Archiv für den Tag: 8. Juni 2017

Rückenschmerzen Hüfte

Rückenschmerzen Hüfte – Ursachen und Therapie

Rückenschmerzen HüfteMit Rückenschmerzen oberhalb der Hüfte hat jeder Mensch irgendwann einmal zu kämpfen. Dieser Schmerz kann ausstrahlen vom Oberschenkel Richtung Hüfte, über die Leiste und manchmal sogar bis zum Knie gehen. Jetzt gilt es heraus zu finden woher der Schmerz kommt. Ursachen können die Hüfte oder auch die Wirbelsäule sein.

Wenn Rückenschmerzen auf die Hüfte gehen

Reicht der Rückenschmerz zum Beispiel bis zur Hüfte, kann das mehrere Ursachen haben. In der Regel sind es Bewegungsmangel, falsche Belastung oder sogar eine Hüftgelenkarthrose. Rückenschmerzen treten auch dann auf, wenn sich beispielsweise die Hüfte verschoben hat. Tritt der Rückenschmerz nach einem Sturz auf die Hüfte ein, kann es eine Prellung sein. Kommt noch Atemnot hinzu, sollte sofort ein Arzt konsultiert werden.

Hüftschmerzen lokalisieren

Für einen medizinischen Laien ist es nicht immer leicht den Hüftschmerz zu lokalisieren. Dieser gehört zu den Gelenkschmerzen, die in Deutschland weit verbreitet sind. Lässt der Schmerz binnen weniger Tage nicht nach, sollte ein Hüftspezialist aufgesucht werden.

Rückenschmerzen in der Hüfte am Morgen können verschiedene Ursachen haben. Zum einen kann es an der Schlafhaltung liegen, zum anderen kann auch die falsche Matratze schuld daran sein. Der Lattenrost ist ein weiteres Kriterium, wenn Rückenschmerzen bei der Hüfte einseitig oder Rückenschmerzen im Becken auftreten.

Langfristig können dabei sogar Fehlbelastungen oder chronische Gelenkschmerzen das Ergebnis sein. Der Nutzer kann dies schnell herausfinden, indem er einige Nächte in einem anderen Bett schläft. Sind die Rückenschmerzen in der Hüfte morgens immer noch ein Faktum, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Die Gelenke sind (meistens) Schuld!

Hüftschmerz ist die häufigste Gelenkkrankheit schlechthin. Bei Personen über dem 50. Lebensjahr ist das nichts Außergewöhnliches. Hier ist Arthrose eine häufige Ursache, die sich mit Rückenschmerzen und Brennen in der Hüfte äußern kann.

Arthrose führt zu großen Einschränkungen der Bewegung, in der Regel sind die Rückenschmerzen am Morgen zu spüren. Der Arzt wird entzündungshemmende Medikamente verschreiben und Gymnastik verordnen. Da Arthrose eine chronische Erkrankung ist, muss in einigen Fällen eine künstliche Hüfte eingesetzt werden, damit ein normaler Lebensstil erhalten werden kann.

Rückenschmerzen im Bereich der Hüfte können jedoch auch von einer Hüftluxation herrühren. Das ist eine Fehlstellung des Gelenks, wobei dieses entweder von Geburt an falsch positioniert ist oder ausgerenkt wurde. Wird sie in der Kindheit selten entdeckt, kommt es im Alter unweigerlich zu Arthrose. Diese äußert sich meistens durch Rückenschmerzen in der Hüfte bis zur Leiste ausstrahlend.

Liegen Rückenschmerzen in der Hüfte vor, kann diesem mit Dehnen entgegengewirkt werden. Die Übungen sollten sanft sein und nicht zu anspruchsvoll. Sollten Kinder über Rückenschmerzen in der Hüfte klagen, sollten Eltern dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zu den Krankheiten, die sich im Kindesalter zeigen, gehören unter anderem der Morbus Perthes und die juvenile idiopathische Arthritis.

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Rückenschmerzen Ausstrahlung

Rückenschmerzen Ausstrahlung – In Beine, Gesäß, Leiste, Brust, Arme oder Füße

Rückenschmerzen AusstrahlungRückenschmerzen sind in Deutschland zur Volkskrankheit Nummer eins avanciert. In der Regel gehen sie auf einen Verschleiß der Bandscheiben und Wirbel oder auf strapazierte Muskeln und Bänder zurück. Rückenschmerzen sind jedoch nicht gleich Rückenschmerzen, denn zeitweise strahlen sie so aus, dass der Betroffene nicht auf den Rücken tippt.

