Stimmfremitus – Definition, Durchführung und Bewertung

Stimmfremitus – Definition, Durchführung und Bewertung

Stimmfremitus – Definition, Durchführung und BewertungDie Untersuchungsmethode Stimmfremitus ist eine Untersuchung Ihrer Lunge, die gleichzeitig zur Frequenzprüfung der tiefen Töne verantwortlich ist. Die Definition ist sogar so simple, dass schon in der Bezeichnung des Vorgehens „Stimm“ deutlich wird, dass es sich laut Amboss um das Prüfen tieffrequenter Töne handelt. Damit haben Sie wahrscheinlich trotzdem nicht gerechnet, sodass wir darüber gerne sprechen wollen und die Frage was ist Stimmfremitus beantworten wollen und wie die Durchführung aussieht. Deswegen hoffen wir, dass Sie nun alle notwendigen Informationen erfahren, die Sie die Stimmfremitus kennenlernen. Auch die Bewertung wird im Amboss beschrieben und bei uns im Übrigen auch.

Definition der Stimmfremitus

Was ist Stimmfremitus? Es ist eine einfache tieffrequente Tieftonmessung, die mittels der Lunge auf dem Rücken liegend geprüft wird. Dazu ist kein Equipment notwendig und Ihnen kann dabei sogar jeder Hausarzt helfen, wenn das Thema dem Arzt bekannt ist. Natürlich hat es ein Ziel, die Stimmfremitus durchzuführen und es geht um die Klärung von Asthma, Bronchophonie, Lungenödem oder Bronchitis. Genau deswegen wird die Stimmfremitus ausgeübt.

Durchführung des Stimmfremitus

Die meisten Ärzte profitieren davon, wenn der Patient liegt, aber auch im stehen wird die tieffrequente Tontiefe geprüft, um Erkrankungen wie Asthma zu erkennen. Doch auch ein Lungenödem könnte dadurch auffällig werden, ein Pleuraerguss oder die Bronchitis werden ebenso auffällig. Aus diesem Anlass muss der Patient die Hände seitlich am Brustkorb positionieren und dann die Zahl „99“ aussprechen, sodass der Facharzt prüfen kann, ob eine Bronchophonie vorliegt oder eine Lungenfibrose. Es geht auch alternativ, indem das Vibrieren der Handkante auf dem Thorax gespürt wird. Es gibt dann drei mögliche Befunde, die auftreten können, und zwar stark ausgeprägte tieffrequente Tontiefe, leicht oder gar keine, also aufgehoben.

Erkrankung der Lunge und Folgen beim Stimmfremitus

Normalerweise wird der Schall automatisch von Lunge zur Thoraxwand geleitet. Sollte sich jedoch ein Hohlraum dort befinden, dann kann der Ton nicht weitergeleitet werden und man spricht von „aufgehoben“, wenn nichts am Kehlkopf über die Bronchien ankommt. Das ist es, was der Stimmfremitus Test prüfen soll. Eine symmetrische Körperhaltung wird eigentlich vom Arzt bevorzugt, um die besseren Ergebnisse zu erwarten und zu prüfen, ob mit der Lungenfunktion sowie der Thoraxwand alles richtig ist, um dann den Stimmfremitus positiv abschließen zu können.

Bewertung des Stimmfremitus

Wenn sich in der Lunge Flüssigkeit angesammelt hat oder gar Luft, dann ist kaum ein Ergebnis zu verspüren. Ebenso wie beim Lungenödem. Denn die Schwingungen, die beim Stimmfremitus erwartet werden, werden dann durch Pleuraspalt abgehalten, weitergeleitet zu werden. Es kann allerdings auch vorkommen, dass die „Signale“ abgeschwächt sowie schwach auftreten. Da kann die Begründung in einer Bronchiektase liegen oder auch in der Stauungslunge sowie Pneumonie. Entsprechend kann der „Stimmfremitus Test“ prüfen, woran es liegt und dann eine entsprechende Behandlung für die Ursachen abgestimmt werden.

Der Stimmfremitus Test ist somit ein direkter Test, der Ihre Lunge betrifft und ausnahmsweise mal keine Erkrankung oder ein Medikament. Gott sei Dank, finden Sie nicht auch. Es gibt viele derartige Tests und Testverfahren, die hier möglich sind, sodass eben auch das Thema Stimmfremitus besprochen werden muss. So kann schnell festgestellt werden, ob eine Atelektase vorliegt, ein Lungenödem, ein Pleuraerguss oder Pneumothax.

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