Von Willebrand Syndrom – Definition, Therapie und Behandlung

Von Willebrand Syndrom – Definition, Therapie und Behandlung

Von Willebrand Syndrom – Definition, Therapie und BehandlungGerade bei der sogenannten Hämophilie A spricht man häufig auch von dem sogenannten Von Willebrand Syndrom. Denn durch die Vererbung der Erkrankung handelt es sich um eine Störung der Blutgerinnung. Es gibt Typ 1 und Typ 2 des Von Willebrand Syndroms, sodass Sie gerne auch Wiki zur Seite ziehen können, um dort genauer über die unterschiedlichen Typen des Syndroms mehr Informationen einholen zu können. Insgesamt ist das Syndrom aber als seltene Erkrankung zu werten, weil gerade einmal 1 Prozent der Bevölkerung an dem von Willebrand Syndrom leidet und dann wiederum wird nochmals unterschieden, ob es sich um Typ 1 oder Typ 2 handelt. Trotzdem wollen wir mit Ihnen gerne über den Faktor Blutgerinnung sprechen und die Störung, die dieses seltene Syndrom auslöst.

Definition des Von Willebrand Syndroms

Die Definition des Syndroms ist im Grunde ganz einfach. Der von Willebrand Syndrom Amboss zeigt auf, dass es sich um die Überbegrifflichkeit einer Störung der menschlichen Blutgerinnung handelt. So kann auch das Fehlen des Faktor VIII unter dem Von Willebrand Syndrom fallen sowie dessen Mutation. In Wiki können Sie gerne darüber mehr erfahren und eine spezifischere Definition nutzen.

Von Willebrand Syndrom und die Genetik

Sicher ist, dass das Von Willebrand Syndrom keine ansteckende Erkrankung ist, sondern durch die Vererbung in der Schwangerschaft auftritt und sich meist sofort nach der Geburt durch Nabel-, Gelenk- und Muskelblutungen bemerkbar macht. Das bedeutet für den Säugling häufig, dass unter Anästhesie eine Operation durchgeführt wird oder ein kleiner ambulanter Eingriff, um die Blutungen schnell stoppen zu können. So sieht eigentlich der Regelfall aus, aber es kann auch passieren, dass erst etwas später nach der Geburt die Erkrankung des Syndroms auffällig wird. Sowohl in der Schwangerschaft ist die Vererbung da, aber auch durch eine fehlerhafte Genetik kann das von Willebrand Syndrom auftreten.

Therapie des Von Willebrand Syndrom

Zunächst einmal ist der Von Willebrand Faktor das Protein, welches der Körper benötigt, um das Eiweiß zum gerinnen des Bluts zu nutzen. Wenn dieser Faktor fehlerhaft in Form einer seltenen Mutation ist oder gänzlich fehlt, spricht man vom Von Willebrand Syndrom, welches eine Therapie erforderlich macht. Eine Operation unter Anästhesie ist eher dann die Behandlungsmaßnahme, wenn Blutungen direkt nach der Geburt oder im Kindesalter auftreten. Denn mittels medikamentöser Behandlung ist es durchaus möglich, die Laborwerte zu stärken und künstlich den Von Willebrand Faktor herzustellen. Eine Abklärung mit der Einnahme anderer Medikamente wie Aspirin oder die Pille ist jedoch bei der medikamentösen Einstellen für das Von Willebrand Syndrom wichtig, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Behandlung des Von Willebrand Syndrom

Antikoagulation ist ein gerinnungshemmendes Medikament, welches eigentlich nicht zum Einsatz kommen sollte, wenn das Von Willebrand Syndrom den Faktor ohnehin schon ausschließt oder als Mutation aufweist. Denn eine ordnungsgemäße Blutgerinnung ist für den Körper wichtig, sodass die Laborwerte gecheckt werden müssen, um eine Abklärung für die Behandlung zu erhalten. Antikoagulation wird hier nicht verschrieben, sodass meist auch gefragt wird,welche Medikamente oder ob die Pille sowie Aspirin eingenommen wird, weil auch hier Wechselwirkungen beim Von Willebrand Syndrom Amboss möglich sind. Wichtig ist, dass die Gerinnung des Blutes mittels des Von Willebrand Faktors reibungslos funktioniert und dazu ist eine frühzeitige Therapie erforderlich.

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