Fumaderm – gibt es eine Alternative?

Fumaderm – gibt es eine Alternative?

Fumaderm – gibt es eine Alternative?Zugegeben Schuppenflechte sieht zum einen nicht schön aus, juckt höllisch und ist für viele Betroffene sehr unangenehm. Doch die Möglichkeiten gegen diese Schuppenflechte anzugehen, sind äußerst begrenzt und das weltweit. Forscher sind in regelmäßigen Abständen dabei, die Problematik in den Griff zu kriegen, prüfen Hausmittel, Homöopathie Produkte und Alkohol sowie andere Medikamente, aber nur wenige zeigen dauerhaften Erfolg. Anders als Fumaderm ein Medikament, welches mit dem Wirkstoff Fumarsäure der Schuppenflechte erfolgreich, aber nicht gerade ungefährlich den Kampf ansagt. Wussten Sie, dass Fumaderm nur in Deutschland zugelassen ist und die Deutschen weltweit das einzige Land sind, welches Fumarsäure im Allgemeinen zur Behandlung von Schuppenflechte zulässt? Das zeigt auch, wie riskant der Einsatz des Wirkstoff ist und eine Aufklärung ist auf jeden Fall unausweichlich.

Fumaderm Aufklärung

Fumarsäure wird aus der Fumaria officinalis Pflanze gewonnen. Sie heißt übersetzt „gemeiner Erdrauch“ und ihr Name ist bei dem Medikament mit etwas Fachinfo schon Programm. Denn Fumarsäure sowie Fumarsäuresalze sind nicht ungefährlich und können sowohl eine Allergie auslösen, aber auch starke Bauchschmerzen geradezu Krämpfe auslösen. Wie im Beipackzettel zu erkennen ist, kann sie sowohl von außen auf dem Körper genutzt werden, aber auch innerlich wie Medikamente angewandt werden. Fakt ist jedoch, dass Sie stets den Beipackzettel lesen müssen, um mögliche Risiken zu erkennen. Gleichwohl auch in der Apotheke sowie vom Facharzt hier nochmals genauer erklärt wird, wie gefährlich die Anwendung auch sein kann.

Fumaderm Kosten in der Apotheke und wer übernimmt die Kosten?

Fumaderm wird nur auf Rezept und nach ausgiebiger Aufklärung durch den Hautarzt verschrieben. Auch für Arthritis Patienten hat das Produkt seine positive Wirkung entfaltet, aber ganz günstig ist es trotzdem nicht. 320 Euro pro 100 Tabletten ist ein stolzer Preis, der in der Apotheke hingeblättert werden muss und eine Übernahme durch Krankenkassen ist schier unmöglich. Es gibt aber auch hier, wie bei fast allem rundum die Krankenkassen Ausnahmen. Die Säure der gemeiner Erdrauch Pflanze ist stark, sehr stark, sodass viele nach einer Alternative für Arthritis schauen, aber auch für ihre Schuppenflechte. Trotzdem scheint es im Augenblick trotz hoher Kosten nur Fumaderm zu geben, welches positive Effekte erzielt und hilfreich ist.

Risiken von Fumaderm sind bekannt

Fumaderm initial ist umstritten. Die Anwendung ist sehr umstritten, sodass Deutschland bis heute das einzige Land ist, wo es gegen Schuppenflechte angewandt wird. Eine Allergie wäre nur eine mögliche Folge. Patienten berichten aber auch von starken Bauchschmerzen sowie Krämpfen und Fumaderm absetzen? So einfach wird es nicht, weil auch ein Suchtpotenzial gegeben ist. Somit muss Fumaderm ausschleichen stets im Vordergrund stehen. Wie beim Alkohol kann es die Leber stark beeinträchtigen und die Nieren schädigen. Das ist aber leider nicht alles, sodass Fumaderm initial auch den Körper in Form von roten und weißen Blutkörperchen angreift und den Patienten gegenüber harmlosen Magen-Darm-Grippen etc anfälliger macht.

Fumaderm Alternative – gibt es die?

Schuppenflechte juckt, sieht unangenehm aus und ist auch für den Betroffenen einfach unschön anzuschauen. Fumaderm ist heftig, wie Sie an unserer Fachinfo sehen können und Fumaderm absetzen ist nicht so einfach, sondern rät jeder Arzt dazu Fumaderm ausschleichen im Vordergrund zu stellen. Eine Salbe könnte eine Alternative sein, aber nur bedingt. Der Juckreiz der Schuppenflechte wird unter Umständen gemildert und die Problematik nur ein wenig gelindert. Eine Salbe kann also leider nicht wie Fumaderm wirklich das Problem lösen, aber ist es Ihnen zu den Risiken das wert? Das müssen Sie selber entscheiden.

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