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Achillessehne überdehnt - Symptome und Therapie

Achillessehne überdehnt – Ursachen, Symptome und Therapie

Achillessehne überdehnt - Symptome und TherapieDie Achillessehne ist eine Fortsetzung beider Wadenmuskeln. Sie verläuft hinab bis zum Fersenbeinabsatz. Sie ist weiterhin die kräftigste Sehne des menschlichen Körpers und ist etwa 1,5 Zentimeter dick.
Die Achillessehne ist bei jeder Bewegung einer Belastung ausgesetzt, denn ohne sie könnte eine Person sich nicht fortbewegen. Stehen sportliche Aktivitäten an, kann es schnell dazu kommen, dass die Sehne überdehnt wird.

Symptome

Ist die Achillessehne überdehnt worden, gibt es Beschwerden beim Gehen und Laufen. Je nach Stärke der Überdehnung, fallen die entsprechenden Achillessehnen überdehnt Symptome aus. Oft wird der Schmerz als ziehend oder brennend beschrieben. Die Bewegung des Fußes wird stark eingeschränkt, es ist jedoch noch möglich, sich langsam fortzubewegen.

Wird der Fuß weiteren Belastungen ausgesetzt, kann es zu Schwellungen kommen, die eine Bewegungsfreiheit zunehmend einschränken. Oft tritt eine Achillessehne überdehnt bei Sportarten auf, wie zum Beispiel beim Fußball.

Wird der Fuß nach einer Achillessehnen überdehnt ruhiggestellt, sind häufig keine Beschwerden zu bemerken, erst durch einen Anlaufschmerz, kann der Betroffene die Verletzung wieder spüren. Ist die Überdehnung leichterer Natur, lassen die Schmerzen in der Regel nach wenigen Tagen nach. Ist sie extrem überdehnt, fallen nicht nur die Symptome deutlicher aus, der Heilungsprozess dauert länger und ein Gang zum Arzt ist nicht zu vermeiden.

Behandlung

Eine Achillessehne überdehnt sollte auf jeden Fall behandelt werden, ansonsten kann es zu Folgeerscheinungen kommen. Eine chronische Reizung der Sehne kann sogar dazu führen, dass die Achillessehen ganz reißt.
Diejenigen, die über eine Achillessehne überdehnt klagen, können selber eine Therapie einleiten, damit die Überdehnung nicht zu einer Dauerbelastung wird. Anzuraten ist zum Beispiel eine Bandage, diese sorgt für das Stützen des gesamten Gelenks und beugt zudem auch Hämatomen vor.
Zum anderen können unterschiedliche Salben genutzt werden. Diese sind bei Medizinern zwar umstritten, aber haben einerseits eine kühlenden oder wärmende Wirkung auf die Sehne. Experten raten allerdings an, dass Wärme vermieden werden sollte. Das Einmassieren selber, sorgt für eine Geschmeidigkeit der Achillessehnen Partie und der Stoffwechsel wird angeregt.

Weitere Therapiemöglichkeiten

Reicht bei der Achillessehne überdehnt eine Bandage oder eine Salbe nicht mehr aus, ist eine Schiene zur Linderung angeraten. Hier sind zu unterscheiden eine Unterschenkelorthese und eine stiefelähnliche Gehschiene. Das Material hierbei besteht aus Textilien mit Klettverschlüssen, der Fachmann nennt die Schiene auch Variostabilschuh.
Bei einem schwerwiegenden Achillessehne überdehnt Problem ist das beste Mittel, die Vermeidung von Belastungen. Sportlich aktive Personen, sollten auf andere Sportarten ausweichen oder gegebenenfalls eine Sportpause einlegen.
Empfohlen hingegen wird bei einer Achillessehne überdehnt die Friktion. Diese besteht aus einer Fingerspitzenreibung im Bereich der Achillessehne und dem umliegenden Muskelgewebe.

