Panarteriitis Nodosa – Ursachen, Symptome und Behandlung

Panarteriitis Nodosa – Ursachen, Symptome und Behandlung

Panarteriitis Nodosa – Ursachen, Symptome und BehandlungWas finden Sie, wenn Sie das Thema Panarteriitis Nodosa beispielsweise in einem Forum für Medizin eingeben? Möglicherweise finden Sie eine weitere Bezeichnung wie die medizinische Bezeichnung „PAN“ oder Kussmaul-Maier-Krankheit? Doch was genau soll die Diagnose Ihnen nun sagen? Traurigerweise gibt es viele Autoimmunerkrankungen, die vielen Menschen immer erst dann ein Begriff sind, wenn sie selber oder Bekannte sowie Verwandte betroffen sind. Doch auch die Panarteriitis Nodosa ist eine sogenannte Autoimmunerkrankung, die rheumatische Auswirkungen hat sowie die Entzündung der Gefäße mit sich bringt. Sie kann allerdings jeden treffen, da sie u.a aufgrund von Erkrankungen wie Hepatitis C und Hepatitis B auftritt. Wenn Sie gerne mehr über die Thematik erfahren möchten, freuen wir uns, wenn Sie weiter lesen.

Ursachen für Panarteriitis Nodosa

Es ist nicht so einfach, eine genaue Ursache mit auf dem Weg zu geben. Denn die meisten Autoimmunerkrankungen weisen keine direkte Ursache auf, wieso die Diagnose einfacher zu stellen sei. In den meisten Fällen zeichnet sich ab, dass verschiedene Ursachen eine mögliche Begünstigung mit sich bringen und in diesem Fall zeigt sich, dass viele Patienten mit chronischer Hepatitis C oder Hepatitis B an der Panarteriitis Nodosa erkrankt sind, was Mediziner natürlich rückschlüssend für möglich halten, dass die Autoimmunerkrankung dadurch u.a begünstigt aufgetreten ist. Trotzdem darf hier nicht verwechselt werden, dass diese nur „Vermutungen“ sind, wie bei den meisten Autoimmunerkrankungen. Die Forschung ist da noch sehr aufwendig und langwierig.

Symptome der Panarteriitis Nodosa

Es treten viele Symptome auf, die ein Patient gar nicht für voll nimmt oder als reine Erkältung abtun würde. So kommt Fieber im Allgemeinen recht häufig vor, aber wer von Ihnen denkt schon direkt ein eine Behandlung beim Art, weil eine Autoimmunerkrankung vorliegen könnte? Allerdings werden schnell, wie auf Bilder zu sehen ist, auch Hautveränderungen deutlich, sodass Knötchenbildungen beim Tasten zu spüren sind und hier sollte jeder sofort einen Arzt aufsuchen. Immerhin ist bei Knötchenbildung auch ohnehin immer die Angst vor Tumoren da, oder? Bauchschmerzen, Darminfarkte oder Blutungen sind ebenfalls durchaus Symptomatiken, die auftreten können und eine Behandlung erforderlich machen. Herzinfarkt oder Angina Pectoris treten ebenfalls auf.

Behandlung einer Panarteriitis Nodosa

Mittels Differenzialdiagnose ist die Diagnose zu stellen. Angiographie, Blutentnahme und Labor Ergebnisse müssen für die Blutwerte unter anderem geprüft werden. Natürlich werden auch Hautabstriche und das Hautbild genauer geprüft. Ob die Erkrankung vererbbar ist, scheiden sich im Augenblick noch die Meinungen. Natürlich sind mögliche Auslöser wie HIV oder Hepatitis vererbbar, sodass diese unter Umständen an das ungeborene Kind weitergegeben werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass auch der Nachwuchs an der schweren Autoimmunerkrankung erkranken muss. Doch wer möchte das Risiko wirklich eingehen? Die Heilung gestaltet sich etwas schwieriger, weil die Ursache zu vielseitig ausfallen kann. Trotzdem kann man Gefahren nach einem CT und MRT für die Diagnosestellung abwiegen, optische Veränderungen bekämpfen und entsprechend mit Medikamenten die Symptome lindern.

Therapie Panarteriitis Nodosa

Wenn eindeutig oder vermutet werden kann, dass Hepatitis die Ursache ist, muss die Therapie natürlich auch die Folgesymptomatiken und die Hepatitis behandeln, um entsprechend die Autoimmunerkrankung Panarteriitis Nodosa sinnvoll behandeln zu können. Blutwerte werden regelmäßig im Labor geprüft, Medikamente zur Schmerzlinderung der Symptome verschrieben und Blutdruckhemmer kommen ebenfalls häufig vor. Unbehandelt wird der Todesfall früher oder später durch Herzinfarkt oder einem Schlaganfall eintreten. Wer jedoch rechtzeitig in Behandlung ist, hat eine gute Prognose von 80 Prozent relativ unbeschwert mit der Autoimmunerkrankung zu leben.

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