5 Tipps: Daumen lutschen und andere Gewohnheiten abgewöhnen

Ob Daumen lutschen, Rauchen oder Fingernägel kauen, es gibt Gewohnheiten, die Erwachsene betreffen und zum Beispiel durch körperliche Anspannung und Stress entstehen. Wer sie loswerden möchte, findet viele Ansätze im Internet. Doch was hilft wirklich?

Neue Gewohnheiten zu etablieren fällt vielen Menschen leichter

Gewohnheiten sind Teil des Alltags wie zum Beispiel die morgendliche Jogging-Runde. Während viele sehr nützlich für den Alltag sind, können andere als lästig empfunden werden. Das Abgewöhnen von Gewohnheiten scheint jedoch um einiges schwieriger zu sein als sich neue Gepflogenheiten anzugewöhnen. Das ergab unter anderem ein Artikel der Zeit, der verschiedene Menschen und ihre Gewohnheiten beleuchtet. So können manche Menschen schwer mit dem Rauchen aufhören. Andere wiederum schaffen es endlich morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren statt mit dem Auto und so etwas für die eigene Fitness zu tun.

Die häufigsten Gewohnheiten und wie man sie loswird

Schlechte Gewohnheiten wie das Daumenlutschen bringen keinen Vorteil im Alltag und können auf Dauer als sehr lästig empfunden werden. Wer zum Beispiel mit dem Rauchen endlich aufhören möchte und es nicht selbst schafft keine neuen Zigaretten mehr zu kaufen, sucht meist nach Tipps im Internet. Im Folgenden finden Sie die häufigsten Tipps, die von unterschiedlichen Quellen zusammengetragen wurden:

Rauchen

Es geht nicht nur ins Geld, sondern ist auf Dauer eine große Belastung für die eigene Gesundheit. Laut einer Studie des Tabakatlas in Deutschland sterben Raucher im Schnitt 10 Jahre früher. Das hält viele Menschen dennoch nicht davon ab zu rauchen. In Deutschland raucht knapp 28 % Prozent der Bevölkerung, knapp die Hälfte der Deutschen hat in ihrem Leben schon 100 Zigaretten geraucht. Wer aufhören möchte, tut sich oft schwer, denn Nikotin macht nicht nur süchtig, es ist auch der Habitus, den viele nicht aufgeben möchten.

Im Internet gibt es viele Tipps für Raucher, die endlich aufhören möchten. Ganz wichtig sei laut vielen Quellen der richtige Zeitpunkt und das komplette Weglassen von Nikotin. Eine schrittweise Entwöhnung funktioniert hingegen bei den wenigsten. Wenn die Abgewöhnung sehr schwer fällt, sind Hilfsmittel wie Nikotinpflaster, – tabletten oder – kaugummis eine gute Wahl.

Daumen lutschen

Bereits im Mutterleib beginnen Säuglinge am Daumen zu nuckeln und auch später gibt es viele Babys und Kleinkinder, die statt Schnuller Daumen lutschen. Bis zu einem Alter von zwei Jahren ist das nicht bedenklich. Erst danach sollten Eltern versuchen den Daumen abzugewöhnen. Ansonsten erhöht sich das Risiko einer Zahnfehlstellung. Weitere Folgen wie Warzen am Lutschfinger oder Artikulationsschwierigkeiten beim Sprechen sind möglich.

Mittlerweile gibt es viele Hilfsmitteln, die diesen Schritt für Eltern und Kind enorm erleichtern. Neben speziellen Tinkturen, die bitter schmecken und so die Lust am Nuckeln nehmen, gibt es auch die Möglichkeit spezielle Handschuhe zu kaufen. Viele Eltern empfehlen außerdem Bachblüten zu geben und Ablenkung zu schaffen wie zum Beispiel das Kuscheln mit einem Schmusetuch.

Daumen lutschen bei Babys und Kleinkindern abgewöhnen
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Nägel kauen

Immer wieder sieht man es: fisselige, abgekaute Nägel. Kinder, aber auch Erwachsene können aufgrund von Stress dazu übergehen an den Nägel zu kauen. Die Folgen sind an den Nägeln deutlich zu sehen. Insbesondere bei Erwachsenen wird das Nägelkauen schnell als lästig empfunden. Schließlich gelten gepflegte Hände als absolutes Muss im Büro. Doch wenn das Aufhören schwer fällt, ist guter Rat teuer.

Ein wichtiger Schritt ist laut vielen Erfahrungsberichten sich die Nägel zu kürzen. So fällt es deutlich schwerer überhaupt erst zu kauen. Außerdem gibt es spezielle Lackierungen für die Nägel, die bitter schmecken ähnlich wie beim Daumen lutschen. Wichtig ist darüber hinaus bei ersten Anzeichen von Stress mit anderen Mitteln für Entspannung zu sorgen.

Die 5 häufigsten Tipps, um endlich schlechte Gewohnheiten loszuwerden

  1. Nicht ständig den Tag des Beginnens verschieben. Wer immer wieder verzögert, riskiert nie endlich anzufangen.
  2. Freunde in die Pläne einweihen. Vielleicht findet sich ein Freund, der ebenfalls mit dem Rauchen oder Nägel kauen aufhören möchte. Zusammen kann man sich motivieren und gegenseitig Tipps geben.
  3. Eine neue gesunde Angewohnheit finden. “Tauschen” Sie zum Beispiel das Rauchen gegen eine andere Tätigkeit ein. Viele Raucher tun sich leichter, wenn Sie anfangs auf Hilfsmittel wie Nikotinpflaster umsteigen können. Da viele Menschen das Rauchen beginnen, um Stress abzubauen ist es wichtig, dass Sie nun andere Möglichkeiten finden zu entspannen zum Beispiel ein heißes Bad, ein Kaugummi oder eine Massage.
  4. Schreiben Sie alle Vorteile auf, die entstehen, wenn Sie aufhören und halten Sie diese visuell sichtbar in der Wohnung fest. Zum Beispiel einen Post-It am Spiegel.
  5. Belohnen Sie sich bei ersten Erfolgen. Legen Sie zum Beispiel bestimmte Meilensteine fest. Haben Sie diese erfolgreich erreicht, werfen Sie zum Beispiel einen bestimmten Geldbetrag in Ihr Sparschwein. Am Ende des Abgewöhnens können Sie sich mit dem gesparten Geld belohnen wie zum Beispiel ein neues Kleid zu kaufen.

Wichtig

Setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck. Setzen Sie sich kleine Ziele und belohnen Sie sich immer wieder für das Erreichen dieser Meilensteine.