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Rückenschmerzen nachts – welche Ursache

Rückenschmerzen nachts – welche Ursache?

Rückenschmerzen nachts – welche UrsacheExtreme Rückenschmerzen und chronische Rückenschmerzen sind auf dem Vormarsch. Anders kann es an dieser Stelle nicht gesagt werden, sodass wir unbedingt das Thema Rückenschmerzen nachts und morgens mal mit Ihnen durchgehen wollen. Denn auch aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Rückenschmerzen einem nicht nur den Schlaf rauben können, sondern für Schmerzen verantwortlich sind und den ganzen Alltag teilweise mit bestimmen. Rückenschmerzen sind allerdings keine seltene Erkrankung, sondern salopp gesagt eine Volkskrankheit, die durch Überbelastung des Rückens, falsche Körperhaltung, falsches Sitzen und mehr zustande kommen kann. Im schlimmsten Fall natürlich auch durch Unfälle, Geburtsfehler, Wachstumsfehler und mehr. Wir schauen mal, wie wir Ihnen helfen können.

Rückenschmerzen nachts und morgens – welche Ursache?

Beim liegen und beim drehen haben Sie extreme Rückenschmerzen? Dann wäre unser erster Gedanke, das Bett und ihre Liegeposition mal genauer zu prüfen. Ist Ihre Matratze vielleicht viel zu hart oder zu weich? Da wären die ersten Anzeichen dafür, wieso Ihr Rücken nachts und morgens beim liegen und beim drehen so schmerzt. Denn die meisten Rückenbeschwerden treten in der Nacht beim Schlafen auf. Wenn Rückenschmerzen nur nachts auftreten ist das ein gutes Zeichen dafür, dass ihr Körper vielleicht auch vollkommen überbelastet ist und wenn dann noch eine falsche Matratze sowie Liegehaltung eingenommen wird, machen Sie es nur schlimmer statt besser.

Rückenschmerzen schon seit der Frühschwangerschaft – welche Ursache?

Befinden Sie sich in der Frühschwangerschaft und haben das Gefühl, chronische Rückenschmerzen werden Ihr Begleiter. In der Schwangerschaft kann dies durch hormonelle Veränderungen und das zunehmen an Gewicht natürlich auftreten. Das Gewicht des Babys wird auf die Dauer auf Ihre Rückenmuskulatur Auswirkungen haben und das kann zu Schmerzen im Rückenbereich führen. Eine Entzündung ist möglicherweise die Folge. Auch Schwangere nach Geburt sagen häufig, dass sie unter extremen Rückenschmerzen leiden und die Rückenschmerzen nur nachts auftreten, weil sie natürlich da die nächsten Stunden liegen, entspannen, aber dies mit einer Entzündung im Rücken kaum möglich ist. Innerhalb der Schwangerschaft müssen wir daher mitteilen, dass es normal ist, wenn Sie unter Rückenprobleme jeglicher Art leiden. Homöopathie ist hier die einzige Lösung, weil chemische Medikamente keine gute Idee sind, um Ihren Kind nicht zu schaden.

Chronische Rückenschmerzen setzen dem Schlafrhytmus zu

Nachts aufwachen, weil der Rücken schmerzt, das stellt sich jeder grausam vor. Der Nachtschweiß macht Sie verrückt und ist dafür mit verantwortlich, dass Sie nachts aufwachen? Dieser kann auch durch Ihre Rückenschmerzen im Unterbewusstsein auftreten. Doch wenn der Rücken schon so schmerzt, dass beim atmen einige Probleme auftreten, suchen Sie bitte am anderen Morgen sofort einen Orthopäden auf. Nicht, dass eine Verengung das Lungenvolumen klein hält oder den Brustkorb beim Ein- und Ausatmen beansprucht.

