Archiv der Kategorie: Anatomie Knie

Kniegelenkspalt - Arzt erklärt die Anatomie

Kniegelenkspalt – Anatomie und Funktion

Kniegelenkspalt - Arzt erklärt die AnatomieZwischen dem Ober – und Unterschenkel sitzt die Kniegelenkspalte. Sie sorgt für den nötigen Abstand zwischen den beiden Gliedmaßen. Kommt es zu Schmerzen, kann es sich um eine Arthrose handeln. Das untere Ende des Oberschenkels und des Schienbein sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Der Kniegelenkspalt bildet eine Zwischengelenkscheibe, die als Menisken bekannt sind.
Der Kniegelenkspalt selber ist ein halbmondförmiger Knorpel, der Überlastungsschäden abwenden soll. Er federt sozusagen alles ab, was dem Kniegelenk Schaden zufügen würde. Besonders Arthrose würde dazu beitragen, dass der Spalt nicht mehr funktioniert und es unweigerlich zu Schmerzen im Kniebereich kommt.

Lage und Funktion

Gelenke sind Verbindungen zwischen den Knochen. Zwischen den Knochen gibt es einen Spalt, der mit Flüssigkeit gefüllt ist. Der eine Teil des Kniegelenkspaltes zeigt nach innen, der andere Teil nach außen. Der Gelenkspalt an der Innenseite, wird vom Mediziner als medialer Kniegelenkspalt bezeichnet, der Äußere als lateraler Gelenkspalt.

Zur Anatomie des Knies gehören der Oberschenkelknochen (Femur), der Innenmeniskus (innen), der Außenmeniskus (Außenseite), das Wadenbein (Fibula) und das Schienbein (Tibia). Treten Schmerzen an der Außenseite auf, deutet dieses auf einen Außenmeniskusschaden. Bei Problemen an der Innenseite, wird der Innenmeniskus geschädigt sein.

Verletzungen und Diagnose

Ob es einen verletzten Meniskus gibt, kann ein Betroffener leicht selber herausfinden. Ein leichter Druck auf den inneren oder äußeren Gelenkspalt reicht oft aus, um die Schmerzen zu lokalisieren. Mehr Hinweise kann natürlich ein Arzt geben. Dieser wird den Gelenkspalt von ventral nach dorsal abtasten.
Eine Verringerung des Gelenkspaltes ist besonders oft bei einer Arthrose zu beobachten. Dieses ist eine degenerative Erkrankung, die häufig den Knorpel betrifft. Die Ursachen sind Abnutzung oder eine Fehl – und/ oder Überbelastung des Knies.

Das Knie ist das größte Gelenk im menschlichen Körper. Es verbindet die Patella, den Femur und das Tibia miteinander. Weiterhin arbeitet es als eine Art Dreh – Scharniergelenk, denn es ermöglicht Beugungen, ebenso wie Streckungen und Dehnungen. Stabilisiert wird das Knie durch einen Bandapparat (Ligamente).
Der Kniegelenkspalt kann durch einen fortschreitenden Verschleiß in Mitleidenschaft gezogen werden. Schmerzfreie Bewegungen sind dann nicht mehr möglich. Handelt es sich um eine fortgeschrittene Arthrose, kann nur eine Operation für Schmerzfreiheit sorgen. Ein anhaltender Schmerz im Kniegelenk sollte nicht selber behandelt werden, sondern der Gang zu einem Diagnostiker ist anzuraten.

Der Kniegelenkspalt und der Bandapparat sind Stoßdämpfer, die unter gesunden Umständen den Druck verteilen, Ist dieses nicht mehr gegeben, kommt es zu starken, anhaltenden Schmerzen. Mögliche Ursachen einer Gelenkspalt Überlastung sind Verletzungen und Unfälle, aber auch Übergewicht kann eine Kniegelenksarthrose auslösen.

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Kniegelenkkapsel – Anatomie, Funktion und mögliche Schmerzen

Gelenkkapsel im KnieDer Kapselapparat, sowie auch die Kniebänder sind eine Einheit. Infolge von Verletzungen am Knie, ist es logisch, dass viele Strukturen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Kniebänder, samt dem Kapselapparat, unterstützen sich gegenseitig in ihrer Funktion.
Eine Kapsel des Kniegelenks besteht aus der innen liegenden Membrana synovialis, sowie der außen liegenden Membrana fibrosa. Die Membrana synovalis ist lockeres Bindegewebe, die in der Lage ist, die Gelenkflüssigkeit stabil und das Volumen zu halten.

