Skrotalhernie - Hodenbruch - Behandlung und Therapie

Hodenbruch / Skrotalhernie – Ursachen, Symptome und Therapie

Skrotalhernie - Hodenbruch - Behandlung und TherapieHodenbruch kommt unter Männern heute sehr häufig vor. Immerhin sind etwa vier Prozent aller Männer der deutschen Bevölkerung davon betroffen. Vor allem zwischen 40 und 50 leiden Männer vermehrt unter Hodenbrüchen. Dieses Alter gilt auch als das männliche Kindesalter. Meist ist es mit Schmerzen verbunden und somit gibt es eindeutige Warnhinweise auf einen Hodenbruch. Es kann jedoch auch völlig schmerzfrei ablaufen. Wenn es völlig beschwerdefrei verläuft, dann ist der Hodenbruch schwerer zu erkennen. Gefährlich ist er aber dennoch und es bedarf einer entsprechenden Therapie.

Ursachen für Hodenbruch – Skrotalhernie

Die Ursachen für Hodenbruch (Skrotalhernie) sind unterschiedlicher Natur. Je nach den Ursachen für Hodenbruch wird auch der weitere Behandlungsverlauf festgelegt. Davon abhängig ist auch die Behandlung und Schmerzintensität. Eine häufiger Grund für Hodenbruch ist ein Leistenbruch. Allerdings herrscht noch immer die herrschende Meinung unter vielen Patienten, dass als Ursachen für Hodenbruch – Skrotalhernie vor allem ein Leistenbruch der Grund ist. Dies ist jedoch nicht zwingend der Fall. Meist kommt als Ursachen für Hodenbruch – Skrotalhernie auch eine Kombination einer Lücke in der Bauchwand vor. Hier wandern Darmanteile in Richtung des Samenstrangs und kommen zu den Hoden.

Als weitere Ursachen für Hodenbruch ist ein Zwerchfellbruch zu erwähnen. Auch in diesem Fall kann es zu Geweberissen kommen und in weiterer Folge Organ- bzw. Darmanteile bis in den Hoden absacken.

Weiters ist als Ursachen für Hodenbruch auch eine Hodentorsion zu erwähnen. Dabei kommt es am Hoden oder Nebenhoden zu einer Stielverdrehung. Im schlimmsten Fall lassen sich die Ursachen für Skrotalhernie auf eine Krebserkrankung zurückführen.

Symptome für Hodenbruch

Die Symptome für Hodenbruch sind vor allem ein allgemeines Krankheitsgefühl. Daraus lassen sich zwar sehr viele Krankheiten schließen, aber man kann die Symptome für Hodenbruch – Skrotalhernie auch anhand von Blut im Stuhl festmachen. Begleiterscheinungen sind vor allem allgemeines Missempfindungen, Schmerzen, Übelkeit und Verstopfung und Durchfall. Patienten nehmen auch eine verminderte Leistungsfähigkeit wahr. Dies sind die sichtbaren Symptome für Hodenbruch, die auch spürbar sind. Es kommt auch zu einer Verformung des Leistengewebes oder einer Hodenvergrößerung. Damit verbunden ist vor allem auch ein Spannungsgefühl.

Behandlung für Hodenbruch

Die Behandlung für Hodenbruch besteht aus einer konservativen Versorgung der Verletzung mit einem sogenannten Bruchband. Dieses Bruchband funktioniert ähnlich wie eine Korsage und verhindert, dass der austretende Bruchsack weiter nach unten rutscht. Dieses Bruchband kann man sich wie einen Ledergürtel vorstellen. Darauf fixiert ist eine hölzerne Fixierplatte. Als Behandlung für Hodenbruch – Skrotalhernie kommt auch das Bruchband, welches meist aus einem Ledergürtel und einer hölzernen oder metallischen besteht, zur Anwendung. Diese Behandlung für Hodenbruch hat den Sinn, dass das Bauchfell durch die Bruchpforte zurück in die Leistengegend gedrängt werden kann.
Alternativ dazu kann ein Vernähen der Gewebelücke helfen. Wichtigste Anliegen ist aber vor allem ein Zurückdrängen des Bruchsacks samt Gedrämeanteilen. Wenn dies in die Ausgangsposition zurückgedrängt wurde, dann kann im Anschluss daran auch die Bruchpforte verschlossen werden. Suchen Sie dazu auch einen Spezialisten auf, denn es ist dazu auch eine spezielle Nahttechnik notwendig. Angewandt werden vor allem die Techniken nach Edoardo Bassini und Edward Earle Shouldice.

Angewandt wird als Behandlung für Hodenbruch auch das Verschließen der Bruchpforte mittels Netzimplantation.

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