Stenose

Stenose

Was ist eine Stenose?

StenoseDer Begriff Stenose stammt aus dem griechischen („sténosis“) und bedeutet übersetzt Verengung. Die Bedeutung wird wortwörtlich in der Medizin verwendet. Es ist damit jede Art der Verengung oder Engestelle in einem röhrenförmigen Körperabschnitt gemeint. Ist diese Verengung besonders ausgeprägt, spricht man in der Medizin von einer Striktur, wobei Striktur oft auch als Synonym für Stenose verwendet wird. Ein weiteres Synonym ist auch der Begriff Engstelle.

Dabei wurden in der Medizin von diversen medizinischen Einrichtungen Empfehlungen für die Einteilung der Verengungsgrade herausgegeben. Bei allen Empfehlungen wird der Längsdurchmessers als Basiswert genommen. Nach dem Grad der Verengung wird dann über die therapiebedürftigkeit entschieden.

In welchem Körperabschnitt kann eine Stenose auftreten

Eine Engstelle kann in diversen Organen des Körpers auftreten. So kann diese unter anderem in allen Körperöffnungen (z.B. in Form einer Afterstenose; Synonym für einen verengten After), in einem Hohlorgan (z.B. in Form einer Darmstenose), oder auch in Gefäßen (z.B. bei einer Halsschlagader-Stenose) auftreten. Auch eine Stenose der Herzklappen ist denkbar. Insbesondere eine Stenose im Herzbereich oder einer lebenswichtigen Arterie kann für einen Patienten Lebensgefahr bedeuten. Grundsätzlich kann eine derartige Erkrankung aber auch in jedem anderen Körperabschnitt auftauchen.

Ursachen einer Stenose

Die Stenose kann unterschiedliche Erkrankungen als Ursache haben. In Betracht kommt unter anderem die weit verbreitete Arteriosklerose (Ablagerungen in den Innenwänden von Gefäßen), eine Thrombose (ein Blutgerinsel beschränkt den Blutfluss), oder auch Tumore oder Krebserkrankungen. Dies stellt jedoch nur eine kleine Auswahl an möglichen Ursachen dar. Werden die Erkrankungen nicht behandelt, dann nimmt die Verengung zu, bis eine Striktur entsteht.

Therapie einer Stenose

Die Verengung wird von einem Arzt histologisch (dieser Begriff bedeutet „geweblich“) begutachtet und ein Befund erstellt. Dabei können Hilfsmittel, wie Computertomographie (CT), Röntgen, oder die Sonographie zum Einsatz kommen. Wurde der Befund erstellt, kann eine indiviudelle Form der Therapie eingeleitet werden.

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