Nach Geburt ist klar, dass die Rückenschmerzen erst langsam zurückgehen, weil Sie jetzt wieder an Gewicht verlieren. Doch mit Nachtschweiß ohne Schwangerschaft wach werden, weil der Rücken schmerzt zeugt meist davon, dass eine falsche Haltung eingenommen wird, der Körper nicht entspannen kann ( Massagen sind zu empfehlen ) oder vielleicht schon chronische Rückenschmerzen vorhanden sind.

Homöopathie wäre eine Lösung, um die Schmerzen auf natürliche Weise zu unterbinden. Bei chronischen Schmerzen wird ein Arzt wohl regelmäßig mit Spritzen die Linderung der Ursache ermöglichen. Ansonsten empfiehlt es sich, die Matratze in einer Kaltschaummatratze zu wechseln und sich da ausgiebig vom Fachmann Ihres Vertrauens beraten zu lassen. Regelmäßige Entspannungsbäder, Massagen oder Physiotherapie können derweil helfen, Ihre Rückenbeschwerden zu lindern.

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Mann leidet beim Atmen an Rückenschmerzen

Rückenschmerzen beim Atmen – Mögliche Gründe, Ursachen sowie Therapien

Mann leidet beim Atmen an RückenschmerzenMeist fallen Ihnen Rückenschmerzen beim Atmen auf. Wenn Sie Rückenschmerzen beim Atmen haben, dann raten wir Ihnen unabhängig von den folgenden Ausführungen dazu, einen Arzt aufzusuchen. Mögliche Gründe und Ursachen sowie Therapien kann nämlich nur der Arzt selbst festlegen. Insbesondere wenn es sich zum Beispiel um eine Erkrankung der Lunge oder auch um eine Rippenfellentzündung als Ursache handelt.

Die Möglichkeit einer ersten Selbstkontrolle

Sie können aber eine Selbstkontrolle durchführen und bewegen und auf diese Weise ihren Scherz zu lokalisieren versuchen. Wenn Sie zum Beispiel nach dem Aufstehen oder auch im Liegen Ihr Schulterblatt aufrichten und bewegen sie sich abwärts zu den Zehen. Dies können sie natürlich nicht im Liegen machen und bücken sie sich daher vorwärts. Wenn Sie beim Schulterblatt Schmerzen verspüren, dann könnte dies ein Hinweis auf Verspannungen sein. Richten Sie sich wieder auf und bücken sich nochmals um den Schmerz zu verifizieren. Nach dem Aufstehen versuchen Sie sich auch zu strecken.

Umgekehrt könnten sie husten und überprüfen, ob der Schmerz aus der Lungengegend stammt. Husten ist ebenso ein gutes Mittel zur Selbstanalyse. Es könnte aber auch ein Hinweis auf die Erkrankung Asthma bronchiale sein, denn immer wiederkehrende Episoden von Husten, Keuchen oder Kurzatmigkeit sind Anzeichen für Asthma oder eine anstehende Erkältung. Ob es sich um eine Erkältung oder Asthma handelt, sollte wiederum ein fachkundiger Arzt feststellen. Insbesondere wenn sich die Symptome aber häufen, dann besteht jedenfalls Handelsbedarf. Auch ein bestimmte Engegefühl in der Brust und häufiger Husten sind Warnhinweise. Wenn sie noch mit Rückenschmerzen zusammenhängen, sollte ein Arzt jedenfalls konsultiert werden.

Die Notwendigkeit einer richtigen Diagnose durch den Arzt

Wie bereits einleitend sehr gut zu erkennen war, lassen sich Rückenschmerzen bereits sehr gut aufgrund des Beschwerdefelds ableiten. Außerdem weist jeder Mensch eine individuelle Rückengeschichte auf. Die Diagnose beschränkt sich aber nicht nur auf mögliche innere Erkrankungen wie etwa der Lunge. Auch wird der Doktor verschiedene Bewegungstests durchführen und Ihre Muskelreflexe kontrollieren. Geprüft wird auch, ob bestimmte Risikofaktoren vorliegen, von denen bekannt ist, dass sie einen chronischen Verlauf haben. In einer Befragung wird auch festgestellt, ob der Patient unter psychischen Belastungen leidet. Diese Belastungen können privater Natur sein oder arbeitsplatzbezogene Aspekte betreffen. Wenn der Arzt etwa feststellt, dass ein enger Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit besteht, muss dies im Vorfeld geklärt sein.

