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Aktivierte Gonarthrose - Symptome und Therapie

Aktivierte Gonarthrose – Ursachen, Symptome und Therapie

Aktivierte Gonarthrose - Symptome und TherapieDie aktivierte Gonarthrose ist eine Arthrose, wobei nicht selten Entzündungserscheinen, wie Schwellungen, Überwärmung oder ein Gelenkserguss zu erwarten sind. Eine Arthrose ist nicht gleichzusetzen mit einer Arthritis. Arthrose bedeutet ein kontinuierlicher Knorpelabbau im Gelenkspalt. Wird der Knorpel auch noch verletzt, wird der Knochenabbau beschleunigt.

Sämtliche Gelenke können von der Arthrose befallen werden, was sich zu einer gefährlichen aktivierten Arthrose entwickeln kann. Das geht von der Wirbelsäule, über die Schulter und Fingergelenke, bis zur Hüftarthrose oder eben einer Arthrose im Kniegelenk. Die aktivierte Gonarthrose kann maßgeblich durch ein Blutbild, anhand der Blutwerte festgestellt werden.

Schnell handeln

Diejenigen, die unter einer aktivierten Gonarthrose leiden, sollten nicht lange warten. Der Gang zu einem Arzt ist unweigerlich nötig. In vielen Fällen kann eine minimalinvasive Operation helfen, um die aktivierte Arthrose im Knie zu stoppen.
Wird zu lange gewartet, wird das Gelenk zu sehr geschädigt. Die aktivierte Arthrose Knie Symptome, gehen dann mit schlimmen Schmerzen konform. Sollte es zu einem ganz abgebauten Knorpel kommen, ist eine aktivierte Gonarthrose Behandlung und Therapie nicht mehr möglich, der letzte Weg führt dann in den Operationsaal.

Für einen Orthopäden stellt die aktivierte Gonarthrose kein Problem dar, denn er nutzt Prothesen oder Teilprothesen, um das betroffene Gelenk wieder herzustellen. Mit der heutigen technischen Innnovation ist es möglich, dass künstliche Gelenke zuverlässig über Jahrzehnte arbeiten.

Definition

Ein Laie kennt eine aktivierte Gonarthrose in den meisten Fällen unter einem Kniegelenkverschleiß oder einer aktivierten Arthrose HWS. Der Mediziner nennt die Krankheit Arthrosis deformans oder Polyarthrose. Gekennzeichnet ist die aktivierte Gonarthrose durch einen degenerativen Verlauf und kann nicht wieder umkehrbar gemacht werden.

Typische Entzündungserscheinungen gibt es nicht, dennoch kann ein aktivierte Gonarthrose MRT Aufschluss bringen. Die aktivierte Arthrose kann kodiert werden, in eine beidseitige Gonarthrose und einer einseitigen Gonarthrose. Hierbei unterscheidet der Spezialist unter einer primären und einer posttraumatischen Arthrose. Einzelne ICD Kodierungen zeigen an, an welchem Gelenk sich die aktivierte Gonarthrose befindet.
Der aktivierte Gonarthrose CRP ist ein Laborwert, der krankhafte Veränderungen im menschlichen Körper aufzeigt. Besonders erhöht ist der CRP Wert bei bakteriellen Infektionen und in Abhängigkeit von verschiedenen rheumatischen und immunologischen Diagnosen.

Ursachen

Eine aktivierte Gonarthrose tritt am Anfang in der Regel in Schüben auf. Die Arthrose- oder Arthritis Schübe können auch heute wissenschaftlich nicht ganz geklärt werden. Es gibt aber etwa 30 Grunderkrankungen, die zu einer aktivierten Gonarthrose führen können.
Einige davon sind gelenkschädigende Ereignisse, wie zum Beispiel eine berufsbedingte Überlastung eine Gelenkfehlbildung oder ein Sportunfall. Der Knorpel wird insoweit abgenutzt, dass die Dicke der Knorpelschicht abnimmt und im Laufe der Zeit die Knochen aneinander reiben.

Aktivierte Gonarthrose kann starke Schmerzen verursachen, denn es gibt sowohl Entzündungen, als auch Schwellungen der Gelenkkapseln. Ist die Krankheit fortgeschritten, kommt es zu einer Gewebezerstörung. Nach und nach kommt es sogar zu Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit.
Menschen, die eine aktivierte Gonarthrose haben, können manchmal wetterfühlig sein. Die Arthrose Schübe treten dann auf, wenn das Wetter umschlägt und es zu nasskalten Verhältnissen kommt. Besonders eine aktivierte Gonarthrose in den Fingergelenken kann dazu führen, dass es zu Fehlstellungen und Deformitäten der Finger kommt. Einige Personen suchen dann Heilungschancen in der Homöopathie.