Anatomie und Funktion

Das Kniegelenk, ist das größte Gelenk, welches der menschliche Körper aufweist. Das Gelenk verbindet den Femur (Oberschenkelknochen), die Patella (Kniescheibe) und das Tibia (Schienbein) miteinander. Das Knie ermöglicht nicht nur die Streckung- bzw. die Beugung, sondern auch die Ein – und Auswärtsdrehung. Gesichert wird das Ganze durch Ligamente (Bandapparat).
Der komplexe Bandapparat besteht aus:

  • Kniegelenkkapsel
  • Sehnen und Muskeln
  • Kniegelenkknorpel
  • Menisken

Die Capsula articularis genu besteht aus zwei Schichten. Der Membrana fibrosa, die außen liegt, diese sichert den Zusammenhalt des gesamten Gelenkes. Des Weiteren gibt es die Membrana synovalis, diese liegt außen und sondert Gelenkflüssigkeit ab und nimmt sie auch wieder auf. Damit die Oberfläche vergrößert wird, entstehen Falten und Zotten.

Die Gelenkkapsel hat die Aufgabe, ein Gelenk zu stabilisieren und gleichzeitig auch Bewegungsfreiheit zu garantieren. Damit die Einheit funktioniert, wird sie durch Bänder unterstützt. Die Kapsel selber ist eine Art Schutzmantel, der aus Bindegewebe besteht. Im Innern der Gelenkkapsel ist eine Gelenkhöhle zu finden, diese ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Kapsel trägt dafür Sorge, dass die innenliegende Flüssigkeit (Synovialflüssigkeit) nicht auslaufen kann.
Die Synovialflüssigkeit wiederum sorgt für einen reibungslosen Bewegungsablauf. Sie hält das Gelenk geschmeidig und sichert somit die Funktion. Bei einem Fehlen der Kniegelenkkapsel, wäre das Gelenk instabil und es würden sich weiterhin schneller Abnutzungserscheinungen einstellen.
Die Kniegelenkkapsel hat noch eine weitere wichtige Aufgabe, denn sie sorgt für eine Steuerung des Schmerzempfindens. Bei einer eventuellen Verletzung, sendet die Kniegelenkkapsel ein Schmerzsignal an das menschliche Gehirn. Durch dieses Signal werden Bewegungen so gut wie vermieden, somit wird ein größerer Schaden vermieden.

So kommt es zu Schmerzen

Erkrankungen der Kniegelenkkapsel, die weit verbreitet sind, bestehen aus Arthrose und Arthritis. Bei Sportlern sind es Kapselrisse, wobei es sich um eine Schädigung des Bindegewebes handelt. Sollte das Kniegelenk über den normalen Radius hinaus belastet werden, kommt es unweigerlich zu einer Überdehnung.
Ein Kapselriss kann ebenso entstehen, infolge eines Sturzes, Umknicken oder einer anderen Gewaltanwendung. Die Capsula articularis genu hat die Aufgabe, Bewegungen erst zu ermöglichen. Kontrollierte Bewegungsabläufe wären ohne die Kniegelenkkapsel überhaupt nicht möglich.

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Hinteres Kreuzband - Verletzung und Therapie

Hinteres Kreuzband – Verletzungen, Symptome, Therapie

Hinteres Kreuzband - Verletzung und TherapieDas hintere Kreuzband ist nicht nur ein Stabilisator, sondern es ist auch das kräftigste Band im Kniegelenk. Des Weiteren verbindet das hintere Kreuzband das Schienbein mit dem Oberschenkel. Zu Verletzungen am hinteren Kreuzband, kommt es relativ selten oder sie werden bei einer hinteren Kreuzband angerissen Behandlung einfach übersehen.

Um bei einem hinteren Kreuzband angerissen Schmerzen zu empfinden, bedarf es grober Gewalteinwirkung. Diese können von einem Unfall im Auto oder auf einem Motorrad herrühren, wobei sich zum Beispiel durch das Armaturenbrett bedingt, der Unterschenkel nach hinten schiebt.