Behandlung und Therapie

Behandlungsmethoden bei Rückenschmerzen nach Sport können durch Überlastung und falsche Bewegungen entstehen. Nach Sport sollte generell der Körper rasten und ruhen, denn er benötigt eine Ruhephase um sich für die nächste Trainingseinheit erholen zu können.
Längere Bettruhe ist bei Rückenschmerzen jedenfalls aber nicht ratsam. Es dient nur zur unmittelbaren Schmerzbekämpfung, um im schmerzfreien Bereich zu bleiben. Denn in diesem Zustand baut der Körper Schmerzen ab. Bewegen Sie daher nur die „gesunden“ Körperabschnitte und tasten sie sich in der ersten Zeit der Verletzung behutsam zu den betroffenen Stellen empor. Unterschieden werden muss auch zwischen unmittelbarer Behandlung der Rückenschmerzen und langfristigen Behandlungsmethoden. Unmittelbar ist vor allem eine Ruhigstellung und kühlende Behandlung ratsam. Auf lange Sicht ist aber Bewegung sehr wichtig.

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Rückenschmerzen Hüfte

Rückenschmerzen Hüfte – Ursachen und Therapie

Rückenschmerzen HüfteMit Rückenschmerzen oberhalb der Hüfte hat jeder Mensch irgendwann einmal zu kämpfen. Dieser Schmerz kann ausstrahlen vom Oberschenkel Richtung Hüfte, über die Leiste und manchmal sogar bis zum Knie gehen. Jetzt gilt es heraus zu finden woher der Schmerz kommt. Ursachen können die Hüfte oder auch die Wirbelsäule sein.

Wenn Rückenschmerzen auf die Hüfte gehen

Reicht der Rückenschmerz zum Beispiel bis zur Hüfte, kann das mehrere Ursachen haben. In der Regel sind es Bewegungsmangel, falsche Belastung oder sogar eine Hüftgelenkarthrose. Rückenschmerzen treten auch dann auf, wenn sich beispielsweise die Hüfte verschoben hat. Tritt der Rückenschmerz nach einem Sturz auf die Hüfte ein, kann es eine Prellung sein. Kommt noch Atemnot hinzu, sollte sofort ein Arzt konsultiert werden.

Hüftschmerzen lokalisieren

Für einen medizinischen Laien ist es nicht immer leicht den Hüftschmerz zu lokalisieren. Dieser gehört zu den Gelenkschmerzen, die in Deutschland weit verbreitet sind. Lässt der Schmerz binnen weniger Tage nicht nach, sollte ein Hüftspezialist aufgesucht werden.

Rückenschmerzen in der Hüfte am Morgen können verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann es an der Schlafhaltung liegen, zum anderen kann auch die falsche Matratze schuld daran sein. Der Lattenrost ist ein weiteres Kriterium, wenn Rückenschmerzen bei der Hüfte einseitig oder Rückenschmerzen im Becken auftreten.

Langfristig können dabei sogar Fehlbelastungen oder chronische Gelenkschmerzen das Ergebnis sein. Der Nutzer kann dies schnell herausfinden, indem er einige Nächte in einem anderen Bett schläft. Sind die Rückenschmerzen in der Hüfte morgens immer noch ein Faktum, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Die Gelenke sind (meistens) Schuld!

Hüftschmerz ist die häufigste Gelenkkrankheit schlechthin. Bei Personen über dem 50. Lebensjahr ist das nichts Außergewöhnliches. Hier ist Arthrose eine häufige Ursache, die sich mit Rückenschmerzen und Brennen in der Hüfte äußern kann.

