriss kann zu erheblichen Folgen beitragen. Folgeschäden sind möglich. Kniegelenksarthrose und Gelenkschleimhautentzündung sind einige der Folgen, die auftreten können. Das Kniegelenk gehört zu den stark beanspruchten Bereichen des Körpers und kann sich nur schwer selber ohne weiteres Zutun zu heilen. Die Knorpelmasse im Knie ist nur bedingt in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Für sportlich aktive Leute ist es wichtig, nach einem angerissenen Außenmeniskus im Trainingsplan stabilisierende Übungen zu integrieren. Denn es ist sinnvoll, das Knie gelegentlich zu entlasten, um es vor einem weiteren Meniskusriss zu schützen.

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Ganglion im Knie - Ursachen, Symptome, Therapie

Ganglion im Knie / Kniegelenk – Definition, Gefahr, Therapie

Ganglion im Knie - Ursachen, Symptome, TherapieUnter einem Ganglion versteht man ein Überbein im Bereich der Gelenkkapsel. Ebenfalls kann ein Ganglion im Bereich des Sehnengleitgewebes als gutartiges Geschwulst auftreten. Im Kniegelenk ist eine Ganglionzyste (gefüllter Knoten – Flüssigkeitsfüllung) eher selten. An der Hand tritt eine solche Erscheinung wesentlich häufiger auf. Ein Ganglion im Knie ist meistens in der Größe eines Kirschkerns oder einer Erbse. Bei einem solchen Ganglion handelt es sich meistens um eine mit Hyaluronsäure gefüllte Kammer, die mit der Gelenkkapsel verbunden ist. Eine solche Zyste ist von zäher Natur (viskös). Mediziner sprechen bei einer solchen Wucherung von einem Weichteiltumor, der jedoch nicht bösartig ist.

Woher kommt ein Ganglion im Knie?

Ganz genau ist nicht bekannt, wie es zu einer solchen Ganglionzyste kommt. Frauen leiden öfters unter einem solchen Ganglion im Knie oder auch an anderen Körperstellen. In der Praxis wird die Erkrankung überwiegend bei jüngeren Patienten zwischen 20 und 30 Jahren festgestellt. Als Ursache werden folgende Faktoren genannt:

  • Chronische Überlastung
  • Reizzustände

Kommt es zu einer starken Reizung, so bilden die Bindegewebszellen am Gelenk meistens zu viel Flüssigkeit. Und diese Flüssigkeit sammelt und lagert sich zwischen der Gelenkkapsel und dem Knorpel ab. Handelt es sich um zu viel Flüssigkeit, kommt es zu einer Zyste im umliegenden Weichteilgewebe.

Gefahren eines Ganglions im Knie

Ein Ganglion im Knie ist gutartig und bildet somit keine Tochtergeschwülste aus. Es kommt zu keinen schlecht differenzierten Aufbau des Gewebes. Auch entfernt gelegene Organe werden nicht befallen. Probleme und Beschwerden kann es jedoch geben, wenn sich Ganglien ständig wieder neu bilden. Allgemein muss man mit einer Wiederentstehung nach einer OP von 10 Prozent rechnen. Lassen Sie sich operieren, ist also nicht gesagt, dass sich die Zysten dauerhaft entfernen lassen. Falls Sie das Knie punktieren lassen, ist sogar eine Wiederentstehung von 80 Prozent möglich.

Normalerweise entstehen bei einem Ganglion keine Schmerzen. Oft ist es so, dass nicht einmal die Bewegungsfähigkeit des Knies beeinträchtigt wird. Es kann jedoch auch zu Komplikationen kommen, wenn die Zyste besonders groß wird. In dem Fall könnte es passieren, dass die Ganglionzyste auf den Nerv drückt. Und ist das der Fall, dass die Zyste auf den Nerv drückt, so zählen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu den Symptomen.

Es gibt jedoch auch noch ein intraossäres Ganglion. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine tumorähnliche Knochenschädigung, die gutartig ist. Diese Erscheinung zählt zu den Knochenzysten, die überwiegend im Handknochen und der Beckenpfanne auftritt. Diese Zyste kann mitunter schmerzhaft ausfallen.

