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Antibiotika bei Grippe – ab wann nötig?

Nicht immer ist die Gabe von Antibiotika sinnvoll. Denn je nach Infektion sind unterschiedliche Krankheitsverläufe zu erwarten. So kann die Grippe in einer sogenannten Sekundärinfektion münden, während die Erkältung in der Regel komplikationslos innerhalb von zwei Wochen überstanden ist. Wie sich die Infektionen unterscheiden, anhand welcher Kriterien der Arzt die Einnahme von Antibiotika bestimmt und warum die Gefahr einer Antibiotika Resistenz nicht außer Acht zu lassen ist.

© Kellysikkema – Unsplash

Erkältung oder Grippe – die Infektion ist unterschiedlich

Der Hals kratzt und die Nase läuft – die typische Erkältung bahnt sich an. Ausgelöst wird sie durch Erkältungsviren, welche rund 200 Arten umfasst und per Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die Übertragung erfolgt schnell. Bereits kleinste Tröpfchen in der Luft oder an Türgriffen, Haltestangen und Co reichen aus, um sich anzustecken. Im Schnitt benötigt der Patient rund zwei Wochen, um sich auszukurieren. Im Gegensatz dazu wird die Grippe durch Bakterien, also kleinste Lebewesen mit eigener DNS, übertragen.

Wann Patienten den Arzt konsultieren sollten


Wenn der Husten nicht aufhört und man sich auch nach einer Woche noch schlapp fühlt, fragen sich viele Patienten warum die Erkältung nicht besser werden mag und ob sie nicht doch unter einer Grippe leiden. Es gibt mehrere Anzeichen, die auf eine Grippe schließen lassen:

  • Beschwerden dauern mehr als ein paar Tage
  • Stärkere Schmerzen
  • Rasch ansteigendes, hohes Fieber
  • starke Muskel- und Gliederschmerzen
  • Atmung fällt schwer oder schmerzt

Besteht der Verdacht auf eine Grippe, da ein oder mehrere Symptome zutreffen, ist der Gang zum Hausarzt empfehlenswert. Dieser kann geeignete Mittel verschreiben und feststellen, ob eine weiterführende Behandlung aufgrund einer Sekundärinfektion nötig ist.

Grippe oder Erkältung – Ab wann verschreibt der Arzt Antibiotika?


Eine gewöhnliche Erkältung sollte kein Anlass für die Vergabe von Antibiotika sein. Denn Erkältungsviren verfügen nicht über einen Stoffwechsel und bieten grob umfasst keine Zellwände, die das Antibiotika durchdringen und zerstören kann. Viel häufiger verschreiben Ärzte Antibiotika im Falle einer Grippe. Aber auch hier sollte die Einnahme überlegt sein schon allein wegen möglichen Nebenwirkungen wie Ausschlag. Für die Behandlung von Grippe Symptomen ist die Einnahme nicht sinnvoll. Vielmehr jedoch um eine bakteriell bedingte Sekundärinfektion behandeln zu können. Diese treten häufig in Zusammenhang mit einer Grippe auf.

Sekundärinfektionen als häufige Folge einer Grippe


Nicht selten folgt eine Mittelohrentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung nach der Grippe. Denn die Schleimhäute sind stark beansprucht und das Immunsystem geschwächt. Das begünstigt die Ausbreitung von Bakterien, die Entzündungen an der Lunge, den Nebenhöhlen oder Ohren hervorrufen können. Insbesondere für Kinder, ältere Leute oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich. Um größere Komplikationen zu vermeiden und eine schnelle Heilung zu erzielen, ist die Vergabe von Antibiotika sinnvoll.

Mögliche Symptome einer Sekundärinfektion:

  • Fieber: Hohe Temperatur, länger anhaltend
  • Begleitend durch starke Kopf- und Gliederschmerzen
  • Eitriger Auswurf bei Husten
  • Gelblich-grünes Nasensekret

Vergabe von Antibiotika sinnvoll im Falle von Sekundärinfektionen


Tritt eine Lungen- oder Ohrenentzündung in Folge eines grippalen Infekts auf, ist die Verschreibung von Antibiotika in den meisten Fällen ratsam. Denn das bereits geschwächte Immunsystem kann die Ausbreitung der Bakterien nur schwer hindern.

Es gibt immer wieder Diskussionen über die Vergabe von Antibiotika. Einige Experten kritisieren, dass die Ärzte heutzutage zu voreilig verschrieben. Ein Schnelltest soll in Zukunft die Verschreibung etwas eingrenzen können.

Stimmbandentzündung – Behandlung

Das hilft bei einer akuten Stimmbandentzündung

 

Eine akute Stimmbandentzündung oder auch Kehlkopfentzündung (Laryngitis) äußert sich meist durch Kratzen im Hals, Heiserkeit sowie deutliche Schmerzen beim Sprechen. Bedingt durch Erkältungsviren oder eine Überbeanspruchung der Stimme, können die Stimmbänder zu stark strapaziert werden. Welche Symptome die Stimmbandentzündung begleiten, ob die Erkrankung ansteckend ist und wie sie behandelt werden kann, erfahren Sie im Folgenden.

Definition: Stimmbänder

Zum besseren Verständnis kann man sich die Beschaffenheit der Stimmbänder vorstellen. Diese sind ein Bestandteil der Stimmlippen und liegen im Kehlkopf. Die Stimmbänder bestehen aus einer Muskel – und Schleimschicht. Wenn wir singen, sprechen oder atmen öffnen und schließen sich die Stimmbänder im Kehlkopf. Das hat eine ständige Bewegung und Belastung zur Folge.

Wie entsteht eine Stimmbandentzündung?

Es gibt verschiedene Ursachen, die den Ursprung einer Entzündung der Stimmbänder verursachen. In der Regel sind Erkältungsviren oder ein grippaler Infekt der Auslöser. Aber auch zu trockene Luft besonders in den Wintermonaten oder allergische Reaktionen können eine Entzündung der Stimmbänder verursachen. Ein weiterer Auslöser ist auch eine Überbeanspruchung der Stimme durch Schreien, Singen oder falsche Tonalität über einen längeren Zeitraum. Das trifft vor allem typische Berufsfelder wie Lehrer, Sänger oder Menschen, die in ihrem Job viel kommunizieren müssen.

Ist eine akute Stimmbandentzündung ansteckend?