Arthrose führt zu großen Einschränkungen der Bewegung, in der Regel sind die Rückenschmerzen am Morgen zu spüren. Der Arzt wird entzündungshemmende Medikamente verschreiben und Gymnastik verordnen. Da Arthrose eine chronische Erkrankung ist, muss in einigen Fällen eine künstliche Hüfte eingesetzt werden, damit ein normaler Lebensstil erhalten werden kann.

Rückenschmerzen im Bereich der Hüfte können jedoch auch von einer Hüftluxation herrühren. Das ist eine Fehlstellung des Gelenks, wobei dieses entweder von Geburt an falsch positioniert ist oder ausgerenkt wurde. Wird sie in der Kindheit selten entdeckt, kommt es im Alter unweigerlich zu Arthrose. Diese äußert sich meistens durch Rückenschmerzen in der Hüfte bis zur Leiste ausstrahlend.

Liegen Rückenschmerzen in der Hüfte vor, kann diesem mit Dehnen entgegengewirkt werden. Die Übungen sollten sanft sein und nicht zu anspruchsvoll. Sollten Kinder über Rückenschmerzen in der Hüfte klagen, sollten Eltern dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zu den Krankheiten, die sich im Kindesalter zeigen, gehören unter anderem der Morbus Perthes und die juvenile idiopathische Arthritis.

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Rückenschmerzen Ausstrahlung

Rückenschmerzen Ausstrahlung – In Beine, Gesäß, Leiste, Brust, Arme oder Füße

Rückenschmerzen AusstrahlungRückenschmerzen sind in Deutschland zur Volkskrankheit Nummer eins avanciert. In der Regel gehen sie auf einen Verschleiß der Bandscheiben und Wirbel oder auf strapazierte Muskeln und Bänder zurück. Rückenschmerzen sind jedoch nicht gleich Rückenschmerzen, denn zeitweise strahlen sie so aus, dass der Betroffene nicht auf den Rücken tippt.

Rückenschmerzen Ausstrahlungen können sich in beiden Beinen, als auch in Rückenschmerzen Ausstrahlung Magen, Oberschenkel und sogar Hoden äußern. Diejenigen, die schon einmal unter Rückenschmerzen gelitten haben wissen, dass auch Ausstrahlungen im Brustkorb, im Herz und sogar im linken Arm und dem Brustkorb möglich sind.

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, die Ausstrahlen können mehrere Ursachen haben. Am häufigsten ist der Bandscheibenvorfall zu nennen. Die Bandscheiben sind polsterförmige Stoßdämpfer, die zwischen den einzelnen Wirbeln liegen. Umschlossen wird das Ganze von einem Gallertkern. Verrutscht dieser, kommt es zu einem Bandscheibenvorfall.

Die Rückenschmerzen können hierbei bis in den Fuß und den Unterbauch ausstrahlen. Nicht selten bekommt der Patient auch Schmerzen in beiden Beinen und dem Magen zu spüren. Häufig klagen Betroffene über Schmerzen in der Leiste und in der Brust.

Weitere Auslöser

  • Wirbelkanalenge
  • Morbus Bechterew
  • Osteoporose
  • Prostataentzündungen

 

Mögliche Diagnosen und Richtungen der Ausstrahlung

Bei Männern, die über Rückenschmerzen Ausstrahlungen klagen, handelt es sich häufig um eine akute Prostataentzündung. Diese Entzündung der Vorsteherdrüse, kann nicht nur Schmerzen beim Wasserlassen hervorrufen, sondern auch Rückenschmerzen.

