Mittelmeerfieber – Anzeichen, Vorkommen und Therapie

Mittelmeerfieber – Anzeichen, Vorkommen und TherapieDas Mittelmeerfieber wird fälschlicherweise als Fieber bezeichnet, welches durch Keime im Mittelmeer auftritt. Doch so einfach ist es leider nicht, sondern handelt es sich um eine Fiebererkrankung, die durch Vererbung weiter in die Genetik der Menschen verankert ist. Der Unterschied zum klassischen Fieber bei Mittelmeerfieber ist, dass dieses immer wieder kehrend ist und vor allem bestimmte Personenkreise betrifft, die in unterschiedlichen Regionen leben. Das Mittelmeerfieber äußerst sich ähnlich wie das klassische Fieber, kann auch ohne Fieber auftreten, aber besonders die Schmerzen sind auffällig und ob mit diesem Wissen, dass es eine Vererbung ist, der Kinderwunsch ausgelebt werden soll, das entscheiden Sie natürlich selber.

Vorkommen des Mittelmeerfiebers

Das Vorkommen und die Diagnostik des Mittelmeerfiebers ist vor allem in Gebieten der arabischen Welt zu sehen. Dazu kommt, dass auch im Norden Afrikas das Auftreten sehr häufig ist. Die Türkei ist ebenso vom Mittelmeerfieber betroffen und auch Griechenland. Italien ist wiederum seltener von der vererblichen Erkrankung betroffen, aber auch hier sind die Zahlen in den letzten Jahren gestiegen, was das Mittelmeerfieber angeht. Armenien und Nahost sind weitere Regionen, wo das Vorkommen des Mittelmeerfiebers auftritt.

Anzeichen des Mittelmeerfiebers

Die Anzeichen des Mittelmeerfieber fällt durch eine entsprechende Symptomatik auf, die eigentlich klassische für Fieber ist. Auf Gelenkschmerzen müssen Sie sich leider einstellen und die äußern sich in den meisten Fällen schnell. Auch kommen die Brustschmerzen auch schon ohne Fieber auf sowie Fieberschübe sind die Folge des Mittelmeerfiebers. Klassische Fiebersymptome kommen auf und sind von vielen Patienten als „klassisches Fieber“ verschrieben. Doch das ist leider nicht so einfach, weil das Mittelmeerfieber die Lebenserwartung Betroffener verkürzt.

Ist das Mittelmeerfieber ansteckend?

Das Mittelmeerfieber ist ansteckend, wie die Diagnostik beweist, da es sich um eine Erkrankung durch Vererbung handelt. Wenn wir das nun aus diesem Aspekt sehen, ist es ansteckend. Doch nur, weil es Kinder sofort in der Schwangerschaft treffen kann. Es muss nicht passieren, dass die Kinder auch unter dem Mittelmeerfieber leiden, aber die Chance ist groß. Ansteckend in Form einer Infektion ist jedoch nicht möglich. Wer sich vor dem Kinderwunsch nicht sicher ist, der kann gerne im Labor prüfen lassen, ob das Mittelmeerfieber in der Genetik vorhanden und auffällig ist und den Kinderwunsch überdenken.

Therapie des Mittelmeerfiebers

Die Therapie des chronischen Fieberschubs ist nicht leicht. Im Labor kann das Mittelmeerfieber nachgewiesen werden, aber die Schübe sind nicht therapierbar. Das bedeutet im Grunde, dass die Erkrankung ausgelebt werden muss. Medikamentöse Behandlungen wie bei klassischen Fiebersymptomen ist die einzige Art der möglichen Behandlung und eine ausgewogene Ernährung und schmerzlindernde Medikamente müssen herhalten, um die Erkrankung zu ertragen. Es können auf die Dauer leider schwere Komplikationen auftreten und die Niereninsuffizienz ist eine davon. Das bedeutet automatisch, dass das Mittelmeerfieber keine Heilung verspricht und die Prognose der Lebenserwartung deutlich beeinflusst.

Die Heilung des Mittelmeerfiebers ist leider nicht möglich. Die Erfahrungen zeigen, dass Medikamente ein wenig Schmerzen lindern können und die Erträglichkeit der Symptome unterstreicht. Allerdings ist es trotzdem so, dass die Problematik nicht behandelt werden kann oder therapiert werden kann, sondern die Prognose weiterhin schlecht bleibt. Denn früher oder später sind die Organe betroffen, sodass auch ein Organversagen an den Nieren die Folge sein kann und tödlich wird. Das Mittelmeerfieber ist selten und besonders die verschiedenen genannten Regionen betreffen. Jetzt wissen Sie, was das Mittelmeerfieber ist und wie es um die Prognose steht.

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