Die Ansteckungsgefahr ist bedingt durch den Auslöser. Liegt eine akute Entzündung bedingt durch Bakterien oder Viren vor, ist diese über eine Tröpfcheninfektion ansteckend. Genaue Angaben zur Dauer der Ansteckungsphase kann der behandelnde Arzt vor Ort geben.
Diese Symptome begleiten eine Stimmbandentzündung.

Zu unterscheiden sind drei Formen:

  • akute Stimmbandentzündung
  • Epiglottitis
  • Pseudokrupp

Symptome der akuten Stimmbandentzündung

Sie ist nicht nur hörbar, sondern in der Regel auch deutlich zu spüren. Die Entzündung der Stimmbänder äußert sich zunächst durch ein Kratzen im Hals und den Zwang sich ständig räuspern zu müssen. Hinzu kommen meist Heiserkeit und starke Schmerzen beim Sprechen. Viele Patienten klagen auch über Schluckbeschwerden, Hustenreiz sowie ein Schwellungsgefühl im Hals. Nicht selten kommt es bei einer Stimmbandentzündung zu Fieber und ein Gefühl der Schwäche.

Sonderform: Epiglottitis

Sie äußert sich meist durch stark ansteigendes Fieber und Atemnot. Die sogenannte Epiglottitis stellt eine Sonderform der Stimmbandentzündung da, die überwiegend bakteriell bedingt ist. Betroffen sind vor allem Kinder. Die Patienten reden meist, als ob sie Kloß im Hals hätte und spüren das Auslaufen von Spucke aus dem Mund. Schluckbeschwerden betreffen meist sogar das Schlucken des Speichels. Eine Komplikation stellt die fortschreitende Zuschwellung des Kehlkopfeingangs da, wenn die Epiglottitis nicht behandelt wird. Dann droht Erstickungsgefahr.

Sonderform: Pseudokrupp

Die Entzündung zeigt sich in der Regel durch krampfartigen, bellenden Husten. Besonders Säuglinge und Kleinkinder können vom sogenannten Pseudokrupp betroffen sein. Der Husten tritt vorwiegend nachts auf und kann von Atemnot begleitet werden. Die Behandlung durch einen Arzt sollte sofort erfolgen.

So können entzündete Stimmbänder behandelt werden

Der behandelnde Arzt wird die Ursache der Entzündung feststellen. Handelt es sich hierbei um eine akute Stimmbandentzündung, welche durch Viren ausgelöst wurde, kommen in erster Linie entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz, die den Schleim lösen können. Auch Dampfinhalationen sind eine sinnvolle Ergänzung der Behandlung. Unumgänglich ist die Schonung der Stimme, denn es kann zu bleibenden Schäden führen, wenn die Stimmbänder weitere Belastung erfahren. Sind Bakterien die Ursache verschreiben viele Ärzte zusätzlich ein Antibiotikum. Die Heilung kann bis zu mehrere Wochen dauern.

Auch Hausmittel können Linderung verschaffen

Neben den gängigen Heilungsmethoden können Hausmittel die Schmerzen zusätzlich lindern. Kräutertees mit Honig haben eine beruhigende Wirkung. Heiße Milch hingegen ist umstritten, weil Milchprodukte behindern den Heilungsprozess und können den Rachenraum zusätzlich verschleimen. So glaubte man lange Zeit. Neuere Ergebnisse belegen jedoch das Gegenteil. Ein altbewährtes Hausmittel ist auch der Zwiebelsaft. Zwiebeln sind für ihre antiseptische und antibiotische Wirkung bekannt. In der Regel kochen Patienten hierfür den Sud aus Zwiebeln auf, lassen diesen über Nacht stehen und trinken ihn am nächsten Tag vermischt mit Honig. Darüber hinaus sind auch Wickel eine wohltuende Behandlungsmöglichkeit. Besonders gut eignen sich Quark-, Kartoffel- und Zwiebel-Wickel. Zuletzt ist auch das Gurgeln mit Salbei-Tee ein altbewährtes Hausmittel, um die Symptome einer Stimmbandentzündung zu lindern. Weitere Hausmittel und ausführliche rezepte finden sich zum Beispiel online vom Magazin Vital.

Cannabis in der Medizin

Cannabis in der Medizin – Legalisierung,Nutzen

Cannabis in Deutschland legalisiert?

Cannabis in der MedizinBei den letzten Wahlen haben die Grünen (Partei) deutlich an Stimmen zugelegt. Bereits in den 1990er Jahren machte die Partei mit einer bundesweiten Kampagne auf sich aufmerksam, und wollte Cannabis legalisieren lassen. Ein bekannter deutscher Comedian produzierte gar einen Charts-Hit aus der Aussage Joschka Fischers, der für seine Partei Bündnis 90 die Grünen damals forderte: „Gebt das Hanf frei!“

Auch der deutsche Hanfverband diskutiert das Thema „Legalisierung von Cannabis“.Noch zählen Cannabisblüten mit einer Kombination von über 100 unterschiedlichen Cannabinoiden zu den illegalen Betäubungsmitteln in Deutschland, als Arzneimittel sind Cannabisblüten jedoch seit 2017 legal auf Rezept vom Arzt erhältlich. Werden aus Marihuanapflanzen einzelne, nicht psychoaktive Wirkstoffe extrahiert, wozu unter anderem das auch im medizinischen Bereich relevante Cannabidiol (kurz: CBD) zählt, sieht die Rechtslage hingegen ganz anders aus. In manchen Supermarktketten wie auch in einigen Drogeriemärkten sind CBD-haltige Kaugummis erhältlich, welche entspannend wirken und gleichzeitig die Konzentration fördern. Gerade in Prüfungssituationen ziehen viele Lernende einen CBD-Kaugummi dem Energy-Drink vor, weil nach dem Konsum keine unerwünschten Begleiterscheinungen wie Herzrasen oder innere Unruhe mit einer gesteigerten Aufregung zu erwarten sind. Dies kann in einer Prüfung von großer Wichtigkeit sein, um die Aufgaben zielstrebig und fokussiert bearbeiten zu können.

Bei welchen Krankheiten kommen THC und CBD zum Einsatz?

