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Leistungssteigerung – Nutzen und Risiken von Smart Drugs

Wie Smart Drugs die Leistungsfähigkeit anregen

Können Smart Drugs zur Leistungssteigerung eingesetzt werden?

Wem die Tasse Kaffee vor einer wichtigen Prüfung nicht ausreicht, kann mit aktuell beliebten Smart Drugs die Hirnleistung steigern. Dabei berichten Anwender von mehr Fokussiertheit, einer Beschleunigung des Arbeitstempos und zielgerichtetem Arbeiten ohne Fehler. Nootropika werden die Nahrungsergänzungsmittel auch genannt, sie sind ohne Rezept vom Arzt erhältlich. Wer unter regelmäßigen Ausfallerscheinungen im Alltag leidet, kann sich die Tabletten aber auch vom Arzt verschreiben lassen. In besonders schweren Fällen und bei bestimmten Krankheitsbildern kann eine Kostenübernahme der Therapie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Ihr behandelnder Arzt kann Sie über Möglichkeiten der Beantragung beraten und Sie beim Zusammenstellen der nötigen Unterlagen unterstützen.

Gezielte Unterstützung der Hirnaktivität durch Smart Drugs

Es sind im Fachhandel verschiedene Präparate erhältlich, die das Denkvermögen positiv beeinflussen. Vor allem geht es darum:

– Höchstleistung im Beruf, während der Ausbildung oder im Studium zu erlangen.
– Die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und Problemstellungen möglichst schnell zu erfassen und fehlerfrei zu lösen.
– Das Kurzzeitgedächtnis anzuregen und sich besonders viel merken zu können.
– Für eine gesteigerte Durchblutung zu sorgen.
– Muskel- und Nervengewebe zu stimulieren.

Auch bei einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung können die Symptome wie Vergesslichkeit oder innere Unruhe bekämpft werden. Bei einer fortgeschrittenen Demenz sind vielfach Verbesserungen im Umgang mit alltäglichen Tätigkeiten beobachtet worden. Als Heilmittel für Alzheimer sind aber auch Smart Drugs leider nicht anzusehen: Nach wie vor gilt diese Erkrankung als unheilbar, Nootropika können lediglich den Verlauf der Krankheit aufhalten und Folgeerscheinungen hinauszögern.

Gibt es Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bei der Einnahme von Smart Drugs?

Wie alle Arzneimittel können auch bei der Einnahme von Nootropika unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten. So sollen manche Tabletten nicht auf nüchternen Magen eingenommen werden, da sonst ein Brechreiz entstehen kann. Dies gilt nicht für alle am Markt verfügbaren Mittel und lässt sich leicht vermeiden, wenn vor der Einnahme eine Kleinigkeit gegessen wird. Dabei ist es meist irrelevant, ob in der Speise Milchanteile enthalten sind. Es kann unter bestimmten Umständen zu einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten kommen. Lesen Sie die Packungsbeilage Ihrer regelmäßigen Arzneimittel daher genau durch und befragen Sie im Zweifelsfall Ihren behandelnden Arzt.

Die Einnahme von Nootropika kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel verstärken, in manchen Fällen wirken die Smart Drugs aber auch ausgleichend auf eine andere Medikation. Am besten sind Nootropika verträglich, wenn zusätzlich keine weiteren Medikamente eingenommen werden. Auf die Wirkung der Anti-Baby-Pille sind keine beeinflussenden Eigenschaften von Smart Drugs bekannt. Die Empfängnisverhütung für die Frau funktioniert in der Regel durch die Gabe spezieller Hormone, welche eine Schwangerschaft simulieren. Alle Informationen zu Smart Drugs, Ihrer Wirkweise und möglichen Wechselwirkungen erhalten Sie in diesem ausführlichen Noodoc Guide.

Smart Drugs wirken sich anregend auf die Libido aus

Manche Nootropika wirken nicht nur leistungssteigernd und konzentrationsfördernd, es kann auch eine enthemmende Wirkung auftreten. Vor allem das Präparat Huperzine A ist dafür bekannt, dass die allgemeine Durchblutung der Geschlechtsteile angeregt wird. Bei diesem Nootropikum wird der Hormongehalt beeinflusst, es kommt zu einem Überschuss an Cholin im Gehirn. Der Wirkstoff Cholin wurde vor einigen Jahren noch als Vitamin B4 bezeichnet und spielt eine wesentliche Rolle in der Zellregeneration.

