Schlagwort-Archive: Riss

Angerissener Innenmeniskus - Folgen, Therapie

Innenmeniskus angerissen – Therapie, Folgen eines Anrisses

Angerissener Innenmeniskus - Folgen, TherapieWird der Innenmeniskus verletzt, so handelt es sich zumeist um einen Anriss oder einen kompletten Abriss. Da der Meniskus wie ein „Stoßdämpfer“ im Knie agiert, sind Betroffene zunächst von Sport und anstrengenden Bewegungen ausgeschlossen. Diese Zwangspause kann durchaus bis zu 3 Wochen oder länger andauern. Worauf Sie bei einem Innenmeniskusriss achten müssen und was Sie alles über den Heilungsprozess wissen sollten, wird im nachfolgenden dargelegt.

Wann kommt es zum Innenmeniskus Anriss?

Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft sind fehlerhafte Bewegungen, Gewalteinwirkungen oder Unfälle schuld daran, dass der Innenmeniskus Schaden genommen hat. Der Innenmeniskus ist mit dem Seiteninnenband des Kniegelenkes verbunden und kann im Gegensatz zum Außenmeniskus nicht ausweichen. Am häufigsten werden folgende Formen von Meniskusrissen beschrieben:

  • Radiärriss
  • Lappenriss
  • Riss horizontal
  • Korbhenkelriss

Ist der Innenmeniskus gerissen, zeigen sich Symptome wie deutliche Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkblockierungen. Das Knie kann folglich weder gebeugt noch gestreckt werden. Bemerken Sie diese oder ähnliche Anzeichen, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Ist eine Operation bei angerissenem Innenmeniskus immer erforderlich?

Ist der Innenmeniskus angerissen, so ist nicht immer eine OP notwendig. Bei einer Verletzung der Außenseite des Meniskus reicht beispielsweise eine Therapie aus. Dabei erhalten Sie abschwellende sowie entzündungshemmende Medikamente. Auch Homöopathie oder Akupunktur kann sinnvoll sein.

Handelt es sich jedoch um einen komplizierten Riss, so ist eine Operation nicht immer zu umgehen. Dabei kann eine

  • Meniskusnaht
  • Entfernung des Meniskus
  • Entfernung vom Teilmeniskus

erforderlich sein. Die weitere Vorgehensweise wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Wurde nur ein Teil des Meniskus entfernt, können Sie in der Regel bereits am selben Tag oder wenige Tage später das Bein belasten. Natürlich hängt diese Maßgabe vom Schweregrad der Verletzung selbst ab. Bereits kurze Zeit nach der OP sollte Krankengymnastik vollzogen werden. Dies sorgt dafür, dass sowohl Kniegelenk als auch Muskulatur gestärkt werden.



Wurde der Innenmeniskus genäht, so ist der Heilungsprozess etwas schwieriger und von längerer Dauer. In diesem Fall ist eine 14tägige Schonungszeit sinnvoll. Eine vollkommene Belastung und die Teilnahme an Sport können sogar mehrere Monate in Anspruch nehmen. Auf Empfehlung des Physiotherapeuten kann ein spezieller Trainingsplan ausgearbeitet werden, auf dem sich sanfte Sportarten wie Schwimmen einbinden lassen. Wie lange Sie krankgeschrieben sind, hängt von der Schwere des Innenmeniskus-Risses ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Wichtig ist, dass selbst bei leichtem Anriss des Innenmeniskus eine frühzeitige Behandlung Beachtung findet. Wird dieses vernachlässigt, kann es zu Gelenksergüssen, Knorpelschäden, Blockaden und sogar Gelenkverschleiß kommen. Passende Übungen gehören zum Genesungsprozess dazu, um die Muskulatur zu stärken und die Heilung zu unterstützen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (28 Bewertungen. Durchschnitt: 4,25 von 5)
Loading...
Riss im Innenmeniskus

Innenmeniskusriss – Symptome, Folgen, Therapie (Riss im Innenmeniskus)