Rückenschmerzen Ausstrahlungen können sich in beiden Beinen, als auch in Rückenschmerzen Ausstrahlung Magen, Oberschenkel und sogar Hoden äußern. Diejenigen, die schon einmal unter Rückenschmerzen gelitten haben wissen, dass auch Ausstrahlungen im Brustkorb, im Herz und sogar im linken Arm und dem Brustkorb möglich sind.

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, die Ausstrahlen können mehrere Ursachen haben. Am häufigsten ist der Bandscheibenvorfall zu nennen. Die Bandscheiben sind polsterförmige Stoßdämpfer, die zwischen den einzelnen Wirbeln liegen. Umschlossen wird das Ganze von einem Gallertkern. Verrutscht dieser, kommt es zu einem Bandscheibenvorfall.

Die Rückenschmerzen können hierbei bis in den Fuß und den Unterbauch ausstrahlen. Nicht selten bekommt der Patient auch Schmerzen in beiden Beinen und dem Magen zu spüren. Häufig klagen Betroffene über Schmerzen in der Leiste und in der Brust.

Weitere Auslöser

  • Wirbelkanalenge
  • Morbus Bechterew
  • Osteoporose
  • Prostataentzündungen

 

Mögliche Diagnosen und Richtungen der Ausstrahlung

Bei Männern, die über Rückenschmerzen Ausstrahlungen klagen, handelt es sich häufig um eine akute Prostataentzündung. Diese Entzündung der Vorsteherdrüse, kann nicht nur Schmerzen beim Wasserlassen hervorrufen, sondern auch Rückenschmerzen.

Patienten, die unter einem stechenden Schmerz im Kreuz oder Gesäß leiden, haben wahrscheinlich  eine Ischialgie. Plötzliche Rückenschmerzen Ausstrahlung vom unteren Rücken bis in beide Beine hinunter, sind ein Symptom dafür. Auslöser für die Ischialgie gibt es einige, sie reichen von einem Tumor im Rückenmark bis hin zum Bandscheibenvorfall. Es kann sich genauso um Borreliose oder eine Hüftluxation handeln.

Der Gang zum Arzt ist notwendig, wenn Rückenschmerzen ausstrahlen und dieser Zustand länger als einige Stunden anhält. Zudem kommen in vielen Fällen  Lähmungserscheinungen hinzu, die sich von den Beinen bis hin zum Gesäß äußern können.

Typisch für die Ausstrahlung von Rückenschmerzen in die Hüfte ist der Hexenschuss. Hierbei handelt es sich um eine schmerzhafte Blockierung eines oder mehrerer Wirbelgelenke. Dieser starke Schmerz kann nicht nur zu einer unkorrekten Haltung führen, sondern auch ein starke Muskelverspannung bewirken.

Viele Personen klagen häufig über eine Rückenschmerzen Ausstrahlung in den Unterbauch, denken jedoch, es seien Bauchschmerzen. Hierbei kann es sich um einen Reiz Darm oder einen Tumor, aber auch um akute Rückenbeschwerden handeln.

Wenn Rückenschmerzen ausstrahlen sollte als erstes der Arzt konsultiert werden, um mögliche Hinweise zu finden. Dieser wird festlegen, ob die Beschwerden mit einer Ergotherapie, Massagen oder einer Operation zu lindern sind.

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Übungen gegen das Hohlkreuz

Übungen um Hohlkreuz wegzutrainieren

Übungen gegen das HohlkreuzEin Hohlkreuz ist eine starke Wölbung der Wirbelsäule nach vorne. Diese Fehlhaltung verursacht nicht nur Schmerzen, sie kann auch zu Schädigungen an der Wirbelsäule führen. Die sogenannte Hyperlordose muss nicht zwangsläufig angeboren sein, sie kann durch dauerhafte Fehlhaltung entstehen.

Diejenigen, die unter einem Hohlkreuz leiden, müssen mit einem vorzeitigen Verschleiß der Wirbelsäule rechnen. Es gibt jedoch Möglichkeiten, mit Übungen das Hohlkreuz weg zu trainieren. Zum Trainingsprogramm gehören ein Beweglichkeitstraining, ein spezielles Aufwärmen vor dem Training und ein Krafttraining.

Mit speziellen Übungen gegen das Hohlkreuz

Hohlkreuzübungen müssen nicht unbedingt in einem Fitnessstudio stattfinden, man kann sie auch zuhause gut ausführen. Dazu gehören unter anderem der Unterarmstütz, der Seitstütz und das Beckenheben mit Beinheben.

