Analogsedierung – Definition, Durchführung und mögliche Risiken

Analogsedierung – Definition, Durchführung und mögliche Risiken

Analogsedierung – Definition, Durchführung und mögliche RisikenWenn Sie das Thema „Sedierung“ im Internet eingeben, also in den Suchmaschinen, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Wiki landen, um dazu eine ausführliche Definition zu erhalten. Das Thema Analogsedierung ist ebenfalls in Wiki besprochen worden, aber wir möchten näher auf diese Thematik eingehen, weil viele das Wort Sedierung immer direkt mit einer Vollnarkose, einem ruhig stellen und vielen Risiken bewerten. Doch genau davor soll die analoge Sedierung natürlich in gewisser Weise schützen, sodass sie eine durchaus adäquate Alternative zur klassischen Vollnarkose oder intensiven Narkose unter Anästhesie ist. Mit hoher Wahrscheinlichkeit haben Sie auch längst schon eine Analogsedierung erhalten, wie beim Zahnarzt oder bei Darmspiegelung?

Definition Analogsedierung

Es gibt gewisse Behandlungen, wie eine Sonographie oder bei Darmspiegelung, die keine Vollnarkose erwarten und benötigen, weil es nur kurze Kontrollen sind. Da kommt eine Analogsedierung, die wiederum die Schmerzen ausschaltet gerade richtig, um Risiken wie das „nicht mehr aufwachen“ nach einer Vollnarkose zu vermeiden/verringern. Das bedeutet, dass eine analoge Sedierung die Schmerzen unterdrückt und nicht erkenntlich macht und den Patienten durch die Sedierung gleichzeitig eine gewisse Ruhe gegeben wird. Atmen, sehen und sogar sprechen könnte der Patient im Regelfall, je nach Höhe der Dosierung immer noch.

Durchführung einer Analogsedierung

Eine Analogsedierung benötigt im Regelfall keine Anästhesie. Sollte ein Patient darauf bestehen, kann es bei der Darmspiegelung & Co allerdings ein wenig kostspieliger werden. Auf der Intensivstation ist natürlich immer eine Anästhesie dabei, aber bei kleinen Eingriffen wie der Magen- und Darmspiegelung, einer Zahn-OP & Co kommt dies nur äußerst selten vor. Das bedeutet nicht, dass die Fachärzte nicht wissen, wie man die Medikamente zur Analogsedierung verabreicht, sodass keinerlei Sorge bestehen muss. Aufklärung wird der Arzt sofort mitgeben, alles in Ruhe erklären, aufzeigen und je nach Vorgang auch jeden Schritt erklären. Bei einer Augen OP, bei Koloskopie, der Darmspiegelung und Magenspiegelung kommt die Analogsedierung häufig vor.

Risiken der Analogsedierung zur Vollnarkose

Risiken gibt es immer und überall in der Medizin. Daran ändert auch nichts die analoge Sedierung, die deutlich weniger risikohaft ist, als die Vollnarkose. Die Einnahme erfolgt via Beatmung in Form einer Narkosemaske oder auch auf orale Weise mit Medikamenten. Bei einer überhöhten Dosierung ist es jedoch möglich, in die Narkose zu fallen/überzugehen. Patienten können alleine atmen, ihre Umgebung schmerzfrei und beruhigt wahrnehmen, sodass wir persönlich keinerlei Risiken gegenüber der Vollnarkose erkennen können, sondern der Meinung sind, dass dieser Ablauf wesentlich gesundheitsschonender ist.

Wann wird eine Analogsedierung angewandt?

Ob bei der Augen OP, bei einer Magen- und Darmspiegelung oder doch lieber bei Koloskopie. Eigentlich gibt es viele Bereiche, auch für Kinder, wo der Einsatz der Analogsedierung vom Vorteil ist. Viele Patienten haben zudem deutlich mehr Angst vor der gängigen Narkose, sodass die analoge Sedierung als risikoärmere Alternative durchaus zu empfehlen ist. Es erfolgt keine Beatmung, solange der Patient dies ( je nach Krankheitsbild und Eingriff ) von alleine kann. Auf der Intensivstation sind viele Eingriffe ebenfalls mit einer leichten Analogsedierung einfacher, als mit einer risikobehafteten Vollnarkose. Natürlich dürfte klar sein, dass auch eine OP am Hirn, wie häufig im TV zu sehen, unter Umständen nur eine starke Analogsedierung erfordert, weil Ärzte merken müssen, ob alles bei der OP gut verläuft. Die Unterschiede bei den Eingriffen oder Untersuchungsmodellen für eine Analogsedierung sind da.

Autofahren nach einer Analogsedierung? Das würden wir jetzt abschließend nicht empfehlen, sodass lieber der Freund, die Mama, der Papa oder wer auch immer fahren sollte. Denn nach der Analogsedierung ist das Autofahren für bis zu 2 Stunden nicht möglich, weil Patienten sich schummerig fühlen können. Trotzdem ist die alternative Sedierung eine durchaus adäquate Lösung gegen die Vollnarkose mit deutlich weniger Risiken.

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