Schlagwort-Archive: Innenmeniskus

Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und Therapie

Innenmeniskus Schmerzen – Ursache, Diagnose, Therapie

Schmerzen Innenmeniskus - Symptome, Ursachen, Diagnose und TherapieSchmerzen des Innenmeniskus sind häufige Probleme der Menschen. Gerade die ältere Generation und Sportler leiden oft unter Meniskusproblemen. Bei dem Meniskus handelt es sich um Knorpelgewebe. Die Aufgabe des Meniskus besteht darin, das Kniegelenk zu stabilisieren. Außerdem soll es Druckbelastungen ausgleichen. Im Prinzip ist es der Stoßdämpfer im Kniegelenk. Das Knie wird Tag für Tag stark strapaziert, sodass entsprechende Probleme oft im Laufe der Jahre auftreten. Überwiegend ist der Innenmeniskus von einem Meniskusschaden beispielsweise nach dem Joggen betroffen und verursacht Schmerzen. Innenmeniskusschmerzen treten immer in der Innenseite des Knies während oder nach einer Belastung auf.

Ursachen der Innenmeniskus Schmerzen

Die Ursachen für einen Innenmeniskus-Schaden sind doch sehr vielseitig. Oft treten die Knieschmerzen durch eine Verletzung auf. Ein- und Abrisse des Knorpels sind durch Traumata möglich. Kommt es zu solchen Ereignissen, klagen die Betroffenen meistens über folgende Symptome:

  • plötzlich auftretende starke Schmerzen
  • bei Drehbewegungen entsteht starker Schmerz im Bereich des Innenmeniskus
  • nur noch eingeschränkte Bewegung des Knies möglich

Nicht immer ist ein Trauma die Ursache der Innenmeniskus Schmerzen. Es kann sich auch um verschleißbedingte Probleme handeln. Die degenerativen Schäden schleichen sich langsam ein, werden im Laufe der Zeit aber immer schlimmer. Der kaputte Meniskus reibt in dem Fall ständig am Knorpel. Wird gegen diese Situation nichts unternehmen, kommt es schnell zu komplexeren Knorpelschäden. Es kann zu immer wieder auftretenden Schmerzen kommen. Auch Schwellungen, Einklemmungen und Beschädigungen an der Knorpelfläche treten auf, wenn keine Therapie erfolgt. Später ist sogar eine Arthrose aufgrund der Nichtbehandlung möglich.

Diagnose durch den Arzt stellen lassen

Es ist notwendig, dass der Arzt eine Diagnose stellt. Mit einer Innenmeniskus-Verletzung ist nicht zu spaßen. Der Orthopäde wird Sie genau zu den Problemen befragen. Er wird Fragen, wann die Schmerzen auftreten. Oft treten die Schmerzen in der Kniekehle und Innenseite in folgenden Situationen auf:

  • beim Gehen
  • beim Strecken
  • beim Laufen
  • nach dem Joggen

Sicherlich möchte der Arzt auch wissen, ob die Schmerzen ausstrahlen und in welchem Zustand keine Probleme auftreten. Die Diagnose lässt sich gar nicht so einfach stellen, sofern es sich um degenerative Veränderungen im Anfangsstadium handelt. Handelt es sich um akute Verletzungen, die durch sportliche Aktivitäten entstanden sind, gestaltet sich die Diagnose wesentlich einfacher. Mittels Ultraschall und einem minimalinvasiven Eingriff, auch als Arthroskopie bekannt, kann der Arzt das Ausmaß der Verletzung besser erkennen.

Therapie – Was tun bei Innenmeniskus Schmerzen?

Abwarten sollten Sie bei einer Innenmeniskus Verletzung nicht. Denn Risse im Innenmeniskus können das Knie komplett blockieren. Es hängt auch viel von dem Alter des Patienten ab, welche Therapie und Behandlung zum Ansatz kommt. Bei jüngeren Patienten ist oftmals schon eine Physiotherapie ausreichend. Durch die Krankengymnastik und Übungen wird meistens die Heilung herbeigeführt. Möglicherweise können Sie sich auch alternativ behandeln lassen. Akupunktur wird gerne bei leichten Schmerzen angewandt und kann unter Umständen auch Abhilfe schaffen. Allerdings hängt es auch von der Schwere der Verletzung ab. Ältere Patienten, die bereits über Schädigungen des Knies verfügen, müssen sich oft einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) unterziehen. Oft kann nur so der weitere Knorpelabbau verhindert werden. Nach dem Eingriff sind oft noch Nachbehandlungen und Rhea-Maßnahmen notwendig. Nach der ambulanten OP wird eine Teilbelastung bereits am ersten Tag nach der OP angeraten. Erst nach einem Zeitraum von rund acht Wochen kann das Knie wieder voll belastet werden.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (47 Bewertungen. Durchschnitt: 4,98 von 5)
Loading...
Angerissener Innenmeniskus - Folgen, Therapie

Innenmeniskus angerissen – Therapie, Folgen eines Anrisses

Angerissener Innenmeniskus - Folgen, TherapieWird der Innenmeniskus verletzt, so handelt es sich zumeist um einen Anriss oder einen kompletten Abriss. Da der Meniskus wie ein „Stoßdämpfer“ im Knie agiert, sind Betroffene zunächst von Sport und anstrengenden Bewegungen ausgeschlossen. Diese Zwangspause kann durchaus bis zu 3 Wochen oder länger andauern. Worauf Sie bei einem Innenmeniskusriss achten müssen und was Sie alles über den Heilungsprozess wissen sollten, wird im nachfolgenden dargelegt.