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Achillessehne Knoten - Therapie und Behandlung

Achillessehne Knoten – Ursachen und Therapie

Achillessehne Knoten - Therapie und BehandlungDie Achillessehne besteht aus drei Teilen, einem zweiköpfiger Zwillingsmuskel und einem Schollenmuskel und befindet sich am unteren Wadenmuskel. Der Sitz der Sehne ist die Region, die am meisten Belastungen aushalten muss. Das Ergebnis dieser Dauerbelastung ist, sie kann sich schnell entzünden.
Liegt eine akute Entzündung vor, kann daraus rasch eine Chronische werden. Im Verlauf bilden sich an der Achillessehne schmerzhafte Knoten. Ein Achillessehnenentzündungsknoten kann gut mit der Hand ertastet werden. Ein Knoten in der Achillessehne äußert sich vielfach durch Schmerzen direkt nach dem Aufstehen.

Symptome

Diejenigen, die einen Knoten an der Achillessehne haben, fühlen einen dumpfen und stechenden Schmerz, im unteren Bereich ihrer Wade. Zeitweise kann es möglich sein, dass sich die Wade verhärtet oder es zu einem Druckschmerz kommt.

Wird der Knoten in der Achillessehne nicht behandelt, kann es zu einer eingeschränkten Beweglichkeit des Sprunggelenks kommen. Nur in einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass der Betroffene Rötungen oder eine Wärme in diesem Bereich sieht oder verspürt.

Im Gegensatz zu einer Schädigung der Achillessehne (Achillodynie), kann ein Knubbel gut behandelt werden. Allerdings verursacht der Knoten an der Achillessehne enorme Schmerzen. In der Regel klingen diese nach einem Tag der Schonung von allein ab, sie können jedoch jederzeit wieder auftreten. Gerade bei sportlichen Belastungen treten die Schmerzen auf, das geschieht häufig ab dem 30. Lebensjahr.

Eine entzündete Achillessehne mit Knoten ist zuerkennen an:

  • Druckschmerz bei Belastung
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Sprunggelenks
  • Morgensteifheit
  • Tastbare Knotenbildung durch vernarbtes Gewebe

Therapieformen

Der Grad der Verletzung an der Achillessehne kann unterschiedlich ausfallen, daher kommen auch mehrere Behandlungsformen in Betracht. Bei einer Reizung der Sehne reicht es völlig aus, das Sprunggelenk zu schonen. Des Weiteren wird eine Stellung empfohlen (Fußspitze nach unten, Ferse angezogen), dieses soll sie strapazierte Sehne schonen.

Sportverzicht bei Achillessehnen Knoten notwendig

Auf sportliche Aktivitäten sollte der Betroffene allerdings verzichten, bis die Schmerzen vollständig abgeklungen sind. Der behandelnde Arzt wird eventuelle eine Achillessehnen Knoten Bandage und zusätzlich eine durchblutungsfördernde Salbe verschreiben.
Um ein weiteres Abklingen der Schmerzen zu erreichen, kann eine Ultraschalltherapie eingeleitet werden, diese lockert das umliegende Gewebe und fördert so, dass Abklingen einer Achillessehnenentzündung. Die Ursachen sind mannigfaltig, denn Knoten an der Achillessehne können durch mehrere Faktoren entstehen. In der Regel ist es falsches Schuhwerk, das die Knotenbildung begünstigt. Es kann sich auch um eine muskuläre Dysbalance handeln. Dies ist eine Fuß – oder Beinfehlstellung, zum Beispiel Überpronation.

Zudem kann eine schlechte Lauftechnik die Knoten Achillessehne auslösen. Der Wadenmuskel wird übermäßig stark belastet, wenn der Betroffene zu viele Hügelläufe durchgeführt hat, sodass die Wade zu stark beansprucht wurde.

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Verkürzte Achillessehne - Symptome, Diagnose, Therapie, Übungen zum Dehnen

Verkürzte Achillessehne – Ursachen, Symptome, Diagnose & Therapie

Verkürzte Achillessehne - Symptome, Diagnose, Therapie, Übungen zum DehnenDie Achillessehne setzt oberhalb der Verse an und ermöglicht das Beugen des Sprunggelenks. Ohne diese starke Achillessehne wäre Gehen, Laufen und Treppen steigen unmöglich. Je nach Vitalität und genetischer Disposition kann die Achillessehne stark verkürzt sein – die genauen Ursachen sind von ärztlicher Seite bei jedem Patient individuell zu prüfen. Ist die verkürzte Achillessehne angeboren, so treten oftmals erste Symptome bei Kindern auf. Schmerzen beim Gehen und ein beständiges Ziehen oberhalb des Sprunggelenks nach dem Joggen oder anderen sportlichen Betätigungen sind hier üblich. Eine wirkungsvolle Therapie bei einer Achillessehnenverkürzung ist das regelmäßige Dehnen. Im Rahmen der Physiotherapie werden mögliche Übungen und ein spezielles Training beigebracht.

