Frieselfieber – Definition und Diagnose

Frieselfieber – Definition und Diagnose

Was ist Frieselfieber?

Frieselfieber – Definition und DiagnoseWas ist Frieselfieber? Wenn Sie Wolfgang Amadeus Mozart kennen, dann kennen Sie vermutlich auch das Frieselfieber. Wolfgang Amadeus Mozart ist an Frieselfieber gestorben. Zumindest soll er laut Todesbericht an Frieselfieber als Todesursache gestorben sein. Wer den Todesreport des Ausnahmekünstlers aus Österreich gesehen hat, der weiß vermutlich auch, dass Mozart an genau dieser Krankheit gestorben sein soll. Was aber genau versteht man darunter? Nun, das Frieselfieber ist laut Wiki eine Art Hausausschlag und auch hitziges Frieselfieber bekannt. Somit ist der Ausschlag auch klar nach außen hin sichtbar. Der Hautausschlag zeigt sich auf Bilder auch in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen, wobei in der Medizin auch immer wieder gerne auf die Bildung von Bläschen erwogen Bezug genommen wird.

Laut Informationen auf Wikipedia kann das Frieselfieber auch mit Fieber einhergehen. Die Medizin ist hier aber nicht so eindeutig, vor allem wenn es um die Höhe der Temperatur beim Fieber geht. Der Hautausschlag ist so stark sichtbar und nimmt laut Wiki jedenfalls Formen an, die einen normalen Menschen dazu veranlassen würden, sofort ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Hitziges Frieselfieber und die Diagnose

Die Diagnose erfolgt meist selbst durch eigene Beobachtungen. Hier ist besonders das Fieber als begleitender Zustand zum Hautausschlag zu erwähnen. Meist finden Sie auf der Haut kleine Bläschen, die sich im späteren Verlauf auch verfärben können. Die Farbe kann sich von roter Färbung hin bis zur schwarzen Verfärbung täuschen. Dabei sind die Symptome also sehr eindeutig feststellbar. Was bedeutet Frieselfieber aber für den einzelnen Menschen? Nun, in erster Linie ist sich die Medizin einig darin, dass Sie sehr rasch zum Arzt gehen sollten. Die Diagnose lässt sich nur durch Experten durchführen. Wenn keine Behandlung erfolgt, dann ist diese Krankheit auch nicht heilbar und kann somit auch als Todesursache in Betracht kommen.

Was bedeutet Frieselfieber konkret?

Vielleicht sollte man die Krankheit anhand eines bekannten Beispiels erklären, da es immer noch sehr wenige Aufzeichnungen aus der Medizin darüber gibt. Hitziges Frieselfieber, wie es noch zu Zeiten von Mozart genannt wurde, wurde in der Medizin damals noch sehr stark unterschätzt. Schon bei Mozart hat man die Krankheit unterschätzt, aber es wurde dennoch zu seiner Todesursache.

Die Diagnose der Ärzte kam damals falsch und vor allem auch zu spät. Es gibt auch Aufzeichnungen eines Verwandten, der zur damaligen Zeit, also vor fast 300 Jahren dabei gewesen sein soll, als Wolfgang Amadeus Mozart an der Krankheit gelitten haben soll. Mozart entwickelte ein schweres Ödem wobei hier laut Berichten von Zeugen vor allem Schwellungen der Hände, Füße, Beine, am Bauch, Arme und des Gesichts aufgrund der zurückgehaltenen Körperflüssigkeit vorhanden gewesen sein sollen. Sein Körper war auch mit kleinen Bläschen bedeckt. Mozart klagte über Schmerzen am ganzen Körper, Fieber und hatte einen sehr breit gefächerten Ausschlag am ganzen Körper.

Am Abend vor seinem Tod war sein Zustand aber wieder etwas besser und er lud angeblich sogar Freunde zu sich ein. Das bedeutete aber nicht, dass er für sie kochte oder sie bewirten konnte. Er war dazu natürlich viel zu schwach, weshalb er seine Freunde auch am Krankenbett erwartetet. Er lud also einige Freunde an sein Bett ein, um Teile seines Requiems zu singen. An seinem letzten Lebenstag hatte er kaum Atemnot. Sophie (die Verwandte von Mozart) bestand darauf in Ihren Erzählungen dass Mozart bis zwei Stunden vor seinem Tod bei Bewusstsein war.

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