Patienten, die unter einem stechenden Schmerz im Kreuz oder Gesäß leiden, haben wahrscheinlich  eine Ischialgie. Plötzliche Rückenschmerzen Ausstrahlung vom unteren Rücken bis in beide Beine hinunter, sind ein Symptom dafür. Auslöser für die Ischialgie gibt es einige, sie reichen von einem Tumor im Rückenmark bis hin zum Bandscheibenvorfall. Es kann sich genauso um Borreliose oder eine Hüftluxation handeln.

Der Gang zum Arzt ist notwendig, wenn Rückenschmerzen ausstrahlen und dieser Zustand länger als einige Stunden anhält. Zudem kommen in vielen Fällen  Lähmungserscheinungen hinzu, die sich von den Beinen bis hin zum Gesäß äußern können.

Typisch für die Ausstrahlung von Rückenschmerzen in die Hüfte ist der Hexenschuss. Hierbei handelt es sich um eine schmerzhafte Blockierung eines oder mehrerer Wirbelgelenke. Dieser starke Schmerz kann nicht nur zu einer unkorrekten Haltung führen, sondern auch ein starke Muskelverspannung bewirken.

Viele Personen klagen häufig über eine Rückenschmerzen Ausstrahlung in den Unterbauch, denken jedoch, es seien Bauchschmerzen. Hierbei kann es sich um einen Reiz Darm oder einen Tumor, aber auch um akute Rückenbeschwerden handeln.

Wenn Rückenschmerzen ausstrahlen sollte als erstes der Arzt konsultiert werden, um mögliche Hinweise zu finden. Dieser wird festlegen, ob die Beschwerden mit einer Ergotherapie, Massagen oder einer Operation zu lindern sind.

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symptome von Rückenschmerzen Mann

Rückenschmerzen – Symptome, Diagnose und therapeutische Ansätze

Rückenschmerzen zählen zu einer der Volkskrankheiten schlechthin in Deutschland und generell in allen Dienstleistungsgesellschaften. Unser bewegungsarmer Lebenswandel, das stundenlange Sitzen in Schule, Ausbildung oder Studium sowie in vielen Berufen fordert in der Regel bereit ab Anfang 40, gelegentlich auch schon früher, seinen Tribut. Da der Rücken ein äußerst sensibles aber auch gleichermaßen komplexes Gebilde aus Muskeln, Bindegewebe, Knochen und Knorpel ist, stellt die Diagnose bei Schmerzen oder anderweitigen Problemen im Rückenbereich oftmals eine wahre Herausforderung an Ärzte und Physiotherpeuten dar.

Hinweis: Prinzipiell können auch schon leichte Verletzungen und Schmerzen im Rücken unbehandelt schwerwiegende Folgeverletzungen verursachen. Daher sollten Sie bei Beschwerden prinzipiell immer einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Die hier nachfolgenden Informationen dienen nur zur ersten Grobeinschätzung und ersetzen in keinster Weise die gewissenhafte Anamnese und Diagnose eines approbierten Haus- oder idealerweise Facharztes.

Die häufigsten Gründe für Rückenschmerzen

Die Ursachen der dritthäufigsten Volkskrankheit in Deutschland sind hausgemacht: Wir fördern in unsere zivilisierten Gesellschaft den Bewegungsapparat zu selten, vernachlässigen direkte oder indirekte Muskelstärkungen und verbringen zu viele Stunden am Tag in sitzender Haltung. Die Folgen davon sind offensichtlich: Die Rückenmuskulatur ist unterentwickelt und kann der Wirbelsäule keinen Halt mehr gegeben. Dadurch werden Wirbel und Bandscheiben abnorm beansprucht, was zu schnelleren Verschleißerscheinungen und Folgeerkrankungen wie Bandscheibenvorfällen oder Sehnenrissen führen kann.

Auch chronisches Übergewicht, eine große Oberweite bei Frauen sowie Schwangerschaften können Rückenschmerzen verursachen.

