Gastrointestinal

Bedeutung und grundlegende Informationen

GastrointestinalGastrointestinal bezeichnet Beschwerden, den Magen- und Darm-Trakt betreffend. Die Definition lässt sich wie folgt herleiten: Gaster ist der lateinische Begriff für Magen, intestinum bedeutet „Darm“, also diesen Bereich betreffend. Frauen sind von solchen Beschwerden etwa doppelt so viel betroffen wie Männer, 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben mit Krankheitem im Magen-Darm-Bereich zu kämpfen. Zu den häufigsten Krankheiten gehören Reiz-Darm und Reiz-Magen. Die Symptomatik führt häufig zu enormen Beeinträchtigungen des beruflichen und sozialen Lebens. Die Angst vor Durchfall nimmt oft die gesamte Aufmerksamkeit des Betroffenen in Anspruch.

Symptome bei Gastrointestinal Krankheiten

Anzeichen einer Gastrointestinal-Erkrankung sind wiederkehrende Bauchschmerzen die sich über Monate zeigen. Diese treten im Kombination mit einer veränderten Stuhlfrequenz und -Konsistenz auf. Nach dem Stuhlgang stellt sich häufig eine Besserung im betroffenen Trakt ein. Hinzu kommen Blähungen, Völlegefühl und Schleimabgang. Ernst zu nehmen sind diese Symptome, wenn sie an mehr als 3 Tagen im Monat auftreten. Besteht eine Gastrointestinal Erkrankung wie ein Reizdarm, können sich sowohl Durchfall als auch Verstopfung zeigen. Ein Reiz-Magen gehört ebenfalls zu den Gastrointestinal Erkrankungen. Anzeichen sind dauerhafte Schmerzen oder ein Brennen sowie andere Beschwerden im Oberbauch, die immer wieder kommen. Nach dem Essen zeigt sich ein frühes Sättigungsgefühl bzw. Völlegefühl. Erbrechen und Übelkeit können hinzu kommen. Die Definition und das Erkennen als Gastrointestinal Krankheit ist nicht immer eindeutig.

Ursachen und Definition einer Gastrointestinal Erkrankung

Fast der ganze Verdauungs-Trakt ist von Nervenzellen durchzogen, diese haben betreffend der Verdauung eine wichtige Bedeutung. Sie sind sozusagen das „Gehirn“ im Darm und arbeiten mit dem zentralen Nervensystem zusammen. Gastrointestinal Krankheiten werden durch biologische Prozesse, Nahrungsunverträglichkeiten sowie auch durch psychische Situationen beeinflusst. Bei vielen Patienten sind Depressionen und Angst von Bedeutung, hastiges Essen begünstigt die Gastrointestinal-Erkrankungen. Die Störungen werden in vielen Fällen mit Psychotherapie oder Hypnose behandelt, oftmals zeigen diese sich deutlich wirksamer als Medikamente.

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