Mediziner verschreiben Cannabisprodukte derzeit nur in äußerst seltenen Fällen, da die Kosten für die Medikamente aus Marihuana im Moment noch sehr teuer sind. Die Cannabispflanzen werden kostenintensiv aus dem europäischen Ausland importiert, da in Deutschland bislang noch staatliche Genehmigungen für den Hanfanbau fehlen. In Langzeitstudien untersuchen die gesetzlichen Krankenkassen gerade die Wirksamkeit von CBD und THC, wobei vielerlei gesundheitsfördernde Auswirkungen auf den menschlichen Organismus bereits lange bekannt sind.

Einer der Hauptfaktoren ist aber nicht nur die Genesung der Patienten, Cannabis wird nämlich vorwiegend an chronisch oder unheilbar kranke Menschen verschrieben. Primär geht es um die Lebensqualität während der Einnahme von Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol, welche auf natürliche Weise gegen Schmerzen wirken und auch bei Angststörungen erfolgreich eingesetzt werden. Weitere Einsatzgebiete von Cannabis in der Medizin finden Sie auf dieser Seite übersichtlich zusammengetragen. THC wirkt stark psychoaktiv, daher ist es für den täglichen Einsatz nur bedingt geeignet. Anders als chemische Neuroleptika führt THC jedoch zu weit weniger Nebenwirkungen, was zu einer Risiko-Nutzen-Abwägung bei vielen Medizinern führt.

Wie wirkt CBD bei gesunden Menschen?

Im Rahmen von sportlicher Aktivität und auch bei einer Diät ist vielfach beobachtet worden, dass CBD das Durchhaltevermögen fördert. So kann Cannabidiol beim Ausdauer-Sport dabei unterstützen, nicht nur in kurzer Zeit mehr Muskelmasse aufzubauen, sondern auch die allgemeine Kondition zu steigern. Beim Abnehmen unterstützen die entspannenden Wirkstoffe des natürlichen Pflanzenstoffes den Verzicht auf ungesunde Lebensmittel, das Hungergefühl kann durch CBD erfahrungsgemäß unterdrückt werden, sodass es zu einem Erfolg der Schlankheitskur kommen kann. Zu dem Aspekt des Abnehmens hat auch schon das Magazin Instyle berichtet.

„Cannabidiol fördert nicht nur auf natürliche Weise die Konzentration, die richtige Dosis CBD Öl regt außerdem die Denkfähigkeit an“ so Cannabis Experte Thomas Harmeier. Doch nicht nur gesunde Menschen können sich mit CBD besser konzentrieren, auch bei vergesslichen Senioren kann der Pflanzenwirkstoff für einen Zugewinn im Denkvermögen führen. Nach der Einnahme von Cannabidiol berichten viele Menschen davon, dass zum Beispiel Kreuzworträtsel schneller gelöst werden können oder Alltägliches im Haushalt viel besser von der Hand geht.

Dürfen Kinder Cannabidiol einnehmen?

Freiverkäufliche CBD Präparate aus dem Reformhaus oder aus dem Internet zählen nicht zu den Medikamenten. Diese Nahrungsergänzungsmittel dürfen auch von Kindern eingenommen werden, vor allem, weil CBD keinerlei Rauschzustände hervorruft. Im medizinischen Bereich wirkt es auf den gesamten Bewegungsapparat entkrampfend, warum auch seit vielen Jahren spastisch auffällige Kinder und Jugendliche mit Cannabidiol therapiert werden. Auch bei Anfallsleiden oder starker Unkonzentriertheit sind bei Kindern und Jugendlichen gute Erfolge mit dem natürlichen Wirkstoff aus der Cannabispflanze dokumentiert, als Einstiegsdroge zählt CBD nicht.

Es ist in wissenschaftlichen Untersuchungen belegt worden, dass Menschen, welche in der Kindheit mit CBD-haltigen Medikamenten behandelt worden sind, später kein höheres Suchtpotenzial aufweisen. Im Gegenteil nehmen diese Menschen seltener legale Drogen wie Alkohol und Nikotin oder verbotene Rauschmittel zu sich, da sie therapiebegleitend natürlich auch über mögliche Risiken einer Überdosierung aufgeklärt worden sind. Wird versehentlich eine zu hohe Dosis CBD Öl eingenommen, kann es zu Müdigkeit und Schläfrigkeit kommen.

Restless Legs – Ursachen und Behandlung

Das Syndrom der ruhelosen Beine auch Restless Legs genannt ist keine seltene Krankheit. Bis zu 10 von 100 Menschen leiden darunter. Zu den Symptomen gehört das Gefühl der Ruhelosigkeit. Betroffene fühlen ein Kribbeln in den Beinen, obwohl sie sich gerade in Ruhe befinden. Manche verspüren sogar ein richtiges Stechen. Welche Ursachen für das Restless Legs Syndrom herangezogen werden können und ob es Behandlungsmöglichkeiten gibt, wird im Folgenden erläutert.

Was versteht man unter dem Restless Legs Syndrom?

Eigentlich kommt der Körper gerade zu Ruhe. Man liegt entspannt auf der Couch und möchte einen Film ansehen oder befindet sich schon im Bett, weil man müde ist. Doch statt Entspannung folgt ein Gefühl der Ruhelosigkeit. Denn plötzlich verspüren Sie ein Kribbeln oder Ziehen in den Beinen. Dadurch haben Sie das Gefühl sofort Ihre Beine bewegen zu müssen. Die Folgen sind Erschöpfung und Müdigkeit.

Das sind die Symptome der Erkrankung

  1. Abends oder Nachts verstärken sich die Beschwerden. Oft treten sie tagsüber gar nicht auf
  2. Den Bewegungsdrang verspüren Betroffene, wenn sie sich in Ruhe befinden
  3. Vor allem die Beine sind betroffen, es können aber auch Symptome an den Armen auftreten
  4. das Gefühl des Brennen, Kribbeln, Ziehen oder Stechen wird als äußerst unangenehm empfunden

Welche möglichen Ursachen für das Restless Legs Syndrom gibt es?

Nicht selten klagen Schwangere über die Symptome. Beruhigend ist, dass die Krankheit keinen Einfluss auf das Baby im Bauch ausübt und meist nach der Geburt von selbst verschwindet. Allerdings kann sie auch bei einer Folgeschwangerschaft wieder auftreten. Es empfiehlt sich schon vorab die Eisenwerte prüfen zu lassen, da niedrige Werte die Symptom begünstigen können. Eisenmangel ist auch unabhängig von einer Schwangerschaft eine mögliche Ursache für das Restless Legs Syndrom. Das Einnehmen durch den Arzt empfohlener Präparate kann helfen. Des Weiteren zählen Nervenschädigungen, eine fortgeschrittene Nierenschwäche sowie bestimmte Medikamente zu den Auslösern. Sollten Sie an sich Symptome feststellen, ist ein Arztbesuch unabdingbar um die mögliche Ursache heraus finden zu können.