Für Anfänger genügt ein Pensum von täglich 30 Sekunden pro Übung, es kann dann langsam gesteigert werden. Hohlkreuz Übungen sind auch im Büro kein Problem. Einfach vom Schreibtisch aufstehen und einige Kniebeugen machen. Das gleiche gilt für Übungen mit Dehnen, Sinn dabei ist, das Kreuz zu entlasten gerade für Menschen, die den gesamten Tag im Büro verbringen.

Am Anfang kann es durchaus sein, dass die Übungen gegen ein Hohlkreuz mit Schmerzen einhergehen. Das wird sich nach kurzer Zeit ändern, denn der Erfolg stellt sich schnell ein. Hohlkreuz Übungen können im Sitzen, als auch im Stehen durchgeführt werden.

In der heutigen Zeit fallen Kinder mit einer schlechten Körperhaltung vermehrt auf. Auslöser sind nicht nur fehlende Bewegung, sondern auch schwere oder ungeeignete Schulranzen und auch Sitzmöbel können zu einem ernsten Problem werden. Zu den Übungen bei einem Hohlkreuz bei Kindern gehören Sport oder mindestens zwei Stunden Bewegung am Tag.

Weitere Übungen für Kinder sind:

  • Wildes Strampeln
  • Auf und nieder
  • Hin und her rollen

Patienten, die einen Bandscheibenvorfall hatten, sollten das genaue Gegenteil tun. Das Sitzen mit einem Hohlkreuz im Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall kann durchaus Linderung verschaffen. Eine gerade Haltung ist hier nicht zwangsläufig vorgeschrieben. Bei anderen wiederum, hat Wassergymnastik geholfen, um die Beschwerden weitestgehend abklingen zu lassen.

Ein Hohlkreuz oder die Hyperlordose wölbt den Bauch unschön nach vorne. Hierbei gibt es auch Personen, die eine eher leichte Einwölbung im Rücken aufweisen. Nicht immer kann von einem Hohlkreuz gesprochen werden.

Bauch- und Gesäßmuskulatur trainieren um Hohlkreuz loszuwerden

Beim Wegtrainieren von einem Hohlkreuz ist das A und O die Bauch, bzw. Gesäßmuskulatur. Die Übungen müssen so ausgelegt sein, dass das Becken zurück in die neutrale Position geht. Das stärkt auch den Muskelaufbau, welches hierbei gewollt ist. Das Dehnen ist eine gute Möglichkeit, speziell bei Übungen gegen ein Hohlkreuz in der Schwangerschaft. Die werdende Mutter sollte jedoch sanfte Übungen bevorzugen.

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Ziehen im unteren Rücken - Ursachen, Diagnose und Therapie

Ziehen im unteren Rücken – Ursachen & Diagnose

Ziehen im unteren Rücken - Ursachen, Diagnose und TherapieEin Ziehen im unteren Rücken kann mehrere Ursachen haben. In der Regel klagen Frauen darüber, die sich in einer Schwangerschaft befinden oder einen Ziehen im unteren Rücken nach einem Eisprung haben. Viele bemerken das Ziehen auch vor der Periode, wobei das von Frau zu Frau unterschiedlich stark ausfallen kann.

Ursachen für das Ziehen im unteren Rücken

Bei einer Frühschwangerschaft kommt es häufig vor, dass sich Beschwerden im Rücken bemerkbar machen. Frauen befürchten dann oft, dass das Ziehen im unteren Rücken eine Fehlgeburt bedeutet. Das muss nicht zwangsläufig der Fall sein, denn in einer fortgeschrittenen Schwangerschaft sind Rückenschmerzen weitestgehend normal.

Ziehen im unteren Rücken ernst nehmen

Trotz allem sollte ein Ziehen im unteren Rücken ernst genommen werden. Diese können ebenso gut auf mögliche Komplikationen hinweisen. Unter anderem wären das:

  • Gebärmutterhalsschwangerschaft
  • Eileiterschwangerschaft
  • Abknicken der Gebärmutter

Eine Grunderkrankung bei dem Ziehen im unteren Rücken liegt in vielen Fällen nicht vor. In der Regel handelt es sich eher um Muskelverspannungen, die sich so äußern können. Ausgelöst werden die Schmerzen oft durch Fehlhaltungen oder Fehlbelastungen. Der untere Teil der Wirbelsäule muss schließlich das ganze Gewicht des Oberkörpers tragen.