Riss im InnenmeniskusDer Innenmeniskusriss (auch als Innenmeniskusruptur bekannt) zählt zu den bekanntesten Sportverletzungen. Sind die Beine oder das Knie bei einem Unfall betroffen, so trifft es ca. in 50 % der Fälle den Meniskus. Dabei sind Männer doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Nicht nur die Schmerzen sind beim Innenmeniskusriss markant, auch das Knie ist in seiner Funktion deutlich eingeschränkt. In einigen Fällen muss ein künstlicher Meniskus oder ein Spendermenikus verwendet werden. Wie sich ein Meniskusriss äußert und welche Therapie für Sie geeignet ist Menikusriss erfahren Sie im Folgenden.

Wofür ist der Innenmeniskus zuständig?

Der Meniscus mediales (Innenmeniskus) stellt sich der Definition nach als Knorpel dar und befindet sich seitlich des Kniegelenkes im Bereich des Ober- sowie Unterschenkelknochens. Im Grunde ist er dazu da, um Stöße und Erschütterungen abzufedern sowie Reibungen zwischen den Knochen zu verhindern. Nicht umsonst wird dieser Knorpel gern als „Stoßdämpfer des Knies“ bezeichnet. Im Zusammenspiel mit dem Außenmeniskus sowie den Seiten- und Kreuzbändern ist der Innenmeniskus dafür verantwortlich, dass die Bewegungen des Knies reibungslos verlaufen. Wird der Innenmeniskus allerdings beschädigt, kommt es zu Schmerzen und Beweglichkeitseinschränkungen im ganzen Kniebereich.

Wie entsteht ein Innenmeniskusriss?

Häufig wird Sport als Ursache für den Innenmeniskusriss genannt, aber auch Verschleißgründe können vorliegen. Daher kann es sowohl jüngere als auch ältere Menschen treffen. Zumeist werden folgende Gründe für den Meniskusriss genannt:

  • Unfall oder Gewalteinwirkung: Sportunfälle, Stürze oder Gewalt sind die meistgenannten Ursachen. Ist das Knie betroffen, so werden oft die Menisken angesprochen. Vor allem bei Stürzen, Drehungen oder Verrenkungen kann der innere Meniskus Schaden nehmen.
  • Verletzungen im Kniebereich: Gab es bereits Kniefrakturen oder anderweitige Verletzungen, so kann es durchaus zu einer Folgeverletzung kommen. Hier kommen auch Meniskusprothesen oder Transplantationen zum Zuge.
  • Vorerkrankung Kniegelenk: Verschleißerscheinungen wie bei einer Arthrose können auch den Innenmeniskus betreffen. Übergewicht und ungesunde Ernährung sind dafür maßgeblich. Durch die Belastung kommt es zu einem verfrühten Verschleiß, wobei auch Gelenkverletzungen wie ein Meniskusriss aufkeimen können.
  • Überbelastung Kniegelenk: Nicht nur Übergewicht, auch schweres Heben belasten die Knie. Hierbei kann es zu Rissen im Knorpelbereich kommen, die sich infolgedessen zu einem Innenmeniskusriss ausweiten.

Welche Symptome sind zu erwarten?

Da der Innenmeniskus keine Nervenenden besitzt, schmerzt sogar eine Ruptur oftmals nicht. Doch die benachbarten Muskeln sowie das Bändern- und Sehnengewebe sind gereizt, was zu starken Schmerzen führen kann. Unterschieden wird in der Regel zwischen verschiedenen Meniskusschäden:

  • Grad 1: punktuelles Signal im Meniskus ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 2: horizontales Signal ohne Oberflächenkontakt
  • Grad 3: Signal, welches bis zur Meniskusoberfläche gelangt
  • Grad 4: Verletzung reicht bis zum Meniskusrand



Welche Therapien sind beim Innenmeniskusriss vorzunehmen?