Wann kommt es zum Innenmeniskus Anriss?

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind fehlerhafte Bewegungen, Gewalteinwirkungen oder Unfälle schuld daran, dass der Innenmeniskus Schaden genommen hat. Der Innenmeniskus ist mit dem Seiteninnenband des Kniegelenkes verbunden und kann im Gegensatz zum Außenmeniskus nicht ausweichen. Am häufigsten werden folgende Formen von Meniskusrissen beschrieben:

  • Radiärriss
  • Lappenriss
  • Riss horizontal
  • Korbhenkelriss

Ist der Innenmeniskus gerissen, zeigen sich Symptome wie deutliche Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkblockierungen. Das Knie kann folglich weder gebeugt noch gestreckt werden. Bemerken Sie diese oder ähnliche Anzeichen, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Ist eine Operation bei angerissenem Innenmeniskus immer erforderlich?

Ist der Innenmeniskus angerissen, so ist nicht immer eine OP notwendig. Bei einer Verletzung der Außenseite des Meniskus reicht beispielsweise eine Therapie aus. Dabei erhalten Sie abschwellende sowie entzündungshemmende Medikamente. Auch Homöopathie oder Akupunktur kann sinnvoll sein.

Handelt es sich jedoch um einen komplizierten Riss, so ist eine Operation nicht immer zu umgehen. Dabei kann eine

  • Meniskusnaht
  • Entfernung des Meniskus
  • Entfernung vom Teilmeniskus

erforderlich sein. Die weitere Vorgehensweise wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Wurde nur ein Teil des Meniskus entfernt, können Sie in der Regel bereits am selben Tag oder wenige Tage später das Bein belasten. Natürlich hängt diese Maßgabe vom Schweregrad der Verletzung selbst ab. Bereits kurze Zeit nach der OP sollte Krankengymnastik vollzogen werden. Dies sorgt dafür, dass sowohl Kniegelenk als auch Muskulatur gestärkt werden.



Wurde der Innenmeniskus genäht, so ist der Heilungsprozess etwas schwieriger und von längerer Dauer. In diesem Fall ist eine 14tägige Schonungszeit sinnvoll. Eine vollkommene Belastung und die Teilnahme an Sport können sogar mehrere Monate in Anspruch nehmen. Auf Empfehlung des Physiotherapeuten kann ein spezieller Trainingsplan ausgearbeitet werden, auf dem sich sanfte Sportarten wie Schwimmen einbinden lassen. Wie lange Sie krankgeschrieben sind, hängt von der Schwere des Innenmeniskus-Risses ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wichtig ist, dass selbst bei leichtem Anriss des Innenmeniskus eine frühzeitige Behandlung Beachtung findet. Wird dieses vernachlässigt, kann es zu Gelenksergüssen, Knorpelschäden, Blockaden und sogar Gelenkverschleiß kommen. Passende Übungen gehören zum Genesungsprozess dazu, um die Muskulatur zu stärken und die Heilung zu unterstützen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (28 Bewertungen. Durchschnitt: 4,25 von 5)
Loading...
Riss im Innenmeniskus

Innenmeniskusriss – Symptome, Folgen, Therapie (Riss im Innenmeniskus)

Riss im InnenmeniskusDer Innenmeniskusriss (auch als Innenmeniskusruptur bekannt) zählt zu den bekanntesten Sportverletzungen. Sind die Beine oder das Knie bei einem Unfall betroffen, so trifft es ca. in 50 % der Fälle den Meniskus. Dabei sind Männer doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Nicht nur die Schmerzen sind beim Innenmeniskusriss markant, auch das Knie ist in seiner Funktion deutlich eingeschränkt. In einigen Fällen muss ein künstlicher Meniskus oder ein Spendermenikus verwendet werden. Wie sich ein Meniskusriss äußert und welche Therapie für Sie geeignet ist Menikusriss erfahren Sie im Folgenden.

Wofür ist der Innenmeniskus zuständig?