Was tun bei einer Ganglionzyste?

Meistens braucht die Zyste nicht operativ entfernt werden. Das entstandene Überbein am Kniegelenk bildet sich nach geraumer Zeit selber wieder zurück. Sinnvoll ist es, das Bein ruhigzustellen und eine Bandage zu verwenden. So fallen die Chancen auf eine selbstständige Rückbildung am besten aus. Oft werden folgende Maßnahmen zur Genesung ergriffen:

  • Medikamente
  • Physiotherapie

Möglich ist auch eine manuelle Pression. In dem Fall wird die Zyste gedrückt, bis sie platzt. Diese Methode ist jedoch stark rückläufig, da Gefäßschäden und Knochenbrüche möglich sind. Meistens wird die Ganglionzyste mit Druck massiert, wodurch die Flüssigkeit wieder in das Kniegelenk gebracht werden soll. Meistens kommt das Ganglion jedoch nach kurzer Zeit wieder.

Eine Punktion ist ebenfalls denkbar, in der die Flüssigkeit abgesaugt wird. Doch auch in diesem Fall bleibt der dauerhafte Erfolg meistens aus. Alternativmedizin und Homöopathie bieten ebenfalls einige Möglichkeiten, um die Heilungsdauer zu beschleunigen. Eine Injektion mit Kortison oder Hyaluron ist bei einer Zyste auch denkbar. Eine OP ist nur im allerschlimmsten Fall nötig.

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Chondromalazie Knie - Ursachen, Symptome, Therapie

Chondromalazie Knie – Definition und Gefahren für das Kniegelenk

Chondromalazie Knie - Ursachen, Symptome, TherapieUnter Chondromalazie versteht man eine Knorpelerweichung im Knie. Diese Knorpelerweichung tritt in verschiedenen Schweregraden auf. Im schlimmsten Fall ist sogar ein kompletter Verlust der Knorpelgelenkfläche möglich. Ganz typische Symptome für eine Knorpelerweichung sind:

  • Schwellungen
  • Bewegungseinschränkung
  • Stabilitätsverlust
  • Schmerzen
  • Rötung möglich

Verfügen Sie über derartige Symptome, so heißt es aber nicht gleich, dass eine mediale Chondromalazie vorliegt. Auch eine retropatellare Chondromalazie ist möglich. Bei dieser Variante befindet sich der Knorpelschaden hinter der Kniescheibe. Es gibt auch noch viele weitere Knieverletzungen, die ähnliche Symptome hervorrufen.

Ursachen einer Chondromalazie

Aber wodurch entsteht eine Knorpelerweichung eigentlich genau? Die Chondromalazie wird oft durch eine übermäßige und falsche Belastung des Kniegelenkes hervorgerufen. Also Hauptursache gilt die übermäßige Belastung. Wird das Kniegelenk und somit der Knorpel zu stark belastet, kann die Knorpelmasse erweichen und letztendlich zum Verlust beitragen. Auch eine Verletzung der Knorpelmasse ist möglich. Für das Kniegelenk stellt es jedenfalls eine große Gefahr dar. Ein Knorpelschaden kann direkt aber auch indirekt entstehen. Ursachen sind:

  • Frakturen, an denen auch der Gelenkknorpel beeinträchtigt wird (direkt)
  • Traumatische Gelenkschäden (indirekt)

Traumatische Gelenkschäden entstehen beispielsweise bei degenerativen Veränderungen, Instabilität nach dem Kreuzbandriss. Allgemein gibt es viele Möglichkeiten, wodurch es zur Schädigung des Knorpels kommen kann. Die Regeneration des Knorpelgewebes fällt sehr unterschiedlich aus und hängt von der Ursache ab. Bereits kleine Verletzungen können Chondromalazie im Knie hervorrufen, zum Absterben des Knorpels beitragen und zur Knorpelerweichung beitragen. Mit einer Anschwellung des Knorpels geht ein solcher Vorgang einher. Spontane Heilungen sind bei Knorpelschäden nur sehr selten. Der Gang zum Arzt sollte nicht auf die lange Bank geschoben werden. Bis zu welchem Grad der Schaden des Knorpels rückgängig gemacht werden kann, ist bisher nicht bekannt. Je eher Maßnahmen ergriffen werden, umso besser ist es.