Um eine richtige Diagnose zu stellen, wird der behandelnde Arzt eine Röntgenbild oder ein aktivierte Arthrose MRT anfertigen lassen. Zusätzlich können noch eine Magnetresonanztomographie oder eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) für Aufschluss sorgen.

Therapie

Das Ziel einer aktivierten Gonarthrose Behandlung sollte sein, Schmerzen zu lindern und Folgeschäden zu vermeiden. Denjenigen, der unter Arthrose leiden, stehen eine Menge an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. So kann zum Beispiel eine Bandage dazu beitragen, dass Gelenke entlastet werden.
Eine weitere Möglichkeit ist eine Gelenkpunktion. Bei diesem Vorgang wird Flüssigkeit aus dem betroffenen Gelenk gesaugt, sodass Schmerzen und Bewegungsbeeinträchtigungen minimiert werden können.
Kommt es zu einer medikamentösen Therapie, wird der Arzt aktivierte Arthrose Kortison Injektionen verabreichen. Auch Antirheumatika, die entzündungshemmend und schmerzlindernd sind, kommen in Frage. Im Endstadium der Erkrankung kann dann nur noch, wie schon erwähnt, ein künstliches Gelenk helfen.

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Varusgonarthrose im Knie - Therapie und Folgen

Varusgonarthrose Knie (Beinarthrose) – Ursachen, Therapie, Folgen

Varusgonarthrose im Knie - Therapie und FolgenUnter Gonarthrose verstehen Mediziner einer Erkrankung des Kniegelenks im fortschreitenden Alter. Über die Lebensjahre wird das Knie samt Knorpelgewebe und Gelenkstrukturen abgenützt. Je nach Lebenswandel, Sportaffinität, Beinstellung und genetischer Disposition tritt diese Abnützung des Kniegelenks früher (ab 40 Jahren) oder später (70 Jahre plus) ein.

Definition  und Bedeutung der Varusgonarthrose

Die Varusgonarthrose ist per Definition die Kombination von Abnützungserscheinungen im Knie und einer O-Beinstellung. Die Fehlstellung der Beine, auch Varus Stellung genannt, bedingt häufig eine einseitige, schnellere Abnützung des Knorpels im Knie – was dann zu besagter Varusgonarthrose führt. O-Beine werden durch eine Fehlstellung der Knochen und Gelenke in den Beinen verursacht. Die O-Beinstellung ist also häufig erblich bedingt; sie kann aber auch aus Operationen und Unfällen hervorgehen. Diese O-Beine führen zu einer Überlastung des Knieknorpels an der Knie Innenseite, was zur erhöhten Abnützung und Reibung führt.

Symptome und Diagnose

Bei einer Varusgonarthrose wird der Knorpel im Knie beim Gehen und Laufen nicht mehr gleichmäßig belastet. Das eigene Körpergewicht verlagert sich von der Mitte des Kniegelenks hin zur Innenseite und belastet dort den Innenmeniskus sowie die Knorpelstruktur der Innenseite des Knies. Der erhöhte, einseitige Knorpelverschleiß bedingt dann häufig eine Verstärkung der Beinachsenfehlstellung. Ein wahrer Teufelskreis.

Die häufigsten Symptome einer Varusgonarthrose sind Schmerzen beim Gehen und Stehen. Wobei eine Ruhigstellung und Kühlung in der Regel zur situativen Schmerzlinderung verhelfen. Darüber hinaus kann ohne Therapie eine Fehlstellung des Beckens sowie der Wirbelsäule angezeigt sein. Allgemein verlaufen alle Schmerzen chronisch, sofern nicht frühzeitig von ärztlicher Seite interveniert wird.

Therapie, Behandlung, Folgen der Varusgonarthrose

Je nach Grad der Varusgonarthrose (Grad 1 bezeichnet eine geringe Ausprägung der Gonarthrose, Grad 2, Grad 3 und Grad 4 die Steigerungen) kann eine Operation notwendig sein. Häufig versucht man mittels Umstellungsosteotomie und Einlagen die Varus Stellung der Beine zu korrigieren. Bei der Umstellungsosteotomie wird die Beinachse minimalinvasiv korrigiert. Wenn Meniskus und Knorpel bereits massiv geschädigt wurden, sind eine Orthese oder auch eine Transplantation eine Behandlungsmöglichkeit. Auch eine Hemiprothese kann bei hochgradiger (fortgeschrittener) Varusgonarthrose angezeigt sein. Im Anschluss daran folgt eine mehrmonatige Physiotherapie und Reha, um Sehnen und Bänder an die Prothesen bzw. die veränderte Beinstellung zu gewöhnen und die gewohnten Bewegungsabläufe einzustudieren.  Übrigens: Auch eine geringe, leichte Varusgonarthrose im Knie sollte frühzeitig erkannt und therapiert werden, um chronische Schmerzen und fortschreitende Fehlstellungen zu vermeiden.