Ursachen & Symptome einer verkürzten Achillessehne

Eine starke Verkürzung der Achillessehne tritt immer dann ein, wenn die Wadenmuskulatur nur einseitig oder gar nicht beansprucht wird. Dann baut sich die Beinmuskulatur sukzessive ab und eine Sehnenverkürzung ist die Folge. Ein bewegungsarmer Lebenswandel sowie das Tragen hoher Schuhe / hoher Absätze sind häufige Ursachen für eine verkürzte Achillessehne.

Bei Personen, die nicht über eine angeborene Verkürzung der Achillessehne verfügen und sich zudem viel Bewegung und regelmäßig Sport treiben, kommt lediglich eine Überbelastung als mögliche Ursache in Frage.

Stechende bis ziehende Schmerzen im Bereich der Wadenmuskulatur sowie an der Verse sind die häufigsten Symptome einer verkürzten Achillessehne. Gerade das Treppen steigen sowie Kniebeugen werden dann zur Qual. Häufig sind noch weitere Begleitsymptome und Schmerzen im Fußbereich die Folge, wenn die Wadenmuskulatur und die Achillessehne stark verkürzt sind.

Therapie und Behandlung

Zum einen gibt es die konservative Therapie, bei der über spezielle Dehnübungen die Achillessehnen verlängert wird. Wichtig ist dabei, dass Patienten ihre Achillessehne nach physiotherapeutischen Vorgaben gewissenhaft und regelmäßig dehnen. In der Regel klingen die Symptome bereits nach wenigen Wochen ab.

In seltenen Fällen ist auch eine Operation notwendig. Liegen physiologische Anomalien wie ein Plattfuß oder Spitzfuß vor, so kann eine Op die Symptomatik einer verkürzten Achillessehne deutlich lindern.

Folgen

Unbehandelt kann eine verkürzte Achillessehne dauerhaft Schmerzen verursachen und zu einer Entzündung des Sehnenansatzes führen. Auch erhöht sich die Gefahr eines Achillessehnenrisses signifikant. Diese Gefahr lässt sich durch regelmäßiges Dehnen und eines begleitenden, physiotherapeutischen Krafttrainings bannen.

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Schwellung und Knoten an Achillessehne

Achillessehne geschwollen – Schwellung, Verdickung, Therapie

Schwellung und Knoten an AchillessehneIst die Achillessehne innen geschwollen und schmerzt, steckt häufig eine Entzündung dahinter. Die Schmerzen und Schwellung befinden sich häufig ca. 2cm bis 6 cm oberhalb des Fersenbeines. Patienten klagen dann vielfach über Bewegungseinschränkungen oder Leistungsverminderung. Anders als bei der Achillodynie empfinden Betroffene zwar Schmerzen, eine Entzündung ist jedoch nicht vorhanden. Liegt eine Schwellung und Entzündung im Fersenbereich vor, so sprechen Experten von einer Tendopathie der Achillessehnen.

Warum schwillt meine Achillessehne an?

Die Achillessehne hat eine große Bedeutung – sie verbindet nämlich die Calcaneus (Ferse) mit dem Musculus Gastrocnemius sowie dem Musculus Soleus (Wadenmuskeln). Die Achillessehne selbst gilt als die stabilste Sehne des menschlichen Körpers und federt Stöße beim Laufen und Gehen ab. Daher leiden eher Personen an einer geschwollenen Achillessehne, die viel Sport treiben oder sich übermäßig viel bewegen. Dabei unterscheiden Ärzte zwischen einer

  • akuten Achillessehnenentzündung oder
  • chronischen Achillessehnenentzündung.

