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Nach Gelbfieberimpfung Alkohol trinken? Keine gute Idee!

Die Gelbfiebermücke ist eine Mücke, vor der Sie sich in Acht nehmen müssen. Denn sie überträgt das gefährliche Gelbfieber, woran jährlich in Afrika und auf der ganzen Welt tausende Menschen sterben, die keinen notwendigen Zugang zur medizinischen Versorgung haben. Im Allgemeinen wissen Sie doch sicher, dass nicht Haie, Nasshörner, Kühe und Reptilien für viele Todesursachen verantwortlich sind, sondern jährlich sowieso 1 Millionen Menschen durch die unterschiedlichsten Mücken sterben oder? So ergeht es auch der Gelbfiebermücke, die vielen Menschen schon das Leben gekostet hat, aber jetzt gibt es eine Impfung gegen das Fieber, damit Sie vorbeugend vor dieser gefährlichen Mücke geschützt werden. Haben Sie das etwa nicht gewusst?

Wann sollten Sie sich gegen eine Gelbfiebermücke und das Gelbfieber impfen lassen?

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie sich gegen das Gelbfieber eine Impfung verpassen lassen möchten, dann denken Sie nach, wo Ihre Reisen im Urlaub mal hingehen werden. Asien, Afrika sowie Südamerika sind ganz entscheidende Gebiete, wo die Gelbfiebermücke überdurchschnittlich anzutreffen ist. Vergessen Sie aber nicht, dass auch Mücken als blinde Passagiere weltweit zum Vorschein kommen und die Klimabedingungen verändern sich, sodass die Gelbfiebermücke jederzeit auch anderswo besonders häufig anzutreffen sein kann. Also lieber Vorsicht als Nachsicht oder was denken Sie?

Alkohol vor der Gelbfieberimpfung vermeiden

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, weil Sie womöglich Angst vor Spritzen haben, ein Glas Wein, Sekt oder Bier zu trinken, ehe Sie zur Gelbfieberimpfung gehen, bitte lassen Sie es. Es gibt bei jeder Impfung, auch der Grippeimpfung einige Nebenwirkungen, die auftreten können und gerade Alkohol verstärkt diese deutlich. Zudem ist Alkohol ein Blutverdünner, der dafür verantwortlich sein kann, dass die Impfung etwas mehr blutet als üblicherweise und das muss wirklich nicht sein!

Alkohol nach der Gelbfieberimpfung möglich?

Grundsätzlich würde dem nicht gegensprechen, aber es wäre besser nach Anweisung der Ärzte, die das sicherlich bestätigen können, auf Alkohol innerhalb der nächsten 24 Stunden zu verzichten. Innerhalb dieser Zeit treten unter Umständen Nebenwirkungen wie Schwindel oder etwas Müdigkeit sowie Erbrechen auf und da kann Alkohol als weiterer Auslöser die Nebenwirkungen begünstigen sowie bestärken. Das wollen Sie sicherlich vermeiden und sollten aus diesem Anlass dem Alkohol sowohl vor als auch nach der Impfung den Rücken kehren.

Es kann sich immer lohnen, rechtzeitig eine Impfung in Betracht zu ziehen, wo man sonst einen Krankenhausaufenthalt in Betracht ziehen müsste und im schlimmsten Fall, je nach Ort und Reiseland, stirbt, weil eine gute medizinische Versorgung nicht vorhanden ist. Deswegen impfen sich immer mehr Menschen gegen das Gelbfieber, aber bitte ohne Alkohol vor oder nach der Impfung. Alkohol beschleunigt die Nebenwirkungen und kann sie zudem deutlich begünstigen und erschweren. Nicht jeder erleidet Nebenwirkungen, aber mit der Einnahme von Alkohol kann das durchaus möglich sein, dass Sie doch von Nebenwirkungen heimgesucht werden, was zu vermeiden ist. Jetzt dürfen Sie natürlich entscheiden, ob Sie sich gegen das Gelbfieber aus reiner Vorsicht impfen lassen möchten oder nicht. Doch wenn Sie ehrlich sind, spricht vieles dafür, dass man sich gegen die Mücke als Überträger und ihren Virus, der Sie durchaus arg beanspruchen kann, impfen lässt, stimmt es?

