Zucken im Schlaf – Behandlung und mögliche Ursachen

Zucken im Schlaf – Behandlung und mögliche Ursachen

Unwillkürliches Zucken im Schlaf

Zucken im Schlaf – Behandlung und mögliche UrsachenEin kleiner Ruck im Schlaf wird natürlich selten bemerkt, kann aber durchwegs schwere Folgewirkungen haben. Durch einen kleinen Ruck mit der Handfläche oder den Fingern können Verunreinigungen auf unbedarfte und sensible Körperteile wie die Augen gelangen und so Entzündungen oder gar Kratzer am Auge verursachen und die Hornhaut dauerhaft beschädigen. Sogar beim Einschlafen können solche reflexartigen Bewegungen gefährlich sein und die Gesundheit der Augen gefährden. Besonders beim Säugling und Kind ist die Gefahr gegeben beim Einschlafen oder Aufwachen aus dem nächtlichen Schlaf gegeben, weil das Kind und der Säugling die Bewegungen gar nicht kontrollieren kann, weil die motorischen Fertigkeiten des Bewegungsapparates noch nicht voll entwickelt sind. Aber nicht nur die Augen sind davon betroffen, sondern es können auch am ganzen Körper Schädigungen der Gesundheit eintreten. Natürlich sind die Stellen nicht so sensibel wie die Augen.

Was tun bei Zucken im Schlaf

Wenn so ein unwillkürlicher Muskelkrampf auftritt und eine Person beim Einschlafen ist, dann wird dies auch als Phänomen eines hypnagogischen Zustands genannt. Dies ist auch als eine Übergangszeit zwischen Wachheit und Schlafzustand bekannt. Im Prinzip können Sie nicht sehr viel tun, außer die Ursachen festzustellen.

Die Behandlung von schrecklichen Zuckungen des Bewegungsapparates

Wenn erschreckende Bewegungen im Bett Ihre nächtliche Ruhe auf der Couch stören und Sie während des Schlafes zu zucken beginnen, dann kann natürlich auch Fieber die Ursache sein oder eine durchzechte Nacht mit viel Alkohol. Sowohl Alkohol wie auch Drogen kommen als mittelbare Ursachen in Betracht. Bei Drogen liegt aber der Beweis vermutlich klar auf der Hand und die Behandlung muss auch in einer speziellen Klinik durch fachlich versiertes Personal erfolgen.

Die Ursachen müssen unbedingt abgeklärt werden

Das Gefühl von Zuckungen während des Schlafes ist eine häufige Erscheinung, aber viele Menschen, die plötzliche, aber kurze Muskelbewegungen mit womöglich auch noch Fieber in der Nacht erleben, sind sich nicht einmal bewusst, dass sie passieren. Manchmal jedoch ist das Zucken Ihrer Hand oder Ihres Fußes ein Zustand, der als Myoklonus bekannt ist. Man muss diesen Zustand auch von weiteren Krankheitsbildern abgrenzen. Dazu gehören zum Beispiel Anfälle der Epilepsie bei Erwachsenen oder eine beginnende Parkinson Erkrankung. Zur Abklärung der Ursachen müssen diese beiden Krankheitsbilder aber getrennt voneinander betrachtet werden. Bei Erwachsenen ab einem bestimmten Altern sollten jedenfalls Tests zur Abklärung der Parkinson Erkrankung gemacht werden. Besonders wenn die unkontrollierbaren Zuckungen am ganzen Körper auftreten und dauerhaft erscheinen, sind sie gefährlich und können auch ein Hinweis auf eine Parkinson Erkrankung sein. Zur Abklärung der Ursachen sind dann weitere Tests erforderlich.

Techniken zur Verbesserung von ruhigem Schlaf anwenden

Zucken beim Einschlafen kann auch ein Symptom für eine breite Palette von Zuständen sein, von periodischer Gliedmaßenbewegung bis hin zu schwerwiegenderen gesundheitlichen Herausforderungen wie Multiple Sklerose und Parkinson-Krankheit. Möglicherweise sollten Sie also zur genauen Erkundung der Ursachen auch Ihren Arzt des Vertrauens aufsuchen. Wenn kein Krankheitsbild dahintersteckt, dann können Sie auch das richtige Schlafen üben. Zumindest gibt es einige Techniken, wodurch ein ruhiger Schlaf möglich ist. Nicht alle unwillkürlichen Muskelbewegungen sind vermeidbar, aber es gibt einige Schlaftechniken, die Ihnen helfen können, ruhig zu bleiben, während Sie sich ausruhen.

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