Ist die Achillessehne akut entzündet, verschwinden die Beschwerden meist binnen weniger Tage; bei der chronischen bleiben Schmerzen über einen längeren Zeitraum erhalten und treten abhängig von Belastungen erneut auf.

Was ist bei einer geschwollenen Achillessehne zu tun?

Je nach Schweregrad kann die Dauer der Entzündung und Schwellung unterschiedlich lang ausfallen. Ganz gleich, ob die Achillessehne punktuell geschwollen oder leicht geschwollen ist – eine Behandlung sollte auf keinen Fall ausgespart werden. Konsultieren Sie deshalb am besten einen Arzt. Dieser weiß genau, was hilft und wird Medikamente oder Homöopathie empfehlen. Auch das Tapen kann hilfreich und schmerzlindernd sein.

Wichtig ist, herauszufiltern, ob eine Therapie oder eine Operation notwendig ist. Neben Hausmitteln kann auch die Ruhigstellung des Beines zunächst nützlich sein. Die Einnahme von frei erhältlichen Schmerzmitteln sollte nur über einen gewissen Zeitraum erfolgen. Halten die Schmerzen und die Schwellung länger an, so ist eine Rücksprache mit einem Spezialisten sinnreich. Vor allem, wenn

  • der Schmerz von der Ferse aus in den Unterschenkelbereich ausstrahlt
  • die Ferse gerötet ist, sich heiß anfühlt und anschwillt

ist der Gang zum Arzt nötig. Die alleinige, laienhafte Behandlung ist nicht hilfreich und könnte zunehmenden Schaden bewirken.



Hintergrund: Infolge der Schmerzlinderung durch Medikamente, kann es weiterhin zu einer Überbeanspruchung der Achillessehne kommen. Kühlen mit Eispacks und das oberflächliche Auftragen von Salben gilt allgemeinhin als vorteilhafter.

Schwellung, Knoten, Verdickung – Wie lange dauert die Heilung?

Wird die Behandlung gewissenhaft und nach ärztlicher Anordnung vollzogen, so kann eine Linderung der Beschwerden schnell erfolgen. Die Dauer der Ausheilung ist jedoch vom Schweregrad abhängig. Wichtig ist, der Schwellung Zeit zum Abheilen zu geben. Werden die Symptome ignoriert, so kann sich aus einer akuten sehr schnell eine chronische Achillessehnenentzündung entwickeln.

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Riss der Achillessehne

Achillessehnenanriss – Achillessehnenriss – Symptome, Behandlung bei Achillessehnenruptur

Fakten zum Achillessehnenanriss im Überblick:

  • Unmittelbar beim Riss der Achillessehne ertönt meist ein lauter Knall und es treten schlagartig heftige Schmerzen oberhalb der Ferse auf. Nach einem gänzlichen Riss der Achillessehne ist einfaches Gehen nahezu unmöglich. Das Fußgelenk fühlt sich gelockert an, und der betroffene Patient kann den Fuß nicht ausstrecken.
  • In den meisten Fällen kommt es zu einer Achillessehnenruptur durch plötzliche Sprungbewegungen. Weit weniger häufig sind Risse aufgrund von Stöße oder Schläge von außen auf die Sehne.
  • Meistens liegen bereits vor einem Riss kleine Verletzungen (Mikrotraumata) oder einen Sehnenentzündung vor.
  • Nach einem Sehnenriss schwillt können Wade und hinteres Fußgelenk dich anschwellen und sich bläulich verfärben.
  • Am häufigsten betroffen sind ältere Personen, die von heute auf morgen mit Sport beginnen und den Sehnenapparat dabei überlasten. Denn das Gewebe der Beinmuskulatur wird dadurch schneller stärker, und die Sehnen und Bänder können kurzfristig den hohen Kräften, die auf sie wirken, nicht Stand halten. Eine langsame und sukzessive Steigerung der Trainingsbelastung über mehrere Monate kann einem Achillessehnenriss vorbeugen.
  • Eine Behandlung ist sowohl operativ wie konservativ möglich. Bei einer konservativen Therapie beträgt das Risiko, erneut einen Riss zu erleiden, über 10%.