Im Gehirn werden die Neurotransmitter auf sanfte Weise angeregt. Wer unter einer Erkrankung der Leber leidet, bekommt häufig Cholin vom Arzt verschrieben. In Studien werden derzeit alle Einsatzgebiete dieser meist in Fettzellen vorkommenden Substanz untersucht. Derzeit wird Cholin als einwertiger Alkohol eingestuft, nachdem es seine Bezeichnung als Vitamin B4 aberkannt bekommen hat. Bei einem hohen Cholin-Gehalt im Blut wird das zentrale Nervensystem angeregt, Informationen können besonders effektiv über die Nervenbahnen transportiert werden. Cholin kann außerdem dabei helfen, den Organismus zu reinigen und verschiedene Umweltgifte auszuschwemmen. Dies können unter anderem Abbauprodukte nach vermehrtem Alkohol-Konsum sein, Medikamentenrückstände oder Schwermetalle. Wer zum Beispiel Deo-Spray mit Aluminium verwendet, belastet den Körper unnötig.

Ist der Hormongehalt des Menschen ausgeglichen, kommt es meist zu einem erhöhtem Bedürfnis nach sexueller Aktivität. Smart Drugs sind daher nicht nur zur Leistungssteigerung beliebt. Auch Frauen, die wenig Lust auf Sex verspüren, nehmen gerne Nootropika vor dem Geschlechtsakt ein. Bei Männern kann es durch die Luststeigerung leichter zu einer Erektion kommen, welche auch besser gehalten werden kann. Liegen anhaltenden Probleme mit der Potenz vor, die sich auch mit Smart Drugs nicht so leicht beheben lassen, kann ein Facharzt klären, ob organische Gründe die Ursache für die Impotenz bilden. Dabei kommen neben der Prostata außerdem die Schilddrüse, Leber oder Nieren als auslösende Faktoren infrage.

Weiterführende Tipps zur Leistungssteigerung finden sich auch in diesem Artikel von Zentrum der Gesundheit.

CBD – Nutzen, Anwendung, Behandlungserfolge

Wie wirkt sich CBD auf die Gesundheit aus?


Das CBD ist bereits seit Jahrtausenden von Jahren im Einsatz, was die Gesundheit angeht. schon 489 Bestandteile der Hanfpflanze konnte man bestimmen inzwischen und die Cannabidiole sind die beliebtesten. Da es keinerlei psychoaktive Wirkstoffe hat, gilt es als gut verträgliches, pflanzliches Mittel bei vielerlei Beschwerden. Dazu hat es eine antiseptische, antischizophrene und antiepileptische Wirkung sowie dämpfende Eigenschaften.

Vorteile des Cannabidiols

Dieser nicht psychoaktive Wirkstoff hat entzündungshemmende Eigenschaften auf die Gesundheit. Er wird somit bei unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen eingesetzt, die Entzündungen beinhalten. Das ist beispielsweise der Einsatz bei chronischen Schmerzen. Auch bei Akutschmerzen bringt das Cannabidiol Vorteile. Die Hanfpflanze interagiert hier mit dem Immunsystem und mit den Hirnrezeptoren und das stillt die Schmerzen.

Entzündungshemmung

Die Cannabidiole dürfen auch gegen chronische Schmerzen bei Kindern eingesetzt werden. Wer CBD für Kinder anwendet, kann dadurch die Anfälle erheblich reduzieren. Auch bei Haustieren können Entzündungen in allen Bereichen des Körpers hervorragend mit Cannabidiol behandelt werden. Es hat eine natürliche entzündungshemmende Wirkung. Auch Entzündungen in Muskeln können so umgekehrt werden.

Regelschmerzen natürlich behandeln

Auch bei Regelschmerzen hilft das CBD und lindert allgemeine Menstruationsbeschwerden. Durch die entzündungshemmende und gleichzeitig auch muskelrelaxierende Wirkung hilft, dass weniger Schmerzen bei der Regel auftreten.

Die Muskeln werden auf natürliche Art und Weise entspannt. Auch allgemeine Symptome, die während der Menstruation auftreten, können gemildert werden. Die Beckenregion wird durch die Cannabinoid Rezeptoren aktiviert (Eierstöcke, Gebärmutter und Gebärmutterhals).