Fehlhaltungen können unter anderem ein Rundrücken oder eine gebeugte Kopfhaltung sein. Es ist zudem möglich, dass das Ziehen im unteren Rücken auch beim Laufen oder Liegen entsteht. Hier ist es eine Muskelverspannung, die den unangenehmen Schmerz hervorruft.

Viele Frauen klagen über ein Ziehen im unteren Rücken, wenn eine Einnistung stattgefunden hat. Höllische Rückenschmerzen können die Folge am Anfang einer Schwangerschaft sein. Gerade im Fall einer Frühschwangerschaft kommt es vor, dass Frauen über diese Beschwerden klagen. Als Anzeichen einer Frühgeburt muss das nicht immer bewertet werden. Lässt das Ziehen im unteren Rücken als Anzeichen einer Schwangerschaft oder beim Atmen nicht nach, sollte auf jeden Fall der Arzt konsultiert werden.

Schwangerschaft führt ebenfalls zu Rückenschmerzen

Bei einer Schwangerschaft sind Rückenschmerzen nicht auszuschließen. Es kommt hierbei zu einer verstärkten Ausschüttung des Hormons Progesteron. Dieser sorgt dafür, dass sich Bänder, Sehnen und auch Gelenke lockern, damit das Kind bei der Geburt den Körper ohne Schwierigkeiten verlassen kann.

Die Folge ist eine verringerte Stabilität der gesamten Wirbelsäule, was wiederum für das Ziehen im unteren Rücken verantwortlich ist. Es ist daher kein Wunder, das diese Frauen auch ein Ziehen im unteren Rücken verspüren, wenn sie sich zum Beispiel bücken müssen, besser ist es, in einer Schwangerschaft Kniebeugen zu machen.

Richtig intensiv wird das Ziehen, wenn die Wehen beginnen. Manche Frauen, die bereits Kinder bekommen haben, werten diese Schmerzen als ein sicheres Anzeichen, dass die Wehen in Gange kommen.

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Übungen gegen den Buckel

Übungen gegen den Buckel – Infos für zu Hause (auch für Kinder)

Übungen gegen den BuckelEin Buckel oder auch  Rundrücken genannt, verstärkt eine schlechte Haltung des Körpers. Für einen Buckel gibt es mehrere Gründe, er kann angeboren sein, durch andauerndes Sitzen hervorgerufen werden oder eine falsche Körperhaltung ist schuld daran.

Ursachen und Möglichkeiten, einen Buckel wegzutrainieren

Ursache kann auch eine Wachstumsstörung bei Jugendlichen und Kindern sein, hierbei ist in erster Linie die Wirbelsäule betroffen. Übungen gegen einen Buckel in Zusammenhang mit einem Hohlkreuz können wegtrainiert werden. Allerdings muss derjenige viel Geduld aufbringen und über genügend Motivation verfügen. Es gibt etliche Übungen, die zwar regelmäßig ausgeführt werden sollten, aber nicht zwangsläufig in einem Fitnessstudio durchgeführt werden müssen.

Wichtige Übungen gegen den Buckel

Übungen gegen den Buckel für zuhause sind zur Stärkung des oberen Rückens. Dieser befindet sich im Bereich der Schulterblätter und der Schulterrückseite. Beansprucht werden sollte überwiegend die obere Rückenmuskulatur. Werden die Schulterblätter kräftig zusammen gezogen, ist das die beste Übung über kurz oder lang den Rundrücken wegzubekommen.

Diejenigen, die Übungen gegen eine Buckel im Fitnessstudio machen möchten, sollten sich an den Face Pull halten. Auch das einarmige Rudern kann gegen einen Rundrücken helfen. Die Übungen sollten Anfänger nur unter der Aufsicht eines Trainers machen, da er beurteilen kann, ob Fehler gemacht werden.

Auch mit Yoga kann ein Rundrücken wieder in die richtige Position gebracht werden. Gezielte Übungen helfen dabei, denn Rundrücken oder auch Hyperkyphose genannt, positiv zu beeinflussen. Fehlhaltungen können durch Bewegung beeinflusst werden, hierbei sollten die Übungen mindestens dreimal pro Woche ausgeübt werden.

