Antiphospholipidsyndrom – Ursachen, Symptome und Behandlung

Antiphospholipidsyndrom – Ursachen, Symptome und Behandlung

Antiphospholipidsyndrom – Ursachen, Symptome und BehandlungDas Krankheitsbild „Antiphospholipidsyndrom“ wurde erstmals 1983 durch den britischen Rheumatologen Graham Hughes detailliert besprochen. Es handelt sich laut ICD und dem Rheumatologen um eine Art der Autoimmunerkrankung, welche das eigene Körpergewebe angreift. Die Erfahrungen zeigen, dass die Antikörper sich gegen die gebundenen Proteine im Körper richten. Diese sind allerdings wie Phospholipide für den menschlichen Körper wichtige Bestandteile und aus diesem Anlass sind die Antikörper, die sich gegen den eigenen Körper richten ein Grund, wieso die Lebenserwartung sinken kann. Kriterien dafür sind, dass das Antiphospholipidsyndrom unbehandelt bleibt. Doch wir möchten Sie gerne informieren, damit Sie wissen, was die Erkrankung mit Ihnen macht, wie sie behandelt werden kann und alle weiteren notwendigen Informationen stellen wir hier bereit.

Ursachen des Antiphospholipidsyndrom

Obwohl schon seit 1983 die Erkrankung langsam erforscht wird und bekannt ist, ist bis heute die Ursachenforschung nahezu unmöglich. Die Diagnostik hat offenbar aber u.a zwei Wege, die zur Erkrankung führen. Zum einen ist die Erkrankung im ICD als eigenständige Krankheit möglich, sodass keine Begründung zu finden ist, wieso die Autoimmunerkrankung auftritt. Das wäre die erste mögliche „Ursache“, sodass keine direkte Ursache vorhanden ist. Eine andere Seite kann die rheumatoide Arthritis ein Grund sein, wieso das Antiphospholipidsyndrom auftritt. Hinzu kann kommen, das zeigen offenbar die Erfahrungen, dass auch andere Autoimmunerkrankungen für diese Erkrankung verantwortlich sein können. Doch trotzdem ist bis heute die Erkrankung nahezu unerforscht, was die Ursachen angeht.

Symptome des Antiphospholipidsyndrom

Es gibt klassische Kriterien, die zu dem Antiphospholipidsyndrom zählen und als Symptome auftreten. Embolien können auftreten, blaue Flecke können einfacher auftreten, weil eine Antikoagulation auftritt. In der Schwangerschaft kann es zu Komplikationen kommen, aber auch eine venöse Thrombose sind die Folge der Erkrankung, die das eigene Protein angreift. Niereninfarkte, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Gefäßverschlüsse, die vor allem das Hirn treffen, treten als Symptome vor. Sogar eine plötzliche Blutung könnte auftreten.

Behandlung des Antiphospholipidsyndrom

Die Behandlung der Erkrankung kann bei Kindern und Erwachsenen erst erfolgen, wenn die richtige Diagnose erstellt ist. Dazu muss es bei dem Antiphospholipidsyndrom nachgewiesen werden, ob sich bestimmte Antikörper im Körper befinden, um zu erkennen, ob das Syndrom wirklich vorhanden ist und entsprechend eine Behandlung zu ermöglichen. Die Behandlung oder nachhaltige Therapie des Antiphospholipidsyndrom muss mittels Acetylsalicylsäure behandelt werden. Insbesondere, weil die Säure das Verkleben der Blutplättchen ermöglicht, damit eine Thrombose und Embolie nicht auftreten kann. Wenn jedoch noch keine Symptome aufgetreten sind, kann es auch ausreichen, dass der Arzt regelmäßig aufgesucht wird, um die Behandlung kontrolliert zu beobachten.

Der Nachweis von einer Antikoagulation ist bei der Erkrankung notwendig, die Prüfung der Blutwerte und alle Auffälligkeiten. Denn blaue Flecken, Blutung & Co können die Lebenserwartung deutlich mildern. Da die Autoimmunerkrankung in puncto Ursachenforschung noch immer schwierig zu beurteilen ist, muss nachhaltig geprüft werden. Es muss also mindestens ein klinisches Bild entsprechend der Diagnostik und nach den Kriterien entsprochen werden, damit die Diagnose Antiphospholipidsyndrom wirklich gegeben ist. Erst dann kann der jeweilige Arzt schauen, ob noch ohne Symptome eine reine Beobachtung notwendig ist oder doch schon mit einer aktiven Behandlung begonnen werden muss. Bei Kindern wird vor allem gehofft, erst einmal durch Beobachtung die Behandlung voranschreiten können. Noch ist zu wenig über das Antiphospholipidsyndrom bekannt, sodass auch wir nur wenig Fachinfo bieten können, aber wir hoffen, dass es Ihnen hilft.

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