Atemwegserkrankungen: Welche gibt es und welche Ursachen sind bekannt

Atemwegserkrankungen: Welche gibt es und welche Ursachen sind bekannt
Atemwegserkrankungen werden durch Allergien, Schadstoffe, Bakterien oder Viren oder sogar durch angeborene Veranlagungen und zahlreiche weitere Einflüsse hervorgerufen. Zu unterscheiden gibt es bei den Atemwegserkrankungen zum einen die chronischen Veränderungen des Gewebes und die akuten Entzündungen. Da ist es nicht ganz einfach den Überblick zu behalten, wenn es im Hals einmal kratzt oder der Husten etwas länger als gewöhnlich dauert. Trotzdem sollte man als Patient die wichtigsten Atemwegserkrankungen kennen.

Hinweis: Die meisten Atemwegserkrankungen sind sehr gut mit einem Inhalator zu behandeln. Das richtige Inhalieren ist dabei natürlich besonders wichtig. Um den besten Inhalator zu finden sollte man sehr genau auf Verarbeitung und Ausstattung achten.

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Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung verbreitet sich in der Weltbevölkerung sehr intensiv. Bekannte ist sie unter der Abkürzung COPD. Rein medizinisch betrachtet handelt es sich bei der Erkrankung COPD um keine einzelne Erkrankungsform. Vielmehr sind bei dieser Erkrankung viele Krankheitsbilder mit mehreren Auslösern vereint. Zu beobachten ist das COPD über einen längeren Zeitraum hinweg typische Symptome wiedergibt. Entstehen kann diese Erkrankung durch folgende Ursachen:

  • Chronische Bronchitis mit Hang zum Asthma
  • Chronisch obstruktive Bronchitis
  • Lungenemphysem

Diese Ursachen können vereinzelt oder gemeinsam entstehen und sorgen dafür das COPD mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden ist. Die Symptome sind recht eindeutig. Neben Atemnot bei Anstrengung ist ein hörbares Atemgeräusch und anhaltender Husten zu verzeichnen. Auch Gewichtsverlust und allgemeines Schwächegefühl lassen sich mit COPD im Zusammenhang finden. Patienten die rauchen und wiederholt Infekte oder genetische Erkrankungen vorweisen, gehören mit zu den Risikogruppen, die an COPD erkranken können.

Lungenerkrankung Bronchitis

Eine Bronchitis hat im Kindheitsalter sicherlich jeder einmal kennengelernt. Es gibt jedoch bei der Bronchitis unterschiedliche Formen, die nur wenige kennen. Von der akuten bis zur chronischen und bis zur chronisch obstruktiven Bronchitis können Ärzte den jeweiligen Krankheitsverlauf unterscheiden. Während eine akute Bronchitis im Krankheitsverlauf meistens ausheilt, sind die chronischen Verläufe oftmals Fälle die eine COPD Erkrankung, als Vorboten beschreiben. Die Ursachen einer Bronchitis sind meistens anfänglich harmlose Infekte, die mit der Zeit bis zum chronischen Krankheitsbild verlaufen können. Mit zu den ganz typischen Symptomen der Bronchitis gehören unter anderem:

  • Husten mit Auswurf
  • Atemnot
  • Fieber
  • Nachtschweiß
  • Allgemeine Schwäche

Behandelt werden kann die Bronchitis meistens mit entzündungshemmenden Medikamenten sowie einem Inhalator.

Asthma Bronchiale als Volkskrankheit

Schaut man sich bei einem Facharzt um, dann sitzen sehr viele Patienten mit Asthma Bronchiale dort. Bekannt ist diese Erkrankung auch ganz einfach unter Asthma. Sie gehört mit zu den chronischen Erkrankungen, die mittlerweile weltweit ein Thema ist. Zu erkennen ist diese Erkrankung durch die Überempfindlichkeit gegen Reizstoffe, die in körperlichen oder emotionalen Anstrengungen liegen. Werden genannte Reize durch den Körper aufgenommen, können sie zu gefährlichen Verengungen der Bronchien führen. Das wiederum löst Asthmaanfälle aus, die bei Nichtbehandlung zum Tod führen können. Die Symptome von Asthma Bronchiale sind recht eindeutig. Ein chronischer Husten, Atemnot und Herzrasen sind bei dieser Erkrankung sehr häufig zu finden. Vor allem beschreiben Patienten Probleme beim Ausatmen. Die Ursachen dieser Erkrankung ist sehr unterschiedlich. Es handelt sich meistens um eine Erkrankung die durch Veranlagung im Zusammenhang mit verschiedenen Auslösern auftritt. Behandelt werden kann eine solche Erkrankung nur mit einem Inhalator, der mit speziellen Medikamenten gefüllt ist.

Frühe Diagnosen bringen gezielte Behandlungen

Wer unter anhaltendem Husten, Schmerzen in der Lunge oder unter Atemnot leidet, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Denn das sind deutliche Warnzeichen des Körpers, die ärztlich zu behandeln sind. Wer frühzeitig einen Arzt aufsucht und eine Diagnose feststellen lässt, kann häufig gezierte Behandlungen anwenden, um schlimmere Erkrankungen wie beispielsweise COPD zu vermeiden. Es wäre natürlich fatal solche Erkrankungen zu verschleppen. Denn dann sind meistens schwerwiegende Nachfolgeerkrankungen zu erwarten. Wer vorbeugende Maßnahmen durchführen möchte, sollte auf viel Bewegung an der frischen Luft achten und auf den Verzicht von Tabak pochen. Auch der Schutz vor Schadstoffen und Feinstaub sollte mit in den Alltag eingebaut werden. Natürlich spielt eine vitaminreiche und ausgewogene Ernährung ebenso wie die Stärkung des Immunsystems eine wichtige Rolle.