Archiv der Kategorie: Praxistipps

Menstruationstassen können den Alltag erleichtern

Entspannter sein, wenn die Tage kommen dank Menstruationstassen

rosa Menstruationstasse Für viele Frauen sind die Tage der Periode nicht unbedingt die schönsten des Monats. Seit sie aber die immer bekannter werdenden Menstruationstassen entdeckt haben, gehen einige Frauen etwas entspannter durch die Tage. Warum? Das erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Falls Sie nun sagen: Menstruationstassen – was ist das?, stellen wir Ihnen die kleinen Helfer für die Periode gerne vor. Und auch, falls Sie zwar davon gehört haben, sich aber bislang noch nicht herangetraut haben, möchten wir Sie gerne einladen, dem Thema eine zweite Chance zu geben. Denn nicht nur hierzulande werden Menstruationstassen langsam, aber sicher immer beliebter und bekannter. In anderen Ländern wie Großbritannien ist dies übrigens schon lange der Fall.

Mehr zum Thema finden Sie dann auf dieser Seite, wo es auch Tipps zur Wahl der Größe, Marke und der Anwendung gibt.

Doch von vorne: Was sind Menstruationstassen überhaupt? Menstruationstassen (auch Menstruationskappe, Menstruationsglocke oder Mondtasse genannt) sind kleine Becher, die das Blut und Menstruationssekret während der Periode auffangen. Sie sind eine Alternative zu Tampons und Binden. Anders als diese, saugen Menstruationstassen das Blut nicht auf, sondern die Tasse füllt sich damit – und das bis zu 12 Stunden. Solange kann die Menstruationstasse im Idealfall in der Scheide bleiben, bis sie geleert werden muss.



Dies erleichtert das Leben enorm, besonders z.B. auf Reisen, langen Busfahrten oder beim Wandern. Aber auch im Alltag entdecken immer mehr Frauen die Vorzüge von Menstruationstassen für sich. Eingesetzt werden die Tassen übrigens, indem man sie erst faltet und dann in die Vagina einführt, wo sie sich entfalten und – wenn sie richtig sitzen – auch kein Blut vorbeifließen lassen. Einige Frauen erzählen sogar, dass sie nach einer Weile fast vergessen haben, dass sie die Tassen tragen, da sie so bequem und fast unmerklich sind.Frauen mit Menstruationsproblemen

Zu Beginn kann es ein wenig Geduld und Üben bedürfen, bis die Menstruationstasse richtig sitzt. Aber das ist normal und war ja auch nicht anders bei der ersten Berührung mit Tampons oder Binden damals. Auch die richtige Größe will gefunden werden. Frauen über 30 oder Frauen, die bereits Mutter geworden sind, sollten meist zu der größeren Variante der Menstruationstasse greifen.

Weitere Vorteile von den immer beliebteren Bechern sind:

  • Sie sind umweltschonend, da sie aus Silikon sind und jahrelang wiederverwendet werden können
  • Sie sind damit auch viel günstiger auf Dauer, denn Frauen zahlen nur einmalig um die 20 Euro für die Tasse
  • Sie sind – nachdem sie einmal gut sitzen und man bzw. Frau sich dran gewöhnt hat – meist superbequem
  • Sie halten bis zu 12 Stunden, ehe sie geleert werden müssen
  • Auch Aktivitäten wie Schwimmen, Tauchen oder Saunagänge sind problemlos möglich, da die Tassen dicht halten und nicht sichtbar sind äußerlich

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (44 Bewertungen. Durchschnitt: 4,80 von 5)
Loading...
massage gegen Rückenschmerzen

5 sofort umsetzbare Tipps gegen Rückenschmerzen

Rückenschmerzen zählen neben Migräne und Diabetes zu den großen Volkskrankheiten – jeder dritte Erwachsene sieht sich mit diesen im Laufe seines Lebens konfrontiert. Sind sie einmal da, so massage gegen Rückenschmerzen‚beehren‘ sie den betroffenen Patienten meist in regelmäßigen Abständen. Daher sind Vorsorge und Prophylaxe für einen gesunden, schmerzfreien Rücken unheimlich wichtig.

