Sklerodermie

Sklerodermie

Was ist Sklerodermie?

SklerodermieSklerodermie ist eine seltene Erkrankung, die in zwei Formen auftreten kann, die systemische Sklerodermie sowie die progressive systemische Sklerose. Beide Krankheiten haben als Gemeinsamkeit die Bildung von Fibrose und Sklerose im Hauptbindegewebe zur Folge. Zwar gibt die Bezeichnung Sklerodermie wieder, dass es sich bei betroffenen Organ um Bindegewebe in der Haut handelt. Der Mensch verfügt aber sowohl in den inneren Organen als auch in den Blutgefäßen über Bindegewebe.

Gemeinsamkeit bei den Varianten der Erkrankung

Eine Gemeinsamkeit ist die Bildung von Verhärtungen im Bindegewebe in Form von Fibrose und Sklerose. Eine Sklerodermie, die lokalisiert auftritt, hat die Bezeichnung zirkumskripte Sklerodermie.Sie beschränkt sich auf das Haut-Bindegewebe und ist für den Betroffenen eine störende oder einschränkende Erkrankung der Haut. Sie ist nicht lebensbedrohend und wird auch nicht zu einer systemischen Variante.

Die progressive systemische Sklerodermie hingegen betrifft die inneren Organe und das Gefäßsystem durch die Bildung von Fibrose und Sklerose. Je nachdem, welches Organ befallen ist und wie der Verlauf der Krankheit vor sich geht, können enorme körperliche Beeinträchtigungen und Funktionsstörungen auftreten. Dies kann zu einer stark reduzierten Lebensqualität führen. Die rheumatische Auto-Immunerkrankung nimmt einen Verlauf, bei dem das körpereigene Abwehr-System sich gegen einzelne Bestandteile des eigenen Organismus richtet. Betroffen sind vor allem die Haut, der Magen-Darm-Trakt und die Lunge.

Ursachen und Symptome der Sklerodermie

Die Erkrankung tritt in der Regel zwischen dem 35. und 55. Lebensjahr auf. Die genauen Gründe für Sklerodermie sind nicht wirklich bekannt, vermutet werden erbliche Veranlagung und Umwelt-Schadstoffe. Eine Gemeinsamkeit gibt es auch bei den Symptomen nicht. Manchmal tritt die Sklerodermie heftig und abrupt auf, manchmal zeigt sie sich schleichend. Teilweise kommt es nach Jahre langen Phasen ohne Beschwerden wieder zu akuten Schüben. Der Betroffene leidet unter Müdigkeit, Fieber, Gewichtsverlust und körperlicher Schwäche. Anzeichen zeigen sich zuerst an den Händen durch geschwollene Finger und reduzierter Beweglichkeit der Hände, bedingt durch die Bildung von Fibrose und Sklerose.

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