Ein Rundrücken bei einem Kind kann ihm schlimmstenfalls Probleme bei der Verdauung und der Atmung bringen. Auch hier können gezielte Übungen gegen Buckel bei Kindern einiges bringen. Die Hyperkyphose kann langfristig folgende Schäden bringen:

  • Rückenschmerzen
  • Schulterprobleme
  • Nacken – und Kopfschmerzen
  • Schädigt das Selbstbewusstsein

Theraband kann gegen einen Buckel helfen

Des Weiteren kann ein Theraband helfen. Diese Übungen können ohne Schwierigkeiten auch zuhause ausgeführt werden. Bei den Übungen gegen einen Buckel mit einem Theraband sollte dieses in Hüfthöhe leicht gespannt sein. Das Band dann von der linken zur rechten Hüfte führen und über dem Kopf hochhalten.

Ein weiteres Kriterium, sind Übungen gegen den Buckel beim Klettern. Das Klettern selber ist Krafttraining pur und es erfordert ein hohes Maß an Beweglichkeit. Es ist jedoch auch eine Übung, mit der systematisch gegen einen Rundrücken angekämpft werden kann.

Es ist die Balance, die einen Erfolg so gut wie sicher macht, denn der Kletterer hat so eine perfekte Haltungsschulung. Allerdings ist das Klettern auch ziemlich anstrengend und sollte nicht zu häufig ausgeführt werden. Die Technik macht es möglich, sich Übungen gegen einen Buckel anzueignen.

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Spinalkanalstenose - Symptome und Diagnose

Spinalkanalstenose – Symptome und Diagnose

Spinalkanalstenose - Symptome und DiagnoseDas Schmerzempfinden und die Beschwerden können bei Patienten, die an einer Spinalkanalstenose leiden, variieren. Bei einigen bleiben die Schmerzen gleichbleibend, bei anderen verschlimmert sich der Beschwerdegrad schleichend. Sollten Sie an Durchblutungsstörungen oder Taubheitsgefühlen in den Beinen oder anderen Gliedmaßen, Nackenschmerzen und dergleichen leiden, ist ein Besuch beim Facharzt ratsam.

Welche Symptome sind bei der Spinalkanalstenose typisch?

Zumeist treten Beschwerden oft bei Bewegungen auf. Vor allem, wenn die Wirbelsäule in die Hohlkreuzhaltung gebracht wird (Lordosierung), können starke Schmerzen auftreten und in die Beine ausstrahlen. Im Umkehrschluss lassen Schmerzen eher nach, wenn Patienten sich nach vorne beugen und Halt suchen. Lähmungserscheinungen sowie Empfindungsstörungen sind allgemein weniger typisch. Treten diese Beschwerden bei Ihnen auf, so handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine sehr ausgeprägte Verengung des Spinalkanals.

Warum leide ich an einer Spinalkanalstenose?

Durch falsche Belastungsweisen, inkorrekte Körperhaltung, Veranlagung, Bewegungsmangel, aber auch durch den Alterungsprozess nutzt sich die Wirbelsäule ab. Während einer Untersuchung wird Ihr Facharzt feststellen, ob bei Ihnen eine zervikale Spinalkanalstenose im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) oder eine lumbale Spinalkanalstenose im Rahmen der Lendenwirbelsäule (LWS) vorliegt. Je nach Symptomatik kann auch eine thorakale Wirbelkanalenge  – die Brustwirbelsäule (BWS) – gegeben sein. Eine genaue Diagnose erhalten Sie nach der ausführlichen Untersuchung beim Facharzt. Zu den häufigsten Symptomen zählen

  • Rückenbeschwerden mit einseitiger Ausstrahlung in die Beine
  • Bewegungseinschränkungen
  • Muskelverspannungen im Rücken

Bei fortgeschrittenen Beschwerderahmen kommen folgende Symptome hinzu:

  • Gefühlsstörungen der Beine
  • Missempfinden wie Kältegefühl oder Brennen in den Beinen und Füßen
  • Schwäche der Beinmuskulatur
  • Probleme beim Stuhlgang oder Wasserlassen
  • Beeinträchtigte Sexualfunktion

Wie kann ich die Symptome einer  Spinalkanalstenose lindern?

Zunächst werden Ihnen konservative Therapien ans Herz gelegt. Dazu gehören neben der medikamentösen Therapie auch Physiotherapie sowie Krankengymnastik. Erst wenn diese Maßgaben nicht greifen, wird eine Spinalkanalstenose OP in Betracht gezogen. Die Behandlung mittels konservativer Therapien wird vielleicht nicht alle Symptome stillen können, jedoch den Schmerzgrad um ein Vielfaches verringern. Ganz gleich, ob Sie Schmerzen und Symptome im LWS-, HWS- oder BWS-Bereich verspüren – Sie sollten keine Zeit verstreichen lassen, sondern schnellstmöglich eine Diagnose beim Arzt einholen. Auch wenn Sie die Schmerzen und Beschwerden eingangs noch nicht klar deuten können und demnach nicht wissen, ob die Brustwirbelsäule, die Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule betroffen ist, sollte eine Untersuchung nicht zu lange hinausgezögert werden. Dank CT (Computertomographie) und MRT (Magnetresonanztomographie) ist eine Zuordnung des Schmerzbereiches und des Abschnittes der Wirbelsäule gezielt möglich, sodass eine Therapiebehandlung angeordnet werden kann.

