Ständige Erschöpfung – Informationen und Tipps


Jeder kennt sie – die Tage, an denen man sich einfach müde und erschöpft fühlt. Fühlen Sie sich dagegen über eine längere Zeit sowohl körperlich als auch geistig antriebslos auf Grund von Müdigkeit und Erschöpfung, sollten Sie der Sache genauer auf den Grund gehen. Hier erhalten Sie einen Überblick für die Gründe von anhaltender Erschöpfung und Tipps, was Sie tun können.

Anzeichen für eine ständige Erschöpfung

Frau leidet an ständiger Erschöpfung
Foto von Karolina Grabowska von Pexels

Eine ständige Erschöpfung äußert sich vor allem in einer Empfindlichkeit gegenüber Alltagssituationen. Sie fühlen sich leicht gestresst und gereizt. Schon Kleinigkeiten, wie der Wocheneinkauf, überfordern Sie. Parallel können dazu können Symptome wie Rastlosigkeit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Magenprobleme oder zuckende Augenlider auftreten.

Achtung

Verwechseln Sie eine vorübergehende Erschöpfung nicht mit einer chronischen Fatigue

Insbesondere seit Covid-19 ist die Fatigue und das chronische Müdigkeitssyndrom als ein Long-Covid-Symptom in aller Munde. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine vorübergehende Erschöpfung, die man mit ein paar Alltagstipps wieder in den Griff bekommt, sondern um eine schweres Erkrankungsbild. Die chronische Fatigue zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Erschöpfungszustände nach körperlicher Belastung sogar verstärkt auftreten.

Für die meisten betroffenen Menschen bedeutet die Diagnose “Chronisches Erschöpfungssymptom” eine Arbeitsunfähigkeit. Ausgelöst wird die Erkrankung meist durch eine Infektion, typischerweise das Epstein-Barr-Virus, Herpesviren, Borrelien oder eben auch Covid-19. Wenn Sie mehr über das chronische Erschöpfungssyndrom erfahren wollen, finden Sie fundierte Artikel im Internet.

Gründe für eine andauernde Erschöpfung


Die Gründe für eine andauernde Erschöpfung sind sowohl vielfältig als auch sehr individuell. Häufig liegen der Erschöpfung emotionale Faktoren zugrunde, aber auch körperlich Beschwerden können der Auslöser sein.

Persönliche Gründe

Stress, egal ob im Job oder im privaten Bereich, laugt den Körper auf Dauer regelrecht aus. Finanzielle Sorgen oder Trauerfälle rauben ebenfalls viele Energiereserven. Schlafstörungen und Erschöpfungen sind die Folge.

Körperliche Ursachen

Erschöpfungszustände können aber auch körperliche Auslöser haben. Das kann von banalen Faktoren, wie Überlastung durch zu viel Sport oder Schlafmangel herrühren. Jedoch können auch bestimmte Medikamente oder Krankheiten zu einer erhöhten Erschöpfung führen. Zu den häufigsten Medikamenten, die Müdigkeit und Erschöpfung auslösen, gehören einige Antiallergika und Antidepressiva. Daneben können Erkrankungen wie niedriger Blutdruck, Diabetes mellitus, Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder Depressionen Ihre Energiereserven aufbrauchen und sorgen für eine Erschöpfung.

Burnout Syndrom

Sie fühlen sich ausgebrannt und überfordert mit Ihrem Alltag?
Kommen Reizbarkeit, Antriebslosigkeit und eine negative Grundeinstellung dazu, kann die Erschöpfung auch durch ein Burnout-Syndrom ausgelöst worden sein. Informieren Sie sich hier zum Burnout-Syndrom.

Was Sie gegen Erschöpfung tun können

Eine über eine längere Zeit andauernde Erschöpfung beeinflusst Ihr Leben in fast allen Bereichen. Umso wichtiger ist es, dass Sie zunächst anerkennen, dass Sie erschöpft sind. Nun können Sie sich darauf konzentrieren, Ihren Energiespeicher wieder aufzuladen.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen:

4 Tipps gegen ständige Erschöpfung
Wartezimmeronline.com
  • Bewegung & frische Luft: Sowohl frische Luft als auch Bewegung bringen Ihren Kreislauf in Schwung. Es muss nicht immer Sport sein, auch ein Spaziergang an der frischen Luft wirkt belebend.
  • ausreichend trinken & gesund Essen: Vitamine sind der Booster für dein Energielevel. Also greif mehr zu Obst und Gemüse und weniger zu Schokolade und anderen Süßigkeiten. Dazu ist Wasser essentiell für deinen Körper, also trinke Sie täglich ca. 2 Liter Wasser.
  • Pausen einlegen & ausreichend schlafen: Ausreichend Schlaf und Pausen sorgen für eine Regeneration des Körpers. 7-8 Stunden Schlaf werden von Experten empfohlen. Autogenes Training und Muskelentspannung kann dabei helfen, das Stresslevel zu senken.
  • Freizeit gestalten: Auch wenn es schwer fällt, gehen Sie in Ihrer Freizeit Hobbys nach oder treffen Sie Freunde.

Frühzeitig zum Arzt

Sollte sich Ihr Zustand nicht verbessern, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf und sprechen Sie mit diesem über Ihren Zustand und klären Sie ab, ob hinter Ihren Symptomen keine schwere Krankheit steckt.