Thrombinzeit – Welcher Wert ist normal?

Thrombinzeit – Welcher Wert ist Normalwert?

Thrombinzeit – Welcher Wert ist normal?Es gibt unterschiedliche Methoden der Medizin, um Erkrankungen zu diagnostizieren oder möglicherweise Brüche zu erkennen. Zum Thema Thrombinzeit kommen wir aus diesem Anlass ebenfalls, um Ihnen einmal einen Eindruck zu verleihen, was das ist und wieso diese Messung durchgeführt wird. Denn zur Bestimmung der Blutgerinnung ist es wichtig, die Laborparameter zu kennen und dazu ist die Thrombinzeit notwendig. Diese Anwendung kommt allerdings nur dann zum Einsatz, wenn der Mediziner das Gefühl vermittelt bekommt, dass eine Blutgerinnung stark den Körper beansprucht und die Gesundheit schädigt. Denn dann muss natürlich ein Gerinnungshemmer eingesetzt werden und ehe das passieren kann, schaut der Mediziner mittels Thrombinzeit, welche Laborergebnisse offenlegen, ob die Blutgerinnung „harmlos“ oder erhöht, zu hoch sowie den Normalwert aufweist.

Thrombinzeit – was ist das?

Für die Überprüfung der Blutgerinnung ist der Laborwert der Thrombinzeit erforderlich. Dieser zeigt auf, ob es sich um einen Normalwert handelt, der Wert zu niedrig oder zu hoch ist. Zur Behandlung mit einer Heparintherapie ist die Bemessung des Thrombinzeit notwendig. Denn bei Verletzungen oder ähnliches versucht der Körper die Blutungen natürlich zu stoppen. Dies passiert meist mittels Pfropf, aber wenn dieser noch instabil ist, dann tritt häufig die Hämatose auf, welches die Blutgerinnung darstellt. Diese kann zu einer gefährlichen Blutung führen und die Gesundheit der Betroffenen beeinträchtigen.

Welcher Thrombinzeit Wert ist der Normalwert?

Der Normalwert muss innerhalb von 20 bis 35 Sekunden erfolgen. Dazu wird mittels Thrombinzeit das Blutplasma bestimmt und entnommen. Dieses wird dann mit Citrat gemischt, um die Blutgerinnung entsprechend bestimmen zu können. Der normale Wert muss bei 20 bis 35 Sekunden liegen, um von einem Normalwert sprechen zu können. Wenn der Wert zu hoch ist, also verlängert ist, kann es unterschiedliche Ursachen geben wie eine Leberzirrhose.

Was ist, wenn der Thrombinzeitwert zu niedrig ist?

Wenn der Wert verlängert ist, dann kann dies ganz unterschiedliche Folgen mit sich bringen oder dazu raten, einige Untersuchungen über sich ergehen zu lassen. Denn es gibt einige Erkrankungen, die nach der Bestimmung des Thrombinzeitwerts für die verlängerte Blutgerinnung verantwortlich sein können. Welche das sind, möchten wir hier einmal offenlegen und stichpunktartig aufzeigen, um die Gefahren der zu niedrigen oder der erhöhten Blutgerinnung zu kennen.

  • Multiples Myelom
  • Leberzirrhose
  • Bindegewebserkrankungen
  • Hyperfibrinolyse
  • Blutvergiftung
  • das Fehlen von Fibrinogen
  • Nephrotisches Syndrom

Das sind mögliche Erkrankungen, die dazuführen können, dass die Blutungszeit und der Blutwert bei der Bestimmung der Thrombinzeit sich verändert darstellen kann. Dies führt wiederum dazu, dass therapeutisch eingegriffen werden muss, um mittels Blutgerinnungshemmer möglicherweise eine verbesserte Durchblutung zu möglichen und das verstopfen von Gefäßen sowie Arterien zu vermeiden.

Was muss getan werden, wenn der Thrombinzeitwert sich verändert?

Es gilt vor allem, dass die Ursachen für verlängerte Thrombinzeitwerte herausgefunden werden, um diese therapeutisch zu behandeln. Sei es aufgrund einer medikamentösen Behandlung oder mittels operative Maßnahmen. Es kommt somit auf die Begründungen an, wieso der Thrombinzeitwert sich verlängert oder möglicherweise zu niedrig ist.

Thrombinzeit bedeutet also nur, dass mittels der Entnahme von Blutplasma geschaut wird, wie stark die Blutgerinnung auftritt, ob der Normalwert vorhanden ist, zu niedrig oder gar verlängert ist. Insbesondere vor einer Blutgerinnungshemmertherapie ist diese Entnahme und die Bestimmung des Thrombinzeitwerts notwendig.

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