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Spinalkanalstenose OP / Operation

Spinalkanalstenose OP / Operation

Spinalkanalstenose OP / OperationBei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung des Spinalkanals. Die in dem Kanal befindlichen Nerven, das Rückenmark und die Blutgefäße sind beeinträchtigt, sodass Patienten Schmerzen und Beschwerden erfahren. Nach einer Untersuchung werden zunächst Medikamente und Therapien verschrieben. Erbringen diesen Maßnahmen keine Besserung, so kann ebenso eine Spinalkanalstenose Operation angesetzt werden. Was in diesem Rahmen passiert und was Sie über die OP wissen sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Wie wird die Spinalkanalstenose diagnostiziert?

Um eine Spinalkanalstenose sicher diagnostizieren zu können, ist ein gesondertes Verfahren notwendig. Mittels der Magnetresonanztomographie (MRT) und der klassischen Computertomographie (CT) lässt sich die Verengung des Wirbelkanals gezielt erkennen. Nach diesen Verfahren kann entschieden werden, welche Therapien und Operationen sinnvoll sind.

Wie sieht die operative Behandlung aus?

Eine Operation kann die Beschwerden und Schmerzen des Patienten dauerhaft lindern. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn die Einschränkungen zu groß sind und das Leben in vielen Bereichen eingeschränkt ist. Obwohl die OP mit Risiken verbunden ist und lediglich ein ausgezeichneter Arzt mit OP Erfahrungen die Spinalkanalstenose behandeln sollte, bietet diese Vorgehensweise gute Heilungschancen. Der Eingriff selbst ist recht kompliziert, ganz gleich, ob LWS (Lendenwirbelsäule), HWS (Halswirbelsäule) oder BWS (Brustwirbelsäule) betroffen ist. Dabei wird eine offene OP vollzogen, die je nach Indikation auch minimalinvasiv erfolgen kann. Die Laminektomie, bei welcher der ganze Wirbelkörper entnommen wird, um dem Spinalkanal mehr Spielraum zu ermöglich, wird hingegen schon seit geraumer Zeit nicht mehr angewandt. Mittlerweile ist auch die Versteigung der Wirbel möglich, um Schmerzen zu minimieren.

Wie der Ablauf der Operation aussieht und wie die Dauer der OP anzusetzen ist, erfahren Sie im Vorgespräch mit dem Chirurgen. Hier können Sie auch weitere Fragen zur Arbeitsunfähigkeit, Erfolgschancen und Kosten nebst Komplikationen stellen. Ganz gleich, ob eine absolute Spinalkanalstenose oder eine lumbale Spinalkanalstenose vorliegt – Sie erhalten in jedem Fall vor der Operation unterschiedliche Informationen und Hinweise.

Was erwartet mich nach der Spinalkanalstenose Operation?

Keine Operation gleicht der anderen. Hier wird stark zwischen den Wirbelkanalverengungen sowie den individuellen Gegebenheiten wie Alter und Körperbau unterschieden. Der Eingriff selbst ist nicht weniger gefährlich als andere Operationen. Fakt ist, dass eine Linderung der Beschwerden durchaus möglich ist – bereits einen Tag nach der Operation können Sie die Klinik bereits verlassen, nach einigen Wochen sind auch Sport und Freizeitaktivitäten wieder möglich.

Kommen Komplikationen im Bereich Halswirbel, Lendenwirbel oder Brustwirbel auf, so sollten Sie auf jeden Fall nochmals Ihren Arzt konsultieren. Nehmen Sie auch die Reha und weitere Empfehlungen ernst. Erst durch die getreue Nachbehandlung und Einhaltung Therapie nach der Operation sind Erfolgschancen gegeben. Schmerzen nach der Operation sind in gewissem Maß normal, schließlich wurde ein chirurgischer Eingriff vorgenommen. Bei Bedenken sollten Sie jedoch nicht zögern und alle Eventualitäten abklären.

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