Soll man Schlafwandler wecken?

Soll man Schlafwandler wecken?Im Schlaf reden tun viele. Manche sind auch im Schlaf ein wenig unruhig und das fällt dem Partner oder Kumpel sowie der Familie natürlich sofort auf. Doch Schlafwandeln mit einem unruhigen Schlafrhythmus zu verwechseln, kann nicht klappen. Denn Schlafwandler sind durchaus häufig dadurch auffällig, dass sie schlafend durch die Wohnung stolzieren, manch einer macht sich sogar etwas zu essen und erinnert sich am anderen Morgen an nichts. Andere wiederum, man kennt es aus den Medien, bringen sich nicht selten auch in Gefahr. Gerade auch bei Vollmond zeigen Studien auf, suchen Schlafwandler offenbar das Licht, aber wie sollen nun Betroffene bei Erwachsenen und bei Kindern reagieren, wenn sie im Schlaf laufen, reden, weggehen, essen und mehr? Aufwecken oder nicht?

Ursachen und und Betroffene des Schlafwandeln

Bei Kindern sind bis zur Pubertät bis zu 15 Prozent betroffen. Das schwächt jedoch bei Erwachsene deutlich ab, was aber nicht bedeutet, dass es nun keine Schlafwandler mehr gäbe. Die gibt es weiterhin und die Findung der Ursachen macht es schwierig. Manche scheinen einfach nicht verarbeiten zu können, was sie im Alltag betrifft, andere sind ohnehin stets unruhige Menschen, was sich im Schlaf weiterführen lässt und andere wiederum weisen eine vererbliche Ursache hin. Bis heute sind die Ursachen nicht komplett zu deuten, sodass hier keine Allheillösung angeboten werden kann, um schon die Ursachen im Keim zu ersticken.

Symptome und Folgen von Schlafwandeln

Die Schlafkrankheit „Schlafwandeln“ wird durchaus als Erkrankung gesehen, weil sie gefährlich sein kann. Denn im Schlaf aufstehen bedeutet, dass ein schwankender Patient ohne jegliche körperliche Kontrolle nun durch die Wohnung stolziert, mal Mondsüchtig in Richtung Helligkeit schwankt und auch fallen könnte. Da dann wiederum keinerlei Reflexe zu finden sind, ist die Gefahr groß, dass sich der Betroffene schwer verletzen kann. Es gab auch mehrere Berichte von Schlafwandlern auf Dächern, weil sie bei Vollmond das Licht aufgesucht haben. Wie gefährlich Schlafwandeln sein kann, erklärt sich hier aus diesem Grund umso deutlicher. Einfach im Schlaf reden sind noch harmlose Symptomatiken, die auftreten. Manche Schlafwandler werden sogar aggressiv und wissen am nächsten Morgen nichts davon!

Soll man Schlafwandler wecken?

Keineswegs! Auf gar keinen Fall einen Schlafwandler, der im Schlaf aufstehen möchte wecken, sondern einfach langsam zurück ins Bett manövrieren. Das ist die sicherste Variante im Umgang mit einem Schlafwandler für den Betroffenen und einem selber. Denn Schlafwandler können aggressiv beim wecken sein, die Umgebung nicht wahrnehmen. Und natürlich ist es nicht ratsam, Schlafwandler in gefährliche Situationen zu bringen und sie gerade dort zu wecken, weil diese sich erschrecken könnten, von Treppen und Dächern fallen könnten sowie sich schwerst verletzten können.

Therapie Schlafwandeln

Es ist eigentlich keine spezielle Therapie notwendig, weil die meisten im Schlaf reden oder mal kurz aufstehen. Die Schlafkrankheit ist selten so ausgeprägt, dass es regelmäßig zum schlafwandeln kommt oder sich Betroffene in Gefahr bringen. Es wäre aber zu empfehlen, auf Homöopathie zurückzugreifen, um auf natürliche Weise beruhigter einschlafen zu können. Manchmal hilft die Homöopathie doch deutlich mehr, als Betroffene es dachten. Ein Mittel gegen schlafwandel ist es eben, sich von allem Stress zu entledigen, beruhigt und ohne Lärm sowie Gedanken einzuschlafen. Das hat den größtmöglichen Erfolg.

Es gibt kein Mittel gegen Schlafwandeln in dem Sinne. Jeder muss schauen, dass die Ursachen wie Stress, zu wenig Schlaf, zu viele Gedanken & Co verringert werden, um dann erfolgreich einschlafen zu können und die Problematik zu verringern. Ansonsten helfen homöopathische Mittel, um beruhigend einschlafen zu können und das Schlafwandeln zu verringern. Aber niemals einen Patienten mit Schlafwandel wecken!

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