Hilfe bei Anfallsleiden

Auch bei anderen neuropsychiatrischen Störungen oder Epilepsie kann Cannabidiol erfolgreich eingesetzt werden. Gerade was die Intensität und die Häufigkeit der Anfälle angeht, werden diese verringert.

Laut neuesten Studien haben Patienten mit Epilepsie und anderen Anfällen oftmals Erfolge mit der Einnahme von Cannabidiol. Auch psychiatrische Erkrankungen, neuronale Verletzungen oder Neurodegenerationen können mit Cannabidiol behandelt werden.

Natürliche Hilfe bei Akne

Bei der Akne gibt es grundsätzlich eine Überproduktion von Talg, der dann wiederum das Follikel verstopft. Dadurch werden Mitesser und Pickel verursacht. Meist geht eine intensive Akne auch einher mit einem geringen Selbstwertgefühl, weil die Betroffenen sehr darunter leiden. Hier kann Cannabidiol helfen, die Überproduktion des Talges zu reduzieren. Dadurch wird die allgemeine Ölproduktion der Haut begrenzt und die Akne kann kontrolliert werden.

Positive Effekte bei der Krebsbehandlung

Das Cannabidiol hat zudem etliche Antikrebs-Eigenschaften. Es kann die Krebszellen minimieren und den Tod der kranken Zellen beschleunigen. So können sogar große Tumore mit diesem pflanzlichen Heilmittel schrumpfen und die Symptome des Krebses werden minimiert. Jedoch ist hier die Betreuung durch einen erfahrenen Therapeuten natürlich wichtig, was die Dosierung und den genauen Einsatz des Cannabidiols angeht.

Angstlösende Wirkung

Gerade wer unter Ängsten leidet, wird die positiven Wirkungen des Cannabidiols schätzen. Es hat eine angstlösende Wirkung und kann gerade bei der Behandlung von leichteren Angststörungen eingesetzt werden. Nachteilige Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten, da es keinerlei psychoaktive Wirkstoffe hat. Es hilft bei der Freisetzung von Serotonin und somit kann es auch bei Depressionen positive Effekte zeigen.

Schlaffördernde Eigenschaften

Neben den vielen anderen positiven Eigenschaften, hat das Cannabidiol auch bei Schlafproblemen seine Berechtigung. Egal ob Einschlafprobleme der Durchschlafprobleme: Die Hanfpflanze kann zur Entspannung bei chronischen oder aktuellen Schlafproblemen helfen. Ohne jegliche Nebenwirkungen verhilft sie zu besserem Einschlafen bzw. Durchschlafen. Die Entspannungsphase im Schlaf wird verbessert und das ohne die üblichen „Überhangsymptome“ bei Schlafmitteln.



Viele positive Eigenschaften nutzen

Wer die Cannabidiole positiv für sich und seine Gesundheit nutzen möchte, wird viele Vorzüge dieser Pflanze erkennen. Sie eignet sich hervorragend als Heilmittel bei vielerlei Beschwerden. Sehr gut auf den Punkt gebracht ist auch der Artikel der Süddeutschen Zeitung, der den aktuellen Status von CBD von allen Seiten beleuchtet.

Worauf Sie beim Kauf von CBD achten sollten, erfahren Sie hier.

Heilpflanzen – Nutzen, Risiken und neue Maßstäbe

Fokus Heilpflanzen – Sind Drogen wirklich so gefährlich?

Müssen die Maßstäbe von Heilpflanzen neu überdacht werden

Cannabis, LSD, Kokain, Heroin und die vielen anderen Drogen, die es gibt, sind in Deutschland, sowie in vielen anderen Ländern der Welt verboten. Man könnte meinen, das liegt an ihrem enormen Gefahrenpotential und ihrer Schädlichkeit. Tatsächlich ist dem nicht so. Die Auswahlkriterien für Drogen sind ziemlich willkürlich und lassen sich rational gar nicht begründen.

Das zeigt sich besonders am Cannabis, der eigentlich eine Heilpflanze ist, die seit über 3000 Jahren bekannt ist. Ihr Potential bei der Krebsbehandlung, Psychotherapie und Schmerzlinderung ist enorm. Hilfreiche informationen zur Krebsbehandlung mit Cannabis finden sich zum Beispiel auf der Website der deutschen Krebsgesellschaft. Doch der Staat verhindert die Nutzung von Cannabis in der Medizin.