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Gelbfieber - Symptome, Verlauf, Impfung

Gelbfieber

Den Namen dieser tropischen Infektionskrankheit werden Sie sicher nur dann hören, wenn Sie in bestimmte Länder Afrikas, Mittel- und Südamerikas reisen wollen und sich gegen „Gelbfieber“ impfen lassen müssen. In diesen Ländern ist das lebensgefährliche Gelbfieber, das durch sehr hohes Fieber, Gelbsucht und Erbrechen gekennzeichnet ist, gar nicht so selten. Gelbfieber wird druch den  Stich des Weibchens einer Stechmücke übertragen, die vorher das Blut eines gelbfieberkranken Menschen (oder Tieres) gesaugt hat.

Gelbfieberübertragung

Der Überträger ist die weibliche Haemagogus-Steckmücke, welche den Virus (Arbovirus aus der Familie der Flaviviren) über Stiche sowohl von Tieren (Affen- und Vögelarten) auf den Mensch als auch zwischen Menschen überträgt. Dabei wird bei der Mensch-Moskito-Mensch-Übertragung auch von Stadtgelbsucht gesprochen.

Symptome

Die Symptome sind bei Gelbfieber sehr vielfältig und beginnen meist unspezifisch. Folgende Auflistung trifft in etwa die Reihenfolge des Auftretens. Beachten Sie, dass es auch symptomlose Krankheitsverläufe gibt.

  • Rascher Fieberanstieg, alternierend mit Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen und Gliederschmerzen
  • Übelkeit und Appetitlosigkeit

Nach dieser Phase kommt es zu einer Regeneration. Nur etwas 15 Prozent aller Patienten gelangen nach einer eintägigen Pause in die 2. Phase. Hier werden die inneren Organe, allen voran Leber und Nieren befallen und werden funktionsunfähig. Charakteristisch sind dann innere Blutungen die zu einem Erbrechen von Blut führen. Auch heftiges Nasenbluten und blutiger Durchfall ist in diesem toxischen Stadium typisch.

Krankheitsverlauf

Nach der Virusübertragung vermehrt sich dieser im menschlichen Körper. Diese Inkubationszeit beträgt in aller Regel drei bis sechs Tage. Nach dieser Phase ist der namensgebende, rapide Fieberanstieg sowie weitere, unspezifische Beschwerden (Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Übelkeit) üblich. Charakteristisch ist zudem ein leichter Pulsabfall sowie Entzündungen an der Bindehaut.

Auf eine etwa 24stündige Erholungsphase folgt die Phase der Organbeteiligung. Insbesondere Nieren und Leber werden funktionsunfähig und führen dadurch zu einer Vergiftung des Patienten, welche etwa in 50% der Fälle tödlich endet. Beim sogenannten hämorrhagischen Gelbfieber kommt es zu Blutungen in der Haut und den Organen. Es gibt aber auch symptomfreie Verläufe, insbesondere bei Kindern.

Eine einmalige Infektion mit dem Gelbfiebervirus führt zu vollständigen Immunität gegen Gelbfieber bis ans Lebensende.

Behandlung und Prognose

Auch heutzutage gibt es kein wirksames Medikament gegen den Erreger des Gelbfiebers. Allen, die eine prophylaktische Impfung vor der Infektion versäumt haben, kann dann nur durch die Bekämpfung der Symptome geholfen werden. So wird versucht, der Dehydrierung durch gezielte Flüssigkeitsgabe entegegen zu wirken. Auch Maßnahmen zur Fiebersenkung sind angebracht. Bei einer schwer verlaufenden Gelbfieber-Erkrankung, die Phase 2 erreicht und die Funktion von Nieren und Leber beeinträchtigt, hilft nur eine intensivmedizinische Betreuung.


Vorbeugung

Die beste Methode um eine Ansteckung zu vermeiden besteht darin, Moskitostiche zu vermeiden. Diesen passiven Schutz können Moskitonetze und -sprays herstellen. Dennoch lässt sich auch hier eine Infektion nicht zu 100% vermeiden. Diese umfassende Sicherheit gewährleistet nur eine Impfung.

Impfung

Gerade Touristen in oben genannten Risikogebieten wird wärmsten zu einer Immunisierung geraten. Der Impfstoff ist allerdings nur an zugelassenen Impfstellen erhältlich. Das liegt daran, dass es sich um einen Lebendimpfsoff handelt, der äußerst (temperatur-)empfindlich ist. Eine Erkrankung durch die Impfstoffgabe kann allerdings ausgeschlossen werden. Die Grundimpfung besteht aus einer einmaligen Injektion, die mindestens 10 Tage vor Reisebeginn durchgeführt werden muss.

Die Schutzimpfung gegen Gelbfieber gewährt etwa zehn Jahre lang den optimalen Schutz mit fast 100 prozentiger Sicherheit.

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