Nach der Anamnese ist eine körperliche Untersuchung notwendig. Zunächst wird das betroffene Knie abgetastet und die typischen Erkrankungsanzeichen mittels Test kontrolliert. Neben einer Arthroskopie (Kniegelenksspiegelung) folgen auch oftmals ein RT (Röntgenuntersuchung) sowie ein MRT (Magnetresonanztomographie). Durch diese Maßnahmen lässt sich eine weitere Behandlung bestimmen. Je nach Grad der Verletzung erhalten Sie folgende Anweisungen:

  • Schonung: Ist der Innenmeniskusriss während des Sports erfolgt, so muss das Training direkt eingestellt und das Knie ruhig gehalten werden. Eine Kühlung sowie das Anlegen einer Bandage sind ideal, um Blutergüsse, Schwellungen und andere Beschwerden zu lindern.
  • Medikamente: Schmerzmittel sind eine gute Unterstützung für Ihre Verletzung. Sollte es zu Entzündungen kommen, können ebenso Antirheumatika sinnvoll sein.
  • Operation: Eine OP kann auf verschiedenen Wegen erfolgen. Dabei kann eine Meniskusnaht, eine Meniskusteilresektion, eine Teilprothese oder Transplantation in Frage kommen.
  • Physiotherapie: Nach der OP ist die Unterstützung von Physiotherapeuten maßgeblich. Dieser kann wertvolle Übungen zur Heilung erbringen.

Muss ein Meniskusriss immer operiert werden?

Nicht immer ist eine OP von Nöten – darüber entscheidet allerdings Ihr Arzt, wie sich der Riss alternativ behandeln lässt. Bis zur völligen Heilung des Innenmeniskusrisses können allerdings mehrere Wochen bis Monate vergehen. Vor allem komplexe Risse bedürfen eines langwierigeren Heilungsablaufes. Schienen, Stützen und Bandagen verhelfen Ihnen, dass die Symptome gelindert und Dauer der Heilung verkürzt werden können. Langes Sitzen ist zu vermeiden, ein sanfter Einstieg in die Bewegung ist ratsam. Gepaart mit Krankengymnastik wird so das Kniegelenk verbessert und eine Genesung angestrebt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (590 Bewertungen. Durchschnitt: 4,99 von 5)
Loading...
Riss der Achillessehne

Achillessehnenanriss – Achillessehnenriss – Symptome, Behandlung bei Achillessehnenruptur

Fakten zum Achillessehnenanriss im Überblick:

  • Unmittelbar beim Riss der Achillessehne ertönt meist ein lauter Knall und es treten schlagartig heftige Schmerzen oberhalb der Ferse auf. Nach einem gänzlichen Riss der Achillessehne ist einfaches Gehen nahezu unmöglich. Das Fußgelenk fühlt sich gelockert an, und der betroffene Patient kann den Fuß nicht ausstrecken.
  • In den meisten Fällen kommt es zu einer Achillessehnenruptur durch plötzliche Sprungbewegungen. Weit weniger häufig sind Risse aufgrund von Stöße oder Schläge von außen auf die Sehne.
  • Meistens liegen bereits vor einem Riss kleine Verletzungen (Mikrotraumata) oder einen Sehnenentzündung vor.
  • Nach einem Sehnenriss schwillt können Wade und hinteres Fußgelenk dich anschwellen und sich bläulich verfärben.
  • Am häufigsten betroffen sind ältere Personen, die von heute auf morgen mit Sport beginnen und den Sehnenapparat dabei überlasten. Denn das Gewebe der Beinmuskulatur wird dadurch schneller stärker, und die Sehnen und Bänder können kurzfristig den hohen Kräften, die auf sie wirken, nicht Stand halten. Eine langsame und sukzessive Steigerung der Trainingsbelastung über mehrere Monate kann einem Achillessehnenriss vorbeugen.
  • Eine Behandlung ist sowohl operativ wie konservativ möglich. Bei einer konservativen Therapie beträgt das Risiko, erneut einen Riss zu erleiden, über 10%.

Funktion der Achillessehne

AchillessehnenrissDie Achillessehne ist die stärkste und dickste Sehne im menschlichen Körper. Ihre Funktion besteht darin, das Fersenbein (Calcaneus) mit den Muskeln der Wade zu verbinden. So wird es uns ermöglicht, zu klettern, zu springen und zu laufen. Auch für das Stehen auf den Zehenspitzen wird die Achillessehne benötigt.

