Die wichtigsten Fragen: Sicherheitsfaktoren von Babymatratzen

Vor allem für Babys und Kleinkinder ist guter Schlaf wichtig. Babys erholen sich im Schlaf und verarbeiten das Erlebte vom Tag. Neben erholsamen Schlaf zählt für werdende Eltern aber vor allem der Aspekt der Sicherheit rund ums Kinderbett. Matratzen für Babys gibt es viele und das Angebot ist schwer überschaubar. Bei der Vielzahl an Herstellern, Modellen und Eigenschaften kann man schnell den Überblick verlieren. Dabei sollte eine Babymatratze bestimmte Eigenschaften erfüllen, um dauerhaft sicher zu sein. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Sicherheitsfaktoren bei Babymatratzen wichtig sind.

Ratgeber: Sichere Babymatratzen


DIN-Norm soll Sicherheit von Babymatratzen erhöhen

Baby schläft im Gitterbett auf einer Babymatratze.
Foto von Enrique Hoyos von Pexels

Im Jahr 2017 wurde die DIN-Norm EN 16890 eingeführt, um die Sicherheit von Babys im Schlaf zu erhöhen. Die Norm soll vor allem relevante Sicherheitsfaktoren adressieren und beispielsweise verhindern, dass Babys im Schlaf ersticken, stranguliert werden oder Kleinteile beispielsweise vom Reißverschluss des Bezugs verschlucken können. Zudem zielt die Norm darauf ab, ein Einklemmen im oder am Bett zu verhindern. Schließlich werden auch die ersten Stehversuche im Kinderbett unternommen.

Die DIN-Norm ist für die Hersteller von Babymatratzen rechtlich nicht verpflichtend und sie können daher selbst entscheiden, inwieweit die Sicherheitsfaktoren in ihren Produkten umgesetzt werden. Beim Kauf empfiehlt es sich daher auch, auf die Einhaltung der DIN-Norm EN 16890 zu achten, um die Sicherheit für Ihr Baby im Schlaf zu erhöhen. Einige Hersteller von Kindermatratzen, wie das deutsche Traditionsunternehmen Paradies, pflegen auch eigene, noch höhere Standards bei der Fertigung.

Qualität

Der genaue Blick lohnt sich allemal – nicht zuletzt sind die Kinderbettmatratzen auf mehrere Jahre Nutzung ausgelegt und sollte diese auch bei bester Qualität überstehen!


Welcher Härtegrad ist ideal für mein Baby?


Der Härtegrad von Babymatratzen zählt zu den wesentlichen Sicherheitsfaktoren. Ist eine Matratze zu weich, besteht die Gefahr, dass das Baby in der Bauchlage zu weit in der Matratze versinkt, sodass es nicht mehr ausreichend Luft bekommt. Insbesondere Säuglinge verfügen noch nicht über ausreichende Muskeln, um auf Atemnot mit Bewegungen reagieren zu können.

Härtegrad

Eine zu weiche Babymatratze kann daher im schlimmsten Fall zum Ersticken des Babys führen. Aus diesem Grund ist generell eine Babymatratze zu empfehlen, die über einen nicht zu weichen Härtegrad verfügt.

Babybetten mit Trittkanten


Grundsätzlich sollte eine Babymatratze über einen weiteren Sicherheitsfaktor verfügen: eine verstärkte Trittkante. Durch die Verstärkung am Matratzenrand wird sichergestellt, dass das Baby beim Erklimmen der Gitterstäbe mit den kleinen Füßen nicht zwischen der Matratze und den Gitterstäben einklemmt. Beim Aufstehen des Babys verlagert sich das gesamte Gewicht auf die Füße und eine zu weiche Matratze kann dann zu Verletzungen durch Einklemmungen führen oder dazu, dass das Baby das Gleichgewicht verliert und umfällt.

Wichtiger Zusatz

Schlussfolgernd ist ein verstärkter Matratzenrand oder eine Trittkante am Rand der Babymatratze zu empfehlen.

Fazit

4 Tipps zum Kauf von Babymatratzen
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Babymatratzen gibt es viele. Die im Jahr 2017 eingeführte DIN-Norm gibt jungen Eltern eine gute erste Orientierung, welche Babymatratzen sicher sind. Wesentliche Eigenschaften und Sicherheitsfaktoren sind eine eher harte und unnachgiebige Babymatratze, die den Kopf des Babys sicher auf der Matratze tragen kann.

Zudem sind verstärkte Trittkanten am Rand der Babymatratze ein weiterer relevanter Sicherheitsfaktor. Bei der Anschaffung einer Babymatratze empfiehlt es sich, auf diese DIN-Norm zu achten, da somit sichergestellt werden kann, dass die Matratze über die nötigen Sicherheitsaspekte verfügt und Ihr Baby sicher schlafen kann.

Welche Babymatratzen sind empfehlenswert?

Die Stiftung Warentest hat im Herbst 2021 Kinder- und Babymatratzen getestet und bescheinigte vier von 14 Kandidaten erhebliche Sicherheitsmängel. Die Bestnote erhielt das Modell „Mariella Hygienica“ von Paradies, nur vier weitere Matratzen wurden als „gut“ bewertet. Hier finden Sie die Testergebnisse der Stiftung Warentest.