Wie erfolgt eine Behandlung des Syndroms?

Sobald der Arzt die Blutwerte sowie ihre Nierenfunktion geprüft hat und einen möglichen Auslöser bestimmt hat, kann die Therapie erfolgen. In der Schwangerschaft werden in der Regel Kneipgüsse, gezielte Bewegung und die Einnahme von Magnesium empfohlen. Sollte bei Ihnen ein Eisenmangel als Ursache festgestellt worden sein, werden Sie entsprechende Präparate zum Auffüllen der Eisenspeicher verschrieben bekommen. Gibt es andere Ursachen und liegt keine Schwangerschaft vor, erfolgt oft eine Behandlung oft mit den Medikamenten L-Dopa und Dopaminagonisten, denn diese können die Beschwerden lindern durch das Ersetzen des Nervenbotenstoffs im Gehirn. Während der Einnahme können Nebenwirkungen wie Schlafstörungen oder Übelkeit auftreten. Auch Hausmittel und spezielle Sport Übungen können die Beschwerden lindern.

Prognose: Der häufige Krankheitsverlauf vom Restless Legs Syndrom

Die Nervenkrankheit kann nur schwer einer bestimmten Prognose zugeteilt werden. Fest steht, dass die meisten Betroffenen mit zunehmendem Alter die meisten Symptome haben, das heißt in jungen Jahren können sie sich fast als beschwerdefrei einteilen. Eine Therapie für Betroffene des Restless Legs Syndroms zielt eher auf die Linderung von Beschwerden und deren Folgen und weniger auf die Eindämmung der Ursache ab, denn letzteres ist kaum möglich. Mögliche Folgen wie Konzentrationsschwäche können durch die gezielte Medikamentengabe im Rahmen gehalten werden, sodass Patienten ihrem Alltag in der Regel ganz normal nachgehen können.

Harnstau – Ursachen, Symptome und Behandlung

Harnstau – Ursachen, Symptome und Behandlung

Was versteht man unter Harnstau?

Harnstau – Ursachen, Symptome und BehandlungBei Männern kann eine Prostatavergrößerung dahinterstecken. Bei Männern ist dies meist auch der Zeitpunkt, ab wann gefährlich wird. Die Symptome sind hier auch durch diese ersten Anzeichen ersichtlich. Ab wann gefährlich der Harnstau hier ist, sollte aber vor allem durch den Arzt zu melden sein. Sie sollten aber ohnedies ab einem bestimmten Alter regelmäßig Kontrollen durchführen lassen. Wenn Sie eine Frau sind, ist Ihre Chance, einen Harnstau durch eine Harnwegsinfektion zu bekommen, noch größer. Meist steckt dahinter auch ein Indiz. Besonders wenn sich die Infektionen häufen, dann sollten Sie sich auch zum Arzt begeben. Außerdem ist hier die Unterscheidung zwischen einem Harnstau zu erwähnen. Ein chronischer Harnstau ist von der Einteilung her betrachtet anders zu bewerten als ein akuter Harnstau.

Was verursacht Harnwegsinfekte bei Frauen?

Harnwegsinfekte sind ein Hauptgrund, weshalb uns oft gesagt wird, dass wir nach der Benutzung des Badezimmers von vorne nach hinten wischen müssen. Das liegt daran, dass die Harnröhre den Urin von der Blase zur Außenseite des Körpers transportiert und in der Nähe des Anus liegt. Alkohol hat auch Einfluss. Alkohol wirkt sich auch aus. Es sind Bakterien, die aus dem Dickdarm kommen und in einer perfekten Position liegen, um aus dem Anus zu entkommen und in die Harnröhre eindringen können. Von dort können die Bakterien auch bis zur Blase wandern und wenn die Infektion der Niere nicht behandelt wird kann die Infektion dann auch weiter die Nieren infizieren. Frauen können besonders anfällig für Harnwegsinfektionen sein, weil sie kürzere Harnröhren haben. Dadurch können sich auch die Anzeichen für eine Infektion häufen und die Bakterien schneller zur Blase gelangen. Ein akuter Harnstau ist daher wahrscheinlicher als Anzeichen.

Symptome von Harnstau

Um den Harnstau zu erkennen, sollten Sie nach verschiedenen Symptome Ausschau halten. Die ersten Anzeichen können durch ein brennendes Gefühl beim Urinieren auftreten. Dies kann akuter Harnstau sein. Ein häufiger oder intensiver Harndrang kann auch Ursache sein und meist können Sie dann auch nur wenig Urin lassen. Auch wenn sich Schmerzen oder Druck in Ihrem Rücken oder Unterbauch nicht auflösen lassen und der Grad der Schmerzen ohne Abhilfe nicht verschwinden sind das Anzeichen. Der Grad der Schmerzen ist davon abhängig. Auch Schmerzen in der Niere können Symptome dafür sein. Dies ist vom Grad der Einteilung abhängig. Auch dunkler und blutiger oder seltsam riechender Urin kann möglich sein. Wenn Sie sich müde oder wackelig fühlen, ist dies ebenso ein Grund dafür. Auch Fieber oder Schüttelfrost kann als ein Zeichen gesehen werden, dass die Infektion Ihre Niere erreicht haben könnte.

Tests und Behandlungen für Harnwegsinfekte

Wenn Sie vermuten, dass Sie einen Harnstau haben, wenden Sie sich an den Arzt. Der Arzt wird eine Urinprobe nehmen. Der Urin wird dann auch Bakterien getestet. Ein Gradmesser der Tests ist die Sonographie. In der Sonographie können Sie auch unterschiedliche Grad festastellen. Hier wird auch im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und einem Baby die notwendige Untersuchung durchgeführt. Eine Schwangerschaft und ein Baby hat immer Einfluss auf die Behandlung. Meist wird Antibiotika gegeben, um die Bakterien zu töten.

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Leistungssteigerung – Nutzen und Risiken von Smart Drugs

Wie Smart Drugs die Leistungsfähigkeit anregen

Können Smart Drugs zur Leistungssteigerung eingesetzt werden?