Symptome

Diejenigen, die eine hintere Kreuzband angerissen Erfahrung gemacht haben, verspürten teilweise ein „ knacken“ im Kniegelenk. Nach einem hinteren Kreuzband angerissen beim Sport, kommt es in der Regel zu starken Schmerzen und einer nachfolgenden Schwellung des Kniegelenks. Die Schwellung entsteht, durch eine Einblutung im Gelenkraum.
Der Arzt wird bei dieser Diagnose von einem Hämarthros sprechen. Ein weiteres hinteres Kreuzband angerissen Symptom ist die Instabilität des Knies, welches sich beim Beugen des Knies bemerkbar macht. In der Vergangenheit ist davon ausgegangen worden, dass eine solche Art der Verletzung eher als harmlos einzustufen ist. Heute ist bekannt, dass eine hintere Kreuzband angerissen Behandlung erfolgen muss, denn ansonsten kann es zu arthrotischen Veränderungen kommen.
Zu arthrotischen Veränderungen gehören Knorpel Schäden auf der Innenseite oder im Gelenk zwischen den Kniescheiben. Ein hinterer Kreuzband angerissen kann jedoch konservativ behandelt werden. Um eine hintere Kreuzband angerissen Therapie einleiten zu können, ist es nötig, eine Röntgenaufnahme zu fertigen. Diese zeigt nicht nur chronische, sondern auch degenerative Veränderungen auf.

Therapie

Bei einem hinteren Kreuzband angerissen kann es also zu einer konservativen, als auch dazu kommen, dass operiert werden muss. Das eine Operation durchgeführt werden muss, kann nur der Grad der Instabilität aufweisen. Hier sind es Kriterien wie Alter des Patienten, ob Zusatzerkrankungen vorliegen oder auch die Sportfähigkeit, die in die Diagnose mit einfließen.

Bei einer konservativen Therapie, wird eine Krankengymnastik oder hinteres Kreuzband angerissen Physiotherapie empfohlen. Die hinteres Kreuzband angerissen Dauer bezieht sich jeweils auf den Grad der Verletzung. Allerdings sollte der Patient die ersten 6 Wochen nach der Verletzung eine PTS – Schiene nutzen, diese hilft, Unterschenkel und Oberschenkel zu stabilisieren.

Operation

Muss das hintere Kreuzband angerissen durch eine OP behandelt werden, sind hinteres Kreuzband angerissen Reha – Maßnahmen einzuleiten. Wie lange der Betroffene krank ist, stellt ebenfalls der Grad der Verletzung dar. Die hintere Kreuzband angerissen Heilung hat gute Chancen auf Erfolg, wenn der Patient sich an die Anweisungen des Arztes hält. Auf Fußball sollte in den ersten Wochen verzichtet werden, dann ist die Heilungsdauer abzusehen. Hintere Kreuzband angerissen Erfahrungen zeigen, dass die Verletzung vollständig ausheilen kann, wenn spezielle hintere Kreuzband angerissen Übungen gemacht werden.

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Kniebeuger Beugemuskulatur - Beschwerden und Verletzungen

Kniebeuger Beugemuskulatur – Definition, Anatomie und Funktion

Kniebeuger Beugemuskulatur - Beschwerden und VerletzungenEine Beugewirkung auf ein Kniegelenk übt eine Muskelgruppe an der Rückseite des Oberschenkels und des Unterschenkels aus. Diese Beugergruppe wird als ischiocrurale Muskulatur bezeichnet. Auch sind der Schneidermuskel (Musculus sartorius), der schlanke Muskel (Musculus gracilis) und der Kniekehlen Muskel (Musculus popliteus) involviert.

Betroffen sind verletzungsbedingt vor allen Dingen Sportler. Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nicht mit einer Muskelverletzung zu kämpfen hatte. Das Resultat davon, sind heftige Kniebeuger oder Beinbeuger Schmerzen.

Verletzungen

Das Knie kann durch starke und falsche Belastungen überdehnt werden oder die Muskeln darin können teilweise sogar reißen. Häufig treten die Verletzungen bei Sportarten wie zum Beispiel Tennis, Fußball oder einem Sprint auf.

