Was ist ein Impingement Hüfte

Was ist ein Impingement in der Hüfte?

Was ist ein Impingement HüfteDiese Krankheit äußert sich durch einer fehlerhaft geformte Hüfte. Die Ursachen für ein Impingement in der Hüfte liegen aber viel tiefer. Die Symptome äußern sich durch erste leichte Schmerzen in der Hüftregion. Es ist vor allem der Oberschenkelkopf fehlerhaft geformt. In der Literatur ist diese Krankheit auch unter dem Begriff der Nockenwellenimpingement bekannt. In einem weiteren Verlauf kommt es zu einer Umformung der Taillierung des Schenkelhalsknochens, wobei es zu einer Verengung des Spalts im Gelenk kommt.

Der Schmerz wird aber erst durch die Reibung des Oberschenkelknochens (auch unter dem Begriff des Femurs bekannt) bekannt. Wenn es zu einer Reibung des Oberschenkelknochens an das Labrum der Hüftpfanne kommt, dann ist die nötige Schmiere durch die Gelenkflüssigkeit bereits so weit abgerieben, dass dadurch die Schmerzen entstehen. Die Folge sind in der Regel neben den Schmerzen auch Labrumläsionen und Einschränkungen im Bewegungsumfang.

Wie äußert sich die Krankheit im Verlauf?

Physisch betrachtet kommt es zu einer chronischen Entzündung des Gelenkknorpels. Dies sind in der Regel die Ursachen, die auch im Test feststellbar sind. Dieser wird durch den Knochen überzogen und erlaubt zusammen mit der als Schmiermittel wirkenden Gelenkflüssigkeit ein leichtes Gleiten der Gelenkpartner. Wird diese Wechselwirkung gestört, dann kommt es zum Erscheinen des Krankheitsbildes. Insbesondere nach Unfällen, wie zum Beispiel nach Knochenbrüchen, kann es zu einem verstärkten Ausbruch der Krankheit kommen. Die Ursachen werden somit auch durch einen akuten Vorfall bestärkt.

Auf Bilder sieht man auch sehr gut die Symptome. Meist äußern sich die Symptome aber bereits im Vorfeld, also vor den MRT Bilder. Feststellen lässt sich die Krankheit auch durch eine Arthroskopie. Die Arthroskopie zeigt das genaue Ausmaß und den Grad der Krankheit. Der Test der Beweglichkeit zeigt erste Indizien und so lässt sich auch eine Annahme über eine Arthrose treffen.

Welche Beschwerden sind bemerkbar?

Meist äußert sich die Krankheit durch bestimmte Haltebewegungen die man, dann plötzlich nur mehr unter Schmerzen ausführen kann. Es könnte auch eine Vorstufe der Arthrose sein. Arbeitsfähig ist man meist noch. Dies muss aber keine wahnsinnige Kraftanstrengung beim Sport sein, sondern kann auch bei kleineren Bewegungen passieren. Ein gutes Beispiel dafür sind etwa das Drehen sowie das Eröffnen eines Schrittes. Erst im weiteren Krankheitsverlauf tut auch das Sitzen weh.
Dies ist das nächste Stadium. Wer nicht mehr arbeitsfähig ist, muss dies vom Arzt bestätigt erhalten bevor die Beschwerden ärger werden.

Welche Behandlungen kommen zur Anwendung?

Zunächst wird versucht, die Schmerzen zu lindern. Dies erfolgt meist deshalb, weil die Krankheit gar nicht konkret diagnostiziert wird. Eine fehlerhafte Diagnose führt auch zu einer falschen Behandlung. In der Diagnose wird daher auch sehr oft Rheuma festgestellt. Die Behandlung erfolgt dann mit Schmerzmitteln, Bestrahlungslampen oder Massagen.

Die Hüftarthroskopie

Die herkömmliche Behandlungsmethode ist aber nach der ersten richtigen Diagnose vor allem eine Arthroskopie der Hüfte. Diese Art der Arthroskopie wird auch Gelenkspiegelung genannt. Bei diesem Verfahren wird durch ein sogenanntes minimal-invasives Verfahren nicht nur die Schmerztherapie vorangetrieben, sondern auch die Ursache bekämpft. Bevor man an die Operation herangeht, wird an dem zu behandelnden Bein ein Abstrich gezogen, um den Spalt im Gelenk zu vergrößern. Die OP Nachbehandlung beinhaltet vor allem die Behandlung in Form der Physiotherapie. Die Physiotherapie ist in der Regel auch der Beginn der Behandlung nach der Operation.

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