Wem die Tasse Kaffee vor einer wichtigen Prüfung nicht ausreicht, kann mit aktuell beliebten Smart Drugs die Hirnleistung steigern. Dabei berichten Anwender von mehr Fokussiertheit, einer Beschleunigung des Arbeitstempos und zielgerichtetem Arbeiten ohne Fehler. Nootropika werden die Nahrungsergänzungsmittel auch genannt, sie sind ohne Rezept vom Arzt erhältlich. Wer unter regelmäßigen Ausfallerscheinungen im Alltag leidet, kann sich die Tabletten aber auch vom Arzt verschreiben lassen. In besonders schweren Fällen und bei bestimmten Krankheitsbildern kann eine Kostenübernahme der Therapie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Ihr behandelnder Arzt kann Sie über Möglichkeiten der Beantragung beraten und Sie beim Zusammenstellen der nötigen Unterlagen unterstützen.

Gezielte Unterstützung der Hirnaktivität durch Smart Drugs

Es sind im Fachhandel verschiedene Präparate erhältlich, die das Denkvermögen positiv beeinflussen. Vor allem geht es darum:

– Höchstleistung im Beruf, während der Ausbildung oder im Studium zu erlangen.
– Die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und Problemstellungen möglichst schnell zu erfassen und fehlerfrei zu lösen.
– Das Kurzzeitgedächtnis anzuregen und sich besonders viel merken zu können.
– Für eine gesteigerte Durchblutung zu sorgen.
– Muskel- und Nervengewebe zu stimulieren.

Auch bei einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung können die Symptome wie Vergesslichkeit oder innere Unruhe bekämpft werden. Bei einer fortgeschrittenen Demenz sind vielfach Verbesserungen im Umgang mit alltäglichen Tätigkeiten beobachtet worden. Als Heilmittel für Alzheimer sind aber auch Smart Drugs leider nicht anzusehen: Nach wie vor gilt diese Erkrankung als unheilbar, Nootropika können lediglich den Verlauf der Krankheit aufhalten und Folgeerscheinungen hinauszögern.

Gibt es Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bei der Einnahme von Smart Drugs?

Wie alle Arzneimittel können auch bei der Einnahme von Nootropika unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. So sollen manche Tabletten nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden, da sonst ein Brechreiz entstehen kann. Dies gilt nicht für alle am Markt verfügbaren Mittel und lässt sich leicht vermeiden, wenn vor der Einnahme eine Kleinigkeit gegessen wird. Dabei ist es meist irrelevant, ob in der Speise Milchanteile enthalten sind. Es kann unter bestimmten Umständen zu einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kommen. Lesen Sie die Packungsbeilage Ihrer regelmäßigen Arzneimittel daher genau durch und befragen Sie im Zweifelsfall Ihren behandelnden Arzt.

Die Einnahme von Nootropika kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel verstärken, in manchen Fällen wirken die Smart Drugs aber auch ausgleichend auf eine andere Medikation. Am besten sind Nootropika verträglich, wenn zusätzlich keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Auf die Wirkung der Anti-Baby-Pille sind keine beeinflussenden Eigenschaften von Smart Drugs bekannt. Die Empfängnisverhütung für die Frau funktioniert in der Regel durch die Gabe spezieller Hormone, welche eine Schwangerschaft simulieren. Alle Informationen zu Smart Drugs, Ihrer Wirkweise und möglichen Wechselwirkungen erhalten Sie in diesem ausführlichen Noodoc Guide.

Smart Drugs wirken sich anregend auf die Libido aus

Manche Nootropika wirken nicht nur leistungssteigernd und konzentrationsfördernd, es kann auch eine enthemmende Wirkung auftreten. Vor allem das Präparat Huperzine A ist dafür bekannt, dass die allgemeine Durchblutung der Geschlechtsteile angeregt wird. Bei diesem Nootropikum wird der Hormongehalt beeinflusst, es kommt zu einem Überschuss an Cholin im Gehirn. Der Wirkstoff Cholin wurde vor einigen Jahren noch als Vitamin B4 bezeichnet und spielt eine wesentliche Rolle in der Zellregeneration.

Im Gehirn werden die Neurotransmitter auf sanfte Weise angeregt. Wer unter einer Erkrankung der Leber leidet, bekommt häufig Cholin vom Arzt verschrieben. In Studien werden derzeit alle Einsatzgebiete dieser meist in Fettzellen vorkommenden Substanz untersucht. Derzeit wird Cholin als einwertiger Alkohol eingestuft, nachdem es seine Bezeichnung als Vitamin B4 aberkannt bekommen hat. Bei einem hohen Cholin-Gehalt im Blut wird das zentrale Nervensystem angeregt, Informationen können besonders effektiv über die Nervenbahnen transportiert werden. Cholin kann außerdem dabei helfen, den Organismus zu reinigen und verschiedene Umweltgifte auszuschwemmen. Dies können unter anderem Abbauprodukte nach vermehrtem Alkohol-Konsum sein, Medikamentenrückstände oder Schwermetalle. Wer zum Beispiel Deo-Spray mit Aluminium verwendet, belastet den Körper unnötig.

Ist der Hormongehalt des Menschen ausgeglichen, kommt es meist zu einem erhöhtem Bedürfnis nach sexueller Aktivität. Smart Drugs sind daher nicht nur zur Leistungssteigerung beliebt. Auch Frauen, die wenig Lust auf Sex verspüren, nehmen gerne Nootropika vor dem Geschlechtsakt ein. Bei Männern kann es durch die Luststeigerung leichter zu einer Erektion kommen, welche auch besser gehalten werden kann. Liegen anhaltenden Probleme mit der Potenz vor, die sich auch mit Smart Drugs nicht so leicht beheben lassen, kann ein Facharzt klären, ob organische Gründe die Ursache für die Impotenz bilden. Dabei kommen neben der Prostata außerdem die Schilddrüse, Leber oder Nieren als auslösende Faktoren infrage.

Weiterführende Tipps zur Leistungssteigerung finden sich auch in diesem Artikel von Zentrum der Gesundheit.

CBD – Nutzen, Anwendung, Behandlungserfolge

Wie wirkt sich CBD auf die Gesundheit aus?