Wie sportphysiologische Untersuchungen gezeigt haben, kann während Sprungbewegungen oder dem schnellen Treppensteigen das Zehnfache des eigenen Körpergewichts auf den Sehnen lasten.

Außerdem ermöglicht es die Achillessehne, die Ferse beim Gehen und Laufen zu heben. Zudem unterstützt sie den Muskelapparat und weitere Sehnen dabei, die Zehen vom Boden zu heben.

Was ist eine Achillessehnenruptur?

Oft sind junge, sportlich aktive Erwachsene im Alter von 25 und 40 Jahren betroffen, wenn sie sich beim Sport übermäßig verausgabt haben. Aber auch Senioren ab 65 Jahren zeigen ein erhöhtes Risiko, da im Alter die Widerstandskraft der Sehnen allgemein nachlässt. Im Großteil der Fälle ereignet sich der Riss wenige Zentimeter oberhalb des Fersenknochens.



Besonders häufig sind Anrisse der Achillessehne. Dabei reißt der Sehnenstrang nicht komplett durch. Wird dies trotz der Schmerzen nicht erkannt und weiterhin belastet, kann sich der Riss vergrößern und zu einem gänzlichen Achillessehnenabriss führen. Eine Diagnose des Achillessehnenanriss ist nicht immer einfach, da eine Schleimbeutelentzündung an der Stelle oder eine Sehnenentzündung ähnliche Symptome aufweisen. Somit ist ärztlicher Rat bei Schmerzen an der Fersenregion angebracht.

Was genau verursacht einen Riss der Achillessehne?

Oft sind es kleine Stressfaktoren, welche der Achillessehne auf Dauer akkumulativ zusetzen, und so somit anfällig für einen Riss machen. Dinge, die der Achillessehen zusetzen und einen Riss wahrscheinlicher machen sind u.a. die Folgenden:

  • Massive Überanstrengung über einen längeren Zeitraum hinweg
  • Schlecht sitzende Schuhe, die auf den Sehnenansatz drücken oder daran beständig reiben
  • Unzureichendes Aufwärmen vor dem Sport
  • Verküzte Muskeln und Sehnen, entweder genetisch bedingt oder mangels Dehnübungen (Männer häufiger betroffen als Frauen)
  • Anabolikakonsum und damit einhergehender Muskelwachstum in kurzer Zeit
  • geschwächte Wadenmuskulatur

Was sind Anzeichen und Symptome?

  • Patienten berichten meist von einem lauten Knall, ähnlich dem einer Peitsche. Unmittelbar danach treten starke Schmerzen ein.
  • Laufen, Treppen steigen oder sich auf die Zehenspitzen zu stellen ist nicht mehr möglich. (Diese sollte prinzipiell vermieden werden, da ein Sehnenanriss verschlimmert werden kann!)
  • Nicht immer aber in einer Vielzahl der Fälle tritt eine Schwellung an der Wade auf, die sich zunehmend bläulich verfärbt.

Wie verläuft die Diagnose?

Die Diagnose auf Achillessehnenriss von seiten eines Arztes verläuft in aller Regel schnell. Schlichte Beweglichkeitstests des Fußgelenks in Kombination mit obigen Symptomen lassen schnell letzte Zweifel verklingen. Zusätzlich fühlt der Arzt womöglich eine Lücke an der Stelle des Risses. Um ganz sicher zu gehen und um die genaue Stelle zu lokalisieren, gibt es drei verschieden Untersuchungsmethode.

Mithilfe eines Röntgenapparats lassen sich Knochenbrüche ausschließen und Sehnenverkalkungen diagnostizieren.

Über eine Ultraschalluntersuchung am Fuß kann die Verletzung bestätigt werden und sogar die Größe des Risses offenbart werden. Die Untersuchungsmethode ist gänzlich schmerzfrei.