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Mediale Gonarthrose im Knie - Therapie, Folgen

Mediale Gonarthrose im Knie – Definition, Therapie, Folgen

Mediale Gonarthrose im Knie - Therapie, FolgenVerschleißen die Gelenkflächen des Kniegelenks im Laufe der Jahre, so spricht man ganz allgemein von einer Gonarthrose, was letztlich per Definition nichts anderes als eine Kniegelenksarthrose darstellt. Je nach dem betroffenen Areal des Kniegelenks unterscheidet man dann zwischen einer medialen Gonarthrose, der Retropatellararthrose und der lateralen Gonarthrose. Von einer Varusgonarthrose spricht man, wenn der Patient über O-Beine verfügt. Häufigster Grund und Auslöser für eine mediale Gonarthrose ist eine ungleichmäßige Belastung des Gelenkknorpels – bedingt durch eine Fehlstellung der Beine oder einen abnormalen Gang.

Bei der diskreten medialen Gonarthrose ist der innere Bereich des Femorotibialgelenks betroffen. Dort nutzt sich der Knorpel mit der Zeit ab, fasert auf und legt Stück für Stück den Knochen frei.

Symptome und Anzeichen

Die Symptome einer medialen Gonarthrose im Knie haben viele Gesichter: Erste Anzeichen können Schmerzen am frühen Morgen nach dem Aufstehen sein und knackende Geräusche aus dem Kniegelenk beim Gehen oder Beugen des Knies. Ab Stadium 2 treten dann auch vermehrt Schmerzen beim Gehen, Treppen steigen und Laufen auf.

Mediziner unterscheiden, je nach Ausprägung und Schwere des Defekts, mehrere Stadien der medialen Gonarthrose:

  • Grad 1: Beginnende mediale Gonarthrose – Bei der initialen medialen Gonarthrose ist die Oberfläche des Knorpelgewebes leicht aufgeraut und minimal beschädigt.
  • Grad 2: Eine mediale Gonarthrose Grad 2 weist dann bereits großflächige Auffaserungen am Knorpel auf und erste Risse sind an der Knorpeloberfläche zu erkennen.
  • Grad 3: Liegt eine ausgeprägte mediale Gonarthrose Grad 3 vor, so verlaufen die Einrisse bis zum Knochen und die Auffaserung umfasst das gesamte Gelenk. In diesem Zustand ist eine mechanische Belastung des Gelenks nicht mehr möglich.
  • Grad 4: Im Endstadium ist der Knorpel gänzlich abgetragen und die Knochen liegen frei im Gelenk.

Therapie und Behandlung

Die Behandlung bei medialer Gonarthrose im Knie richtet sich nicht allein nach dem Grad und der Schwere des Knorperlverschleißes. Auch das Alter des Patienten sowie sein Lebenswandel und Aktivitätsgrad spielen bei der Auswahl einer geeigneten Therapie eine zentrale Rolle.



Neben Einlagen, Aquajogging, Akupunktur und Physiotherapie spielen auch Knorpelersatz, arthroskopische Operationen sowie Prothesen in den Überlegungen der Ärzte eine gewichtige Rolle. Dies hängt neben obigen Faktoren auch davon ab, ob die mediale Gonarthrose diskret, beidseitig oder aktiviert vorliegt. Seltenere Fälle wie eine Kombination aus einer medialen Gonarthrose mit Chondromalazie oder mit Chondropathie bedürfen nochmals anderer Verfahren sowie tiefergehende diagnostische Untersuchungen.

Folgen

Unbehandelt kann eine mediale Gonarthrose zu einer permanenten Fehlstellung der Kniegelenke führen. Damit wird eine Höhenminderung des medialen Gelenkspaltes erwirkt. Aber auch eine Vergrößerung der Gelenkflächen – eine sog. osteophytären Reaktion – zur gleichmäßigeren Lastverteilung kann auftreten.

Alle diese Komplikationen sind meist von Schmerzen begleitet und machen eine sportliche Betätigung beinahe unmöglich.

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