Das CBD ist bereits seit Jahrtausenden von Jahren im Einsatz, was die Gesundheit angeht. schon 489 Bestandteile der Hanfpflanze konnte man bestimmen inzwischen und die Cannabidiole sind die beliebtesten. Da es keinerlei psychoaktive Wirkstoffe hat, gilt es als gut verträgliches, pflanzliches Mittel bei vielerlei Beschwerden. Dazu hat es eine antiseptische, antischizophrene und antiepileptische Wirkung sowie dämpfende Eigenschaften.

Vorteile des Cannabidiols

Dieser nicht psychoaktive Wirkstoff hat entzündungshemmende Eigenschaften auf die Gesundheit. Er wird somit bei unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen eingesetzt, die Entzündungen beinhalten. Das ist beispielsweise der Einsatz bei chronischen Schmerzen. Auch bei Akutschmerzen bringt das Cannabidiol Vorteile. Die Hanfpflanze interagiert hier mit dem Immunsystem und mit den Hirnrezeptoren und das stillt die Schmerzen.

Entzündungshemmung

Die Cannabidiole dürfen auch gegen chronische Schmerzen bei Kindern eingesetzt werden. Wer CBD für Kinder anwendet, kann dadurch die Anfälle erheblich reduzieren. Auch bei Haustieren können Entzündungen in allen Bereichen des Körpers hervorragend mit Cannabidiol behandelt werden. Es hat eine natürliche entzündungshemmende Wirkung. Auch Entzündungen in Muskeln können so umgekehrt werden.

Regelschmerzen natürlich behandeln

Auch bei Regelschmerzen hilft das CBD und lindert allgemeine Menstruationsbeschwerden. Durch die entzündungshemmende und gleichzeitig auch muskelrelaxierende Wirkung hilft, dass weniger Schmerzen bei der Regel auftreten.

Die Muskeln werden auf natürliche Art und Weise entspannt. Auch allgemeine Symptome, die während der Menstruation auftreten, können gemildert werden. Die Beckenregion wird durch die Cannabinoid Rezeptoren aktiviert (Eierstöcke, Gebärmutter und Gebärmutterhals).

Hilfe bei Anfallsleiden

Auch bei anderen neuropsychiatrischen Störungen oder Epilepsie kann Cannabidiol erfolgreich eingesetzt werden. Gerade was die Intensität und die Häufigkeit der Anfälle angeht, werden diese verringert.

Laut neuesten Studien haben Patienten mit Epilepsie und anderen Anfällen oftmals Erfolge mit der Einnahme von Cannabidiol. Auch psychiatrische Erkrankungen, neuronale Verletzungen oder Neurodegenerationen können mit Cannabidiol behandelt werden.

Natürliche Hilfe bei Akne

Bei der Akne gibt es grundsätzlich eine Überproduktion von Talg, der dann wiederum das Follikel verstopft. Dadurch werden Mitesser und Pickel verursacht. Meist geht eine intensive Akne auch einher mit einem geringen Selbstwertgefühl, weil die Betroffenen sehr darunter leiden. Hier kann Cannabidiol helfen, die Überproduktion des Talges zu reduzieren. Dadurch wird die allgemeine Ölproduktion der Haut begrenzt und die Akne kann kontrolliert werden.

Positive Effekte bei der Krebsbehandlung

Das Cannabidiol hat zudem etliche Antikrebs-Eigenschaften. Es kann die Krebszellen minimieren und den Tod der kranken Zellen beschleunigen. So können sogar große Tumore mit diesem pflanzlichen Heilmittel schrumpfen und die Symptome des Krebses werden minimiert. Jedoch ist hier die Betreuung durch einen erfahrenen Therapeuten natürlich wichtig, was die Dosierung und den genauen Einsatz des Cannabidiols angeht.

Angstlösende Wirkung

Gerade wer unter Ängsten leidet, wird die positiven Wirkungen des Cannabidiols schätzen. Es hat eine angstlösende Wirkung und kann gerade bei der Behandlung von leichteren Angststörungen eingesetzt werden. Nachteilige Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten, da es keinerlei psychoaktive Wirkstoffe hat. Es hilft bei der Freisetzung von Serotonin und somit kann es auch bei Depressionen positive Effekte zeigen.

Schlaffördernde Eigenschaften

Neben den vielen anderen positiven Eigenschaften, hat das Cannabidiol auch bei Schlafproblemen seine Berechtigung. Egal ob Einschlafprobleme der Durchschlafprobleme: Die Hanfpflanze kann zur Entspannung bei chronischen oder aktuellen Schlafproblemen helfen. Ohne jegliche Nebenwirkungen verhilft sie zu besserem Einschlafen bzw. Durchschlafen. Die Entspannungsphase im Schlaf wird verbessert und das ohne die üblichen „Überhangsymptome“ bei Schlafmitteln.



Viele positive Eigenschaften nutzen

Wer die Cannabidiole positiv für sich und seine Gesundheit nutzen möchte, wird viele Vorzüge dieser Pflanze erkennen. Sie eignet sich hervorragend als Heilmittel bei vielerlei Beschwerden. Sehr gut auf den Punkt gebracht ist auch der Artikel der Süddeutschen Zeitung, der den aktuellen Status von CBD von allen Seiten beleuchtet.

Worauf Sie beim Kauf von CBD achten sollten, erfahren Sie hier.

Heilpflanzen – Nutzen, Risiken und neue Maßstäbe

Fokus Heilpflanzen – Sind Drogen wirklich so gefährlich?

Müssen die Maßstäbe von Heilpflanzen neu überdacht werden

Cannabis, LSD, Kokain, Heroin und die vielen anderen Drogen, die es gibt, sind in Deutschland, sowie in vielen anderen Ländern der Welt verboten. Man könnte meinen, das liegt an ihrem enormen Gefahrenpotential und ihrer Schädlichkeit. Tatsächlich ist dem nicht so. Die Auswahlkriterien für Drogen sind ziemlich willkürlich und lassen sich rational gar nicht begründen.

Das zeigt sich besonders am Cannabis, der eigentlich eine Heilpflanze ist, die seit über 3000 Jahren bekannt ist. Ihr Potential bei der Krebsbehandlung, Psychotherapie und Schmerzlinderung ist enorm. Hilfreiche informationen zur Krebsbehandlung mit Cannabis finden sich zum Beispiel auf der Website der deutschen Krebsgesellschaft. Doch der Staat verhindert die Nutzung von Cannabis in der Medizin.