Funktion der Achillessehne

AchillessehnenrissDie Achillessehne ist die stärkste und dickste Sehne im menschlichen Körper. Ihre Funktion besteht darin, das Fersenbein (Calcaneus) mit den Muskeln der Wade zu verbinden. So wird es uns ermöglicht, zu klettern, zu springen und zu laufen. Auch für das Stehen auf den Zehenspitzen wird die Achillessehne benötigt.

Wie sportphysiologische Untersuchungen gezeigt haben, kann während Sprungbewegungen oder dem schnellen Treppensteigen das Zehnfache des eigenen Körpergewichts auf den Sehnen lasten.

Außerdem ermöglicht es die Achillessehne, die Ferse beim Gehen und Laufen zu heben. Zudem unterstützt sie den Muskelapparat und weitere Sehnen dabei, die Zehen vom Boden zu heben.

Was ist eine Achillessehnenruptur?

Oft sind junge, sportlich aktive Erwachsene im Alter von 25 und 40 Jahren betroffen, wenn sie sich beim Sport übermäßig verausgabt haben. Aber auch Senioren ab 65 Jahren zeigen ein erhöhtes Risiko, da im Alter die Widerstandskraft der Sehnen allgemein nachlässt. Im Großteil der Fälle ereignet sich der Riss wenige Zentimeter oberhalb des Fersenknochens.



Besonders häufig sind Anrisse der Achillessehne. Dabei reißt der Sehnenstrang nicht komplett durch. Wird dies trotz der Schmerzen nicht erkannt und weiterhin belastet, kann sich der Riss vergrößern und zu einem gänzlichen Achillessehnenabriss führen. Eine Diagnose des Achillessehnenanriss ist nicht immer einfach, da eine Schleimbeutelentzündung an der Stelle oder eine Sehnenentzündung ähnliche Symptome aufweisen. Somit ist ärztlicher Rat bei Schmerzen an der Fersenregion angebracht.

Was genau verursacht einen Riss der Achillessehne?

Oft sind es kleine Stressfaktoren, welche der Achillessehne auf Dauer akkumulativ zusetzen, und so somit anfällig für einen Riss machen. Dinge, die der Achillessehen zusetzen und einen Riss wahrscheinlicher machen sind u.a. die Folgenden:

  • Massive Überanstrengung über einen längeren Zeitraum hinweg
  • Schlecht sitzende Schuhe, die auf den Sehnenansatz drücken oder daran beständig reiben
  • Unzureichendes Aufwärmen vor dem Sport
  • Verküzte Muskeln und Sehnen, entweder genetisch bedingt oder mangels Dehnübungen (Männer häufiger betroffen als Frauen)
  • Anabolikakonsum und damit einhergehender Muskelwachstum in kurzer Zeit
  • geschwächte Wadenmuskulatur

Was sind Anzeichen und Symptome?

  • Patienten berichten meist von einem lauten Knall, ähnlich dem einer Peitsche. Unmittelbar danach treten starke Schmerzen ein.
  • Laufen, Treppen steigen oder sich auf die Zehenspitzen zu stellen ist nicht mehr möglich. (Diese sollte prinzipiell vermieden werden, da ein Sehnenanriss verschlimmert werden kann!)
  • Nicht immer aber in einer Vielzahl der Fälle tritt eine Schwellung an der Wade auf, die sich zunehmend bläulich verfärbt.

Wie verläuft die Diagnose?

Die Diagnose auf Achillessehnenriss von seiten eines Arztes verläuft in aller Regel schnell. Schlichte Beweglichkeitstests des Fußgelenks in Kombination mit obigen Symptomen lassen schnell letzte Zweifel verklingen. Zusätzlich fühlt der Arzt womöglich eine Lücke an der Stelle des Risses. Um ganz sicher zu gehen und um die genaue Stelle zu lokalisieren, gibt es drei verschieden Untersuchungsmethode.

Mithilfe eines Röntgenapparats lassen sich Knochenbrüche ausschließen und Sehnenverkalkungen diagnostizieren.