Verteufelung einer Heilpflanze

Schon früh erkannten Menschen, dass die Cannabispflanze bei Schmerzen, psychischen Erkrankungen und Entzündungen helfen kann. Besonders der Rauch der verbrannten Blütenteile hatte eine starke Wirkung. Durch Züchtungen in der Moderne wurde aber vor allem der THC-Gehalt erhöht.

Der medizinische Nutzen steht hier im Hintergrund. Damit Cannabis als solches wirksam ist, braucht es noch andere Wirkstoffe, wie etwa das CBD. Das Cannabidiol, das ebenfalls in der Cannabispflanze auffindbar ist, hat keine psychoaktive Wirkung und ist daher in Deutschland erlaubt.

Von den Cannabinoiden ist es eines der potentesten und kann bei Schmerzen, Entzündungen und vielen weiteren Erkrankungen helfen. Auf der Seite Hanfvita können Sie sich zu CBD informieren.

Cannabis darf in Deutschland angebaut werden, wenn der THC-Gehalt gering ist. Dafür sind 52 Sorten Hanf in der EU zugelassen. Der Ruf der Pflanze wandelt sich langsam wieder zum Besseren, nachdem sie im 20. Jahrhundert so verteufelt wurde. Man hat erkannt, dass der Nutzen der Wirkstoffe sehr groß ist, der Schaden dafür eher gering.

Zudem ist Hanf eine sehr nützliche Pflanze, aus der Öle, Mehle, Fasern und Kraftstoffe hergestellt werden können. In Zukunft wird Hanf eine noch bedeutende Rolle zukommen, besonders in der Medizin und bei den Kraftstoffen.

Sind Drogen nun wirklich so gefährlich?

Es lässt sich ganz klar sagen: nein. Die meisten Drogen sind nicht so gefährlich, wie ihr Ruf. Viele von ihnen wurden als Medizin entwickelt, wie etwa das Heroin. Das auch Diamorphin genannte Mittel ist ein abgewandeltes Morphin und somit ein starkes Schmerzmittel mit bis zu dreifach höherer Wirkung als Morphium.

Dennoch ist es verboten und darf nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Gefährlich ist aber weniger das Heroin selbst, sondern das Straßenheroin. Dieses enthält nämlich nur Spuren des eigentlichen Wirkstoffs und ist mit Glas, Füllmitteln und anderen Giftstoffen gestreckt. Gefährlich sind also meist die Füllstoffe und nicht die Droge selbst.

Die Nebenwirkungen etwa von Kokain, LSD, Cannabis und Heroin sind im Vergleich zu Alkohol nicht so kritisch. Viel gefährlich sind eigentlich Tabak und Alkohol. Die haben aber das „Glück“ gesellschaftlich verankert zu sein. Ein Glas Wein am Abend oder der Schnaps bei der Feier gehören einfach dazu. Rauchen wird gesellschaftlich akzeptiert.

Dabei ist das Schadenspotential, gesundheitlich und sozial, besonders bei diesen Volksdrogen sehr hoch. Etwa 74.000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Bei Cannabis sind es Null. Und das obwohl Schätzungen zufolge 3 Millionen Menschen Cannabis konsumieren.

Es braucht neue Maßstäbe

Die Debatte über die Legalisierung von Cannabis ist längst entbrannt und sinnvoll. Vor allem aber sollte das Gefahrenpotential neu bewertet werden. Alkohol ist die gefährlichste Droge, denn sie ist leicht erhältlich.

Cannabis sollte nicht mehr als Droge angesehen werden, sondern als Heilmittel, denn das ist die Pflanze schließlich immer schon gewesen. Hier gibt es einen gesundheitlichen Nutzen, der nicht ignoriert werden sollte. Etwas, das es bei Zigaretten und Alkohol eben nicht gibt. Eine interessante Debatte liefert zum Beispiel Spiegel Online.

Tattooentfernung: Was gibt es zu beachten?

Was führt zum Wunsch, sich sein Tattoo entfernen zu lassen?

In Deutschland gibt es geschätzt zehn Millionen tätowierte Menschen und nicht immer hält die Freude über ihr Tattoo ein Leben lang. Zum einen verändert sich der persönliche Geschmack, die ganze Lebenseinstellung im Laufe der Zeit; zum anderen kommt ein Tattoo rasch aus der Mode.
Am Arbeitsplatz können Tattoos Probleme bereiten. Sie sollten sich z.B. bei der Polizei oder in der Gastronomie im nicht sichtbaren Körperbereich befinden.