Der Meniscus mediales (Innenmeniskus) stellt sich der Definition nach als Knorpel dar und befindet sich seitlich des Kniegelenkes im Bereich des Ober- sowie Unterschenkelknochens. Im Grunde ist er dazu da, um Stöße und Erschütterungen abzufedern sowie Reibungen zwischen den Knochen zu verhindern. Nicht umsonst wird dieser Knorpel gern als „Stoßdämpfer des Knies“ bezeichnet. Im Zusammenspiel mit dem Außenmeniskus sowie den Seiten- und Kreuzbändern ist der Innenmeniskus dafür verantwortlich, dass die Bewegungen des Knies reibungslos verlaufen. Wird der Innenmeniskus allerdings beschädigt, kommt es zu Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen im ganzen Kniebereich.

Wie entsteht ein Innenmeniskusriss?

Häufig wird Sport als Ursache für den Innenmeniskusriss genannt, aber auch Verschleißgründe können vorliegen. Daher kann es sowohl jüngere als auch ältere Menschen treffen. Zumeist werden folgende Gründe für den Meniskusriss genannt:

  • Unfall oder Gewalteinwirkung: Sportunfälle, Stürze oder Gewalt sind die meistgenannten Ursachen. Ist das Knie betroffen, so werden oft die Menisken angesprochen. Vor allem bei Stürzen, Drehungen oder Verrenkungen kann der innere Meniskus Schaden nehmen.
  • Verletzungen im Kniebereich: Gab es bereits Kniefrakturen oder anderweitige Verletzungen, so kann es durchaus zu einer Folgeverletzung kommen. Hier kommen auch Meniskusprothesen oder Transplantationen zum Zuge.
  • Vorerkrankung Kniegelenk: Verschleißerscheinungen wie bei einer Arthrose können auch den Innenmeniskus betreffen. Übergewicht und ungesunde Ernährung sind dafür maßgeblich. Durch die Belastung kommt es zu einem verfrühten Verschleiß, wobei auch Gelenkverletzungen wie ein Meniskusriss aufkeimen können.
  • Überbelastung Kniegelenk: Nicht nur Übergewicht, auch schweres Heben belasten die Knie. Hierbei kann es zu Rissen im Knorpelbereich kommen, die sich infolgedessen zu einem Innenmeniskusriss ausweiten.

Welche Symptome sind zu erwarten?

Da der Innenmeniskus keine Nervenenden besitzt, schmerzt sogar eine Ruptur oftmals nicht. Doch die benachbarten Muskeln sowie das Bändern- und Sehnengewebe sind gereizt, was zu starken Schmerzen führen kann. Unterschieden wird in der Regel zwischen verschiedenen Meniskusschäden:

  • Grad 1: punktuelles Signal im Meniskus ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 2: horizontales Signal ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 3: Signal, welches bis zur Meniskusoberfläche gelangt
  • Grad 4: Verletzung reicht bis zum Meniskusrand



Welche Therapien sind beim Innenmeniskusriss vorzunehmen?

Nach der Anamnese ist eine körperliche Untersuchung notwendig. Zunächst wird das betroffene Knie abgetastet und die typischen Erkrankungsanzeichen mittels Test kontrolliert. Neben einer Arthroskopie (Kniegelenksspiegelung) folgen auch oftmals ein RT (Röntgenuntersuchung) sowie ein MRT (Magnetresonanztomographie). Durch diese Maßnahmen lässt sich eine weitere Behandlung bestimmen. Je nach Grad der Verletzung erhalten Sie folgende Anweisungen:

  • Schonung: Ist der Innenmeniskusriss während des Sports erfolgt, so muss das Training direkt eingestellt und das Knie ruhig gehalten werden. Eine Kühlung sowie das Anlegen einer Bandage sind ideal, um Blutergüsse, Schwellungen und andere Beschwerden zu lindern.
  • Medikamente: Schmerzmittel sind eine gute Unterstützung für Ihre Verletzung. Sollte es zu Entzündungen kommen, können ebenso Antirheumatika sinnvoll sein.
  • Operation: Eine OP kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Dabei kann eine Meniskusnaht, eine Meniskusteilresektion, eine Teilprothese oder Transplantation in Frage kommen.
  • Physiotherapie: Nach der OP ist die Unterstützung von Physiotherapeuten maßgeblich. Dieser kann wertvolle Übungen zur Heilung erbringen.

Muss ein Meniskusriss immer operiert werden?

Nicht immer ist eine OP von Nöten – darüber entscheidet allerdings Ihr Arzt, wie sich der Riss alternativ behandeln lässt. Bis zur völligen Heilung des Innenmeniskusrisses können allerdings mehrere Wochen bis Monate vergehen. Vor allem komplexe Risse bedürfen eines langwierigeren Heilungsablaufes. Schienen, Stützen und Bandagen verhelfen Ihnen, dass die Symptome gelindert und Dauer der Heilung verkürzt werden können. Langes Sitzen ist zu vermeiden, ein sanfter Einstieg in die Bewegung ist ratsam. Gepaart mit Krankengymnastik wird so das Kniegelenk verbessert und eine Genesung angestrebt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (590 Bewertungen. Durchschnitt: 4,99 von 5)
Loading...