Leistenkanal – Definition, mögliche Erkrankungen und Symptome

Leistenkanal – Definition, mögliche Erkrankungen und Symptome

Leistenkanal – Definition, mögliche Erkrankungen und SymptomeSowohl Frauen als auch Männer weisen in ihrer Anatomie einen Leistenkanal auf. Dieser ist im medizinischen Amboss zu sehen und wir wollten gerne über die Aufgabe, die Anatomie und den Aufbau sowie die Aufgabe des Leistenkanals sprechen. Im Web finden Sie die eine und andere Abbildung, die den Leistenkanal ablichten, sodass Sie sehen können, wo er sich bei der Frau befindet und wo bei einem Mann, falls Interesse besteht, das Thema gerne weiter kennenzulernen.

Was ist ein Leistenkanal?

Röhrenförmig verläuft der Leistenkanal in Ihrer Bauchhöhle und dieser ist nicht spürbar. Er geht schräg bei Frau und Mann nach vorne heraus. Es werden dort Nerven verbunden, die Ihre Bauchmuskulatur und Oberschenkel versorgen, aber auch den Aufbau untermauern. Auch Lymphknoten und Lymphgefäße sind hier im Leistenkanal zu erkennen. Die Gefäße können hier perfekt versorgt werden und genau dafür ist der Leistenkanal gedacht. Bei der Frau geht der Leistenkanal bis in den Uterus und sogar in das Fettgewebe, während bei den Männern der Leistenkanal bis in den Samenstrang reicht. Das ist der Leistenkanal und der Aufbau des Leistenkanals.

Erkrankungen des Leistenkanals

Eine schwere Erkrankung ist vor allem der Leistenkanalbruch. Dieser kann durchaus mit Schmerzen beschrieben werden und je nach Bruch ist es wichtig, dass eine operative Maßnahme folgt. Hier ist jedoch die Gefahr erheblich groß, dass Gefäße in dem Oberschenkel getroffen werden oder eine Arterie, welche insbesondere zur Verblutung führt. Denn die Gefäße im Oberschenkel sind schwer in ihrer Blutung zu stoppen. Der Leistenkanalbruch kann allerdings auch einfach nur schmerzhaft und die Bewegung einschränken, sodass auch dies eine mögliche Erkrankung ist. Eine Bauchwandschwäche kann die Folge sein, dass ein Bruch im Leistenkanal auftritt.

Symptome bei Erkrankungen am Leistenkanal

Wenn es sich um einen Bruch handelt, wie in der Abbildung im Web zu sehen, dann sind Schmerzen garantiert. Denn ein Bruch tut bekanntlich immer weh, wie auch im Amboss meist zu erkennen ist. Der Leistenkanalbruch ist zudem schmerzhaft, weil die Beweglichkeit beeinträchtigt ist. Auf der anderen Seite kann eine Verengung die Anatomie belasten, weil die Gefäße nicht richtig durchblutet werden oder aber der Aufbau gestört wird. Gerade, wenn Kinder noch im Wachstum sind und eine Erkrankung des Leistenkanals unerkannt bleibt. Schmerzen, Beweglichkeitsstörungen und eine Verengung der Gefäße sind möglich.

Behandlung der Erkrankungen des Leistenkanals

Im Allgemeinen muss der Leistenkanal geröntgt werden, wenn eine Erkrankung erwartet wird. Nebenher kann auch ein MRT und CT hilfreich sein, um eine Hernie zu erkennen oder zu schauen, ob der Leistenkanal, die Gefäße & Co geschwollen sind. Ein Bruch wird ebenfalls so festgestellt und aus diesem Anlass muss ein MRT, CT und Röntgenbild gemacht werden, um die Behandlung von Erkrankungen am Leistenkanal zu diagnostizieren und dann möglicherweise therapieren zu können.

Der Leistenkanal ist eine wichtige Begrenzung zwischen äußerer Leistenkanal und Leistenkanal im inneren, der bis zum Samenstrang beim Mann und zum Uterus der Frau reicht. Hier muss genauer geschaut werden, ob Erkrankungen aufgetreten sind, alles in Ordnung ist oder andere Ursachen für eine Behandlung sprechen. Der Leistenkanal ist bei jedem Menschen gleich und die Anatomie sowie die Aufgabe zur Versorgung ebenfalls. Doch natürlich kann, wie bei allem im menschlichen Körper auch hier, eine Problematik auftreten.

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