Enterale Ernährung – Definition, Einteilung und Beschreibung

Enterale Ernährung – Definition, Einteilung und Beschreibung

Enterale Ernährung – Definition, Einteilung und BeschreibungEine Definition des Themas Enterale Ernährung ist glücklicherweise recht einfach. Denn es handelt sich um die Sondenernährung. Es gibt einmal die Möglichkeit, auf eine natürliche Weise ernährt zu werden, was bedeutet, oral oder eben über eine Sonde. Es ist primär abhängig davon, in wie weit der Patient noch mit agieren kann, welcher Zustand vom Patienten ausgeht, welcher Krankheitsverlauf die „künstliche Ernährung“ erforderlich macht oder ob der Patient einiges auch selber schafft. Deswegen ist die enterale Ernährung hier ein neues Thema, welches wir auch gerne mit Ihnen teilen wollen, weil wir finden, dass dies wichtig ist und auch bei Kindern, in der Altenpflege oder auf Intensivstationen zum täglichem Bild einer Krankenschwester sowie eines Krankenpflegers dazu gehört.

Definition einer Enterale Ernährung

Die Enterale Ernährung beinhaltet eine Ernährungsform, die beispielsweise oral stattfindet und eine klinische Ernährung darstellt. Es kann natürlich bei Patienten mit vollem Bewusstsein komplett über den Mund ( oral ) stattfinden. Allerdings kann es auch bei Patienten passieren, wie Krebspatienten oder Patienten ohne Bewusstsein sowie mit einer Essstörung, dass sie via Spritze, Infusion oder sogar einer Sonde ernährt werden müssen. Der Nahrungsumfang ist äußerst umfassen, sodass wir hier nicht nur von einer gesunden Ernährung sprechen müssen. Sowohl Diät, Spezialdiäten, hochmolekulare Ernährungen, Vollkost, Trinknahrung, Sondenkost oder Schonkost fallen unter der Enterale Ernährung.

Die Einteilung einer Enterale Ernährung

Es gibt unterschiedliche Einteilungen, wie eine Enterale Ernährung eingeteilt wird. Dabei kommt es natürlich darauf an, wie fit der Patient selber ist, welche Diagnose gestellt wurde, ob es sich um Kinder handelt, Patienten in der Altenpflege oder Patienten bei vollem und nicht vorhandenen Bewusstsein. Mit dieser Einteilung möchten wir Ihnen helfen, das Thema ein wenig besser zu verstehen und die Enterale Ernährung kennenzulernen. Wobei wir uns bei der Einteilung jetzt sicher sind, dass Sie einige der Arten bereits kennen oder?

  • Sondenkost
  • Trinknahrung
  • Spezialdiäten
  • Vollkost
  • Leichte Vollkost
  • Reduktionsdiät
  • Hochmolekulare Kost
  • Standardiät
  • Niedermolekulare Kost
  • Schonkost

Einige Enterale Ernährungen und deren Arten haben Sie garantiert schon mal gelesen. Oder?

Wann wird eine Enterale Ernährung erforderlich?

Einfach pauschal zu sagen, dieser Patient benötigt jetzt Schonkost, der andere eine Sondenernährung usw. das können wir hier nicht tun. Denn es kommt auf die Diagnose an. Doch bei manchen Patienten, die zum Beispiel ein falsches Essverhalten aufweisen, können die Vorteile der Diät-Arten sicherlich hilfreich sein. Diese werden meist oral bei Patienten durchgeführt.Mittels Spritze sind Enterale Ernährungen dann erforderlich, wenn ein hoher und schneller Wirkungsgrad erforderlich ist. Das kann beispielsweise bei Patienten der Fall sein, die kurz vor dem Hungerstod stehen würden. Auch die Indikation mittels Infusion, um den Flüssigkeitsausgleich zu kompensieren, ist hier erforderlich. Die Sondenernährung ist bei Krebspatienten eine häufige Variante oder bei einer Niereninsuffizienz, damit Patienten, die geschwächt sind dennoch essen, vollwertig etwas zu sich nehmen und der Körper arbeiten sowie heilen kann.

Die Enterale Ernährung ist eine klinische Ernährungsweise, die unterschiedliche Arten und Vorgehensweisen aufweist. Sie hat Vorteile bei Morbus Cron, bei einem Kurzdarmsyndrom. Sie wird zudem auch für Patienten genutzt, die selber nichts mehr zu sich nehmen können oder beispielsweise kein Bewusstsein aufweisen. Da kommt meist die Enterale Ernährung in Form einer Sonde zum Einsatz. Bei Kindern und anderen Patienten, die wiederum in der Lage sind, selber zu essen, wird diese Ernährung vollwertig oral eingenommen. Somit ist die Erklärung eine gesunde und körperbetonte Ernährung.

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