Spondylolisthese / Spondylolisthesis - Symptome & Therapie

Spondylolisthese / Spondylolisthesis – Definition, Ursachen, Symptome, Behandlung

Spondylolisthese / Spondylolisthesis - Symptome & TherapieUnter einer Spondylolisthesis versteht der Fachmann ein Wirbelgleiten, wobei die Wirbelkörper im unteren Bereich der Wirbelsäule verschoben werden. In der Regel betrifft es Personen, die Leistungssport betreiben. Zustande kommt die Spondylolisthese, durch ein Überstrecken des Oberkörpers. Die Struktur einiger bestimmter Wirbelkörper wird nicht nur verändert, sondern maßgeblich regelrecht verschoben.

Hierbei sind besonders Jugendliche und Kinder stark gefährdet, da bei ihnen die Wirbelsäule noch nicht so ausgeprägt ist, wie bei einem Erwachsenen. Vornehmlich beim Trampolinspringen, beim Geräteturnen und auch bei der Leichtathletik, können Wirbelverschiebungen auftreten.

Wie passiert das Wirbelgleiten?

An den Wirbelbögen liegen Zwischenwirbelgelenke. Diese können bei übermäßiger Belastung mürbe werden, das ist die Spondylolisthese Ursache. Mit der Zeit bilden sich dort Spalten, die meistens am untersten Lendenwirbel entstehen. Dieses Wirbelgleiten wird der Arzt als Spondylolisthesis bezeichnen.
Spondylolisthese Ursachen können unterschiedlich sein. Hier ist unter angeborenem und erworbenem Wirbelgleiten zu unterscheiden. Bei der angeborenen Form handelt es sich um eine Wirbelfehlbildung. Hierbei ist am meisten der letzte Lendenwirbel von der Spondylolisthese befallen. Bei Jungen kommt diese Fehlbildung zwei – bis dreimal häufiger vor, als bei Mädchen.

Des Weiteren gibt es eine erworbene Form von Spondylolisthesis. Diese kommt, wie bei vielen Krankheiten der Wirbelsäule von:

  • Degenerativ: Abnutzungserscheinungen
  • Isthmisch: Überbelastung der Wirbelsäule
  • Posttraumatisch: Unfall, Operation oder schwere Verletzung
  • Pathologisch: nicht angeborene Wirbelsäulenerkrankung

 

Spondylolisthesische Ursachen

Wirbelgleiten kann einen Menschen in jedem Lebensalter treffen. Ist die Fehlstellung angeboren, können Experten bis heute nicht genau sagen, woher es kommt. Bei allen anderen gibt es verschiedene Spondylolisthesiche Ursachen. Eine Vererbung ist dabei durchaus möglich.

Die Spondylolisthese Beschwerden lassen sich schwer feststellen, denn nur selten hat der Patient richtige Schmerzen auszuhalten. Die Beschwerden hängen allerdings auch vom Grad der Erkrankung ab. Betroffene haben kaum Beschwerden, wenn sich der Wirbel nicht mehr als 50 Prozent verschoben hat. Einschränkungen sind bei diesem Grad der Erkrankung kaum zu erwarten.

Eine Spondylolisthesis Diagnose kann erst dann erfolgen, wenn die Erkrankung soweit fortgeschritten ist, dass Wirbel aufeinander reiben oder die Bandscheiben gequetscht werden. Schmerzen kommen unter anderem dann, wenn ein Spondylolisthese Bandscheibenvorfall vorliegt. Nichts selten kommt es im weiteren Verlauf der Krankheit zur Spinalkanalstenose.

Die Spondylolisthese Behinderung, sind Schmerzen, die bis in die Oberschenkel ausstrahlen können. Auf längere Sicht wird sich eine Claudicatio spinalis entwickeln, wobei der Patient unweigerlich zu hinken beginnt. Die echte Spondylolisthese wird erst erkannt, wenn sich der Betroffene zu einem Spondylolisthese CT entschließt.