Das Knie selber weist einen komplexen Bandapparat auf, der besteht aus:

  • Menisken
  • Kniegelenkkapsel
  • Kniegelenkknorpel
  • Sehnen und Muskeln

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen Arthrose, Arthritis und eine Knieinstabilität. Verletzungsbedingt sind es ein Kreuzbandriss oder ein Meniskusriss. Diese müssen operativ behandelt werden. Nicht nur Sportübungen können das Knie gefährden, auch Übergewicht, Fehlbelastungen und zu häufiger Sport können zu Verletzungen führen.

Um Verletzungen vorzubeugen, bieten sich Bein Beuger an. Diese Beinbeuger Übungen können entweder im Sitzen, im Stehen oder auch liegend ausgeübt werden. Das wichtigste ist jedoch, das vor dem Sport Beinbeuger Übungen gemacht werden, wobei es nicht zu einer Beinbeuger Entzündung kommen darf.
Beinbeuger können durch leichte Übungen trainiert werden. Das dient nicht nur zur Kräftigung des gesamten Knies, sondern um Schmerzen im Beinbeuger vorzubeugen. Der Beinbeuger arbeitet, wie alle anderen Muskeln auch, nicht isoliert. Von einem Beinbeuger, der verkürzt ist wird gesprochen, wenn eine muskuläre Dysbalance vorliegt. Die Verkürzungen treten überwiegend in der Hüftbeuge -, sowie in der Anspreizmuskulatur auf. Auch der Oberschenkelstrecker und die Wadenmuskulatur können betroffen sein.

Bei einer Beinbeuger Verkürzung können Dehnübungen Abhilfe schaffen. Diese sollten langsam vonstattengehen und die Schmerzgrenze muss unbedingt beachtet werden. Lediglich sollte die Person, die Dehnübungen ausführt, ein Ziehen in der Muskulatur verspüren, keinesfalls dürfen Schmerzen auftreten.

Innervation

Als eine Innervation wird eine funktionelle Versorgung bezeichnet. Diese kann ein Organ, einen Körperteil oder das Nervengewebe betreffen. Eine Kniebeuger Innervation ist praktisch die Steuerung von Körper eigenen Vorgängen und geschieht durch Reizausübung und Reizwahrnehmung.

Der Fachmann unterscheidet diese in unterschiedlichen Einteilungen:

  • Somatische Innervation
  • Sensible Innervation
  • Motorische Innervation
  • Vegetative Innervation
  • Parasympathische Innervation
  • Sympathische Innervation

Training

Der Beinbeuger kann liegend oder sitzend trainiert werden. Dieses kann ohne oder mit einem Beinbeuger Gerät geschehen, es sollte jedoch nie zu einer Kniebeuger Entzündung oder Schmerzen im Beinbeuger kommen. Beinbeuger und Kniebeuger Übungen sind im Internet zu finden, die leicht auch zuhause nachgemacht werden können. Ein Gang ins Fitnessstudio ist also nicht zwangsläufig nötig.

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Sartorius Muskel (Musculus sartorius) - Anatomie, Definition und Verletzung

Sartorius Muskel – Anatomie, Funktion und Verletzungssymptome

Sartorius Muskel (Musculus sartorius) - Anatomie, Definition und VerletzungDer Sartorius oder auch Schneidermuskel genannt, zählt zu der Gruppe der Oberschenkelmuskulatur. Aufgrund des Verlaufs erfüllt der Schneidermuskel seine Funktion im Hüft-, als auch im Kniegelenk. Da der Sartorius Muskel der längste Muskel im menschlichen Körper ist, kann er verspannen oder Trigger Punkte in sich tragen. Dieses kann zu Sartorius Muskel Schmerzen oder sogar zu einer Sartorius Muskel Entzündung führen.

Ist der Sartorius Muskel verspannt, kann das zu Schmerzen im Bereich der Leiste und des Oberschenkels führen. Sogar das Knie kann durchaus in Mitleidenschaft gezogen werden. In der Regel kommt es dann zu starken Schmerzen, wobei die Sartorius Muskel Funktion gestört werden kann.