Welche Methoden der Tattooentfernung gibt es?

Zur Tattooentfernung stehen chirurgische Methoden wie das Haut-Abschleifen oder das operative Entfernen zur Auswahl. Im nicht-chirurgischen Bereich wird mit dem Einspritzen von Lösungen oder der Laserbehandlung gearbeitet. Das Entfernen eines Tattoos kann gesundheitliche Risiken bergen und ist zeit- und kostenaufwändig. Weitere Informationen zur professionellen Tattooentfernung ergeben sich aus den einzelnen Methoden und ihren jeweiligen Risiken. Das Abschleifen der Haut funktioniert nur bei oberflächlichen Tätowierungen und hinterlässt eine Wunde mit dem Risiko der Infektion. Deshalb wird diese Methode von Hautärzten kaum noch angewendet. Beim operativen Entfernen wird das Tattoo komplett herausgeschnitten. Hier kann jeweils nur eine kleine Fläche behandelt werden. Ist die Haut noch sehr dehnbar, bleiben kaum Narben zurück. Die Behandlung mit Milchsäure, bei der eine hochkonzentrierte Lösung unter die Haut gespritzt wird, birgt ebenfalls Risiken. Es kann zu Entzündungen, Reizungen und Narbenbildung kommen. Immer mehr nachgefragt wird die Laserentfernung, die in der Regel ohne große Komplikationen verläuft. Auch bleiben selten Narben zurück. Ob es Langzeitwirkungen gibt, ist noch nicht gänzlich geklärt. Allerdings empfinden einige Patienten die Behandlung als schmerzhaft, so dass eine örtliche Betäubung nötig wird. Die behandelten Stellen sind noch für etwa zwei bis drei Monate zu schonen und vor starker Sonneneinwirkung zu schützen.

Wie arbeitet ein Lasergerät bei der Tattoo-Entfernung?

Bei der Laserbehandlung kommt es auf die Einstichtiefe, die Größe und die Farbintensität eines Tattoos an. Danach richtet sich die Anzahl der nötigen Behandlungen. Zur Entfernung verwendet der Hautarzt ein System, das mit Licht arbeitet. Dieses Licht zeigt jeweils die Komplementärfarbe zu der Farbe im Tattoo an. So zersprengt es die Farbpigmente im Tattoo, die dann von den Fresszellen der Haut abtransportiert werden. In Folge verblasst das Tattoo. Bei dieser Methode können zwischen fünf bis fünfzehn Behandlungen anfallen. Dabei muss zwischen den einzelnen Terminen mindestens ein Abstand von vier Wochen eingehalten werden, damit sich die Hautstellen erholen können. Bei Mehrfach- Behandlungen bedeutet dies einen relativ langen Behandlungszeitraum.

Eine neue Technik verspricht noch mehr

Relativ neu ist die Technik des „PicoSure“-Systems, die eine Verringerung der möglichen Behandlungen und relative Schmerzfreiheit verspricht. Dabei sollen die Motive fast restlos verschwinden und keine Narben zurückbleiben. Der Laser dieses Systems arbeitet mit einer sehr kurzen Dauer im Pico-Sekundenbereich, wodurch die Farbpartikel einfacher zerstört werden. Auch das sonst schwierige Entfernen von grünen oder roten Tattoos soll dadurch einfacher werden.

Risiken auch bei der Laserentfernung

Doch auch die Laserbehandlung ist nicht gänzlich risikofrei. Wenn die Farbkristalle zertrümmert werden, setzen sie neue Bestandteile frei. Diese können allergische Reaktionen im Körper hervorrufen. Sie können sich -so halten es Experten für möglich- in Leber, Milz und Lymphknoten absetzen und hier gesundheitliche Schäden verursachen. Auch ein unumkehrbarer Farbumschlag an den betroffenen Stellen ist möglich. Zudem sind Laserbehandlungen teuer. Eine einzelne Sitzung kann zwischen 80 und 400 Euro kosten. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht, so wenig wie bei jeder Art der Tattoo-Entfernung. Wenn man sich noch unsicher ist, ob man den Eingriff vornehmen möchte, kann es helfen Erfahrungsberichte im Internet zu lesen.

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