So können Sie Rückenschmerzen vorbeugen oder lindern

Reduktion von Übergewicht

Der häufigste Grund für schmerzhafte und langfristige Rückenschmerzen ist Übergewicht. Denn dies belastet Knorpel und Knochen der Wirbelsäule rund um die Uhr und führ neben Verspannungen mitunter zu ernsthaften Schäden an den Bandscheiben. Durch das Ventralfett am Bauch entsteht eine stetige Zugkraft, welche den Betroffenen ins schädliche Hohlkreuz zwingt. Mit dem Erreichen des Normalgewichts vergehen die Rückenschmerzen häufig ohne weiteres Zutun.

Wärmebehandlung

Durch thermatische Therapien lassen sich große Linderungseffekte erzeugen – dies ist insbesondere vor dem Schlafen gehen ratsam. Wickeln Sie dazu eine Wärmeflasche in ein Handtuch und legen Sie diese unter das schmerzende Areal Ihres Rückens. Die Wärme verstärkt die Durchblutung, wodurch mehr Energie in Form von Sauerstoff und Nährstoffen zur betroffenen Stelle gelangen. Gleichzeitig wird die Muskelspannung gelindert und die Muskelfasern können im entkontrahierten Zustand entspannen.

Richtige Schlafposition

Als Erwachsener verbringen wir etwa ein Drittel unserer Lebenszeit im Bett. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch gerade diese allnächtlich wiederkehrende Zeitspanne für Schmerzen im Rückenbereich verantwortlich ist. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass weniger unsere Schlafposition (diese könnten wir auch schwer beeinflussen) als vielmehr die Bettbeschaffenheit Einfluss darauf hat, ob wir mit Rückenschmerzen aufwachen oder nicht. Laut einer Forschergruppe ist gerade das Wasserbett für einen gesunden Rücken prädestiniert, wohingegen Federbetten und Schaumstoffbetten viel häufiger in Zusammenhang mit Rückenproblemen gebracht werden. Hier lohnt es sich also, in eine qualitativ hochwertige Schlafunterlage zu investieren – Ihr Rücken wird es ihnen danken.

Wirbelsäule entlasten




Im Schnitt lasten etwa 14 Stunden pro Tag das gesamte Gewicht von Kopf und Rumpf auf der Wirbelsäule und den beteiligten Muskelgruppen. Wer es schafft, kleine Ruhepausen in den Tagesablauf zu integrieren – in denen die Beine hochgelagter und sich der Körper in die Horizontale begiebt – schafft eine ideale Verschnaufpause für die Bandscheiben – und vermindert proaktiv Rückenschmerzen.

Bewegung und Aktivität

Allgemeine Aktivität im Tagesablauf kann ihren Rücken unterstützen und auf sanfte Art und Weise trainieren. Denn durch Bewegung wird zum einen die Stützmuskulatur der Wirbelsäule gestärkt, zum anderen erhöht sich – ähnlich der Wärmetherapie oben – die Durchblutung. So können Schadstoffe effektiv abtransportiert werden, und frische Energie gelangt in die eventuelle überlasteten Wirbelsäulenregionen.

Weitere Informationen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (68 Bewertungen. Durchschnitt: 4,40 von 5)
Loading...
Tipps für guten Schlaf

Tipps für einen besseren Schlaf

So kannst du in der Nacht besser schlafen!

Eine schlaflose Nacht hat wohl jeder schon einmal erlebt. Hin und wieder schlecht zu schlafen, ist nichts Außergewöhnliches und gehört zum Leben dazu. Problematisch wird es, wenn Tipps für guten SchlafSchlafstörungen regelmäßig auftreten und sich das nächtliche Nichtschlafen auf die Gesundheit und das Arbeitsleben negativ auswirkt.

Was sind Schlafstörungen?

Es wird angenommen, dass 25% der Deutschen regelmäßig unter Schlafstörungen leiden. Um festzustellen, ob du selbst an Schlafstörungen leidest, solltest du ein Schlaftagebuch führen, wo du Nächte mit Schlafproblemen notierst.