Symptome

Trigger Punkte im oberen Teil des Sartorius Muskels können Empfindungsstörungen auslösen. Diese äußern sich im vorderen äußeren Bereich des Oberschenkels. Der Sartorius Muskel Ansatz ist der Pes anserinus. Der Sartorius Muskel hat einige Funktionen zu erfüllen. Dazu gehören die Außenrotation des Oberschenkels im Bereich der Hüfte, die Beugung der Hüfte, die Abduktion des Oberschenkels, sowie der Beugung des Kniegelenks.
Der Sartorius Muskel kann gedehnt werden, sodass er mannigfaltige Funktionen ausführen kann. Beispielsweise beugt er die Hüfte und das Knie, wenn gelaufen wird. Ebenso stabilisiert er das Knie im Stand und verhindert so eine X – Bein Stellung.

Personen, die sich auf dem Fahrrad fortbewegen, hilft der Muskel bei der Beugung der Hüfte, dass gilt speziell während der Zug Phase. Trigger Punkte entstehen, wenn der Sartorius Muskel überlastet wird, er sich ständig in ein und derselben Position befindet oder er traumatisiert wird.
Ist der Sartorius Muskel verspannt, kann jeder sich schnell weiterhelfen. Das gelingt mit einer Selbstmassage oder einfachen Übungen.

Definition

Der Musculus Sartorius gehört zur vorderen Skelettmuskulatur im Oberschenkel. Der Ursprung liegt im vorderen oberen Darmbeinstachel, sowie der Darmbeinschaufel. Der Ansatz des Sartorius Muskeln ist medial am Schienbeinknochen zu finden.

Der Sartorius Muskel unterstützt die Flexion im Hüft – und Kniegelenk, führt zur Außenrotation und Abduktion des Oberschenkels und der Innrotation im Unterschenkel. Um den Schneidermuskel zu dehnen, wird ein großer Schritt nach vorne gemacht, wobei die Hüfte in Bodenrichtung abgesenkt wird. Das Knie des anderen Beins muss dadurch bedingt, fast den Boden berühren, wobei die Hüfte durchgestreckt wird.

Häufige Verletzungen

Es ist möglich, dass sich der Sartorius Muskel entzündet. Dieses kann durch unterschiedliche Faktoren hervorgerufen werden. Es kann sich hierbei, sowohl um einen Bakterienbefall, als auch um Virenbefall handeln. Ein anderer häufiger Grund ist in einer Muskelverletzung zu suchen.
Alle Arten der Erkrankungen verursachen Sartorius Muskel Schmerzen. Sartorius Muskel Knieschmerzen sind durch lokale Erwärmung und einer Muskelschwäche zu verspüren, Des Weiteren kann es zu einem Hautausschlag kommen. Betroffen sind in der Regel Personen über 50 Jahre.

Eine Sartorius Muskel Zerrung kann durch eine häufige Sportbelastung entstehen. Durch zu lange und starke Belastung, aber vor allen Dingen, wenn keine Aufwärmphase erfolgt ist. Bei einer starken Form der Verletzung kann es sogar zu einem Sartorius Muskel Riss kommen. Bei einer Zerrung wird der Schneidermuskel überdehnt, dieses führt nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu einer Schwellung. Der Schneidermuskel sollte dann geschont werden.
Bekannt unter Sportlern ist die „ Pech – Theorie“. Diese besagt eine Pause, dann mit Eis kühlen, eine Compression und das Hochlagern des Beines. Eine weitere Erkrankung des Sartorius Muskel besteht in einer Schleimbeutelentzündung. Diese entsteht durch eine konstante Überbelastung des Körpers.

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Funktion, Aufbau und Anatomie der Kniemuskulatur bzw. Kniemuskeln

Kniemuskeln – Aufbau, Anatomie und Funktion der Kniemuskulatur

Funktion, Aufbau und Anatomie der Kniemuskulatur bzw. KniemuskelnDie Muskulatur unseres Körpers sorgt durch Kontraktion dafür, dass sich unser Körper bewegt. Im Falle des menschlichen Knies wirken insgesamt acht Kniemuskeln im Kniegelenk, sowie die gesamte Beinmuskulatur und ein gutes Dutzend Bänder zusammen, um einen flüssigen Gang und ein schnelles Rennen zu ermöglichen. Um auch im Alter noch einen funktionstüchtigen Bewegungsapparat zu besitzen, ist regelmäßiges Training der Kniemuskeln – durch spezielle Dehnübungen sowie Krafttraining – notwendig.

