Ständiger Harndrang – woran kann das liegen?

Ständiger Harndrang – woran kann das liegen?

Ständiger Harndrang – woran kann das liegen?Das natürliche Bedürfnis, die gekachelten Nebenräume einer Gaststätte aufsuchen zu müssen, daheim das WC aufsuchen zu müssen und mehr gehören zum täglichen Leben von uns Menschen dazu. Es ist ganz natürlich, dass bei entsprechender Flüssigkeitszufuhr, 2 Liter pro Tag sollten, es mindestens sein, sich die Blase füllt und entsprechend entleert werden muss. Das Problem beim ständigen Handrang ist jedoch, das das Gefühl „Pipi“ zu müssen eben oftmals nur ein Gefühl ist, aber es kommt nichts. Das kann wohl am besten das Gefühl von vielen Menschen beim Thema ständigem Harndrang, aber wenig Urin oder kaum Urin beschreiben. Denn nicht immer bedeutet ein ständiger Harndrang, dass auch wirklich Flüssigkeit abläuft, sodass der ständige Drang nervig ist und der Weg zur Toilette nicht selten unnötig. Hier erfahren Sie aus diesem Grund, wieso es passieren kann, dass Sie unter ständigen Harndrang leiden, wie Sie dagegen vorgehen können und was zu berücksichtigen ist.

Ständiger Harndrang und die Ursachen

Die Nieren sind für den reibungslosen Harnausfluss verantwortlich. Wenn Sie trinken, verarbeitet der Körper die Flüssigkeiten mit der Niere und zieht die notwendigen Nährstoffe heraus, die der Körper benötigt. Doch wenn der Prozess gestört ist, kann es viele Ursachen haben. Ein aufgeblähter Bauch ist zum Beispiel die einfachste Ursache, wieso es derzeit zu einem erhöhten Harndrang kommt, weil der aufgeblähte Bauch einfach die Blase etwas beansprucht. In der Schwangerschaft kann es derweil ebenfalls vorkommen, dass der Harndrang enorm angestiegen ist, weil je größer der Schwangerschaftsmonat desto mehr drückt, das Baby auf die Blase.

Blähungen können natürlich auch durch das Völlegefühl und die Luft sowie das ständige pupsen dazuführen, dass der Harndrang sich abends bemerkbar macht. Während nach Geburt auch der Harndrang hoch ausfällt. Die Niere könnte ebenfalls ein Problem haben, aber von dieser Ursache muss man erst mal nicht sofort ausgehen, weil meist einfache Erklärungen die Ursachenforschung ankurbeln.

Ständiger Harndrang, aber es kommt nichts – woran kann das liegen?

Am Tag geht ein gesunder Mensch im Schnitt bis zu 6 oder 8 Mal auf die Toilette. Abends und auch nachts geht es meist nur 2 mal auf das sprichwörtliche „Klo“. Doch wenn Frau sich in der Schwangerschaft befindet, kann es deutlich mehr, auch nachts werden. Da ist die Begründung jedoch weder psychisch noch aufgrund von Blähungen zu finden, wie bei einem gesunden Menschen ohne Nierenprobleme. Denn die Schwangerschaft bedeutet mehr Arbeit und das Baby drückt auch auf die Blase, wenn es ab dem 6 Monaten in Richtung Schwangerschaftsende geht. Auch nach Geburt ist der ständige Harndrang keine Seltenheit, weil der Körper sich hormonell sowie funktionell wieder umstellen muss.

Ständiger Harndrang und wenig Urin

Ständiger Harndrang aber kein brennen ist ein gutes Zeichen dafür, dass Sie nicht unter einer Blasenentzündung leiden. Diese kann Kind, Mann und Frau zum Beispiel nach einer Erkältung oder Lungenentzündung schnell ereilen sowie wenn das Kind zum Beispiel auf kalten Pflastersteinen gesessen hat. Aber kein Brennen ist beim ständigen Drang zur Toilette gehen zu müssen vorhanden? Dann dürfte all das schon einmal kein Thema sein. Denn eine Blasenentzündung ohne Schmerzen oder leichte Schmerzen? Die gibt es nicht. Wenn die Ursachen psychisch sind, sollte natürlich ein Psychologe drüber schauen, um das Gefühl des ständigen Harndrangs wieder in den Griff zu kriegen. Ein aufgeblähter Bauch ist für den Harndrang verantwortlich? Dann hilft derweil eine gute und ausgewogene sowie ballaststoffreiche Ernährung.

Ständiger Harndrang, aber keine Entzündung sind gute Zeichen, und wenn an den Nieren nichts auffällig zu finden ist, dann gibt es schon einmal Entwarnung. Jetzt muss geschaut werden, ob der ständige Harndrang ohne Schmerzen vorhanden ist, psychischer Natur oder aufgrund der falschen Ernährung geschuldet ist. Lassen Sie das ausgiebig vom Hausarzt, Frauenarzt oder Urologen prüfen.

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