Pollenallergie – was hilft?

Wenn die Grippe anrollt klagen die meisten über einen erhöhten Verbrauch von Taschentüchern, denn nichts ist schlimmer, als schniefend und schnäuzend den Weg zur Arbeit zu finden. Kaum ist die kühle Jahreszeit vorbei, steht der Heuschnupfen in den Startlöchern. Fiese Pollen machen es Betroffenen schwer, denn sie verursachen Reizungen der Schleimhäute und Atemwege, führen zu tropfenden und laufenden Nasen sowie tränenden und juckenden Augen. Manch einer greift schnell zu Medikamenten, die eine Linderung versprechen. Dabei helfen vor allem Nasensprays mit ihren Sprühfunktionen, eine verschnupfte Nase von den Qualen des Allergie-Frühlings zu befreien.

Pollenallergie – Ratgeber

Selbst nach der ersten Pollen-Wellen können viele noch längst nicht aufatmen, denn manche Gräser und Bäume blühen erst in den frühen Sommermonaten, andere benötigen sogar noch Zeit bis tief in den Juli oder August, um anschließend für eine belastende Phase der Allergiker zu sorgen. Wer jetzt dachte, er kann sich erholen liegt falsch, denn auf den Spätsommer erscheint der Herbst mit seinen kühlen Luftströmen und zeitgleich vielen Viren, die uns das Leben erschweren und den Kreislauf des Schnupfens von Neuem starten lassen.

Wie bekämpfen Verbraucher den lästigen Schnupfen?

Viele Menschen glauben, es sind schmerzende Glieder und dröhnende Köpfe, die als Symptome bei Grippe oder Allergie betroffene Personen am stärksten belasten. Oft ist es jedoch erst der Schnupfen, der uns allen den sprichwörtlichen Rest gibt. Er ermüdet, strengt unsere Körperfunktionen an, verleidet die Kommunikation mit unserem Gegenüber und erschwert zudem das Atmen in der Nacht. Zunächst erscheint er still und leise, in Form einer juckenden Nase womöglich oder einer Verstopfung der Atemwege.

Frau putzt sich die Nase wegen der Pollenallergie
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Ein Nieser kündet das weiterführende Unglück an, was in Folge eines ersten nassen Tropfens sich den Weg aus dem Inneren der Nase in Richtung Oberlippe bahnt. Schon ist das erste Taschentuch gezückt und der Kampf gegen den Schnupfen startet, wie so oft. Die Nutzung von Medikamenten in Tablettenform kann zwar dabei helfen, allgemeine Symptome zunächst zu lindern, doch gesünder und bewährt sind Hausmittel, die ebenfalls gute Ergebnisse liefern.

Bewährte Hausmittel können für eine Linderung von Atemwegsbeschwerden und einer laufenden Nase sorgen

Eine laufende Nase ist kein neues Symptom, denn selbst Menschen aus der Antike kannten das Problem eines Schnupfens oder einer generellen Erkältung. Apotheken in heutiger Ausführung existierten noch nicht und demzufolge musste ein Mittel zur Symptomabschwächung aus gegebenen Zutaten seine Herstellung erfahren. Was wie eine schlechte Wahl klingt, galt für die heutige Medizin als Ursprung der Forschung nach geeigneter Arznei, die sich chemisch nachbilden lies. Grundsätzlich basieren auch heutige Tabletten, Sprays oder Tinkturen und Bonbons sowie Dragees und Injektionen auf der Basis Jahrtausende alter Pflanzen.

Welche Möglichkeiten haben Betroffene, die selbst auf den Spuren ihrer Vorfahren wandeln möchten? Hier drei clevere Vorschläge:

1.Inhalationskur auf natürliche Art

Diese Methode kennen viele, die schon einmal von einer Erkältung geplagt wurden. Mittels Inhalation lassen sich die Atemwege einfach befreien und gleichzeitig wirken Öle oder heiße Dämpfe wohltuend auf den gesamten Körper. Dazu verwenden Interessierte eine Schüssel mit warmen bis heißem Wasser. In dieses füllen sie Salz oder nach Belieben ätherische Öle auf natürlicher Basis. Von Aroma-Ölen mit Zusatz wird abgeraten. Die Schüssel wird nun auf einen Tisch gestellt. Mithilfe eines Tuches Decken Nutzer ihren Kopf über der Schüssel hängend ab und erzeugen so einen Zustand tiefer Inhalation. Einige Minuten pro Tag reichen aus, um für eine Linderung von Atemwegsbeschwerden sowie Schnupfensymptomen zu sorgen.

2.Kräuterbad mit ätherischen Ölen

Wer lieber gleichzeitig entspannend baden will, kann auch indirekt von der Inhalation ätherischer Öle profitieren. Insbesondere Menthol, Kräutermischungen oder Fichte sorgen für eine freie Nase, wenn diese in einer Badewanne zur Anwendung kommen. Gleichzeitig wirken die Öle oder Kräuter auf den gesamten Körper ein. Im Handel sind bereits vorgefertigte Mischungen erhältlich, viele Kräuter finden Verbraucher jedoch einfach in der freien Natur. Tannennadeln oder Äste klein gehackt sorgen für eine ideale Basis. Pfefferminzblätter und Lavendel oder Rosmarin findet fast jeder im eigenen Garten. Meersalz und Honig können die Mischung erweitern und haben gleichzeitig einen Peeling-Effekt.

Pflanzliches Mittel gegen Pollenallergie
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3.Freie Nase in der Nacht

Besonders nachts ist es für viele schwer, den Schnupfen bei Seite zu schieben. Eine verstopfte Nase erschwert das Atmen und führt zu einem unruhigen Schlaf. Gestresste Tagesabläufe sind die Folge. Idealerweise ermöglichen auch hier ätherische Öle eine exzellente Unterstützung. In Cremes untergemischt führen sie zu einem Abklingen von Schwellungen und ermöglichen es, eine Zeit lang frei durchatmen zu können. Hier punkten besonders Auszüge von Eukalyptus und Minze. Erstere besitzt ätherische Eigenschaften, die kommerzielle Anbieter in nachgebildeter Form als Inhaltsstoffe verwenden.

Profitieren Verbraucher von der Anwendung eines Nasensprays?

Wenn nichts mehr hilft und auch die Natur keinen Rat weiß, kann Nasenspray, wie beim Vergleich von Tagesspiegel zu finden, die ultimative Lösung darstellen. Es gilt als schnelle und effiziente Methode, den Schnupfen direkt am Entstehungsort zu bekämpfen. Dabei sprühen Anwender es in das linke und rechte Nasenloch, schnäuzen es bedarf einmal hoch und verspüren binnen Sekunden bereits eine Abschwächung von Schnupfensymptomen. Eine Folge ist zudem eine freie Nase.

Nasenspray und Taschentuch bei Heuschnupfen
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Diverse Anbieter punkten hier mit Lösungen für die klassische Erkältungswelle im Winter und mit Produkten, die verstärkt Allergiker fördern. Ironischerweise können in seltenen Fällen auch Allergien durch ein Nasenspray ausgelöst werden, daher ist es immer ratsam vor Verwendung mit einem Apotheker oder Mediziner über eventuelle Begleiterscheinungen zu sprechen. Prinzipiell stellt es allerdings eine gute Möglichkeit dar, einen Ersatz zu natürlichen Ansätzen zu bilden.