Kniemuskulatur Anatomie im Detail + Funktion

Während man im Alltag häufig von Beinmuskulatur spricht, so sind im Kern wirklich nur genau acht Muskeln unmittelbar am Kniegelenk positioniert. Diese sind:

  • Für die Streckung des Knies (Extension) sind die sog. Strecker verantwortlich. Dazu gehört der große vierköpfige Streckmuskel Musculus quadriceps femoris, welcher dem Oberschenkelknochen oben auf liegt. Die vier Köpfe dieses Kniemuskels setzen an der Schienbeinbeule an und strecken somit das Knie bei Kontraktion.
  • Für die Beugung des Knies (Flexion) sind die sog. Beuger zuständig. Das übernimmt der Schneidermuskel Musculus sartorius. Auch der zweiköpfige Oberschenkelmuskel sowie der Wadenmuskel Musculus gastrocnemius spielen bei der Beugung eine zentrale Rolle.
  • Die Außenrotation übernimmt der Musculus biceps femoris
  • Die Innenrotation (Einwärtsdrehung) des Knies ist Aufgabe von Musculus semitendinosus, Musculus semimembranosus, Musculus gracilis und Musculus popliteus.

Das Zusammenspiel aus Kniemuskeln und Kniebänder ermöglicht die vier Bewegungsformen – Beugung, Streckung, Innenrotation sowie Außenrotation – des Knies.

Aufbau der Kniemuskeln

Bei der Kniemuskulatur handelt es sich ausschließlich um quergestreifte Muskulatur, die willkürlich kontrahierbar ist. Die Muskeln sind über Sehnen mit den Gelenken und knöchernen Strukturen verbunden. Jeder Muskel wird von einem Bindegewebsschlauch – der Faszie – umhüllt und besteht dabei aus einzelnen Muskelfasern. In diesen Myofibrillen gibt es einzelne Kompartimente, sog. Sarkomere, in denen Aktion und Myosin-Strukturen je nach Kontraktionsstufe mehr oder weniger stark ineinander gleiten. Insofern unterscheiden sich die Kniemuskeln nicht von den Skelettmuskeln an anderen Gelenken. Wobei jedoch anzumerken ist, dass das Zusammenspiel der einzelnen Kniemuskeln sowie der Bänder äußerst komplex ist und für einen gezielten, koordinativen Gang eine entscheidende Rolle einnimmt.


Training und Übungen für die Kniemuskulatur

Werden die Muskeln im Knie nicht gefördert und trainiert, verkümmern sie gerade im Alter zunehmend. Dies wiederum erhöht die Verletzungsgefahr und vermindert die Mobilität. Daher ist bis ins hohe Alter ein regelmäßiges Training der Kniemuskulatur von fundamentaler Bedeutung. Natürlich gibt es Übungen um die Kniemuskeln zu stärken. Doch am Besten ist es natürlich, bewegungsintensiv zu leben. Das bedeutet, viel zu Fuß zu marschieren, häufig mit dem Fahrrad zu fahren und alle paar Wochen schwimmen zu gehen.

Wer noch mehr üben will, kann beispielsweise mit Kniebeugen den Muskelapparat stärken. Auch die Beinpresse ist eine beliebte und effektive Trainingsmethode, sofern das Kniegelenk gesund ist. Die allgemeine Beweglichkeit der Kniemuskeln wird zudem durch Mannschaftssportarten wie Volleyball oder Handball sowie Fußball gesteigert.

Verletzungen der Kniemuskeln

Häufige Verletzungen der Kniemuskulatur sind Muskelzerrungen und Muskeldehnungen. Eine Stufe schlimmer sind dann bereits Muskelfaserrisse. All diese Verletzungen sind in aller Regel ohne Operation behandelbar. Reißt hingegen der komplette Muskel am Kniegelenk ab, so reichen konservative Behandlungsmethoden nur in den seltensten Fällen und bei intakter Faszie aus. Generell gilt es bei muskulären Verletzungen immer die sogenannte PECH-Regel zu beherzigen, die besagt: Pausieren, Kühlen mit Eis, eine (Druck-)Kompression anlegen und das betroffene Areal hochlagern. Dies sorgt dafür, dass die Schwellung nicht zu stark wird. Anschließend ist natürlich unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Häufig wird dann der betroffene Kniemuskel geröntgt, um anhand der Bilder vom Kniemuskel das weitere Vorgehen zu entscheiden.

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