Vogelgrippe – Definition, Symptome und Behandlung
Medial wurde in den letzten zehn bis zwölf Jahren so getan, dass die Vogelgrippe eine neuartige und nie da gewesene Infektion sei, aber so einfach ist es nicht. 1978 in Italien trat sie erstmals auf, aber auch in Asien ist sie regelmäßig anzutreffen. Doch es stimmt, wenn man die Jahre 2006 und 2009 in die Beurteilung besonders einbezieht, weil dort mehrfach in Deutschland Vogelgrippe-Alarm herrschte. Es handelt sich um eine Influenza, welche Geflügelpest genannt wird oder eben Geflügelgrippe, weil sie Puten, Hühner, Fasane, Perlhühner, Wildvögel und Enten betreffen. Für die Tiere ist die Vogelgrippe zu 80 bis 100 Prozent tödlich und dazu kommend ist das Ansteckungsrisiko durch Kot ausgesprochen hoch. Doch auch wir Menschen können betroffen sein, wobei in der Regel ( je nach Land und medizinische Versorgung ) keine tödlichen Ausgänge zur Regel gehören, anders als bei den Tieren selber.
Vogelgrippe und die Gefahr für Menschen
Die Vogelgrippe ist nicht nur von Tier auf Tier übertragbar, sondern auch von Tier auf den Menschen. Dies wird häufig auch als H5N1 oder Typ A bezeichnet. Weitere Formen der Vogelgrippe beim Menschen sind die Typisierungen H7N7, H7N9 und H7N2. Beim Menschen führt die Vogelgrippe zu gefährlichen Symptomen wie einer Lungenentzündung. Das wiederum hat für Patienten mit einem geschwächten Immunsystem, einem noch nicht ausgereiften Immunsystem wie bei Säuglingen, Kindern oder Babys sowie bei Patienten mit Vorerkrankungen wie Krebs etc. unter Umständen drastische Folgen, sodass eine schnelle Behandlung erforderlich ist. Es ist selten, dass ein Mensch durch die Vogelgrippe stirbt, aber wenn Erkrankungen, geschwächte Immunsysteme, aktuelle Krebsbehandlungen oder mangelnde Gegebenheiten innerhalb der Medizin wie in Entwicklungsländern dazukommen, dann ist die Gefahr für den Menschen ausgesprochen groß.
Symptome einer Vogelgrippe bei Menschen
Viele Menschen lassen sich bei den ersten Anzeichen einer Grippe ohnehin behandeln, aber andere auch nicht. Dabei ist die Ansteckung der Vogelgrippe enorm und die Diagnose kann für viele Menschen gefährlich werden. Wobei die Symptome der Influenza ohnehin schnell behandelt werden sollten, um eine Ausbreitung zu vermeiden und eine Epidemie wie in vielen Entwicklungsländern der Fall zu vermeiden. Ein aktueller Stand der gängigsten Symptome für die Vogelgrippe beim Menschen sind folgende Anzeichen:
- Fieber
- Erbrechen
- Müdigkeit
- Durchfall
- Atemnot
- Kopfschmerzen
- Husten
- Gereizte Nasenschleimhäute
- Eventuell plötzlich auftretendes Nasenbluten
Diese Anzeichen wie das Fieber & Co sind natürlich auch gängig bei der klassischen Darmgrippe oder Grippe im Allgemeinen. Doch die asiatische Grippe, wie die Vogelgrippe aufgrund ihres vermehrten Auftretens in Asien auch genannt wird, ist in ihren Symptomen stärker, weil die Erreger stark genug sind, gesunde Menschen mit einer Lungenentzündung zu versehen und kranke Menschen in Lebensgefahr zu bringen. Deswegen ist die Ansteckung so gefährlich und die Vogelgrippe hat viele Tiere vorsorglich sowie betroffene mit der Vogelgrippe aus diesem Anlass auf dem Gewissen.
Behandlung der Vogelgrippe beim Menschen
Nach der Diagnose ist die Vogelgrippe beim Menschen natürlich auch meldepflichtig, um zu schauen, ob der Patient sich mit Eier vom Bauernhof etc. angesteckt haben könnte oder auch andere dadurch in Gefahr geraten, an der Vogelgrippe zu erkranken. Bei der Behandlung selber wird danach auf medikamentöse Grippebehandlungen zurückgegriffen und nach wenigen Tagen ist die Ansteckung bereits vorüber. Meist werden die Medikamente Relenza und Tamiflu verschrieben. Schmerzmittel können ebenfalls zur Behandlung gegen das Fieber & Co genutzt werden.
Aktueller Stand der Vogelgrippe ist, dass es derzeit keinen Ausbruch mehr gibt. Das bedeutet nicht, dass die Zukunft sicher vor der asiatischen Grippe ist. Eine Pandemie ist nicht zu befürchten, aber auch keine direkte Epidemie. Trotzdem müssen Menschen die Symptome kennen, um sie nicht mit einer einfachen Grippe zu verwechseln oder trotzdem einfach eine Diagnose auf Nummer sicher stellen zu lassen. Denn wie angemerkt ist die Vogelgrippe für schwache Menschen, ältere Menschen und Babys/Säuglinge im schlimmsten Fall tödlich.