Somatosensibilität

Somatosensibilität

Die Bedeutung von „Somatosensibel“ (Soma: Körper, Leib)

SomatosensibilitätDie Begriff „Somatosensibilität“ gehört zu der neurophysiologischen Kategorie. Somatosensibel (oder auch „somatoafferent“) bezeichnet die eigene, bewusste Körperempfindung. Es handelt sich hierbei um Fasernin den Nerven, die ins Hirn vermittelt werden und uns damit empfindungsfähig/somatosensibel machen.

Dazu gehört unter anderem die Berührung, der Schmerz, oder auch die Temperaturwahrnehmung.

Dabei wird die Somatosensibilität noch einmal in zwei Kategorien unterteilt: „allgemein somatosensibel“ und „speziell somatosensibel“.

Die Funktion der Somatosensibilität

Es handelt sich hierbei um oberflächlich nah liegende Nerven am Körper, die elektrisch gereizt werden und so eine Körperwahrnehmung auslösen. Somit kann man grob behaupten, dass die somatischen Fasernunsere äußerlichen Reize übermitteln, die von der Außenwelt aufgenommen und uns dadurch erst somatosensibel bzw. empfindungsfähigwerden lassen.

Dabei wird zwischen zwei Arten der Somatosensibiltät unterschieden.

Allgemein somatosensibel

Die allgemeine Somatosensibilität ist zuständig für unsere Körperwahrnehmung, welche von den Sinnesrezeptoren der Haut übermittelt wird. Diese Fasern leiten die Körperempfindung an unser Gehirn weiter, die beispielweise Schmerz, Berührung, Bewegung und auch die Temperaturwahrnehmung betrifft. Auch eine Körperempfindung wie Druck oder der Tastsinn wird als „allgemein somatosensibel“ bezeichnet, da es sich auch hier um eine Art der Berührung handelt.

Darunter gehören ebenso die Impulse der Haut, die Schleimhäute nahe der Körperöffnungen, die Muskelspindeln und die Rezeptoren der Gelenkkapseln und Sehnen.

Speziell somatosensibel

Unter der speziellen Somatosensibilität werden die Fasern der Nerven verstanden, die die Signale der Sinneswahrnehmungen leiten. Hierbei handelt es sich also nicht um eine Körperempfindung, wie Berührung oder Schmerz.

Speziell somatosensibel ist unter anderem der Hör-, Gleichgewichts-, Geschmacks- und Sehsinn. Es betrifft also die Körperwahrnehmung, die uns empfindungsfähig für unsere Sinne (Tastsinn, Gehörsinn, Gesichtssinn, Geruchssinn, Geschmackssinn) macht.

Diese Fasern leiten beispielsweise die Impulse aus der Netzhaut und dem Innenohr in das Gehirn weiter und dieses wiederum wandelt es in eine Wahrnehmung um.

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