Subdurales Hämatom – Symptome, Behandlung und Therapie

Subdurales Hämatom – Symptome, Behandlung und Therapie

Subdurales Hämatom – Symptome, Behandlung und TherapieWenn Sie in Wikipedia schauen, was das Thema Hämatom mit sich bringt, wird deutlich, dass es sich um Blutergüsse handelt, die nach außen dringen. Blutergüsse mit Blutungen durch verletztes Gewebe wäre wohl die richtige Bezeichnung, die in Wikipedia anhand vieler Beispiele erklärt wird. Doch was hat es dann mit dem subduralen Hämatom auf sich? Was erkennen Sie, wenn Sie die Bilder im Internet zu diesem Thema sehen? Es handelt sich um eine Einblutung in einem nicht sichtbaren Areal des Schädels. Ein subdurales Hämatom ist nur unter dem MRT zu erkennen, sodass es für Sie mit dem bloßen Auge nicht zu sehen ist, weil es Areale des Schädels betrifft, die nicht für das Auge zu sehen sind. Das bedeutet aber nicht, dass ein SDH, wie es im ICD auch genannt wird, nicht gefährlich sei.

Ursachen eines subduralen Hämatoms

Im ICD der internationalen Klassifizierung der Ärzte finden Sie schnell einige Ursachen. Vor allem dumpfe Gewalt wäre ein Grund, wieso eine Einblutung im Schädel auftritt oder auch rohe Gewalt. Nicht zu vergessen, dass ein traumatisches Erlebnis wie ein Autounfall der Grund sein kann, wieso beidseits ein Hämatom auftritt oder nur einseitig. Die Ursachenforschung ist daher recht simple, weil meist stärkere Einwirkungen auf den Schädel, der bekanntlich an vielen Stellen stabil ist, um das Hirn zu schützen, da sein müssen. Autounfälle, Gewalt und heftige Stürze sind in aller Regel die Ursachen für ein subdurales Hämatom. Schauen Sie ruhig mal die Bilder im Netz an, wenn ein subdurales Hämatom beidseits zu erkennen ist oder einseitig. Je nach Schwere sehen die Bilder wirklich schrecklich aus oder was meinen Sie?

Symptome eines subduralen Hämatoms

Die Symptome variieren vor allem anhand der Schwere und des Verlauf der Hämatome im Schädel. In den meisten Fällen kann Bluthochdruck oder sogar das Absinken des Blutdrucks die Folge sein. Auf der anderen Seite sind Schmerzen im Kopf- und Schädelbereich keine Seltenheit. Manche Patienten verlieren darüber hinaus das Bewusstsein und andere plagen über starke Sehschwächen sowie Kopfschmerzen.Auch sind Lähmungserscheinungen je nach Schwere des subduralen Hämatoms auffällig.

Behandlung Subdurales Hämatoms

Als erstes muss bei Verdacht auf ein subdurales Hämatom natürlich ein CT und MRT durchgeführt werden. Hier zeigt sich das Bild eigentlich sofort ab, um im Verlauf der Diagnose sofort eine entsprechende Behandlung einleiten zu können. Bitte vergessen Sie nicht, dass auch beim Baby oder Erwachsenen gleichermaßen ein Schädel Hämatom auch lebensbedrohlich sein kann, sodass zu Hause abwarten bis es wieder weg geht, keine gute Idee ist. Nach der ersten Behandlung, Versorgung und Diagnose erfolgt meist eine konservative Therapie und nur im schwersten Fall ein Druckausgleich durch Aufbohren des Schädels.

Therapie eines subduralen Hämatoms

Ist ein subdurales Hämatom chronisch? Dann erfolgt in aller Regel eine operative Maßnahme. Das gilt beim Baby ebenfalls. Es werden zudem Medikamente zur Vermeidung von Krampfanfällen verschrieben und eine konservative Therapie zum Druckausgleich. Blutverdünner sind in diesem Fall natürlich ein Hindernis, sodass genauer geschaut werden muss, falls jemand auf Blutverdünner angewiesen ist, wie vorgegangen wird. Das wird im Einzelfall abgewogen.

Vom subduralen Hämatom hört man häufig nach Unfällen und Gewalt. Denn es handelt sich um eine Einblutung im Schädel, welche auf keinen Fall ungefährlich ist. Eine Behandlung durch den Arzt ist aus diesem Anlass unbedingt wichtig. Auch, um ein subdurales Hämatom chronisch zu vermeiden und eine adäquate Behandlung ermöglichen zu können.

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