Symptome – So äußern sich Rückenbeschwerden

symptome von Rückenschmerzen MannDa sich der Rücken auf der vertikalen Körperachse quasi durch den halben Organismus zieht, können an verschiedensten Stellen Beschwerden symptomatisch auftreten. Zu den häufigsten Symptomen gehören Blockaden in der seitlichen Bewegungsrichtung. Wenn das Drehen des Thorax gar nicht mehr oder nur unter Schmerzen möglich ist, liegt in fast allen Fällen bereits eine Verletzung vor, die einer längerfristigen medizinischen Behandlung bedarf.

Stechende Schmerzen an der Wirbelsäule können auf einen Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall hinweisen. Bei einem Hexenschuss handelt es sich um das Einklemmen neuronaler Leitungen im oder an den Wirbeln. Breitet sich dabei der stechende Schmerz auch in die Hüftregion oder sogar in den Oberschenkel aus, so ist in der Regel der Ischais-Nerv betroffen. Der Bandscheibenvorfall hingegen beschreibt den gänzlichen oder teilweisen Austritt einer Bandscheibe zwischen zwei Wirbeln.

Desweiteren können Schmerzen in der unmittelbaren Wirbelsäulenregionen aber auch auf Wirbelbrüche hindeuten. Liegt hingegen ein stechender Schmerz wenige Zentimeter von der Wirbelsäule entfernt (seitlich) vor, so handelt es sich in aller Regel um einen Muskelfaserriss oder eine Zerrung der Rückenmuskulatur. Dieser Verdacht erhärtet sich, wenn der Schmerz insbesondere bei bestimmten Bewegungen, nicht aber bei völliger Entspanntheit (etwa beim Liegen) hervortritt.



Schmerzen an der Halswirbelsäule und eine Unbeweglichkeit im Halsbereich können auf muskuläre Verspannungen oder Abnutzungserscheinungen an den Halswirbeln schließen lassen.

Diagnosemöglichkeiten für den behandelnden Arzt

Bevor der Arzt die Ursachen für die auftretenden Rückenschmerzen eruiert, muss eine ausführliche Anamnese durchgeführt werden. Im Rahmen dieser Anamnese werden mögliche Vorerkrankungen oder Begleiterscheinungen ebenso abgefragt wie die allgemeine körperliche und psychische Konstitution. So kann der Medizinier bereits Rücken- und Gliederschmerzen die aufgrund eines aktuellen Infekts gelegentlich auftreten können, im Vorfeld bereits ausschließen.

Im Anschluss daran wird die Wirbelsäule abgetastet und optisch untersucht. Der Patient muss dabei verschiedene, einfach Übungen durchführen und dem behandelnen Arzt mögliche Schmerzen dabei mitteilen. Durch dieses Vorgehen kann das Epizentrum des Schmerzes am Rücken lokalisiert werden, was ins besondere bei muskulären Verletzungen von Bedeutung sein kann.

Bei speziellen Verdachtsmomenten ist in Folge dessen auch eine Röntgen- oder MRT-Untersuchung angezeigt. Insbesondere wenn den Rückenschmerzen möglicherweise ein Bandscheibenvorfall zu Grunde liegt, lassen sich diese Untersuchungsmethoden nicht vermeiden.

Therapieansätze und Prävention von Rückenschmerzen

Neben einer meist kurzfristigen Medikamentengabe zur Schmerzlinderung sind je nach Art der Verletzung ganz unterschiedliche Therapieansätze möglich. Während bei einem Bandscheibenvorfall eine Operation notwendig sein kann, so gilt es bei Muskelverletzungen mithilfe einer Wärme-Therapie sowie verordneten Physiotherapie-Stunden eine Regeneration zu erwirken. Auch bei Rheuma und Ischias kann Wärme in Kombination mit sanfter aber beständiger Physiotherapie eine dauerhafte Besserung hervorrufen.

Präventiv ist stets ein aktiver, sportlicher Lebenswandel anzuraten, um die Rückenmuskulatur zu stärken und Haltungsschäden entgegenzuwirken.
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