In den seltenen Fällen, in denen eine Ultraschalluntersuchung keine Klarheit verschaffen kann, kommt eine Kernspintomographie zum Einsatz. Hierbei lassen sich auch die weicheren Gewebeschichten sowie Flüssigkeitsansammlungen optisch sehr genau darstellen. Auch kleinste Risse an der Achillessehne können erkannt werden.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei einem kompletten Achillessehnenriss ist eine Therapie unumgänglich. Dabei gibt es im Prinzip zwei Möglichkeiten. Bei einem Teilanriss wird meist konservativ, ohne Operation, vorgegangen. Nichtsdestotrotz hängt die Art und Weise einer Behandlung stets vom jeweiligen Patienten, dessen Alter, Gesundheitszustand und weiteren Faktoren ab.

Operative Behandlung

Ein chirurgischer Eingriff bei einem Riss der Achillessehne ist mittlerweile Routine. Eine Operation wird vor allem jungen, sportlich aktiven Personen angeraten.  Denn bei ihnen ist das Risiko eines erneuten Risses im Lauf ihres Lebens bei einer operativen Behandlung deutlich reduziert. Zudem wird das ursprüngliche Leistungniveau durch eine Operation schneller wieder zurückerlangt. Nach einer Operation ist das mehrwöchige Tragen einer Protektorschiene üblich. Die Klinik kann in der Regel am Tag nach der OP bereits wieder verlassen werden.

Konservative Behandlung

Die nicht-operative Behandlungsmethode einer Achillessehnenruptur wird bei Personen durchgeführt, für die aufgrund ihres Gesundheitszustandes eine Operation zu riskant wäre. Zudem ist eine konservative Therapie für ältere, weniger sportilch aktive Personen meist geeignet. Zudem sind Diabetes-Patienten durch die verringerte Blutversorgung der Füße meist nicht für eine Operation geeignet und werden somit i.d.R. konservativ behandelt.

Bei der nichtchirurgischen Therapie wird das betroffene Bein in leicht gebeugter Haltung für 6 bis 10 Wochen über eine Unterschenkel-Orthese fixiert. In dieser Plastikschiene ist nach wenigen Wochen ein vorsichtiges Gehen möglich. Nach der Ruhephase ist eine mehrwöchige Physiotherapie notwendig, um den Muskel- und Sehenverband schrittweise wieder aufzubauen.

Die Vorteile einer konservativen Behandlung liegen darin, dass es werder ein Infektionsrisiko noch eine Narbenbildung an der betroffenen Körperstelle gibt. Der Nachteil liegt in dem höheren Risiko eines erneuten Risses, der dann nur noch schwer behandelbar ist. Desweiteren dauert die nichtoperative Therapie bis zur vollständigen Regeneration einige Wochen länger.

Wie kann man einem Achillessehnenriss vorbeugen?

Man sollte darauf Acht geben, bei Übungen, die Ferse und Waden massiv beanspruchen, im untrainierten Zustand nicht an seine körperlichen Grenzen zu gelangen. Dazu zählt exzessives Springen und Treppenlauf. Bei Schmerzen im Fersenbereich sollte sofort jede sportliche Aktivität unterbrochen werden. Gerade Personen, die zu chronischen Sehnenreizungen neigen, sollten bei derartigen Schmerzen vorsichtig sein und ihren Beinen eine mehrtägige Pause gönnen. Zudem ist auf akkurates Schuhwerk zu achten, das nicht auf die hintere Ferse drücken sollte.

Vor jeder sportlichen Betätigung sollte eine mehrminütige Aufwärmphase dazu genutzt werden, Sehnen und Bänder zu lockern sowie leicht zu dehnen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim Ausüben körperlicher Aktivität, ist dosierter Sport und die damit einher gehende Sehnenstärkung die Beste Art und Weise, wie man einem Achillessehnenriss vorbeugen kann.

Weiterführende Informationen zum Thema:

[youtube height=“315″ width=“420″]https://www.youtube.com/watch?v=xNbiVqIZLgc[/youtube]

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (80 Bewertungen. Durchschnitt: 4,98 von 5)
Loading...