Glomus Caroticum – Funktion, Symptome und Therapie

Glomus Caroticum – Funktion, Symptome und Therapie

Glomus Caroticum – Funktion, Symptome und TherapieEin in etwa 3mm großes oder kleines Knötchen an der äußeren Halsschlagader sowie der Halsschlagader wird auch als Glomus Caroticum bezeichnet. Es besteht aus Blutgefäße, Zellen und Nervenfasern. Natürlich ist es für Betroffene nicht zu sehen, weil 3mm Größe viel zu klein sind, aber beispielsweise bei einem MRT kann es sofort gesehen werden. Weiterhin kann auch ein Tumor an dieser Stelle entstehen, welcher wiederum Glomus Caroticum Paragangliom genannt wird. Die Funktion des Glomus Caroticum darf jedoch an dieser Stelle auf keinen Fall geschmälert werden, weil sie gerade für die gute Atmung verantwortlich ist und deswegen auch die Sinneswahrnehmung in Betracht zieht.

Funktion des Glomus Caroticum

Aufgrund der Nervenfasern werden Barorezeptoren zum Atemzentrum weitergeleitet, sodass die Funktionalität des Glomus Caroticum eher in der Atmung liegt. Es geht um den Zusammenhalt des Atem- und Kreislaufes, sodass hier besonders viel Augenmerk draufgelegt werden muss, Besteht ein Sauerstoffmangel, der möglicherweise dazuführen kann, dass ein Betroffener bewusstlos wird, greift die Funktion des Glomus Caoticum sofort ein und erweitert die Lymphknoten, sodass die Atmung wieder problemlos funktionieren sollte. Natürlich nur dann, wenn die Funktionalität auch in Ordnung ist. Es kann selten auch dazu führen, dass ein Tumor auftritt und dieser ist wirklich selten, sodass hier nicht standardmäßig von einer klassischen Tumorerkrankung gesprochen werden kann.

Symptome des Glomus Caroticum

In den meisten Fällen fallen Tumore am Glomus Caroticum nicht sofort auf, sodass auch bei den Symptomen wirklich erst später von der Problematik gesprochen werden kann. Symptome sind da vor allem Ohnmacht, eine pulsierende Halsschlagader oder Schluckstörungen, die schwerer statt besser werden. Auch eine anhaltende Heiserkeit kann darauf hindeuten, dass es sich um eine Tumorerkrankung handelt, welche die Zellen des Glomus Caroticum sowie die Barorezeptoren betrifft. Sehr häufig kann nur ein MRT, vielleicht auch ein Ultraschall oder eine direkte Untersuchung sichtbare Tumore zu erkennen geben, weil viele Symptomatiken auch gar nicht auftreten. Ein erhöhter Blutdruck kann eine weitere Erscheinung sein, die gerade bei pulsierenden Tumoren auftritt, aber im Regelfall ist es so, dass sich wenige Tumore erkennbar machen.

Therapie des Glomus Caroticum

Es gibt keinerlei Gründe, einfach am Glomus Caroticum herum therapieren zu wollen. Es kann jedoch passieren, dass eben ein seltener Tumor auftritt, welcher im Ernstfall auch mittels einer Operation behandelt werden muss. Weitere mögliche Therapie Maßnahmen können die Bestrahlung sein oder auch beides in einem. Es ist eine äußerst riskante Stelle direkt an der Halsschlagader, sodass die Blutgefäße hier häufig zum Problem führen können und ein Interponat zum Einsatz kommen muss. Deswegen ist eine rechtzeitige Prüfung, ob der Tumor vorhanden ist mittels MRT wichtig, damit dieser noch in einem kleinen Stadium behandelt werden kann, ohne das Risiko unnötig erhöhen zu müssen.

Wenn am Glomus Caroticum zum Tumor kommt, spielt der Typ 1 beispielsweise eine Rolle. Im Allgemeinen ist die Stelle wirklich gefährlich, wenn es um Tumorerkrankungen geht und im Übrigen ist Rauchen eine Ursache für die Erscheinung des seltenen Tumors. Wenn keine Symptome auftreten, werden derartige Tumore meist zu spät für eine Behandlung entdeckt, sodass eine regelmäßige Krebsvorsorge im Allgemeinen zu empfehlen ist, um keinerlei Erkrankungen an der empfindlichen Halsschlagader nicht zu verkennen.

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