Foramen Ischiadicum Majus – Definition und mögliche Erkrankungen

Foramen Ischiadicum Majus – Definition und mögliche Erkrankungen

Foramen Ischiadicum Majus – Definition und mögliche ErkrankungenIn Wiki wird unter der Thematik Foramen Ischiadicum Majus sofort ersichtlich, dass wir über die Definition der Gesäßregion sprechen, wo sich das große Sitzbeinloch befindet. Der Knochenaustritt wird als Sitzbeinloch bezeichnet oder auch als Öffnung des Sitzbeins. Die knöcherne Substanz begrenzt den Sitzbeinausschnitt und das Sitzbein selber. Jetzt werden sich unsere Leser fragen, wieso habe ich ein Loch im Sitzbein? Ist das gefährlich oder was muss ich bei der Öffnung in der Körperwand wissen? Nein, sie ist ganz normal und hat natürlich auch ihre Bedeutung, die wir hier gerne offenlegen möchten und deswegen das komplexe Thema mit dem kaum aussprechbaren Namen Foramen Ischiadicum Majus anschlagen.

Definition Foramen Ischiadicum Majus

Wie auch laut Wiki zu lesen ist, handelt es sich beim Foramen Ischiadicum Majus um die Öffnung im Sitzbein, die als Begrenzung zwischen Sitzbein und Sitzbeinausschnitt dienlich ist. Der Knochenausschnitt ist eine kaudal und ventral Öffnung, dessen Inhalt Muskeln, Venen sowie Nerven sind. Hier wird also schon deutlich, wieso die Öffnung überhaupt vorhanden ist oder das Loch im Körper, welches jetzt sonst von vielen Lesern panisch aufgefasst worden wäre. Allerdings ist der Inhalt dieses Lochs unglaublich wichtig, um natürlich unseren Körper mit ausreichend Blut, Gefühl sowie Gefäßen zu versorgen, wovon wir im Körper genügend haben.

Inhalt Foramen Ischiadicum Majus

Natürlich haben wir Menschen nicht einfach so ein Loch in unserem Sitzbein oder Sitzbeinauschnitt und in der Körperwand. Ganz im Gegenteil. Hier befinden sich nämlich unterschiedliche Inhalte wieder, die von größter Bedeutung sind. Denn auch Nerven oder Arterien haben hier sozusagen ein zu Hause gefunden.. Welcher Inhalt sich hier neben Muskeln wiederfindet, zeigen wir gerne hier auf, um die Erklärung des Foramen Ischiadicum Majus zu erleichtern.

  • Die Arteria pudenda interna
  • der Nervus pudendus
  • der Nervus obturatorius internus
  • Vena pudenda interna

Dies ist der Inhalt in dem „Loch“ beziehungsweise in der Öffnung. Alle vier Inhalte haben unterschiedliche Funktionen und so ist z.B der Nervus obturatorius internus für die Versorgung des Muskel „Musculus obturator internus“ verantwortlich. Das bedeutet also automatisiert, dass die Öffnung mit Begrenzung eine Wichtigkeit aufweist, um Muskeln, Nerven und Gefäße zu versorgen. Einfach so hat natürlich niemand ein „Loch“ in seinem Körper und das war Ihnen doch bestimmt klar.

Erkrankungen am Foramen Ischiadicum Majus

Es kann nicht direkt die Öffnung erkranken, sodass hier nur explizite Verletzungen durch die Nerven, benachbarten Regionen oder Muskeln möglich sind. Selbstverständlich kann es aufgrund operative Maßnahmen sowohl kaudal als auch veatral zu Komplikationen kommen, welche wiederum auch diesen Bereich beanspruchen. Eine direkte eigenständige Erkrankung ist jedoch nicht möglich, sodass der Foramen Ischiadicum Majus eigentlich auch nur die Beschreibung für die Öffnung oder das „Loch“, wie es umgangssprachlich bezeichnet wird ist.

Ein Loch am Sitzbein und mit Begrenzung zum Sitzbeinausschnitt. Das ist schon eine seltsame Angelegenheit werden die meisten Leser jetzt denken, aber das ist in unserer Anatomie ein ganz normales Thema. Denn hier laufen unterschiedliche Nerven sowie Muskeln durch, welche natürlich versorgt werden müssen. Da kann die Öffnung schon durchaus sinnvoll für unsere Anatomie sein, um Verengungen zu vermeiden und die adäquate Versorgung zu gewähren. Verletzungen sind eigentlich nur dann möglich, wenn durch traumatische Unfälle hier die Muskeln oder Nerven beansprucht wurden.

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