Chondromalazie im Kniegelenk – Entzündung bringt große Gefahr

Für die Funktionstüchtigkeit des Kniegelenks gibt es eine erhebliche Gefahr, sofern die Chondromalazie nicht behandelt wird. Wird keine Physiotherapie, Übungen oder eine anderweitige Behandlung bei einer Chondromalazie im Kniegelenk veranlasst, nimmt die Knorpelmasse im Laufe der Zeit immer weiter ab. Letztendlich wirkt sich der zunehmende Schaden auf die Schmerzen und Bewegungsfähigkeit aus. Möglich sind sogar noch weitere Schäden am Knie. Es gibt insgesamt vier Schweregrade der Erkrankung:

  • Grad 1 – Knorpel mit weicher Stelle oder Bläschen
  • Grad 2 – sichtbare kleine Risse im Knorpel
  • Grad 3 – Läsionen (Schädigungen) mit tiefen Spalten (50 Prozent und mehr der Knorpelschicht betroffen)
  • Grad 4 – darunter liegender Knochen wird schon sichtbar

Beachten müssen Sie, dass flache Schäden noch keine Schmerzen auslösen. Deshalb wird die Entzündung auch erst im späteren Verlauf festgestellt. Fest steht, dass aus einem kleinen Defekt ein großer Gelenkknorpelschaden entstehen kann.

Therapie bei Chondromalazie am Knie

Es gibt einige Therapieansätze, die möglich sind. Sie hängen von der Ursache und dem Fortschritt des Knorpelschadens ab. Sie sollten die auslösende Belastung erheblich reduzieren, um den Schaden nicht zu verschlimmern. Schmerz- und entzündungslindernde Medikamente wie Salben oder Tabletten bieten sich bei geringen Schäden an. Ist der Gelenkknorpel bereits stark beschädigt, so hilft meistens nur noch eine Operation.

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Kreuzband überdehnt - Symptome, Therapie und Behandlung

Kreuzband überdehnt – Symptome, Therapie und Folgen der Überdehnung

Kreuzband überdehnt - Symptome, Therapie und BehandlungEine Dehnung der Bänder im Kniegelenk ist eine der häufigsten Verletzungen des Knies, sowohl im Sport als auch im Alltag. Gerade bei Sportarten wie Fußball, Skifahren, Handball oder Tennis ist die Gefahr groß, sich bei Drehbewegungen das vordere oder hintere Kreuzband zu überdehnen. Umgangssprachlich wird eine Kreuzband Überdehnung auch häufig als Zerrung bezeichnet.

Definition und Erklärung

Die Aufgabe der Kreuzbänder ist die Stabilisierung des Kniegelenks beim Beugen, Strecken und Drehen des Kniegelenks.

Durch mechanische Krafteinwirkung von außen werden die Kreuzbänder bei der Überdehnung kurzzeitig abnormal gedehnt, ohne dabei zu reißen. In diesem spontanen Ereignis entkoppeln sich die Gelenkflächen für einen Augenblick aus ihrer ursprünglichen Positionen. Ein Ausrenken des Kniegelenks findet jedoch nicht statt.

Typischerweise sind stets nur das vordere oder das hintere Kreuzband eines Knies überdehnt. Eine Überdehnung ist die häufigste und zugleich am schnellsten heilende Bänderverletzung, welche die Haut nicht in Mitleidenschaft zieht.

Symptome einer Kreuzband Überdehnung

Die einzigen Symptome sind bewegungsabhängige Schmerzen im vorderen oder hinteren Kniegelenk sowie eine leichte Schwellung. Patienten könne trotz eines überdehnten Kreuzbands problemlos stehen und gehen. Die Gelenkkapsel als solche bleibt stabil und intakt. Auch sind Blutergüsse bei einer Kreuzband Überdehnung eher unüblich und häufig auf andere Begleitverletzungen zurückzuführen.