Das Problem ist nämlich, dass sich unser Gehirn eher an negative Erlebnisse erinnert. In diesem Fall bleiben die schlaflosen Nächte eher im Gedächtnis haften, wodurch das Problem subjektiv oft stärker wirkt, als es tatsächlich ist.

Offiziell leidest du daher erst unter einer Schlafstörungen, wenn du über 4 Wochen an 3 Tagen pro Woche schlecht geschlafen hast.

Warum schlafe ich schlecht?

Schlafstörungen können sehr viele unterschiedliche Gründe haben. Aus der Ferne ist eine Beurteilung der Situation daher oft schwierig.

Grundsätzlich können sowohl Frauen als auch Männer in jeder Altersgruppe von Schlafstörungen betroffen sein. Besonders häufig treten sie jedoch bei Kindern, älteren Personen und Frauen in den Wechseljahren auf. Hier spielen oft hormonelle Gründe eine Rolle.

Oft sind aber auch externe Faktoren für schlaflose Nächte verantwortlich. Stress in der Arbeit oder Krach in der Beziehung, können das Einschlafen behindern. Auch können Schlafstörungen Symptome einer Krankheit sein. Daher ist es ratsam, zu einem Arzt zu gehen, wenn Schlafstörungen scheinbar grundlos auftreten.

Manchmal sind auch einfach Umweltfaktoren schuld: Zuviel Licht im Schlafzimmer, eine zu früh gewählte Schlafenszeit – die nicht mit deinem Schlafrhythmus zusammenpasst – oder ein schnarchender Bettpartner können die Nachtruhe erheblich stören.



In dienen Fällen kann es helfen, durch eine Verbesserung der Schlafhygiene, deine Schlafqualität zu erhöhen.

Wie verbessere ich meine Schlafhygiene?

Schlafhygiene ist ein Überbegriff, mit dem man Maßnahmen bezeichnet, die deine Schlafqualität erhöhen können. Unter anderem versteht man darunter:

Regelmäßige Schlafenszeiten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn du immer zu anderen Zeiten ins Bett gehst und aufwacht, kann sich der Körper nur schwer auf einen Rhythmus einstellen. Daher solltest du dir regelmäßige Einschlaf- und Aufwachzeiten angewöhnen.

Vermeidung von Koffein

Koffein hält dich wach, was ja auch der Grund ist, warum wir koffeinhaltige Getränke konsumieren. Die meisten Leute unterschätzten jedoch die langanhaltende Wirkung von Koffein: Oft wirkt es noch nach mehreren Stunden im Körper.

Wenn du dir am Abend daher einen Kaffee oder Schwarztee gönnst, musst du deshalb damit rechnen, Schwierigkeiten beim Einschlafen zu haben, auch das Durchschlafen mit Koffein im Blut wird dir schwerer fallen.

Vermeidung von Alkohol vor dem Einschlafen

Manche Leute trinken am Abend ein wenig Alkohol, um leichter einschlafen zu können. Das ist nicht falsch gedacht: Alkohol mach müde und erleichtert daher das Einschlafen. Er hat aber auch negative Auswirkungen auf die Schlafqualität: So führt er zu einem leichteren Schlaf, der dich in der Nacht eher aufwachen lässt. Zuviel Alkohol solltest du daher vor dem Einschlafen vermeiden. Gegen ein Glas Rotwein oder Bier ist aber natürlich nichts einzuwenden.

Kein Sport vor dem Einschlafen

Auf Sport solltest du natürlich nicht verzichten. Ein sportlicher Lebensstil hat zwar viele positive Auswirkungen auf deine Schlafqualität. Vor dem Einschlafen ist es aber ratsam, darauf zu verzichten, da du dadurch deinen Kreislauf anregst.

Einrichtung einer gesunden Schlafumgebung

Achte darauf, dass es in deinem Schlafzimmer Stockdunkel ist. Es sollte auch kein Licht von der Straße hineinscheinen und auch die Leuchten von Fernsehern und Computern können deinen Körper irritieren.