Verteufelung einer Heilpflanze

Schon früh erkannten Menschen, dass die Cannabispflanze bei Schmerzen, psychischen Erkrankungen und Entzündungen helfen kann. Besonders der Rauch der verbrannten Blütenteile hatte eine starke Wirkung. Durch Züchtungen in der Moderne wurde aber vor allem der THC-Gehalt erhöht.

Der medizinische Nutzen steht hier im Hintergrund. Damit Cannabis als solches wirksam ist, braucht es noch andere Wirkstoffe, wie etwa das CBD. Das Cannabidiol, das ebenfalls in der Cannabispflanze auffindbar ist, hat keine psychoaktive Wirkung und ist daher in Deutschland erlaubt.

Von den Cannabinoiden ist es eines der potentesten und kann bei Schmerzen, Entzündungen und vielen weiteren Erkrankungen helfen. Auf der Seite Hanfvita können Sie sich zu CBD informieren.

Cannabis darf in Deutschland angebaut werden, wenn der THC-Gehalt gering ist. Dafür sind 52 Sorten Hanf in der EU zugelassen. Der Ruf der Pflanze wandelt sich langsam wieder zum Besseren, nachdem sie im 20. Jahrhundert so verteufelt wurde. Man hat erkannt, dass der Nutzen der Wirkstoffe sehr groß ist, der Schaden dafür eher gering.

Zudem ist Hanf eine sehr nützliche Pflanze, aus der Öle, Mehle, Fasern und Kraftstoffe hergestellt werden können. In Zukunft wird Hanf eine noch bedeutende Rolle zukommen, besonders in der Medizin und bei den Kraftstoffen.

Sind Drogen nun wirklich so gefährlich?

Es lässt sich ganz klar sagen: nein. Die meisten Drogen sind nicht so gefährlich, wie ihr Ruf. Viele von ihnen wurden als Medizin entwickelt, wie etwa das Heroin. Das auch Diamorphin genannte Mittel ist ein abgewandeltes Morphin und somit ein starkes Schmerzmittel mit bis zu dreifach höherer Wirkung als Morphium.

Dennoch ist es verboten und darf nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Gefährlich ist aber weniger das Heroin selbst, sondern das Straßenheroin. Dieses enthält nämlich nur Spuren des eigentlichen Wirkstoffs und ist mit Glas, Füllmitteln und anderen Giftstoffen gestreckt. Gefährlich sind also meist die Füllstoffe und nicht die Droge selbst.

Die Nebenwirkungen etwa von Kokain, LSD, Cannabis und Heroin sind im Vergleich zu Alkohol nicht so kritisch. Viel gefährlich sind eigentlich Tabak und Alkohol. Die haben aber das „Glück“ gesellschaftlich verankert zu sein. Ein Glas Wein am Abend oder der Schnaps bei der Feier gehören einfach dazu. Rauchen wird gesellschaftlich akzeptiert.

Dabei ist das Schadenspotential, gesundheitlich und sozial, besonders bei diesen Volksdrogen sehr hoch. Etwa 74.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Bei Cannabis sind es Null. Und das obwohl Schätzungen zufolge 3 Millionen Menschen Cannabis konsumieren.

Es braucht neue Maßstäbe

Die Debatte über die Legalisierung von Cannabis ist längst entbrannt und sinnvoll. Vor allem aber sollte das Gefahrenpotential neu bewertet werden. Alkohol ist die gefährlichste Droge, denn sie ist leicht erhältlich.

Cannabis sollte nicht mehr als Droge angesehen werden, sondern als Heilmittel, denn das ist die Pflanze schließlich immer schon gewesen. Hier gibt es einen gesundheitlichen Nutzen, der nicht ignoriert werden sollte. Etwas, das es bei Zigaretten und Alkohol eben nicht gibt. Eine interessante Debatte liefert zum Beispiel Spiegel Online.

Tattooentfernung: Was gibt es zu beachten?

Was führt zum Wunsch, sich sein Tattoo entfernen zu lassen?

In Deutschland gibt es geschätzt zehn Millionen tätowierte Menschen und nicht immer hält die Freude über ihr Tattoo ein Leben lang. Zum einen verändert sich der persönliche Geschmack, die ganze Lebenseinstellung im Laufe der Zeit; zum anderen kommt ein Tattoo rasch aus der Mode.
Am Arbeitsplatz können Tattoos Probleme bereiten. Sie sollten sich z.B. bei der Polizei oder in der Gastronomie im nicht sichtbaren Körperbereich befinden.

Welche Methoden der Tattooentfernung gibt es?

Zur Tattooentfernung stehen chirurgische Methoden wie das Haut-Abschleifen oder das operative Entfernen zur Auswahl. Im nicht-chirurgischen Bereich wird mit dem Einspritzen von Lösungen oder der Laserbehandlung gearbeitet. Das Entfernen eines Tattoos kann gesundheitliche Risiken bergen und ist zeit- und kostenaufwändig. Weitere Informationen zur professionellen Tattooentfernung ergeben sich aus den einzelnen Methoden und ihren jeweiligen Risiken. Das Abschleifen der Haut funktioniert nur bei oberflächlichen Tätowierungen und hinterlässt eine Wunde mit dem Risiko der Infektion. Deshalb wird diese Methode von Hautärzten kaum noch angewendet. Beim operativen Entfernen wird das Tattoo komplett herausgeschnitten. Hier kann jeweils nur eine kleine Fläche behandelt werden. Ist die Haut noch sehr dehnbar, bleiben kaum Narben zurück. Die Behandlung mit Milchsäure, bei der eine hochkonzentrierte Lösung unter die Haut gespritzt wird, birgt ebenfalls Risiken. Es kann zu Entzündungen, Reizungen und Narbenbildung kommen. Immer mehr nachgefragt wird die Laserentfernung, die in der Regel ohne große Komplikationen verläuft. Auch bleiben selten Narben zurück. Ob es Langzeitwirkungen gibt, ist noch nicht gänzlich geklärt. Allerdings empfinden einige Patienten die Behandlung als schmerzhaft, so dass eine örtliche Betäubung nötig wird. Die behandelten Stellen sind noch für etwa zwei bis drei Monate zu schonen und vor starker Sonneneinwirkung zu schützen.

Wie arbeitet ein Lasergerät bei der Tattoo-Entfernung?