Die Ausmaße der Spondylolisthese werden entsprechend der Spondylolisthese Meyerding Klassifikation in Spondylolisthese Einteilungen unterschieden:

  • Grad 1: Gleitvorgang bis 25 Prozent
  • Grad 2: Gleitvorgang bis 50 Prozent
  • Grad 3: Gleitvorgang bis 75 Prozent
  • Grad 4: Gleitvorgang von mehr als 75 Prozent

Am Anfang ist die Therapie konservativ. Schlagen keine Medikamente an, steht eine Spondylolisthese Operation an. Diese ist nicht nur sinnvoll, sondern führt zur vollständigen Spondylolisthese Heilung. In den meisten Kliniken wird ein operatives Verfahren, als dorsoventrale Fusion, mit Reduktion der Olisthesis durchgeführt. Hierbei gibt es einen minimalen Schmitt von circa einem Zentimeter, wobei ein Schrauben – Stab- System eingebracht wird.

Die Spondylolisthesis vera wird als echte Spondylolisthesis bezeichnet. Das ist höchst wahrscheinlich eine angeborene Fehlstellung und bezeichnet das Abgleiten eines Wirbels in die vordere Richtung. Genaue Ursachen der Erkrankung sind noch nicht erforscht. Es wird davon ausgegangen, dass es sich um eine fehlerhafte Ausbildung der Wirbelbögen handelt, was sich schon im Mutterleib entwickelt. Spondylolisthese vera lässt sich also klar von einer degenerativen Spondylolisthesis abgrenzen.

Die Spondylolisthese Häufigkeit beträgt bei Erwachsenen 6 Prozent, bei Kindern bis zu 6 Jahren 4,4 Prozent. Bei rund 80 Prozent der Spondylolisthesen, liegt die Erkrankung im 5. Bereich des Lendenwirbelkörpers. Bei circa 20 Prozent der Erkrankten liegt ein einseitiger Spondylolisthesendefekt im Wirbelkörper vor.

Symptome

  • Rückenschmerzen ( Lumbago )
  • Gefühlsstörungen
  • Schwächegefühl in den Beinen
  • Bewegungseinschränkungen der Lendenwirbelsäule
  • Hüftlendenstecksteife
  • Muskelverspannungen
  • Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Blasen – und Mastdarm Beeinträchtigungen kommen

Spondylolisthese neurologische Ausfälle, wie zum Beispiel Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Störungen im Blasen – Mastdarm – Bereich sind eher im fortgeschrittenem Stadium der Krankheit zu erwarten.

Die Spondylolisthesis wird in den meisten Fällen erst sichtbar, als Spondylolisthese Röntgen. Das kommt daher, dass sie in der Regel asymptomatisch ist. Patienten, die über Rückenschmerzen klagen und das im Zusammenhang mit Ausstrahlung der Schmerzen in die Beine, denken zuerst an eine Spinalkanalstenose.

Erst das Röntgenbild gibt Aufschluss darüber, ob es sich um eine Spondylolisthesis handelt. Patienten, die über eine Spondylolisthese Operation Erfahrung verfügen, bestätigen eine vollständige Spondylolisthesis Heilung.

Bei einer Spondylolisthese Entzündung wird ein Spondylolisthese Joggen nicht empfohlen und Krafttraining ist auch nicht unbedingt sinnvoll. Besser ist es, wenn sich der Patient einer Spondylolisthesis in eine konservative Therapie begibt. Diese kann mit Spondylolisthese Krankengymnastik Übungen zusammen hängen.

Beim angeborenen Wirbelgleiten unterscheiden Ärzte zwischen der dysplastischen Spondylolisthese und der Spondylolisthese isthmisch. Erstere wird durch eine Fehlbildung im lumbosakralen Übergang hervorgerufen. Die Spondylolisthese isthmisch hingegen, ist durch einen Defekt in der Interartikularportion bedingt.
Bevor eine Spondylolisthesis Therapie verschrieben wird, muss das Ausmaß des Wirbelgleitens festgelegt werden. Hierbei ist es wichtig, ob es sich um eine echte Spondylolisthesis oder eine Pseudospondylolisthesis handelt. Die Erfahrung zeigt, dass zuerst immer eine konservative Therapie sinnvoll ist.

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