Therapie, Behandlung, Folgen

Ist die Diagnose ‚Kreuzband überdehnt‘ von ärztlicher Seite gesichert, so gilt es, das betroffene Kniegelenk zu schonen. Häufig hilft ein Tape-Verband dem Kniegelenk wieder mehr Stabilität zu verleihen. Neben einem zwei bis vierwöchigen Verzicht auf Sport gilt es in aller Regel nichts weiter zu beachten. Auch das Tragen von Krücken ist nicht zwingend erforderlich und von der Schwere der Überdehnung abhängig.

Wird die Belastung auf das betroffene Kreuzband nicht dosiert und reduziert, so droht in der Folge eine Entzündung oder gar der Riss des Kreuzbands, was dann wiederum eine Operation zur Folge hätte. Daher gilt es die empfohlene Sport Pause unbedingt zu beachten.

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Verkürzte Achillessehne - Symptome, Diagnose, Therapie, Übungen zum Dehnen

Verkürzte Achillessehne – Ursachen, Symptome, Diagnose & Therapie

Verkürzte Achillessehne - Symptome, Diagnose, Therapie, Übungen zum DehnenDie Achillessehne setzt oberhalb der Verse an und ermöglicht das Beugen des Sprunggelenks. Ohne diese starke Achillessehne wäre Gehen, Laufen und Treppen steigen unmöglich. Je nach Vitalität und genetischer Disposition kann die Achillessehne stark verkürzt sein – die genauen Ursachen sind von ärztlicher Seite bei jedem Patient individuell zu prüfen. Ist die verkürzte Achillessehne angeboren, so treten oftmals erste Symptome bei Kindern auf. Schmerzen beim Gehen und ein beständiges Ziehen oberhalb des Sprunggelenks nach dem Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen sind hier üblich. Eine wirkungsvolle Therapie bei einer Achillessehnenverkürzung ist das regelmäßige Dehnen. Im Rahmen der Physiotherapie werden mögliche Übungen und ein spezielles Training beigebracht.

Ursachen & Symptome einer verkürzten Achillessehne

Eine starke Verkürzung der Achillessehne tritt immer dann ein, wenn die Wadenmuskulatur nur einseitig oder gar nicht beansprucht wird. Dann baut sich die Beinmuskulatur sukzessive ab und eine Sehnenverkürzung ist die Folge. Ein bewegungsarmer Lebenswandel sowie das Tragen hoher Schuhe / hoher Absätze sind häufige Ursachen für eine verkürzte Achillessehne.

Bei Personen, die nicht über eine angeborene Verkürzung der Achillessehne verfügen und sich zudem viel Bewegung und regelmäßig Sport treiben, kommt lediglich eine Überbelastung als mögliche Ursache in Frage.

Stechende bis ziehende Schmerzen im Bereich der Wadenmuskulatur sowie an der Verse sind die häufigsten Symptome einer verkürzten Achillessehne. Gerade das Treppen steigen sowie Kniebeugen werden dann zur Qual. Häufig sind noch weitere Begleitsymptome und Schmerzen im Fußbereich die Folge, wenn die Wadenmuskulatur und die Achillessehne stark verkürzt sind.

Therapie und Behandlung

Zum einen gibt es die konservative Therapie, bei der über spezielle Dehnübungen die Achillessehnen verlängert wird. Wichtig ist dabei, dass Patienten ihre Achillessehne nach physiotherapeutischen Vorgaben gewissenhaft und regelmäßig dehnen. In der Regel klingen die Symptome bereits nach wenigen Wochen ab.

In seltenen Fällen ist auch eine Operation notwendig. Liegen physiologische Anomalien wie ein Plattfuß oder Spitzfuß vor, so kann eine Op die Symptomatik einer verkürzten Achillessehne deutlich lindern.

Folgen

Unbehandelt kann eine verkürzte Achillessehne dauerhaft Schmerzen verursachen und zu einer Entzündung des Sehnenansatzes führen. Auch erhöht sich die Gefahr eines Achillessehnenrisses signifikant. Diese Gefahr lässt sich durch regelmäßiges Dehnen und eines begleitenden, physiotherapeutischen Krafttrainings bannen.

Weitere Informationen

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