Bei der Laserbehandlung kommt es auf die Einstichtiefe, die Größe und die Farbintensität eines Tattoos an. Danach richtet sich die Anzahl der nötigen Behandlungen. Zur Entfernung verwendet der Hautarzt ein System, das mit Licht arbeitet. Dieses Licht zeigt jeweils die Komplementärfarbe zu der Farbe im Tattoo an. So zersprengt es die Farbpigmente im Tattoo, die dann von den Fresszellen der Haut abtransportiert werden. In Folge verblasst das Tattoo. Bei dieser Methode können zwischen fünf bis fünfzehn Behandlungen anfallen. Dabei muss zwischen den einzelnen Terminen mindestens ein Abstand von vier Wochen eingehalten werden, damit sich die Hautstellen erholen können. Bei Mehrfach- Behandlungen bedeutet dies einen relativ langen Behandlungszeitraum.

Eine neue Technik verspricht noch mehr

Relativ neu ist die Technik des „PicoSure“-Systems, die eine Verringerung der möglichen Behandlungen und relative Schmerzfreiheit verspricht. Dabei sollen die Motive fast restlos verschwinden und keine Narben zurückbleiben. Der Laser dieses Systems arbeitet mit einer sehr kurzen Dauer im Pico-Sekundenbereich, wodurch die Farbpartikel einfacher zerstört werden. Auch das sonst schwierige Entfernen von grünen oder roten Tattoos soll dadurch einfacher werden.

Risiken auch bei der Laserentfernung

Doch auch die Laserbehandlung ist nicht gänzlich risikofrei. Wenn die Farbkristalle zertrümmert werden, setzen sie neue Bestandteile frei. Diese können allergische Reaktionen im Körper hervorrufen. Sie können sich -so halten es Experten für möglich- in Leber, Milz und Lymphknoten absetzen und hier gesundheitliche Schäden verursachen. Auch ein unumkehrbarer Farbumschlag an den betroffenen Stellen ist möglich. Zudem sind Laserbehandlungen teuer. Eine einzelne Sitzung kann zwischen 80 und 400 Euro kosten. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, so wenig wie bei jeder Art der Tattoo-Entfernung. Wenn man sich noch unsicher ist, ob man den Eingriff vornehmen möchte, kann es helfen Erfahrungsberichte im Internet zu lesen.

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Blutiger Durchfall – Ursachen und Diagnose

Blutiger Durchfall – Ursachen und Diagnose

Was ist blutiger Durchfall?

Blutiger Durchfall – Ursachen und DiagnoseWenn von blutigem Durchfall die Rede ist, dann meinen die meisten Menschen Hämorrhoiden damit. Allerdings sind Hämorrhoiden nicht die einzigen Ursachen für blutigen Durchfall. Unter ihnen versteht man geschwollene Blutgefäße, die im Rektumbereich und an der Außenhaut des Anus auftreten. Man muss aber an dieser Stellen schon auch dazu sagen, dass sie eine häufige Ursache für solche Blutungen darstellen. Blutiger Durchfall kann auch aufgrund einer Analfissur entstehen. Dabei kommt es auch oft zu Bauchkrämpfe die Schmerzen aber vor allem durch einen Kratzer im rektalen Bereich entstehen. Die meisten Menschen bekommen naturgemäß aber ein sehr ungutes Gefühl, wenn sie in Ihrem Stuhl Blut entdecken. Wenn zu dem auch noch Bauchkrämpfe entstehen, dann denken auch viele Menschen, dass es vielleicht auch ansteckend sein möge. Es gibt hier aber sehr unterschiedliche Erfahrungen.

Wie entdecken Sie das Blut?

Die meisten Menschen entdecken das Blut dann nur beim Abwischen nach einem Stuhlgang. Die Bauchkrämpfe kommen dann meist auch durch einen sehr harten Stuhlgang, der zu einer ewig langen und von Dauer geprägten Sitzung auf der Toilette geprägt ist. Sehr oft wird das Blut aber auch bei einer Untersuchung durch Ihren Arzt entdeckt.

Ursachen von Blut im Stuhl

Nach unterschiedlichen Erfahrungen bedeutet Blut im Stuhl, dass irgendwo in Ihrem Verdauungstrakt Blutungen auftreten. Manchmal ist die Menge an Blut so gering, dass sie nur durch einen Test beim Arzt im Stuhl nachgewiesen werden kann. Mögliche Ursachen für Blut im Stuhl sind zum Beispiel die Divertikulose, die zu bluten beginnen können und ansteckend sind. Divertikel sind kleine Beutel, die aus der Darmwand herausragen. Normalerweise verursachen Divertikel keine Probleme, aber manchmal können sie bluten oder sich anstecken. Auch die bereits weiter oben erwähnte Analfissur fällt darunter. Wenn Sie auf Dauer harten Stuhl haben, ist nach Erfahrungen gesprochen die Wahrscheinlichkeit dafür sehr groß, weil dieser Umstand auch kausal ist. Eine weitere Ursache für Blut im Stuhl ist die Colitis. Bei der Colitis handelt es sich um eine Entzündung des Dickdarms durch Bakterien. Durch Bakterien verursachte Colitis wird mit Antibiotika behandelt.

Auch andere Ursachen, entzündliche Darmerkrankungen und Infektionen, die ebenso zu den häufigsten Ursachen gehören, werden mit Antibiotika behandelt. Dies kann bei Erwachsenen zur Ursache werden aber auch beim Baby eintreten. Wenn Ihr Baby davon betroffen sein sollte, sollten Sie sofort zum Kinderarzt gehen. Bakterien stellen übrigens auch einen Schwerpunkt bei den Ursachen von Blut im Stuhl dar. Darunter fallen zum Beispiel auch noch Salmonellen, Shigella, Campylobacter oder auch Clostridium Bakterien. Campylobacter ist speziell durch den Arzt zu behandelt.

Ebenso gehören auch noch Viren und Parasiten zu den Krankheiten, die auch Blutungen im Darm verursachen können. Die meiste Zeit führen Infektionen des Darms auch noch zu Durchfall oder Ruhr, Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen. Wenn Sie nach dem Erbrachen nach Abführmittel auch noch Alkohol zu sich nehmen, dann erschweren sich die Zustände in den meisten Fällen auch noch. Nach Abführmittel und der Aufnahme von Alkohol ist die meiste Reaktion eine „sich schlecht fühlen“ und starkes Erbrechen der eben aufgenommenen Substanzen. Eine ähnliche Situation erleben Sie vermutlich nur nach Chemo, wobei nach Chemo im Prinzip kein anderer Zustand vergleichbar ist.

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