Des Weiteren solltest du auf eine gute Temperatur im Schlafzimmer achten. Unter der Decke darfst du weder schwitzen noch frieren. Im Raum selbst hat es idealerweise zwischen 15 bis 20° Celsius.

Häufig sind auch Lärmquellen für Schlafstörungen verantwortlich. Wenn sich die Quelle nicht entfernen lässt – zum Beispiel Straßenverkehr – hilft oft nur der Einsatz von Ohrenschützern.

Wie sorgst du für einen gesunden und erholsamen Schlaf?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (58 Bewertungen. Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Praxistipps Impfung Impfstoffe

Umgang mit Impfungen und Impfstoffen – Praxistipps

Folgende 7 Tipps helfen Ihnen dabei, Fehler beim Umgang mit Impfstoffen oder der Impfung an sich zu vermeiden.

Regelmäßige Impfbuchkontrolle

Durch die regelmäßige Impfbuchkontrolle haben Sie ihre Auffrischungsimpfungen immer im Blick. Bitten Sie Ihre Arzt darum, für Sie den nächsten Termin mit Bleistift in das Impfbuch einzutragen. So wird sichergestellt, dass Sie sich nicht verrechnen.

Kommunikation mit dem Hausarzt

Sprechen Sie vor der anstehenden Impfung mit Ihrem Hausarzt, wenn Sie sich nicht gut fühlen. Wenn sich ein Infekt anbahnt und Sie geschwächt sind, kann dies insbesondere bei Lebendimpfstoffen zu ernsthaften Komplikationen führen! Desweiteren sollten Sie Ihren Arzt unbedingt darüber informieren, wenn Sie eine zurückliegende Imfpung nicht vertragen haben und spezielle Nebenwirkungen festgestellt haben.

Vor Reisen die Infektionsrisiken ermitteln

Gerade bei Reisen in Entwicklungsländer gilt es sich zu informieren und einen präzisen, zeitlichen Impfplan zu erstellen. Bedenken Sie dabei, dass Lebendimpfstoffe nur in bestimmten, meist mehrwöchigen Abständen voneinander geimpft werden können. Bei den meisten Impfstoffen ist eine mehrmalige Grundimmunisierung notwendig.


Lagerung von Impfstoffpräparaten

Haben Sie selbst den Impfstoff bei sich, so muss eine enger Temperaturbereich zwingend eingehalten werden. Dieser liegt nahezu immer bei +2 und +8 Grad Celsius. Keinesfalls darf der Impfstoff einfrieren. Lagern Sie das Präparat am Besten in der räumlichen Mitte Ihres Kühlschranks, denn dort stimmt die tatsächliche Temperatur am genauesten mit der von Ihnen manuell eingestellten Temperatur überein.

Impfstoff vor der Impfung auf Körpertemperatur erwärmen

Umschließen Sie mit Ihrer Hand die gefüllte Spritze für mindestens 4 bis 5 Minuten, damit der Impfstoff Ihre Körpertemperatur annehmen kann. Nur bei dieser Temperatur ist er aktiv und wirksam.

Nicht verkrampfen

Bleiben Sie bei einer Injektion in den Oberarm lockern, lassen Sie den Arm herunterhängen und verkrampfen Sie trotz des bevorstehenden Einstichs nicht. Denn eine Verkrampfung wird im Anschluss an die Impfung zu Schmerzen führen, der sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Muskulatur leicht verletzt hat.

Dokumentation der Impfungen

Überprüfen Sie das exakte Eintragen der jeweiligen Impfungen. Auch ein Arzt ist nur ein Mensch und kann Fehler begehen. Ist eine Impfung im Impfass nicht dokumentiert, so gilt sie als nicht durchgeführt. Ob nun bereits geimpft wurde oder nicht lässt sich mittlerweile allerding aufwendig mithilfe einer Antikörperbestimmung feststellen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (36 Bewertungen. Durchschnitt: 4,40 von 5)
Loading...