Über eine Ultraschalluntersuchung am Fuß kann die Verletzung bestätigt werden und sogar die Größe des Risses offenbart werden. Die Untersuchungsmethode ist gänzlich schmerzfrei.

In den seltenen Fällen, in denen eine Ultraschalluntersuchung keine Klarheit verschaffen kann, kommt eine Kernspintomographie zum Einsatz. Hierbei lassen sich auch die weicheren Gewebeschichten sowie Flüssigkeitsansammlungen optisch sehr genau darstellen. Auch kleinste Risse an der Achillessehne können erkannt werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei einem kompletten Achillessehnenriss ist eine Therapie unumgänglich. Dabei gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Bei einem Teilanriss wird meist konservativ, ohne Operation, vorgegangen. Nichtsdestotrotz hängt die Art und Weise einer Behandlung stets vom jeweiligen Patienten, dessen Alter, Gesundheitszustand und weiteren Faktoren ab.

Operative Behandlung

Ein chirurgischer Eingriff bei einem Riss der Achillessehne ist mittlerweile Routine. Eine Operation wird vor allem jungen, sportlich aktiven Personen angeraten.  Denn bei ihnen ist das Risiko eines erneuten Risses im Lauf ihres Lebens bei einer operativen Behandlung deutlich reduziert. Zudem wird das ursprüngliche Leistungniveau durch eine Operation schneller wieder zurückerlangt. Nach einer Operation ist das mehrwöchige Tragen einer Protektorschiene üblich. Die Klinik kann in der Regel am Tag nach der OP bereits wieder verlassen werden.

Konservative Behandlung

Die nicht-operative Behandlungsmethode einer Achillessehnenruptur wird bei Personen durchgeführt, für die aufgrund ihres Gesundheitszustandes eine Operation zu riskant wäre. Zudem ist eine konservative Therapie für ältere, weniger sportilch aktive Personen meist geeignet. Zudem sind Diabetes-Patienten durch die verringerte Blutversorgung der Füße meist nicht für eine Operation geeignet und werden somit i.d.R. konservativ behandelt.

Bei der nichtchirurgischen Therapie wird das betroffene Bein in leicht gebeugter Haltung für 6 bis 10 Wochen über eine Unterschenkel-Orthese fixiert. In dieser Plastikschiene ist nach wenigen Wochen ein vorsichtiges Gehen möglich. Nach der Ruhephase ist eine mehrwöchige Physiotherapie notwendig, um den Muskel- und Sehenverband schrittweise wieder aufzubauen.

Die Vorteile einer konservativen Behandlung liegen darin, dass es werder ein Infektionsrisiko noch eine Narbenbildung an der betroffenen Körperstelle gibt. Der Nachteil liegt in dem höheren Risiko eines erneuten Risses, der dann nur noch schwer behandelbar ist. Desweiteren dauert die nichtoperative Therapie bis zur vollständigen Regeneration einige Wochen länger.

Wie kann man einem Achillessehnenriss vorbeugen?

Man sollte darauf Acht geben, bei Übungen, die Ferse und Waden massiv beanspruchen, im untrainierten Zustand nicht an seine körperlichen Grenzen zu gelangen. Dazu zählt exzessives Springen und Treppenlauf. Bei Schmerzen im Fersenbereich sollte sofort jede sportliche Aktivität unterbrochen werden. Gerade Personen, die zu chronischen Sehnenreizungen neigen, sollten bei derartigen Schmerzen vorsichtig sein und ihren Beinen eine mehrtägige Pause gönnen. Zudem ist auf akkurates Schuhwerk zu achten, das nicht auf die hintere Ferse drücken sollte.

Vor jeder sportlichen Betätigung sollte eine mehrminütige Aufwärmphase dazu genutzt werden, Sehnen und Bänder zu lockern sowie leicht zu dehnen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Ausüben körperlicher Aktivität, ist dosierter Sport und die damit einher gehende Sehnenstärkung die Beste Art und Weise, wie man einem Achillessehnenriss vorbeugen kann.

Weiterführende Informationen zum Thema:

[youtube height=“315″ width=“420″]https://www.youtube.com/watch?v=xNbiVqIZLgc[/youtube]

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